Der Pastor stößt regelrecht ins selbe Horn wie auch Pastor Mark Biltz. Hiermit will ich ausdrücklich betonen, bis vor einiger Zeit die Tatsache vollkommen abgelehnt zu haben, die Trübsal könne nur zu Beginn eines Schabbatjahre beginnen, weil ich Anfang 2020 / 21 es nicht annehmen wollte, wir könnten bis 2029 noch hier sein, sollte 2022 die Entrückung / Trübsal, nicht sein. Die Vorstellung, diese Kämpfe / Angriffe auf mich noch länger zu ertragen, eine Vorstellung weiterer 7 Jahre, war einfach unvorstellbar.
Offensichtlich ist 2022 gekommen und gegangen, wir schreiben heute den 19. Juli 2026 und am 23. Juli 2026 ist der 9. AV … nicht nur der Tag, an dem beide Tempel zerstört wurden, sondern noch weitere dramatische Ereignisse. Was geschah am Neunten Aw?
Dies war auch der Tag, an dem Jeschua mich 2005 zum Wächter berufen hat, demzufolge sind es ab heute noch 4 Tage bis zu meinem 21. Jahrestag. Ich will dem Gerecht werden, was Jeschua mir aufgetragen hat, was unter diesen großen Anfeindungen nicht einfach ist. Aus diesem Grund brauche ich mehr denn je eure Fürbitte.
Jetzt aber zum Artikel, der ebenfalls ein Augenöffner ist.
Schalom,
Ulrike Veronika Barthel
Beginn des Videos: Liebe Freunde,
ich bin Chad McCarvey und heiße euch herzlich willkommen. In dieser Botschaft wollen wir uns mit der letzten Schmitta beschäftigen – jener letzten siebenjährigen Periode, die sich auf Israel bezieht und in der Bibel auch als die siebzigste Jahrwoche Daniels, die Zeit der Drangsal Jakobs oder die siebenjährige Trübsalszeit bezeichnet wird.
In früheren Vorträgen haben wir bereits über die Schmitta-Zyklen gesprochen und untersucht, wie sie möglicherweise mit dem Niedergang großer Weltreiche zusammenhängen – etwa mit dem Osmanischen Reich oder den Vereinigten Staaten. In dieser Botschaft soll unser Blick jedoch auf Israel gerichtet sein. Denn die letzte Schmitta beginnt mit Israel und endet auch mit Israel, unmittelbar bevor der Messias wiederkommt und sein tausendjähriges Friedensreich aufrichtet.
Bevor wir dieses Thema näher betrachten, müssen wir zunächst Gottes Kalender verstehen. Denn die Schmitta gründet sich nicht auf den heute gebräuchlichen gregorianischen Kalender, sondern auf den Kalender, den Gott selbst eingesetzt hat.
Bereits in 1. Mose 1,14 erklärt Gott, dass die Zeiten nach den beiden großen Lichtern – Sonne und Mond – bestimmt werden sollen. Der heutige hebräische Kalender folgt diesem Prinzip. Zwar benutzen wir im Alltag den gregorianischen Kalender, der sich ausschließlich nach der Sonne richtet, doch Gottes eigener Kalender orientiert sich an Sonne und Mond gemeinsam.
Die Heilige Schrift zeigt uns zwei verschiedene Kalender.
Der erste ist der bürgerliche Kalender. Er beginnt nach jüdischer Überlieferung mit Adam und seinem ersten Tag vor Gott. Sein Jahresanfang ist Rosch ha-Schana, das Fest der Posaunen. Nach diesem Kalender wird die Zeit von Adam bis zur Wiederkunft des Messias gezählt. Deshalb spielt er in der biblischen Prophetie eine wichtige Rolle.
Daneben gibt es den biblischen Kalender. In 2. Mose 12 erklärte Gott Mose, dass der Monat des Auszugs aus Ägypten für Israel der erste Monat des Jahres sein sollte. Von diesem Zeitpunkt an beginnt die Geschichte Israels als Bundesvolk Gottes. Dieser Kalender bestimmt den Sabbat, die Feste des Herrn und auch die Schmitta- und Jubeljahre.
Beide Kalender ergänzen einander. Für unser heutiges Thema ist jedoch besonders der bürgerliche Kalender wichtig, denn nach ihm beginnt jeder neue Schmitta-Zyklus mit dem Fest der Posaunen.
Die Schmitta besitzt für Gott eine außerordentliche Bedeutung. Sie besteht aus einem siebenjährigen Rhythmus. Die Zahl Sieben begegnet uns immer wieder in der gesamten Bibel – von der Schöpfung bis zur Offenbarung.
Die letzte Schmitta wird die letzten sieben Jahre dieses gegenwärtigen Zeitalters umfassen. Genau diese Zeit kennen wir unter verschiedenen Bezeichnungen:
Alle diese Begriffe beschreiben dieselbe prophetische Periode.
Der Ursprung der Schmitta findet sich in 3. Mose 25. Dort gebot Gott den Israeliten, sechs Jahre lang ihr Land zu bebauen. Im siebten Jahr jedoch sollte das Land ruhen und seinen Sabbat feiern.
So wie der Mensch sechs Tage arbeitet und am siebten Tag ruht, sollte auch das Land nach sechs Jahren eine vollständige Ruhezeit erhalten.
