road of humbleness

Zeichen am Himmel und die Trübsal

Pastor Mark Biltz – Die Zeichen am Himmel und der mögliche Beginn der großen Trübsal:  Video:  Signs in the Heavens Reveal When the Tribulation will Begin

Ich habe beim Hauskreis ein wichtiges Thema heute, vielleicht habt ihr auch Interesse daran, darum zeige ich euch, was ChatGPT mir zusammengefasst hat. 

1. Gott hat die Himmelskörper als Zeichen eingesetzt

Pastor Mark Biltz beginnt seine Predigt mit 1. Mose 1,14. Dort heißt es, dass Gott Lichter am Himmel geschaffen hat, um Tag und Nacht voneinander zu unterscheiden. Sie sollen außerdem als Zeichen dienen und die Festzeiten, Tage und Jahre anzeigen.

Biltz legt besonderen Wert auf die hebräische Bedeutung des Wortes, das in diesem Zusammenhang mit Festzeiten übersetzt wird. Er erklärt, dass damit nicht nur gewöhnliche Kalenderdaten gemeint sind, sondern insbesondere die von Gott festgesetzten Zeiten und Feiertage.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Pessach (Passah).

  • Schawuot (Wochenfest).

  • Rosch Haschana (Posaunenfest beziehungsweise jüdisches Neujahr).

  • Sukkot (Laubhüttenfest).

  • Die Schmitta-Jahre und die Jubeljahre.

Er verweist außerdem auf Prediger 3,1: Alles hat seine bestimmte Zeit, und jedes Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde.

Seine Schlussfolgerung lautet, dass Gott durch die Himmelskörper Hinweise auf bestimmte Zeiten und Ereignisse geben kann. Besonders Sonnen- und Mondfinsternisse betrachtet er als mögliche prophetische Zeichen.

2. Die Zeichen am Himmel und der mögliche Beginn der Trübsalszeit

Biltz kündigt an, dass er anhand biblischer Aussagen, astronomischer Berechnungen, mathematischer Zusammenhänge und historischer Ereignisse untersuchen möchte, wann die große Trübsal beginnen könnte.

Gleich zu Beginn stellt er jedoch klar, was er ausdrücklich nicht behauptet: Er setzt keine Termine für die Entrückung, die Wiederkunft des Herrn oder das Ende der Welt fest.

Er möchte nach eigener Aussage die Zeichen der Zeiten und Zeitabschnitte untersuchen, die er in der Bibel erkennt.

Dabei geht es insbesondere um die siebenjährige Trübsalszeit, die in der Offenbarung und in der Prophetie Daniels beschrieben wird.

Er spricht auch über die beiden Zeugen aus Offenbarung 11. Er hält Mose und Elia für mögliche Personen, die während dieser Zeit auftreten könnten. Er weist aber darauf hin, dass die Bibel an dieser Stelle von zwei Zeugen spricht und er sich bei ihrer endgültigen Identität nicht dogmatisch festlegen möchte.

3. Blutmonde und der Krieg zwischen Israel und dem Iran

Ein großer Teil der Predigt beschäftigt sich mit den Blutmonden und ihrer möglichen prophetischen Bedeutung.

Biltz erzählt, dass er sich bereits seit 2008 mit den Zeichen am Himmel beschäftigt. Damals begann er, seine Erkenntnisse über die Blutmonde weiterzugeben. Später veröffentlichte er dazu Bücher, die international große Aufmerksamkeit erhielten.

Er verweist besonders auf sein Buch America at War, das er 2023 geschrieben hat.

Darin habe er bereits einen möglichen zukünftigen Krieg zwischen Israel und dem Iran beschrieben. Er bezieht sich dabei auf Daniel 10 und den Monat Nissan.

Nach seiner Darstellung deuteten die biblischen und astronomischen Zusammenhänge darauf hin, dass es im Frühjahr 2024 zu einer Eskalation kommen könnte, die sich möglicherweise bis in das Frühjahr 2026 hineinzieht.

Biltz sieht in den späteren militärischen Entwicklungen zwischen den USA, Israel und dem Iran eine Bestätigung seiner damaligen Überlegungen.

Er erklärt dazu seine persönliche Deutung der Finsternisse:

  • Eine Sonnenfinsternis deutet er als Zeichen für einen kommenden Krieg, der eine heidnische beziehungsweise nichtisraelitische Nation betrifft.

  • Eine Mondfinsternis verbindet er mit einem möglichen Krieg, der Israel betrifft.

