road of humbleness

Die Wahrheit über Weihnachten - Teil 3

Lassen Sie uns nun die Fakten der Geburt unseres Herrn betrachten. Und die erste Tatsache ist, dass er nicht im Dezember geboren wurde. Er wurde irgendwann gegen Ende September oder Anfang Oktober geboren, denn der siebte Monat des jüdischen Kalenders verbindet unseren September mit dem Oktober. Während dieser Zeit wurde das Laubhüttenfest begangen. Und es geht ziemlich klar aus der Bibel hervor, dass Jesus während des Laubhüttenfestes geboren wurde. Wie kommen wir dazu? Mit ganz einfacher Mathematik: neun plus sechs - was zusammen 15 ergibt. Anhand dieser einfachen Rechnung wissen Sie, wann Jesus das Licht der Welt erblickte. Uns wird berichtet, dass sein Cousin Johannes dem Ehepaar Zacharias und Elisabeth geboren wurde. Als Zacharias in den Tempel ging, wurde ihm berichtet, dass seine Frau, die schon weit über das Alter des Kinderbekommens hinaus war, einen Sohn namens Johannes bekommen würde. Das ist die Herkunft von Johannes dem Täufer.

Als nun der Engel Gabriel zu Maria kam und ihr sagte, dass sie einen Sohn bekommen würde, obwohl sie noch nie mit einem Mann zusammen gewesen war, sagte er zudem: „Und der Beweis besteht darin, dass deine Cousine Elisabeth überraschenderweise auch schwanger ist, in ihrem Alter.“ Sofort machte Maria sich auf den Weg, um ihre Cousine zu besuchen, die in einem kleinen Dorf bei Jerusalem lebte. Als Maria das Zimmer betrat, spürte ihre Cousine Elisabeth, wie das Baby in ihr hüpfte – das erste Mal, dass sie es spürte. Sie sagte: „Mein Baby hüpfte vor Freude, als du in den Raum kamst“, und sie berichteten einander, was geschehen war. Es heißt in der Bibel, es geschah, als Elisabeth im sechsten Monat schwanger war. Neun Monate später wurde Jesus geboren. Sechs plus neun ergibt 15. Wenn wir jetzt genau wüssten, wann Zacharias in den Tempel ging und ihm angekündigt wurde, er würde einen Sohn bekommen, und diesem Zeitpunkt 15 Monate hinzufügen, dann wüssten wir auch genau, wann Jesus geboren wurde. Können Sie mir folgen?

Nun, im zweiten Buch der Chronik gibt es in Kapitel 24 eine Liste der Priester, die gemäß einem bestimmten Turnus im Tempel Dienst taten. Und Zacharias Dienstzeit ist dort aufgelistet. Er war der achte von 24. Daher ging Zacharias in den Tempel, nachdem ein Drittel des Jahres verstrichen war. Wenn man 15 dazuzählt, landet man beim siebten Monat des folgenden Jahres, dem Laubhüttenfest. Jeder Jude glaubt, dass der Messias zum Laubhüttenfest kommen wird. Es steht in ihren Schriften; es ist ein Bestandteil ihrer Kultur. Zu diesem Zeitpunkt erwarteten sie ihn also.

Im Johannesevangelium lesen Sie, dass das Wort Gottes Fleisch wurde, und unter uns „zeltete“ (ein Verweis auf die Laubhütten). Sie erfahren auch, dass die eigenen Brüder Jesu, die an seiner Identität zweifelten, zur Zeit des Laubhüttenfestes später im Johannesevangelium zu ihm sagten: „Jetzt, zum Laubhüttenfest, gehst du besser nach Jerusalem und zeigst dich dort, wenn du der Messias bist.“ Sie zogen ihn damit auf. Sie wussten, dass es das Laubhüttenfest war, zu dem er erscheinen sollte.