Dieses Gebot war nicht lediglich eine landwirtschaftliche Vorschrift. Es war Ausdruck des Vertrauens auf Gottes Versorgung.
Der Herr versprach seinem Volk sogar einen besonderen Segen: Wenn Israel das Sabbatjahr einhielt, würde Gott im sechsten Jahr eine dreifache Ernte schenken. Diese sollte ausreichen, um das sechste, das siebte und auch noch das achte Jahr zu versorgen, bis die nächste Ernte eingebracht werden konnte.
Das Sabbatjahr war deshalb eine Einladung, für ein ganzes Jahr den Blick auf Gott zu richten.
Israel sollte lernen, nicht von Gewinnstreben und wirtschaftlichem Erfolg beherrscht zu werden. Das Land sollte sich erholen, die Tiere sollten ihren Anteil daran haben, und auch die Armen sollten von den Erträgen leben können. Gott wollte, dass seine gesamte Schöpfung in einem ausgewogenen Rhythmus von Arbeit und Ruhe lebt.
Doch Israel hielt dieses Gebot nicht ein.
Wie wir bereits in anderen Vorträgen gesehen haben, hatte dieser Ungehorsam nicht nur Auswirkungen auf Israel selbst, sondern schließlich auch auf andere Nationen. Dennoch wollen wir uns in dieser Botschaft auf Gottes Handeln mit Israel konzentrieren.
Bevor das Volk jedoch das Sabbatjahr missachtete, warnte Gott es eindringlich.
In 3. Mose 26 kündigte er an, dass anhaltender Ungehorsam schwerwiegende Folgen haben würde. Sollten die Israeliten seinen Geboten nicht folgen, würden ihre Städte verwüstet werden, das Land würde öde daliegen und sie selbst unter die Völker zerstreut werden.
Dann – so sagt Gott – würde das Land endlich die Sabbatjahre genießen, die ihm zuvor verweigert worden waren.
Damit machte Gott deutlich, dass selbst das Land unter seinem Bund steht. Es gehört ihm, und auch ihm sollte die von Gott bestimmte Ruhe nicht vorenthalten werden.
Diese Warnung aus 3. Mose 26 bildet den Hintergrund für das gesamte Wirken der Propheten.
Wenn wir Jesaja, Jeremia oder die übrigen Propheten lesen, begegnen wir immer wieder Gottes Gericht über Israel. Doch dieses Gericht kam nicht plötzlich oder willkürlich. Die Propheten erinnerten das Volk stets an das, was Gott bereits durch Mose angekündigt hatte.
Sie riefen Israel dazu auf, zum Bund Gottes zurückzukehren und seinen Geboten zu gehorchen. Dazu gehörte auch das Gebot, dem Land seine Sabbatruhe zu gewähren.
Gott hatte mit Abraham einen Bund über dieses Land geschlossen. Dieses Land gehörte ihm, und deshalb sollte auch das Land seinen von Gott bestimmten Rhythmus der Ruhe erleben. Der Schöpfer liebt nicht nur den Menschen, sondern seine gesamte Schöpfung.
Israel jedoch missachtete dieses Gebot.
Hinzu kamen zahlreiche weitere Sünden. Das Volk verfiel dem Götzendienst, brachte dem Götzen Moloch sogar seine Kinder als Opfer dar und entfernte sich immer weiter von Gott.
Schließlich kam das Gericht.
Im Jahr 586 v. Chr. ließ Gott den babylonischen König Nebukadnezar gegen Juda ziehen. Dieses Ereignis wird unter anderem in Jeremia 25 beschrieben.
Der Grund für dieses Gericht war nicht allein die Missachtung der Schmitta. Sie war Teil eines umfassenden Abfalls von Gott. Dennoch macht die Bibel deutlich, dass gerade die verweigerten Sabbatjahre eine entscheidende Rolle spielten.
Israel wurde nach Babylon verschleppt und musste dort siebzig Jahre lang in Gefangenschaft leben.
In 2. Chronik 36,15–21 wird ausdrücklich erklärt, warum diese Gefangenschaft genau siebzig Jahre dauerte.
Während Israel im Exil war, durfte das Land endlich jene Sabbatjahre nachholen, die ihm zuvor verweigert worden waren. Damit erfüllte sich genau das, was Gott bereits viele Jahrhunderte zuvor durch Mose angekündigt hatte.
Daran erkennen wir, welche Bedeutung die Schmitta in Gottes Augen besitzt.
Nach Ablauf der siebzig Jahre erfüllte Gott jedoch ebenso treu seine Verheißung der Wiederherstellung.
Wie Jeremia 29 ankündigt und Esra 1 berichtet, erweckte Gott den persischen König Kyrus dazu, den Juden die Rückkehr in ihr Land zu erlauben. Sie durften Jerusalem wieder aufbauen und den Tempel neu errichten.
Hier erkennen wir ein wichtiges Prinzip. Die Schmitta bedeutet nicht ausschließlich Gericht. Sie bringt Gericht über Ungehorsam, aber ebenso Wiederherstellung für diejenigen, die zu Gott zurückkehren.
Dieses Prinzip wird sich auch in der letzten Schmitta erfüllen. Die zukünftige siebenjährige Periode wird zwar in erster Linie die Zeit der Drangsal Jakobs sein, doch ihre Auswirkungen werden die ganze Welt erfassen.