  • Wenn beide Arten von Finsternissen auftreten, sieht er darin einen möglichen Hinweis auf einen Konflikt zwischen Israel und einer bestimmten Nation.

Er behauptet, dass diese Zusammenhänge nicht zufällig seien, sondern dass man sie anhand der biblischen Festtage und der historischen Ereignisse untersuchen müsse.

Außerdem verweist er auf seine früheren Aussagen über mögliche Terroranschläge auf amerikanischem Boden. Er erwähnt dazu damalige Warnungen vor iranischen Angriffen.

4. Historische Sonnen- und Mondfinsternisse als prophetische Hinweise

Anschließend führt Biltz mehrere historische Ereignisse an, bei denen seiner Auffassung nach auffällige Finsternisse mit wichtigen Wendepunkten in der Geschichte Israels zusammenfielen.

Die Zerstörung des zweiten Tempels im Jahr 70 n. Chr.

Er untersucht die Jahre 69 bis 71 n. Chr. und zeigt, dass in diesem Zeitraum mehrere Sonnen- und Mondfinsternisse auf jüdische Festtage gefallen seien.

Er nennt insbesondere Pessach, Sukkot und Rosch Haschana.

Für ihn ist die zeitliche Übereinstimmung zwischen den Finsternissen und der Zerstörung Jerusalems und des Tempels ein Hinweis darauf, dass Gott die Himmelskörper als Zeichen eingesetzt hat.

Die Vertreibung der Juden aus Spanien im Jahr 1492

Ein weiteres Beispiel ist das Jahr 1492. Während Christoph Kolumbus seine Reise über den Atlantik unternahm, wurden die Juden aus Spanien vertrieben.

Biltz verweist darauf, dass sich in diesem Zeitraum eine Reihe von vier Blutmonden ereignet habe.

Er sieht darin einen Zusammenhang zwischen den Himmelszeichen und den geschichtlichen Ereignissen, die das jüdische Volk betrafen.

Die Staatsgründung Israels 1948/1949

Hier macht Biltz eine Unterscheidung zwischen dem Jahr 1948, in dem der Unabhängigkeitskrieg begann und Israel seine Unabhängigkeit erklärte, und 1949, als der Staat Israel international weiter gefestigt wurde.

Auch in diesem Zeitraum verweist er auf vier Blutmonde sowie weitere Mondfinsternisse.

Besonders auffällig findet er, dass diese Finsternisse wiederum auf jüdische Festtage gefallen seien.

Der Sechstagekrieg 1967

Ein weiteres wichtiges Beispiel ist der Sechstagekrieg. Biltz zeigt eine Zusammenstellung von Sonnen- und Mondfinsternissen aus dem Jahr 1967.

Er hebt hervor, dass diese mit Pessach, Sukkot und weiteren jüdischen Festzeiten zusammengefallen seien.

Für ihn waren diese Zeichen nicht nur mit dem Sechstagekrieg verbunden, sondern auch ein Vorläufer für den Jom-Kippur-Krieg von 1973.

5. Das Jubeljahr 1973 und der Krieg von 2023

Ein besonders wichtiger Zusammenhang in seiner Predigt ist der 50-jährige Jubeljahrzyklus.

Biltz erklärt, dass das Jubeljahr nach der biblischen Ordnung mit dem Jom-Kippur-Tag verbunden ist.

Er betrachtet den Jom-Kippur-Krieg von 1973 als Beginn beziehungsweise Eröffnung eines besonderen Jubeljahrabschnitts.

Fünfzig Jahre später, am 7. Oktober 2023, begann der Krieg, den Israel als Krieg der Eisernen Schwerter bezeichnet.

Biltz stellt dabei eine bemerkenswerte zeitliche Verbindung her: Er sieht sowohl am Anfang als auch am Ende dieses 50-jährigen Zeitraums einen Krieg, der Israel betrifft.

Zusätzlich verweist er auf die Blutmonde und Finsternisse von 2014 und 2015. Diese lagen nach seiner Darstellung sieben Jahre vor dem Angriff vom 7. Oktober 2023.

Er betrachtet diese Ereignisse als prophetische Vorzeichen.

6. Das Schmitta-Jahr – Gottes siebenjähriger Rhythmus

Nun kommt Biltz zu einem wichtigen biblischen Fundament seiner gesamten Berechnungen: dem Schmitta-Zyklus.

Er verweist auf 2. Mose 23,10–11 und 3. Mose 25,4.

Gott hatte Israel geboten, sechs Jahre lang das Land zu bearbeiten und die Ernte einzubringen. Im siebten Jahr sollte das Land ruhen.