Auch ich bin davon überzeugt, dass er zu dieser Zeit zurückkehren wird. Ich kann Ihnen nicht das Jahr sagen, aber ich kann Ihnen den Monat verraten. Es wird im siebten Monat geschehen, wenn Juden in ganz Israel die erwartete Ankunft des Messias feiern. Genau das tun sie in diesem Monat und genau aus diesem Grund. Er wurde also Ende September/Anfang Oktober geboren. Das größte Wunder an der Geburt Jesu war nicht die Geburt selbst, auch wenn sich darauf die Welt bei ihrer Weihnachtsfeier fokussiert. Das wirkliche Wunder geschah neun Monate zuvor; seine Empfängnis war übernatürlich, weil Maria noch nie eine sexuelle Beziehung mit einem Mann gehabt hatte. Nun war das nicht die einzige Jungfrauengeburt, die es je gegeben hat.

Ein Professor der Gynäkologie an der Universität von London erzählte mir einmal, dass es in der Menschheitsgeschichte wahrscheinlich sechs oder sieben Jungfrauengeburten gegeben hat, die man aufgezeichnet oder behauptet hat. Doch er erklärte mir: der eine Faktor, der ihn davon überzeugte, dass diese Behauptungen wahr sein könnten, war, dass in jedem einzelnen Fall ein weiblicher Säugling herauskam. Und es konnte auch nur ein weiblicher Säugling sein. Der wissenschaftliche Fachbegriff dafür lautet „Parthenogenese“. Wenn sich eine weibliche Eizelle spontan teilt und ein Individuum entstehen lässt, ohne befruchtet worden zu sein.

In der Pflanzenwelt ist dies durchaus üblich und in der Tierwelt ist es auch nicht unbekannt; der Komodowaran gehört zu einer Art, bei der es Jungfrauengeburten gibt. Und wie ich schon erwähnt habe, gibt es Berichte, dass es auch Menschen geschehen ist, doch es wurde niemals ein Junge geboren. Daher haben wir es bei Jesus zweifellos mit einem erstaunlichen Wunder zu tun. Und es gibt dafür drei mögliche Erklärungen.

Wir haben heute genug Informationen über Empfängnis und Geburt, um zu wissen, was geschehen sein kann, und es gibt drei verschiedene Möglichkeiten, was Gott in Marias Mutterleib getan haben könnte. Erstens hätte er einen vollständigen ursprünglichen Fötus schaffen und ihn in Marias Gebärmutter einpflanzen können. Wenn das geschehen wäre, wäre Gott der Vater, doch Maria nicht die Mutter. Sie hätte dann keinen Beitrag zu dem Fötus geleistet, sondern wäre eine Leihmutter gewesen, nicht mehr als ein Brutkasten. Das kann es also nicht sein.

Das Zweite, was geschehen sein könnte: Der einzige Unterschied zwischen einem männlichen und einem weiblichen Fötus besteht in einem winzig-kleinen Chromosom, und in jeder Zelle meines Körpers sieht dieses Chromosom jeweils wie der Buchstabe Y aus. Bei meiner Frau gleicht das entsprechende Chromosom dem Buchstaben X. Gott musste also einfach nur ein kleines bisschen „genetische Modifikation“ betreiben, um einen Begriff zu verwenden, der heute beliebt ist. In diesem Fall wäre Maria die Mutter gewesen, Gott jedoch keinesfalls der Vater.

Die dritte Möglichkeit, der ich zuneige, obwohl ich daraus kein Dogma machen möchte, besteht darin, dass Gott eine männliche Samenzelle schuf, die göttliche DNA in sich trug, und eine von Marias Eizellen mit dieser erschaffenen  Samenzelle befruchtete. Das würde bedeuten, dass Maria ganz die Mutter und Gott ganz der Vater war – und das daraus entstandene Kind wäre menschlich und zugleich göttlich.

Es ist diese dritte Möglichkeit, die mich anspricht. Auf jeden Fall bestand das Wunder darin, dass Maria ohne die Hilfe eines Mannes einen männlichen Säugling zur Welt brachte. So etwas ist nie zuvor und nie danach wieder geschehen. Lassen Sie uns noch etwas weitergehen. Wie gesagt  glaube ich, dass Josef ein wunderbarer junger Mann gewesen sein muss, weil er an einen Traum glaubte und daraufhin handelte.