Das Buch der Offenbarung zeigt deutlich, dass Gottes Gerichte nicht nur Israel treffen, sondern sämtliche Nationen. Die letzte Schmitta betrifft daher die gesamte Menschheit. Gottes Ordnungen gelten dauerhaft. Der siebenjährige Rhythmus ist kein Zufall der Geschichte, sondern ein Bestandteil seines göttlichen Handelns.
Nachdem Jerusalem im Jahr 70 n. Chr. von den Römern zerstört worden war, begann eine lange Zeit der Zerstreuung Israels. Interessanterweise war bereits das Jahr zuvor – das Jahr 69 n. Chr. – wiederum ein Schmitta-Jahr. Auch hier sieht der Prediger einen Zusammenhang zwischen dem Schmitta-Zyklus und den historischen Ereignissen.
Fast neunzehnhundert Jahre blieb Israel ohne eigenes Land. Doch schließlich begann sich das Blatt zu wenden. Im Jahr 1917 ereignete sich etwas Außergewöhnliches. In früheren Vorträgen wurde bereits gezeigt, welche Bedeutung der Schmitta-Zyklus von 1916/1917 für mehrere Weltreiche hatte. Für Israel jedoch war dieses Jahr besonders bedeutsam.
Viele Bibelausleger vermuten, dass auf diese Schmitta sogar ein Jubeljahr folgte.
Nach 3. Mose 25 folgt auf sieben mal sieben Schmitta-Zyklen das fünfzigste Jahr – das Jubeljahr. In diesem Jahr wurden Schuldner freigelassen, Besitz kehrte zu seinen ursprünglichen Eigentümern zurück, und auch das Land erhielt erneut Ruhe. Es war gewissermaßen eine doppelte Zeit göttlicher Gnade und Wiederherstellung.
Ob das Jahr 1917 tatsächlich ein Jubeljahr gewesen ist, lässt sich historisch nicht mit letzter Sicherheit nachweisen. Dennoch halten viele diesen Gedanken für bemerkenswert. Denn genau in jenem Jahr begann sich das Schicksal Israels grundlegend zu verändern.
Das Osmanische Reich, das Jerusalem über Jahrhunderte beherrscht hatte, verlor seine Macht. Britische Truppen eroberten Jerusalem zurück.
Kurz darauf, am 2. November 1917, veröffentlichte der britische Außenminister Arthur Balfour die berühmte Balfour-Erklärung. Dieses Dokument war der erste offizielle politische Schritt auf dem Weg zur Gründung des modernen Staates Israel. Nach fast neunzehnhundert Jahren begann sich Gottes Handeln mit seinem Volk erneut sichtbar zu entfalten.
Was zunächst nur eine politische Erklärung war, führte schließlich zur Staatsgründung Israels im Jahr 1948. Viele sehen deshalb in den Ereignissen des Jahres 1917 einen entscheidenden Wendepunkt in Gottes prophetischem Zeitplan. Wenn wir den prophetischen Zeitplan Gottes betrachten, stechen nach Auffassung des Predigers drei Ereignisse besonders hervor.
Das erste war die Wiedererrichtung des Staates Israel im Jahr 1948. Das zweite war die Rückeroberung Jerusalems im Sechstagekrieg 1967. Das dritte ist die fortlaufende Rückkehr der Juden aus aller Welt in das Land ihrer Väter – die sogenannte Alija.
Seit der Staatsgründung sind Millionen jüdischer Menschen nach Israel eingewandert. Der Prediger versteht diese Entwicklung als Erfüllung zahlreicher alttestamentlicher Prophezeiungen über die Sammlung Israels aus allen Nationen.
Israel ist nach seiner Auffassung Gottes prophetische Uhr.
Deshalb seien diese drei Entwicklungen von besonderer Bedeutung:
Alle drei Ereignisse weisen nach seiner Überzeugung auf die Nähe der Wiederkunft des Messias hin. Besonders bemerkenswert erscheint ihm der zeitliche Abstand zwischen den Jahren 1917 und 1967. Genau fünfzig Jahre nach der Balfour-Erklärung gelangte Jerusalem erneut unter israelische Kontrolle. Ob dies tatsächlich den Rhythmus eines Jubeljahres widerspiegelt, könne niemand mit Sicherheit behaupten. Dennoch hält der Prediger diese zeitliche Übereinstimmung für bemerkenswert und sieht darin einen möglichen Hinweis auf Gottes prophetischen Zeitplan.
Jesus sprach einst in Jerusalem die Worte:
„Ihr werdet mich von jetzt an nicht mehr sehen, bis ihr sprecht: Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn.“
Für den Prediger stehen diese Worte in unmittelbarer Verbindung mit der zukünftigen Bekehrung Israels und der Wiederkunft des Messias. Nachdem er den geschichtlichen Hintergrund dargestellt hat, richtet er nun den Blick auf das eigentliche Thema der Botschaft – die letzte Schmitta. Israel wurde wegen seines Ungehorsams zunächst siebzig Jahre nach Babylon geführt.
Nach der Zerstörung Jerusalems im Jahr 70 n. Chr. folgten fast neunzehnhundert Jahre der Zerstreuung unter die Völker. Doch seit 1917, 1948 und 1967 erkennt der Prediger eine zunehmende Wiederherstellung Israels.
Nun stellt sich die entscheidende Frage: Wie wird die letzte Schmitta aussehen?