Dieses siebte Jahr wird Schmitta-Jahr genannt.

Es ging dabei nicht nur um die Landwirtschaft. Auch die Schuldenregelungen waren Bestandteil dieser göttlichen Ordnung.

Biltz erklärt, dass nach 5. Mose 15 am Ende jedes siebten Jahres Schulden erlassen werden sollten. Ein Gläubiger sollte seinem israelitischen Bruder die Schuld erlassen und ihn nicht weiter zur Zahlung verpflichten.

Er verbindet diese biblische Regelung auch mit den heutigen Insolvenzregelungen, wobei er den biblischen Hintergrund hervorhebt.

Außerdem verweist er auf 5. Mose 31,10–11. Dort wird angeordnet, dass das Gesetz Gottes alle sieben Jahre während des Laubhüttenfestes dem gesamten Volk vorgelesen werden sollte.

Biltz betont, dass Gott damit einen festen Rhythmus für Israel geschaffen hatte: Ruhe für das Land, Freilassung von Schuldnern und die regelmäßige Erinnerung des Volkes an Gottes Gebote.

7. Warum Israel 70 Jahre in Gefangenschaft war

Anhand von 3. Mose 26,33–35 erklärt Biltz, welche Folgen es hatte, wenn Israel Gottes Gebote nicht beachtete.

Gott hatte angekündigt, dass das Volk zerstreut werden würde, wenn es sich dauerhaft von seinen Geboten abwandte.

Das Land sollte während der Abwesenheit des Volkes seine versäumten Ruhezeiten nachholen.

Biltz verbindet diese Aussage mit den 70 Jahren der babylonischen Gefangenschaft.

Er rechnet dabei folgendermaßen:

70 Jahre mal 7 ergibt 490 Jahre.

Seiner Auslegung nach hatte Israel über einen Zeitraum von 490 Jahren die vorgeschriebenen Ruhejahre des Landes nicht eingehalten. Deshalb musste das Land während der Gefangenschaft die versäumten Sabbatjahre nachholen.

Er verweist dazu auf 2. Chronik 36,21 und Daniel 9,2.

In Daniel 9 erkennt Daniel anhand der Prophezeiung Jeremias, dass die Zeit der Verwüstung Jerusalems 70 Jahre dauern sollte.

Biltz sieht darin einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen dem Ungehorsam Israels, den versäumten Schmitta-Jahren und der babylonischen Gefangenschaft.

8. Jeschua und das Ausrufen der Freiheit

Anschließend stellt Biltz einen Zusammenhang zwischen dem Schmitta-Jahr und dem Wirken Jeschuas her.

Er erklärt, dass Jeschua am Ende eines Schmitta-Zyklus die Freiheit ausgerufen habe.

Dabei geht es um die biblische Anordnung, dass Schuldner freigelassen und Menschen aus ihrer Knechtschaft entlassen werden sollten.

Biltz widerspricht der Vorstellung, dass die Ausrufung der Freiheit ausschließlich im Jubeljahr stattfinden könne. Er betont, dass diese Freilassung auch am Ende jedes siebten Jahres vorgesehen war.

Er verbindet diese Aussage mit der Verkündigung Jeschuas und seiner Sendung zu Israel.

Besonders interessant findet er eine mathematische Verbindung: Nach seiner Berechnung befand sich Jeschua zu diesem Zeitpunkt im 541. Schmitta-Zyklus.

Die hebräische Zahl 541 entspricht nach seiner Darstellung dem Zahlenwert des Wortes Israel.

Er betrachtet diese Verbindung als bemerkenswert, weil Jeschua ausdrücklich erklärt hatte, dass er zunächst zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt worden sei (Matthäus 15,24).

Biltz verbindet damit die Zahl des Schmitta-Zyklus, den hebräischen Zahlenwert Israels und die Verkündigung der Freiheit durch den Messias.

9. Die 70 Jahrwochen aus Daniel 9

Nun kommt Biltz zu einer der wichtigsten Prophetien für seine zeitlichen Überlegungen: Daniel 9,24–27.

Dort wird von 70 Wochen gesprochen, die über Daniels Volk und die heilige Stadt bestimmt sind.

Biltz erklärt, dass es sich dabei nicht um gewöhnliche Wochen von jeweils sieben Tagen handelt, sondern um Jahrwochen.

Eine Jahrwoche umfasst sieben Jahre.

Somit ergeben 70 Jahrwochen insgesamt 490 Jahre.

Er teilt diese Zeitspanne folgendermaßen auf:

  • Sieben Jahrwochen.

  • Weitere 62 Jahrwochen.