In einem zweiten Traum wurde er vor Herodes gewarnt und nahm Maria und das Baby auf die Flucht nach Ägypten mit, wo sie zweifellos das Gold, den Weihrauch und die Myrrhe verkaufen mussten, um zu überleben. Als Herodes dann später starb, kehrten sie nach Nazareth zurück. Josef hatte also nur zwei Träume. Wir kennen kein einziges seiner Worte, doch er reagierte auf diese zwei Träume. Ihnen Glauben zu schenken und auf dieser Grundlage zu handeln, muss einen ungeheuren Glauben erfordert haben.

Ich freue mich schon darauf, Josef einmal zu begegnen. Jetzt zu Maria. Protestanten sagen viel zu wenig über Maria. Andererseits haben die Katholiken viel zu viel über sie gesagt, und wir haben in einer Gegenreaktion zu wenig über sie gelehrt. Ich habe so viele Predigten über andere Persönlichkeiten wie Petrus, Paulus und Johannes gehört, doch kaum eine über Maria – dabei war sie die erste Charismatikerin. Sie war die erste, die sagte: „Was immer der Heilige Geist mit mir tun will, ich bin bereit.“ Und sie sprach zu Pfingsten in Zungen. Ich habe das alles noch nie in einer Predigt gehört, Sie etwa? Doch da steht es, in Ihrer Bibel. Maria war eine ganz wunderbare Frau.

Es macht mir Freude über Maria zu predigen, und ich habe es vor einer Gruppe von 60 römisch-katholischen Priestern getan, wobei ein Kardinal in der Mitte der ersten Reihe saß. Mein Thema lautete: „Was die Bibel wirklich über Maria sagt.“

Ich erklärte, sie sage nichts über ihre unbefleckte Empfängnis oder ihre fortdauernde Jungfräulichkeit – sie hatte noch weitere Kinder, mindestens sieben weitere nach Jesus – oder über ihre körperliche Himmelfahrt.

Ich ging die vier Dogmen durch, an die römisch-katholische Christen glauben, und sagte, dass keines von ihnen in der Bibel stünde. Ich erklärte jedoch auch: „Sie haben uns den Mut genommen, das zu predigen, was in der Bibel über Maria steht, weil Sie so viele Dinge hinzugefügt haben, die nicht in der Bibel stehen“ – und auf eines davon, ein sehr wichtiges, werden wir noch zurückkommen. Als menschliches Wesen hatte Jesus einen Anfang. Doch wenn Sie die Geschichte Jesu aufschreiben, womit fangen Sie an? Markus begann mit seiner Taufe, weil damit sein öffentliches Wirken seinen Anfang nahm. Matthäus sagte: „Nein, wir müssen weiter zurück gehen“ - und er begann mit der Geburt Jesu, wobei er seine Familiengeschichte bis zu Abraham zurückverfolgte.

Lukas kam als Dritter hinzu und meinte: Nein! Wir müssen noch weiter zurück gehen als bis zu Abraham. Wir müssen bei Adam anfangen, weil Adam der Vorfahre Jesu war. Schließlich trat Johannes auf den Plan und sagte: „Ihr liegt alle falsch!“ Wir müssen ganz zum Anfang zurück. Und er nahm die Worte aus Genesis 1: Am Anfang - war er bereits. Das Wort „war“ ist sehr bedeutsam. Nicht: „Er fing am Anfang an“, sondern: „am Anfang war er bereits da. Da das menschliche Denken nicht weiter zurückgehen kann als bis zum Anfang aller Dinge, ist es für uns  unvorstellbar, dass es nichts gab, nicht einmal das Weltall. Wir können uns das einfach nicht vorstellen! Man kann doch nicht einfach weiter zurück gehen. Aber was Johannes damit sagt, ist: Ganz am Anfang war er bereits da und er war von Angesicht zu Angesicht mit Gott und er war Gott.