Dabei verweist er auf die Prophetie Daniels. In Daniel 9 wird von der siebzigsten Jahrwoche gesprochen. Nach seiner Auslegung handelt es sich dabei um den letzten Schmitta-Zyklus – einen Zeitraum von genau sieben Jahren. Dabei betont er einen wichtigen Gedanken.
Diese sieben Jahre können nicht irgendein beliebiger Zeitraum sein. Sie müssen nach seiner Überzeugung genau in einen Schmitta-Zyklus passen. Wenn also ein neuer Schmitta-Zyklus beispielsweise im Herbst beginnt, dann kann auch die letzte Jahrwoche Daniels nur mit einem solchen Zyklus beginnen. Sie könne daher nicht mitten in einem laufenden Siebenjahresrhythmus einsetzen. Gott handle nach festen Ordnungen.
Wie sich die Siebentagewoche seit der Schöpfung ununterbrochen wiederholt, so verlaufen auch die Schmitta-Jahre in einem festgelegten Rhythmus.
Anschließend liest der Prediger den Abschnitt aus Daniel 9,24–27.
Darin wird zunächst erklärt, dass über Israel und Jerusalem siebzig Wochen bestimmt sind, um der Übertretung ein Ende zu machen, die Sünde zu sühnen, ewige Gerechtigkeit einzuführen und alle prophetischen Verheißungen zu erfüllen. Nach den ersten neunundsechzig Wochen erscheint der Messias. Er wird verworfen und „ausgerottet“, nicht um seiner selbst willen. Danach wird Jerusalem erneut zerstört.
Schließlich spricht Daniel von einer letzten Woche.
In dieser letzten Woche wird ein Herrscher mit den Vielen einen Bund schließen. Doch in der Mitte dieser sieben Jahre wird er den Opferdienst beenden und den Gräuel der Verwüstung aufrichten. Für den Prediger ist genau diese letzte Woche identisch mit der letzten Schmitta.
Sie trägt verschiedene Namen:
Alle diese Begriffe beschreiben nach seiner Auffassung dieselbe zukünftige Periode. Im Mittelpunkt dieser letzten sieben Jahre steht ein Bund. Der kommende Weltherrscher – den die Bibel Antichrist nennt – wird einen Bund mit vielen schließen. Der Prediger weist darauf hin, dass in den vergangenen Jahren immer wieder politische Friedensabkommen für den Nahen Osten diskutiert wurden.
Er erwähnt dabei insbesondere den sogenannten „Deal of the Century“. Allerdings betont er ausdrücklich, dass er nicht behauptet, dieses Abkommen sei bereits der Bund aus Daniel 9.
Er sieht lediglich Parallelen und fordert seine Zuhörer dazu auf, aufmerksam zu beobachten, wie sich die Ereignisse entwickeln. Nach seiner Überzeugung wird der zukünftige Antichrist einen umfassenden Bund mit vielen Nationen schließen. Dieser Bund wird zunächst Frieden versprechen.
In Wirklichkeit aber wird er – wie die Propheten sagen – ein „Bund mit dem Tod“ sein. Gerade deshalb sollen Christen wachsam bleiben und die prophetischen Entwicklungen aufmerksam verfolgen.
Nachdem Daniel von dem zukünftigen Bund gesprochen hat, richtet der Prediger den Blick auf eine weitere wichtige Prophetie – Jesaja 28. Dort richtet Gott ernste Worte an die Führer Jerusalems. Sie meinen, durch eigene Vereinbarungen Sicherheit gefunden zu haben. Sie glauben, einem kommenden Gericht entgehen zu können, weil sie einen Bund geschlossen haben.
Doch Gott nennt diesen Bund einen „Bund mit dem Tod“.
Die Verantwortlichen sagen gewissermaßen:
„Wenn das Gericht kommt, wird es uns nicht treffen. Wir sind abgesichert.“
Doch der Herr widerspricht ihnen.
Ihre Sicherheit gründet sich auf Lüge. Ihre Zuflucht ist Täuschung. Wenn Gottes Gericht kommt, wird dieser Bund keinen Bestand haben. Mitten in dieser Gerichtsankündigung spricht Gott jedoch eine große Verheißung aus.
Er sagt:
„Siehe, ich lege in Zion einen Grundstein, einen bewährten Stein, einen kostbaren Eckstein, ein fest gegründetes Fundament. Wer ihm vertraut, wird nicht zuschanden werden.“
Für den Prediger besteht kein Zweifel daran, dass dieser Eckstein der Messias selbst ist – Jesus, Jeschua. Er erinnert an Psalm 118, wo von dem Stein gesprochen wird, den die Bauleute verworfen haben und der doch zum Eckstein geworden ist.
Mit anderen Worten:
Während Menschen ihre Hoffnung auf politische Bündnisse, Verträge und menschliche Lösungen setzen, verweist Gott auf seinen Sohn.
Nicht ein Friedensvertrag wird Israel letztlich retten. Nicht ein politisches Abkommen. Nicht menschliche Diplomatie. Sondern allein der Messias.
Auch die Erwähnung der Messschnur in Jesaja verbindet der Prediger mit den Visionen des Propheten Sacharja. Dort spannt Gott gewissermaßen seine Messschnur über Jerusalem aus, um zu zeigen, dass er selbst seine Verheißungen an Abraham erfüllen wird. Deshalb wird der Bund mit dem Tod am Ende aufgehoben werden. Nach Ablauf der sieben Jahre wird der Messias wiederkommen.