  • Eine letzte Jahrwoche.

Sieben plus 62 ergeben 69 Jahrwochen.

Diese 69 Jahrwochen führen nach seiner Auslegung bis zum Kommen des Messias.

Danach bleibt eine letzte Jahrwoche übrig, die er mit der siebenjährigen Trübsalszeit aus dem Buch der Offenbarung verbindet.

Besonders wichtig ist ihm Daniel 9,27. Dort wird beschrieben, dass ein zukünftiger Herrscher mit vielen einen Bund für eine Jahrwoche schließen wird.

In der Mitte dieser Jahrwoche werden Opfer und Speisopfer aufhören. Außerdem wird die Gräuel der Verwüstung aufgerichtet.

Biltz versteht diese letzte Jahrwoche als die siebenjährige Zeit der großen Trübsal.

10. Die beiden Zeugen in Offenbarung 11

Ein zentraler Teil der Predigt beschäftigt sich mit den beiden Zeugen aus Offenbarung 11.

Biltz erklärt, dass die Offenbarung für ihre Tätigkeit eine Dauer von 1.260 Tagen nennt.

Das entspricht dreieinhalb Jahren.

Während dieser Zeit werden die beiden Zeugen in Jerusalem auftreten und Gottes Botschaft verkündigen.

Biltz hält Mose und Elia für die wahrscheinlichsten Personen.

Er verweist auf die besonderen Vollmachten, die ihnen gegeben werden:

  • Feuer geht aus ihrem Mund hervor und verzehrt ihre Feinde.

  • Sie können den Himmel verschließen, sodass während ihrer Wirkungszeit kein Regen fällt.

  • Sie können Wasser in Blut verwandeln.

  • Sie können die Erde mit verschiedenen Plagen schlagen.

Biltz verbindet diese Fähigkeiten mit den alttestamentlichen Berichten über Mose und Elia.

Mose brachte die Plagen über Ägypten, während Elia den Himmel verschloss und eine Dürre herbeiführte.

Er erklärt, dass diese beiden Zeugen während der ersten dreieinhalb Jahre der Trübsal auftreten werden.

Nach ihrer dreieinhalbjährigen Zeugniszeit wird das Tier aus dem Abgrund gegen sie kämpfen und sie töten.

Biltz stellt sich vor, dass die Menschen zunächst große Ehrfurcht vor diesen beiden Zeugen haben werden, weil niemand sie besiegen kann. Wenn sie schließlich doch getötet werden, könnte die Welt denjenigen, der dazu in der Lage ist, als besonders mächtig ansehen.

Damit bereitet er den Übergang zur Herrschaft des Antichristen vor.

11. Die ersten und die letzten dreieinhalb Jahre

Biltz unterteilt die siebenjährige Trübsalszeit in zwei Abschnitte.

Die ersten dreieinhalb Jahre

In dieser Zeit treten die beiden Zeugen auf. Sie verkündigen Gottes Botschaft und üben die ihnen übertragenen übernatürlichen Vollmachten aus.

Biltz verbindet diesen Abschnitt mit den 42 Monaten, in denen Jerusalem beziehungsweise der Tempelbereich von den Nationen zertreten wird.

Er verweist dabei auf Offenbarung 11,2–3.

42 Monate entsprechen 1.260 Tagen beziehungsweise dreieinhalb Jahren.

Die letzten dreieinhalb Jahre

Nach dem Tod der beiden Zeugen beginnt nach seiner Auslegung eine neue Phase.

Der Antichrist und der falsche Prophet treten in den Vordergrund. Der Antichrist erhält Macht, spricht Lästerungen gegen Gott aus und wird von den Nationen verehrt.

Biltz verbindet diese Zeit mit Offenbarung 13,4–5.

Dort wird beschrieben, dass dem Tier Macht gegeben wird, 42 Monate lang zu wirken.

Damit sieht Biltz eine klare zeitliche Gliederung der siebenjährigen Trübsal: eine erste Hälfte mit dem Zeugnis der beiden Zeugen und eine zweite Hälfte mit der Herrschaft des Antichristen.

12. Jerusalem und die zukünftige Kontrolle durch die Vereinten Nationen

Biltz geht anschließend auf Offenbarung 11,9 ein.

Dort wird beschrieben, dass die Leichname der beiden Zeugen dreieinhalb Tage lang öffentlich liegen bleiben und von Menschen aus verschiedenen Völkern und Sprachen gesehen werden.

Er stellt die Frage, weshalb die Leichname nicht sofort begraben werden.