Natürlich mussten die Zeugen Jehovas das in ihrer Bibel ändern; sie akzeptieren nicht, dass Jesus wahrer Gott ist. Doch das bedeutet, dass Jesu Geburt einzigartig war – nicht in der Art und Weise, wie er geboren wurde, sondern aufgrund der Tatsache, dass er beschloss, geboren zu werden. Niemand sonst in der gesamten Geschichte hat jemals die Entscheidung getroffen, als Baby geboren zu werden. Er hingegen tat es aus freiem Willem!

Sie taten das nicht, und ich auch nicht; Sie wählten Ihre Eltern nicht aus, ebenso wenig wie ich meine. Wir hatten keine Wahl, Jesus allerdings schon, und er wählte seine Eltern aus und beschloss, ihr Baby zu sein. Das ist absolut erstaunlich. Und doch habe ich noch nie gehört, dass das in irgendeinem Krippenspiel erwähnt worden wäre. Und Sie? Ich habe es auch noch nie auf einer Weihnachtskarte gelesen. Ich würde liebend gerne eine Weihnachtskarte sehen, auf der steht: „Der Mann, der beschloss, geboren zu werden.“ Das ist eine Wahrheit für Erwachsene, nicht für Kinder. Sie regt Sie zum Denken an.

Das Problem, das Johannes hatte, war: Wenn er vor seiner Geburt existierte, sogar vor seiner Empfängnis, wie wurde er dann genannt? Er erhielt den Namen Jesus erst nach seiner Geburt und er bekam den Titel „Christus“, als er zum jüdischen Messias wurde, denn genau das bedeutet er. Den Namen „Herr“ erhielt er erst nach seiner Auferstehung und Himmelfahrt. Wie wurde also unser Herr Jesus Christus genannt? Johannes, inspiriert durch den Heiligen Geist, nannte ihn „der Logos“ – das ist der griechische Begriff für „Wort“, doch er bedeutet viel mehr als nur „das Wort“.

Johannes schrieb sein Evangelium in Ephesus, wo ein Mann namens Heraklit herstammt. Heraklit war der Vater der modernen Wissenschaft. Er lehrte seine Studenten, mit den Augen zu beobachten, was um sie herum passierte, und den Grund herauszufinden, warum Dinge so und nicht anders geschahen. Das Wort für „der Grund, warum“ bzw. „der Urgrund“ ist „logos“, und jeder Wissenschaftszweig trägt den Wortstamm „logos“ oder auf Deutsch „ologie“ in sich; Psychologie, Physiologie, Zoologie, Meteorologie. Jeder dieser Zweige untersucht, wie sich die Dinge in diesem Bereich verhalten – bis man den Grund dafür kennt. Die Meteorologie studiert also das Wetter und fragt, warum die Wolken heranziehen und Regen fallen lassen oder warum der Wind in eine bestimmte Richtung weht. „Der Grund, warum…“. Das ist die Grundlage aller Wissenschaft, und Johannes nannte Jesus „den Logos“, weil er der Grund dafür ist, dass sich alles andere so verhält, wie es sich verhält. „Er ist der Grund, warum…“. Ist das nicht ein wunderbarer Titel?

Am Anfang war folglich das Wort, der Logos, die „-ologie“ aller unserer Forschungen und aller unserer Fragen. Er ist der Urgrund. Er ist die Antwort. Dann schrieb er diese erstaunlichen Worte: „Das Wort, der Logos, wurde Fleisch und zeltete unter uns“ – schlug sein Zelt unter uns auf, lebte unter uns. Dieses Wort „Fleisch“ ist sehr wichtig.

Ich werde ihm fünf Adjektive hinzufügen, um das ganze Wunder zu verdeutlichen. Das Wort, der Logos, der Urgrund, die zweite Person der Gottheit, der, der schon immer neben seinem Vater existiert hatte, doch beschloss, ein Baby zu werden, nahm physisches Fleisch an.