Dann wird dieser falsche Bund endgültig zerstört und Gottes Reich aufgerichtet werden. Der Prediger vermutet, dass dieser zukünftige Siebenjahresbund am Fest der Posaunen geschlossen werden könnte. Ebenso glaubt er, dass der Messias ebenfalls am Fest der Posaunen wiederkommen wird.
Von dort aus verbindet er die biblischen Herbstfeste mit den Ereignissen der Wiederkunft Christi.
Nach seiner Auslegung wird sich folgendes prophetische Bild ergeben:
Er kündigt an, diese Zusammenhänge in späteren Vorträgen noch ausführlicher zu erklären. Unabhängig davon macht er jedoch einen wichtigen Punkt deutlich:
Die kommende Drangsalszeit betrifft nicht nur Israel.
Am Ende von Jesaja 28 heißt es, dass ein beschlossenes Gericht über die ganze Erde kommen wird. Damit stimmt diese Prophetie mit dem Buch der Offenbarung überein. Die Gerichte der Endzeit betreffen die gesamte Welt. Zwar nennt die Bibel diese Zeit „die Drangsal Jakobs“, weil Israel im Mittelpunkt steht.
Doch alle Nationen werden von diesen Ereignissen betroffen sein. Wie Israels Ungehorsam in der Vergangenheit Auswirkungen auf andere Völker hatte, so wird auch die letzte Schmitta weltweite Folgen haben. Anschließend wendet sich der Prediger Jeremia 30 zu. Hier findet sich einer der bekanntesten Verse über die Endzeit. Der Prophet beschreibt eine Zeit beispielloser Angst.
Die Menschen zittern. Selbst starke Männer stehen da wie Frauen in den Wehen einer Geburt. Alle Gesichter sind vor Schrecken erbleicht.
Jeremia ruft aus:
„Wehe! Denn groß ist jener Tag, keiner ist ihm gleich. Es ist die Zeit der Drangsal Jakobs.“
Doch unmittelbar danach folgt eine ebenso wichtige Verheißung:
„Aber er wird aus ihr gerettet werden.“
Für den Prediger ist dieser Satz von entscheidender Bedeutung. Ja, Israel wird durch eine schwere Zeit gehen. Ja, es wird Gericht erfahren. Aber Gott wird sein Volk nicht vernichten. Er wird es hindurchführen und schließlich retten. Der Prediger betont, dass viele Christen diesen Zusammenhang übersehen. Manche vertreten die sogenannte Ersatztheologie und meinen, Gottes Verheißungen für Israel seien vollständig auf die Gemeinde übergegangen.
Nach seiner Überzeugung widerspricht Jeremia dieser Auffassung deutlich. Israel bleibt Gottes Bundesvolk. Es wird gezüchtigt. Aber es wird auch gerettet. Dabei weist er darauf hin, dass die Drangsal nicht ausschließlich Israel betrifft. Auch die übrige Welt wird unter Gottes Gerichten stehen. Niemand wird von den Ereignissen dieser Zeit unberührt bleiben.
Jeremia verwendet das Bild einer Geburt. Dieses Bild begegnet uns immer wieder in den Propheten. Israel wird mit einem Kind verglichen, das geboren werden soll. Vor jeder Geburt stehen Wehen. Sie werden zunächst schwächer sein. Dann nehmen sie an Stärke und Häufigkeit zu.
Genauso beschreibt Jesus in Matthäus 24 die Ereignisse der Endzeit.
Kriege.
Hungersnöte.
Erdbeben.
Seuchen.
All dies sind nach seinen Worten erst „der Anfang der Wehen“.
Sie kündigen die Geburt einer neuen Welt an – des kommenden messianischen Reiches. Die Schmerzen sind deshalb nicht das Ende der Geschichte. Sie führen zur Geburt des Reiches Gottes unter der Herrschaft des Messias. An diesem Punkt geht der Prediger auf eine Frage ein, über die unter Bibelauslegern häufig diskutiert wird:
Wie lange dauert die „Zeit der Drangsal Jakobs“ tatsächlich?
Manche vertreten die Auffassung, sie umfasse lediglich die letzten dreieinhalb Jahre der Trübsalszeit. Der Prediger widerspricht dieser Sicht. Nach seiner Überzeugung bezeichnet die „Zeit der Drangsal Jakobs“ den gesamten siebenjährigen Zeitraum der letzten Schmitta. Als Grundlage nennt er das Leben des Patriarchen Jakob.
Jakob musste zunächst sieben Jahre für Rahel arbeiten. Als er jedoch betrogen wurde, musste er weitere sieben Jahre dienen, um schließlich die Frau zu erhalten, die er liebte. Der Prediger sieht darin ein prophetisches Muster. Die Geschichte Jakobs weist nach seiner Auffassung auf die letzte siebenjährige Periode hin, die später seinen Namen tragen wird – die „Zeit der Drangsal Jakobs“.
Er erklärt:
Die letzten dreieinhalb Jahre sind zwar der Höhepunkt der Verfolgung, wenn der Antichrist offen gegen Israel auftritt. Doch bereits die erste Hälfte dieser sieben Jahre steht unter Gottes Gerichten. Schon in dieser Zeit beginnen die Gerichte, die das Buch der Offenbarung beschreibt. Deshalb umfasst die letzte Schmitta den gesamten Zeitraum von sieben Jahren.