Seine Erklärung lautet, dass Israel zu diesem Zeitpunkt nicht mehr die vollständige Kontrolle über Jerusalem haben werde.

Er verbindet das mit der Möglichkeit, dass Jerusalem in Zukunft geteilt wird und die Vereinten Nationen beziehungsweise internationale Mächte dort eine entscheidende Rolle übernehmen.

Biltz sieht darin einen weiteren Hinweis auf eine zukünftige internationale Kontrolle über die Stadt.

Er behauptet, dass Jerusalem in absehbarer Zukunft politisch geteilt werden könnte.

Das ist seine prophetische Auslegung der beschriebenen Ereignisse.

13. Die Bedeutung von Rosch Haschana und Pessach

Nun stellt Biltz die Frage, wann die siebenjährige Trübsalszeit überhaupt beginnen könnte.

Er kommt zu dem Ergebnis, dass sie nach seiner Berechnung an Rosch Haschana beginnen müsste.

Rosch Haschana fällt auf den ersten Tag des Monats Tischri.

Seine Begründung ist, dass Daniel ein jüdischer Prophet war und die prophetischen Zeitangaben deshalb nach dem biblischen jüdischen Kalender betrachtet werden müssten.

Außerdem müsse der Beginn der Trübsalszeit nach seiner Auffassung mit dem Anfang eines Schmitta-Zyklus zusammenfallen.

Wenn die ersten dreieinhalb Jahre an Rosch Haschana beginnen, führen sie nach seiner Berechnung bis zum Passahfest.

Er stellt sich deshalb folgenden Ablauf vor:

Die beiden Zeugen treten zu Beginn der Trübsal auf. Nach dreieinhalb Jahren, zur Zeit des Passahfestes, werden sie getötet.

Dreieinhalb Tage später werden sie von Gott wieder lebendig gemacht und in den Himmel aufgenommen.

Er verbindet diesen Vorgang mit Offenbarung 11,11–12.

Dort wird beschrieben, dass der Geist des Lebens von Gott in die beiden Zeugen kommt, sie wieder auf ihren Füßen stehen und eine Stimme aus dem Himmel sie auffordert, heraufzukommen.

Biltz sieht darin eine Parallele zur Auferstehung Jeschuas.

Er verbindet die Auferstehung der beiden Zeugen mit dem Fest der Erstlingsfrüchte, das zeitlich mit der Passahzeit zusammenhängt.

14. Die Frau aus Offenbarung 12 – Israel flieht in die Wüste

Unmittelbar danach beschäftigt sich Biltz mit Offenbarung 12,1–6.

Dort erscheint ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, bekleidet mit der Sonne, der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt eine Krone mit zwölf Sternen.

Biltz erklärt, dass diese Frau Israel darstellt.

Er verweist auf den Traum Josefs, in dem Sonne, Mond und elf Sterne vor ihm niederfallen. Zusammen mit Josef ergeben sich die zwölf Stämme Israels.

Die Frau bringt einen Sohn zur Welt, den Biltz mit dem Messias verbindet.

Danach wird die Frau in die Wüste geführt. Dort hat Gott einen Ort für sie vorbereitet, an dem sie 1.260 Tage versorgt wird.

Das entspricht wiederum dreieinhalb Jahren.

In Offenbarung 12,14 wird dieses Ereignis noch einmal beschrieben. Die Frau erhält zwei Flügel eines großen Adlers, damit sie an ihren vorbereiteten Ort in der Wüste fliegen kann.

Biltz sieht darin eine Beschreibung dessen, was Israel während der zweiten Hälfte der Trübsalszeit erleben wird.

Er stellt außerdem eine Verbindung zu Hesekiel 20,34–37 her.

Dort verspricht Gott, Israel aus den Nationen zurückzuführen und in die Wüste zu bringen. Dort will er seinem Volk von Angesicht zu Angesicht begegnen.

Biltz verbindet diese Begegnung mit dem Jom-Kippur-Gedanken und dem erneuten Eingehen Israels in den Bund mit Gott.

15. Der Antichrist, die Lästerung Gottes und die Abkehr Israels

Im weiteren Verlauf verweist Biltz auf Hosea 5,14–15.

Dort beschreibt Gott, dass er sich von Israel zurückziehen wird, bis das Volk seine Not erkennt und ihn ernsthaft sucht.

Biltz verbindet diese Prophetie mit dem ersten Kommen Jeschuas, der Ablehnung des Messias und der anschließenden Zerstreuung Israels.

Er erklärt, dass Jeschua nach seinem Tod und seiner Auferstehung in den Himmel zurückgekehrt sei.