Sie konnten es berühren. Er konnte Menschen berühren und sie konnten ihn anfassen. Es war echtes physisches Fleisch, wie Sie und ich es haben. Zweitens, es war männliches Fleisch, kein weibliches. Ich weiß, dass man behauptet hat, Jesus sei sowohl männlich als auch weiblich gewesen. Das bekannteste Bild, das ihn zeigt, wie er an die Tür klopft, stammt von Holman Hunt. Holman Hunt nutzte drei Frauen als Modelle für dieses Bild – eine für die langen roten Haare, eine für das Gesicht und eine für die Figur. Auf diesem Bild sieht man einen durch und durch weiblichen Jesus, daher gefällt es mir nicht besonders. Jesus war männlich. Er kam, um uns Gott zu zeigen, und Gott ist ein Vater, keine Mutter. Er ist der König des Universums, keine Königin. Er ist der Ehemann Israels, nicht die Ehefrau. Und daher, um uns Gott, den Vater zu zeigen, musste es männliches Fleisch sein. Ob es uns gefällt oder nicht.

Drittens, es war jüdisches Fleisch. Jesus wurde als Jude geboren - und demzufolge auch beschnitten. Und er ist immer noch jüdisch. Doch die meisten Bilder in der Sonntagsschule zeigen ihn als Skandinavier mit hellen Haaren und blauen Augen. Das ist nicht Jesus. Er war Jude und hatte eine jüdische Nase. Er ist immer noch Jude und wird es auch auf ewig bleiben.

Der nächste Punkt: Es war geschlechtliches Fleisch. Es gibt eine verbreitete Auffassung, dass Jesus geschlechtslos war. Wenn das der Fall ist, dann hatte er nicht dieselben Probleme, die ich und jeder andere Mann haben, und er überwand sie nicht, während er uns genau dazu auffordert. Es war geschlechtliches Fleisch, und insbesondere in seinen Jahren als Teenager muss er sexuellen Versuchungen ausgesetzt gewesen sein.

Es gab einen Film, der zu einem Aufschrei der Empörung geführt hat, „Die letzte Versuchung Christi“, unter der Regie von Martin Scorsese. Er zeigte, dass Jesus sexuell versucht wurde. Das stimmt. Es muss so gewesen sein. Schließlich war es männliches, geschlechtliches Fleisch. Doch er gab keiner Versuchung nach, die das mit sich brachte. Er überwand sie.

Schließlich, und das wird Sie vielleicht schockieren: Das Neue Testament besagt: Sein Fleisch war sündiges Fleisch. Dagegen rebellieren wir. Wir denken: „Nein, er war ohne Sünde.“ Ja, er sündigte nicht. Doch er wurde sündigem Fleisch gleichgemacht, was bedeutet, dass er die menschliche Natur annahm und sich denselben Kämpfen gegenübersah wie wir. Wenn es kein sündiges Fleisch war, dann hat er unsere Schlachten nicht geschlagen und kann uns auch nicht die Kraft dazu geben. Doch er ist in allem versucht worden wie wir. Die drei Bereiche, in denen wir versucht werden, bestehen aus der Welt, dem Fleisch und dem Teufel. Und Jesus wurde in allen Bereichen versucht genau wie wir. Das ist eine Wahrheit, die viele Christen nicht akzeptieren können. Die Katholiken haben die unbefleckte Empfängnis der Maria erfunden, um das Problem zu umgehen. Sie glauben daran, dass Maria geboren wurde, ohne dass Geschlechtsverkehr oder sexuelle Versuchungen stattfanden. Auf dass sie einen Jungen hervorbringen könnte, der kein sündiges Fleisch hatte. Doch wenn Jesus von Maria geboren wurde, dann wurde ihm unsere Natur von Maria mitgegeben und er hatte dieselben Kämpfe wie wir sie haben, doch er gab niemals nach und er gewann die Schlacht.