Sie ist
Alle diese Begriffe beschreiben dieselbe prophetische Epoche.
Nun stellt der Prediger die Frage, die viele Christen bewegt:
Wann beginnt diese letzte Schmitta?
Er erklärt, dass auch er diese Frage nicht endgültig beantworten könne. Deshalb versucht sein Dienst, die gegenwärtigen Ereignisse aufmerksam mit den Aussagen der biblischen Propheten zu vergleichen. Nicht jede politische Entwicklung sei automatisch prophetisch.
Aber Christen sollten die Welt mit geöffneten Augen betrachten und prüfen, ob sich biblische Prophetien vor ihren Augen erfüllen. Nach seiner Einschätzung haben sich die Ereignisse besonders seit dem Jahr 2020 deutlich beschleunigt. Vor allem verweist er auf Entwicklungen im Nahen Osten und auf die Rolle der Türkei. In seinen früheren Vorträgen habe er bereits erklärt, warum er die Türkei im Licht der Prophetie für besonders bedeutsam halte.
Deshalb fordert er seine Zuhörer auf, die Entwicklungen dort aufmerksam zu beobachten. Gleichzeitig erinnert er erneut daran, dass Gottes prophetischer Zeitplan immer an den Schmitta-Rhythmus gebunden sei. Beginnt die letzte Schmitta nicht mit einem bestimmten Schmitta-Jahr, müsse sie bis zum nächsten vollständigen Siebenjahreszyklus warten.
Er möchte damit jedoch kein Datum festlegen. Vielmehr gehe es ihm darum, Gottes Ordnung zu verstehen.
Anschließend führt der Prediger einen weiteren Gedanken ein, den er für außerordentlich wichtig hält. Er spricht über den Schöpfungsbericht als prophetisches Muster. Gott arbeitete sechs Tage. Am siebten Tag ruhte er. Nach seiner Überzeugung ist dieser Ablauf nicht nur ein Bericht über die Schöpfung, sondern zugleich ein prophetisches Bild für den gesamten Heilsplan Gottes.
Dabei verweist er auf 2. Petrus 3,8:
„Ein Tag ist vor dem Herrn wie tausend Jahre, und tausend Jahre wie ein Tag.“
Auch Psalm 90 bringt denselben Gedanken zum Ausdruck. Auf dieser Grundlage entwickelt der Prediger folgendes Bild: Die Menschheitsgeschichte umfasst prophetisch sechs „Tage“, also ungefähr sechstausend Jahre.
Darauf folgt der siebte „Tag“.
Dieser siebte Tag entspricht dem tausendjährigen Friedensreich des Messias. Nach seiner Berechnung liegen von Adam bis zum ersten Kommen Jesu ungefähr viertausend Jahre. Seit der Auferstehung Christi seien inzwischen fast weitere zweitausend Jahre vergangen. Deshalb glaubt er, dass sich die Menschheit dem Ende des sechsten prophetischen Tages nähert.
Dabei betont er ausdrücklich:
Dies soll keine Datumsberechnung sein.
Er wolle nicht den Tag oder die Stunde bestimmen. Vielmehr gehe es darum, die Zeit zu erkennen, in der wir leben. Jesus selbst habe seine Zeitgenossen in Lukas 19 getadelt, weil sie „die Zeit ihrer Heimsuchung“ nicht erkannt hätten. Sie hätten den Messias vor Augen gehabt und dennoch nicht verstanden, was Gott gerade tat.
Daraus folgert der Prediger:
Auch wir sollen die Zeichen unserer Zeit aufmerksam beobachten. Nicht um Daten festzulegen. Sondern um geistlich wachsam zu bleiben.
Er ist überzeugt, dass viele Christen heute erkennen, wie außergewöhnlich unsere Zeit geworden ist.
Wenn man die weltweiten Entwicklungen betrachtet, die moralischen Veränderungen, politische Spannungen und die zunehmende Unruhe unter den Nationen, dann könne man verstehen, warum viele Gläubige glauben, am Ende dieses Zeitalters zu leben.
Dennoch wiederholt er noch einmal mit Nachdruck:
Er setzt keine Termine.
Er versucht lediglich, die prophetischen Muster der Bibel ernst zu nehmen und mit offenen Augen zu beobachten, wie sich Gottes Heilsplan entfaltet. Nachdem der Prediger die prophetischen Zeitmuster erläutert hat, kehrt er noch einmal zu der entscheidenden Frage zurück:
Woran wird man den Beginn der letzten sieben Jahre erkennen?
Nach seiner Überzeugung wird dies nicht durch ein verborgenes Datum geschehen, sondern durch ein konkretes Ereignis, das die Bibel bereits angekündigt hat. Daniel schreibt, dass ein zukünftiger Herrscher einen Bund mit den Vielen schließen und bestätigen wird.
Der Prediger betont deshalb noch einmal:
Donald Trump sei nach seiner Überzeugung nicht der Antichrist. Auch wolle er nicht behaupten, dass irgendein bereits bestehendes Friedensabkommen automatisch die Erfüllung von Daniel 9 sei.
Dennoch hält er es für wichtig, die politischen Entwicklungen im Nahen Osten aufmerksam zu beobachten. Er vermutet, dass der zukünftige Weltherrscher einen umfassenden Vertrag zwischen Israel und mehreren Staaten zustande bringen wird. Möglicherweise werde dabei auch der Tempelberg oder der Wiederaufbau eines jüdischen Tempels eine Rolle spielen.