Anschließend verweist er auf Hosea 6,1–2.

Dort heißt es sinngemäß:

Nach zwei Tagen wird Gott sein Volk wieder lebendig machen, und am dritten Tag wird er es aufrichten, damit es vor ihm lebt.

Biltz sieht darin eine prophetische Verbindung zur Wiederherstellung Israels.

Er verbindet die zwei Tage mit der Wiederentstehung des Staates Israel im Jahr 1948.

Der dritte Tag steht für ihn für das kommende messianische Zeitalter und die Auferstehung der Toten.

Dabei denkt er an das zukünftige tausendjährige Reich, in dem Gottes Volk vor ihm leben wird.

16. Das Jahr 2030 und die Verbindung zum dritten Tag

Hier führt Biltz eine weitere zeitliche Überlegung ein.

Er erinnert daran, dass Jeschua nach seiner Berechnung im Jahr 30 n. Chr. gestorben und auferstanden ist.

Anschließend greift er die Aussage aus Hosea auf, dass Gott sein Volk nach zwei Tagen wieder lebendig machen und am dritten Tag aufrichten werde.

Wenn man die beiden Tage symbolisch als zwei Jahrtausende betrachtet, kommt man nach seiner Rechnung in die Nähe des Jahres 2030.

Biltz fragt deshalb, ob das Jahr 2030 möglicherweise einen besonderen prophetischen Wendepunkt darstellen könnte.

Er verbindet diese Überlegung mit der Erwartung der Auferstehung und dem zukünftigen messianischen Reich.

Es handelt sich hierbei um seine prophetische Berechnung und nicht um eine ausdrückliche Jahresangabe der Bibel.

17. Das Jahr 1967 und die letzte Generation

Danach beschäftigt sich Biltz mit Psalm 102,16–18.

Dort wird beschrieben, dass der Herr Zion wieder aufbauen und in seiner Herrlichkeit erscheinen wird.

Biltz sieht die Rückeroberung Jerusalems im Sechstagekrieg 1967 als einen entscheidenden Zeitpunkt des Wiederaufbaus Zions.

Er erwähnt, dass nach dem Sechstagekrieg ungefähr 196.800 Juden in Jerusalem lebten. Inzwischen sei die jüdische Bevölkerung auf etwa 570.000 angewachsen.

Für ihn ist das ein Zeichen dafür, dass Zion wieder aufgebaut wird.

Besonders wichtig ist ihm die Formulierung in Psalm 102 über die kommende Generation.

Er versteht die hebräische Bedeutung als Hinweis auf die letzte Generation.

Deshalb betrachtet er das Jahr 1967 als möglichen Beginn dieser letzten Generation.

Anschließend verweist er auf Psalm 90,10. Dort wird die Lebensdauer des Menschen mit 70 Jahren angegeben.

Wenn man von 1967 aus 70 Jahre weiterrechnet, kommt man auf 2037.

Damit ergibt sich in seiner prophetischen Zeitrechnung ein Zeitraum von 2030 bis 2037, den er mit einer möglichen siebenjährigen Trübsalszeit verbindet.

18. Die Monate Ijar und Cheschwan

Biltz erklärt außerdem, dass auch die jüdischen Monate in seinen Überlegungen eine besondere Rolle spielen.

Der Monat Ijar

Er verbindet diesen Monat mit dem Stamm Issachar.

In 1. Chronik 12,33 wird Issachar als ein Stamm beschrieben, dessen Angehörige die Zeiten verstanden und wussten, was Israel tun sollte.

Biltz bezeichnet Ijar außerdem als einen Monat, der mit Krieg verbunden sei.

Er erinnert daran, dass die Amalekiter Israel im zweiten Monat nach dem Auszug aus Ägypten angriffen.

Auch den Sechstagekrieg und den Unabhängigkeitskrieg Israels verbindet er mit diesem Monat.

Besonders erwähnt er den 28. Ijar, an dem Israel die Wiedervereinigung beziehungsweise Befreiung Jerusalems feiert.

Der Monat Cheschwan

Diesen Monat verbindet Biltz mit Gericht und Bedrängnis.

Er verweist auf die Sintflut zur Zeit Noahs und auf den Tod Methusalems.

Deshalb betrachtet er Cheschwan als einen Monat, der in biblischen Zusammenhängen mit Gericht und Not verbunden ist.

19. Die möglichen Zeitfenster für den Beginn der Trübsal

Jetzt kommt Biltz zum eigentlichen Kern seiner Berechnungen.

Er zeigt eine Übersicht über die kommenden 50 Jahre und untersucht, welche Rosch-Haschana-Termine mit dem Beginn eines Schmitta-Zyklus zusammenfallen.

Nach seiner Auffassung kann die Trübsalszeit nicht an irgendeinem beliebigen Tag beginnen.

Sie müsse an Rosch Haschana und am Anfang eines Schmitta-Zyklus beginnen.

Er betont nochmals, dass er nicht behauptet, die Trübsal habe bereits begonnen. Dafür fehlen ihm die biblisch beschriebenen Ereignisse, insbesondere das Auftreten der beiden Zeugen mit ihren besonderen Vollmachten.

Er untersucht mehrere mögliche Zeitfenster und konzentriert sich besonders auf das Jahr 2030.

Dabei stellt er die Frage, ob die Trübsal im Jahr 2030 beginnen könnte und ob die folgenden dreieinhalb Jahre mit den beschriebenen Ereignissen zusammenpassen würden.

20. Die Sonnen- und Mondfinsternisse im Jahr 2033

Besonders ausführlich wird Biltz bei seiner Untersuchung der Finsternisse im Jahr 2033.

Er zeigt eine Reihe von Sonnen- und Mondfinsternissen, die nach seiner Berechnung auf jüdische Festtage fallen.

Er hebt besonders folgende Zusammenhänge hervor:

  • Eine totale Sonnenfinsternis am 1. Nissan.

  • Weitere Finsternisse an Rosch Haschana.

  • Eine totale Mondfinsternis während des Passahfestes.

  • Weitere Mondfinsternisse während Sukkot.

  • Sonnenfinsternisse, die mit dem Jerusalemer Feiertag zusammenfallen.

Besonders wichtig ist für ihn die totale Mondfinsternis am Passahfest im Jahr 2033.

Er stellt sich vor, dass die beiden Zeugen zu diesem Zeitpunkt nach dreieinhalb Tagen wieder auferstehen und in den Himmel aufgenommen werden könnten.

Als konkretes Datum nennt er den 14. April 2033.

Er betont, dass diese Finsternis von großen Teilen Europas, Afrikas, Asiens und Australiens aus sichtbar sein soll.

Für Biltz ist diese Kombination außergewöhnlich, weil er sie in einen Zusammenhang mit den biblischen Festzeiten, dem Ablauf der Trübsal und den beiden Zeugen stellt.

Er zeigt außerdem weitere Finsternisse, die sich während des von ihm untersuchten siebenjährigen Zeitraums ereignen sollen.

Seine Schlussfolgerung lautet, dass das Jahr 2033 in seiner prophetischen Berechnung eine besondere Bedeutung besitzt.

21. Daniels Zeitangaben: 1.290 und 1.335 Tage

Zum Ende der Predigt beschäftigt sich Biltz mit Daniel 12, insbesondere mit den Versen 11 und 12.

Dort werden zwei Zeitangaben genannt:

  • 1.290 Tage.

  • 1.335 Tage.

Diese Zahlen beschäftigen viele Bibelausleger, weil sie über die bekannten 1.260 Tage beziehungsweise dreieinhalb Jahre hinausgehen.

Biltz erklärt, dass er lange versucht habe, diese Zeitangaben in seine prophetische Zeitrechnung einzuordnen.

Schließlich habe er nach seiner Darstellung eine Lösung gefunden, indem er den jüdischen Kalender zugrunde legte.

Er beginnt mit dem 28. September 2030. Dieses Datum ordnet er dem 1. Tischri des jüdischen Jahres 5791 zu.

Von dort aus rechnet er weiter bis zum 10. April 2034, dem 21. Nissan.

Nach seiner Berechnung liegen zwischen diesen beiden Daten genau 1.290 Tage.

Er verbindet den 21. Nissan mit dem letzten Tag des Festes der ungesäuerten Brote und erinnert daran, dass dieser Tag in der Exodusgeschichte eine besondere Bedeutung hat.

Anschließend rechnet er weitere 45 Tage hinzu und gelangt zum 6. Siwan, dem Schawuot-Fest beziehungsweise Wochenfest, am 5. Mai 2034.

Damit erhält er insgesamt 1.335 Tage.

Seine Überlegung ist, dass die 1.290 Tage nicht unmittelbar mit dem ersten Tag der Trübsal beginnen, sondern mit dem 1. Tischri des zweiten Jahres.

Durch diese zeitliche Verschiebung versucht er, die beiden Zahlen aus Daniel 12 in seine Berechnung einzuordnen.

Er betrachtet diese Übereinstimmung als einen besonders wichtigen Teil seiner Ausführungen.