Dadurch werde Israel in einen Bund hineingeführt, der zunächst Sicherheit verspreche, sich am Ende jedoch als verhängnisvoll erweisen werde. Deshalb ruft der Prediger seine Zuhörer dazu auf, wachsam zu bleiben. Nicht Spekulationen sollen das Denken bestimmen, sondern das aufmerksame Beobachten dessen, was Gottes Wort angekündigt hat.
Nun richtet er den Blick auf die Feste des Herrn.
Er weist darauf hin, dass die Bibel sie in 3. Mose 23 ausdrücklich nicht „jüdische Feste“, sondern „die Feste des HERRN“ nennt. Zwar wurden sie Israel anvertraut. Doch sie gehören Gott selbst. Nach seiner Überzeugung spiegeln sie den gesamten Heilsplan wider.
Die Frühlingsfeste erfüllten sich beim ersten Kommen Jesu:
Ebenso erwartet er, dass sich die Herbstfeste bei der Wiederkunft Christi erfüllen werden. Deshalb misst er ihnen eine große prophetische Bedeutung bei. Er glaubt, dass der Messias am Fest der Posaunen erscheinen wird.
Danach werde Gottes Gericht über die Erde kommen. Am Versöhnungstag werde Israel seinen Messias erkennen. Mit dem Laubhüttenfest beginne schließlich das messianische Friedensreich. Diese Gedanken wolle er in späteren Vorträgen noch ausführlicher entfalten.
Danach wendet sich der Prediger einer weiteren bemerkenswerten Prophetie zu.
Er liest Hosea 6,1–2:
„Kommt, lasst uns zum HERRN umkehren. Denn er hat zerrissen, aber er wird uns heilen. Er hat geschlagen, aber er wird uns verbinden. Nach zwei Tagen wird er uns lebendig machen; am dritten Tag wird er uns aufrichten, dass wir vor seinem Angesicht leben.“
Für den Prediger besitzen diese Verse eine tiefe prophetische Bedeutung. Er verbindet sie erneut mit dem Grundsatz aus 2. Petrus 3,8, dass bei Gott ein Tag wie tausend Jahre ist. Nach seiner Auslegung sprechen die „zwei Tage“ von etwa zweitausend Jahren seit dem ersten Kommen Christi.
Am „dritten Tag“ beginnt dann das messianische Reich.
Mit anderen Worten:
Nach ungefähr zweitausend Jahren seit Kreuz und Auferstehung wird der Messias sein Reich aufrichten und mitten unter seinem Volk wohnen. Der Prediger betont erneut, dass er kein Datum festlegen möchte. Er wolle lediglich zeigen, dass mehrere prophetische Linien der Bibel auf dieselbe Hoffnung hinweisen.
Sowohl der Schöpfungsbericht als auch Hosea und Petrus lenkten den Blick auf das Ende dieses Zeitalters und auf das kommende Reich Gottes. Deshalb glaubt er, dass wir uns in einer außergewöhnlichen Zeit befinden. Nicht weil jemand den genauen Tag kennt. Sondern weil viele prophetische Entwicklungen gleichzeitig sichtbar werden.
Noch einmal mahnt er seine Zuhörer:
Sollte sich die letzte Schmitta nicht in einem bestimmten Schmitta-Zyklus erfüllen, werde sie eben im nächsten beginnen. Gottes Zeitplan gerät niemals aus dem Takt.
Der Herr handelt nach seiner eigenen Ordnung. Unsere Aufgabe besteht deshalb nicht darin, Termine festzulegen. Unsere Aufgabe besteht darin, wachsam zu sein. Genau dazu habe Jesus in seiner Endzeitrede immer wieder aufgerufen. In Matthäus 24 und Matthäus 25 fordert der Herr seine Jünger mehrfach auf:
„Wacht!“
Der Prediger versteht diesen Aufruf nicht als Aufforderung zu Angst oder Spekulation. Vielmehr sollen Christen Gottes prophetisches Wort kennen und aufmerksam verfolgen, wie sich seine Verheißungen Schritt für Schritt erfüllen. Dann fügt er einen sehr persönlichen Gedanken hinzu. Er sagt, wir lebten in einer einzigartigen Generation.
Viele Gläubige vergangener Jahrhunderte hätten sich danach gesehnt, die Erfüllung der großen biblischen Prophetien mitzuerleben.
Wir dagegen dürfen erleben,
Für ihn sind dies außergewöhnliche Zeichen dafür, dass Gottes Heilsplan seinem Ziel entgegengeht. Darum sagt er seinen Zuhörern:
„Genießt diese Reise.“
Er verschweigt nicht, dass schwere Zeiten kommen werden. Der Prophet Joel spricht von einem großen und furchtbaren Tag des Herrn. Auch Jesus kündigte Bedrängnis an. Dennoch sollen Christen den Mut nicht verlieren. Denn das Ziel aller Prophetie ist nicht das Gericht. Das Ziel ist die Wiederkunft des Königs. Jesus wird Gerechtigkeit aufrichten. Er wird Frieden bringen. Er wird Korruption, Gewalt, Ungerechtigkeit und Gesetzlosigkeit beenden. Darauf richtet sich die Hoffnung aller Gläubigen.
Wir sehnen uns nicht nach der Trübsal.
Wir sehnen uns nach dem König.