22. Die abschließende Warnung und der Aufruf zur Wachsamkeit

Am Ende seiner Predigt fasst Biltz seine Überlegungen zusammen.

Er erklärt, dass die verschiedenen biblischen Zeitangaben, die Schmitta-Zyklen, die jüdischen Festtage und die astronomischen Zeichen für ihn auf eine mögliche Entwicklung ab dem Jahr 2030 hinweisen.

Er sagt, dass seiner Einschätzung nach noch ungefähr dreieinhalb Jahre verbleiben könnten, um alles zu tun, was man für Gott tun könne.

Dabei geht es ihm um geistliche Wachsamkeit und darum, die Zeit zu nutzen.

Er fordert die Zuhörer auf, sich auf den Tag des Herrn vorzubereiten.

Seine Botschaft ist, dass Christen die biblischen Zeichen nicht ignorieren sollten, sondern die Heilige Schrift aufmerksam lesen und die Zeiten verstehen lernen sollten.

Er verweist abschließend noch einmal auf Daniel 7,25. Dort wird beschrieben, dass der Antichrist gegen Gott lästern und versuchen wird, Zeiten und Gesetze zu verändern.

Biltz verbindet das mit der historischen Veränderung des biblischen Kalenders und der Festzeiten.

Außerdem zitiert er Daniel 12,10. Dort heißt es, dass viele gereinigt, geläutert und geprüft werden, während die Gottlosen weiterhin gottlos handeln. Die Verständigen aber werden verstehen.

Er erinnert daran, dass Noah wusste, wann die Flut kommen würde, und Abraham wusste, dass Sodom gerichtet werden sollte.

Daraus leitet er ab, dass Gottes Volk die Zeichen und Zeiten erkennen soll.

23. Das Schlussgebet und der aaronitische Segen

Zum Abschluss betet Pastor Mark Biltz mit der Gemeinde.

Er bittet den Vater darum, den Zuhörern offene Ohren, sehende Augen und ein verständiges Herz zu schenken.

Er dankt Gott für das, was er im Leben jedes Einzelnen tut, und erinnert daran, dass die Menschen Frieden haben dürfen, weil Gott sie liebt.

Besonders schön ist seine Erinnerung daran, dass Gott seinen Namen auf sein Volk legen möchte.

Zum Schluss spricht er den aaronitischen Segen aus 4. Mose 6,24–26:

Der HERR segne dich und behüte dich.

Der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.

Der HERR erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.

Er beendet das Gebet im Namen des Herrn.

Die wichtigsten zeitlichen Aussagen von Pastor Mark Biltz auf einen Blick

Jahr

Bedeutung in seiner Auslegung

1967

Wiedervereinigung Jerusalems; möglicher Beginn der letzten Generation

1973

Jom-Kippur-Krieg und Beginn eines neuen 50-jährigen Zeitabschnitts

2023

Krieg der Eisernen Schwerter; Ende des von ihm betrachteten 50-Jahres-Zyklus

2030

Mögliches Jahr für den Beginn der siebenjährigen Trübsal

2033

Mögliche besondere Bedeutung der Passah-Mondfinsternis und der beiden Zeugen

2034

Ende der von ihm berechneten zusätzlichen 1.335 Tage

2037

Ende der von ihm angenommenen 70-jährigen Generation ab 1967

Wichtig: Das sind die prophetischen Berechnungen und Schlussfolgerungen von Mark Biltz. Die Bibel nennt diese konkreten Jahreszahlen nicht ausdrücklich. Auch die Deutung der Finsternisse als Hinweise auf bestimmte Kriege ist seine Auslegung und keine allgemein anerkannte biblische Lehre.

Mein abschließender Hinweis zur Botschaft

Was sich durch die gesamte Predigt zieht, ist Pastor Biltz' Überzeugung, dass Gott einen Zeitplan hat und dass die biblischen Festzeiten, die Schmitta-Zyklen und die prophetischen Aussagen zusammen betrachtet werden müssen.

Er möchte seine Zuhörer dazu bewegen, die Bibel gründlich zu studieren, Gottes Wort ernst zu nehmen und geistlich wachsam zu bleiben.

Besonders Daniel 12,10 ist dabei ein wichtiger Abschlussgedanke: Die Verständigen werden verstehen.

Für deinen heutigen Hauskreis wünsche ich dir eine gesegnete Gemeinschaft, gute Gespräche und offene Herzen für Gottes Wort. Möge Jeschua euch Weisheit und Unterscheidungsvermögen schenken. ❤️