Zum Abschluss seiner Botschaft richtet der Prediger den Blick nicht mehr auf die Gerichte, sondern auf das Ziel aller Prophetie: die Wiederherstellung Israels und die Herrschaft des Messias.
Er betont, dass viele Menschen beim Thema Endzeit vor allem an Katastrophen, Kriege und Gerichte denken. Die Bibel verschweige diese Ereignisse nicht. Doch sie seien nicht das eigentliche Ziel der Prophetie.
Das Ziel sei immer Gottes Erlösungsplan.
Gericht ist niemals Gottes letztes Wort.
Sein letztes Wort ist Wiederherstellung.
Deshalb erinnert der Prediger an zahlreiche Verheißungen des Alten Testaments. In Jeremia 23 verheißt Gott, dass er selbst die zerstreuten Schafe Israels sammeln wird. Er wird sie aus allen Ländern zurückbringen.
Sie werden wieder sicher in ihrem Land wohnen. Dann wird Gott einen gerechten Spross aus dem Haus Davids aufrichten. Dieser König wird Weisheit besitzen, gerecht regieren und Recht schaffen auf der ganzen Erde.
Für den Prediger ist eindeutig:
Dieser König ist Jesus, der Messias.
Nicht irgendein menschlicher Herrscher wird den endgültigen Frieden bringen.
Nicht die Vereinten Nationen.
Nicht politische Bündnisse.
Nicht wirtschaftliche Macht.
Der wahre Friede kommt erst dann, wenn der Sohn Davids auf seinem Thron sitzt.
Anschließend verweist er auf Jeremia 31. Dort spricht Gott vom Neuen Bund. Dieser Bund unterscheidet sich grundlegend von allen menschlichen Verträgen. Er wird nicht auf Steintafeln geschrieben. Gott selbst schreibt sein Gesetz in die Herzen seines Volkes. Dann werden die Menschen den Herrn erkennen. Ihre Sünden werden vergeben sein.
Sie werden in einer neuen Gemeinschaft mit Gott leben. Der Prediger macht deutlich: Der Bund des Antichristen führt in die Katastrophe. Der Neue Bund Gottes führt zum Leben. Der eine gründet sich auf menschliche Macht. Der andere auf Gottes Gnade.
Danach wendet er sich Hesekiel 36 zu. Diese Prophetie beschreibt nach seiner Auffassung die geistliche Wiederherstellung Israels.
Gott sagt:
„Ich werde euch aus den Nationen sammeln und euch in euer Land bringen.“
Doch damit endet die Verheißung nicht.
Anschließend heißt es:
„Ich werde reines Wasser über euch sprengen.“
„Ich werde euch ein neues Herz geben.“
„Ich werde meinen Geist in euch legen.“
Der Prediger betont:
Die Rückkehr Israels in das Land ist nur der erste Schritt.
Die eigentliche Vollendung geschieht erst dann, wenn Israel seinen Messias erkennt und Gott sein Volk geistlich erneuert. Genau darauf laufen nach seiner Überzeugung alle prophetischen Aussagen hinaus.
Dann richtet er den Blick noch einmal auf die Gemeinde Jesu. Er erinnert daran, dass Christen angesichts dieser Prophetien weder in Angst noch in Gleichgültigkeit leben sollen. Die Endzeit ist kein Thema, das Furcht erzeugen soll. Sie soll Hoffnung schenken.
Jesus selbst hat gesagt:
„Wenn dies anfängt zu geschehen, dann richtet euch auf und erhebt eure Häupter; denn eure Erlösung naht.“
Deshalb ruft der Prediger seine Zuhörer dazu auf,
Denn solange Gottes Gnade noch angeboten wird, sollen möglichst viele Menschen den Messias kennenlernen.
Zum Ende fasst er seine Gedanken noch einmal zusammen. Die Schmitta ist weit mehr als ein landwirtschaftliches Gebot. Sie offenbart einen göttlichen Rhythmus, der sich durch die gesamte Heilsgeschichte zieht. Israel wurde wegen seines Ungehorsams nach Babylon geführt. Doch Gott brachte sein Volk wieder zurück. Israel wurde unter die Nationen zerstreut. Doch Gott sammelt es heute erneut. Ebenso wird die letzte Schmitta zwar eine Zeit schwerer Gerichte sein.
Doch sie endet nicht im Gericht.
Sie endet mit der Wiederkunft Jesu Christi.
Der König wird zurückkehren.
Er wird die Herrschaft des Bösen beenden.
Er wird Israel retten.
Er wird sein Reich aufrichten.
Und die Verheißungen, die Gott Abraham, Isaak, Jakob und David gegeben hat, werden sich vollständig erfüllen.
Mit diesen Gedanken verabschiedet sich der Prediger.
Er bedankt sich bei seinen Zuhörern und ermutigt sie, weiterhin die Heilige Schrift sorgfältig zu studieren, Gottes Feste kennenzulernen und die Entwicklungen in Israel aufmerksam zu verfolgen.
Seine abschließende Ermutigung lautet sinngemäß:
Bleibt wachsam, aber verliert niemals die Hoffnung. Gottes Plan entfaltet sich genau nach seinem Zeitplan. Der Herr hält alle Dinge in seiner Hand, und am Ende wird der Messias siegreich wiederkommen….Soweit alles über die letzten 7 Jahre, welche ich aus diesem Video verfasst habe.