Es ist Paulus, der schreibt: „Er wurde in der Gestalt des sündigen Fleisches geboren“, Römer 8. Manche sagen: „Ah, Moment. Er schreibt, er wurde in der ‚Gestalt‘ des sündigen Fleisches geboren, das heißt: nur dem Anschein nach.“ Nein, das Wort „Gestalt“ bedeutet genaue Reproduktion. Es wird in Philipper 2 verwendet, wo es heißt, dass er „den  Menschen gleich“ wurde. Das bedeutet wirklich, dass er als menschliches Fleisch reproduziert wurde, und Paulus schreibt dasselbe über das sündige Fleisch.

Meine Zeit ist wieder um. Ich möchte diese drei Vorträge mit einer sehr direkten Frage beschließen: Glauben Sie, es ist angemessen, diesen reinen Sohn Gottes mit all dem zu vermischen, was zu Weihnachten passiert? Mit der Betriebsfeier? Mit dem Mistelzweig? Mit allem anderen?

Mit den riesigen Ausgaben? Mit all dem Geld, das ausgegeben wird, selbst für Kinder? Halten Sie es für angemessen, Christus ins Zentrum von alledem zu stellen? Eines ist sicher: Niemandem wird es gelingen, die Praktiken von Weihnachten abzuschaffen, die von seinen heidnischen Wurzeln herrühren. Es hat über die Jahrhunderte so viele Versuche gegeben, Weihnachten zu reinigen; und wenn Sie die Geschichte nachlesen, stellen Sie fest, dass es niemals gelungen ist. Diese Dinge hätten nicht in die Gemeinde gebracht werden dürfen, man hätte sie draußen lassen sollen. Menschen, die zu Christus finden, sollte man sagen: Lasst diese Dinge hinter euch; bringt sie nicht mit.

Es stellt sich uns also die grundlegende Frage: Wollen wir Christus mit diesem allen vermischen? Und ich fürchte, meine Antwort lautet: Nein, das wollen wir nicht. Lassen Sie uns Christus vor dem Weihnachtsfest retten. Lassen Sie uns seinen Geburtstag zu dem Zeitpunkt feiern, zu dem er sich ereignet hat. Es ist viel günstiger und einfacher dies zu tun. Lassen Sie uns Christus von allem trennen, was nichts mit ihm zu tun hat, und lassen Sie uns ihn anbeten, wie es ihm gebührt. Das ist mein abschließendes Wort zum Weihnachtsfest.

Danke fürs Zuhören.

Mein Kommentar dazu: Ich hoffe meine Mühe hat sich gelohnt, diese drei Videos auch in Schriftform Euch zu zeigen. Als ich 2006 die Wahrheit über Weihnachten erfuhr, hatte ich keine Minute gezögert, allen Weihnachtskram den ich hatte, zu entsorgen. Seitdem berichte ich darüber, was mittlerweile fast  20 Jahre sind. Dies ist auch ein Grund, warum ich angefeindet werde. Wie können wir dieses Fest feiern, wenn es sogar Hexen und Satanisten feiern? Es gehört Mut und gleichzeitig Demut dazu, all die Jahre standhaft zu bleiben, obwohl man weiß, was in den Sozialien Medien, über mich geschrieben wird. Gelästert und vieles mehr, als Betrügerin werde ich bezeichnet, was sehr belastend für meine Kinder ist. Trotzdem habe ich nicht aufgegeben, obwohl es oftmals nicht zu ertragen war. Ich bin isoliert worden, wenn man in einer Gemeinde wo ich war, von meiner Webseite erfuhr, wurde ich geächtet. Es war sehr schwer, Zeugnis zu geben, besonders wenn sehr viele Christen, vieles bis heute nicht nachvollziehen können, was besonders den geistigen Kampf betrifft. 

Umso glücklicher bin ich für die Geschwister, die im Gebet weiter an meiner Seite stehen. Die Kämpfe sind oft Lebensbedrohlich und kaum zu ertragen, seitdem ich in Fulda wohne, haben die geistigen Kämpfe eine Qualität angenommen, die ich meinen größten Feinden nicht wünsche, obwohl jeder, der manipulativ beten, sie einmal spüren müsste. Damit er erkennt, was er anrichtet und versteht, warum die Bibel sagt, wer hasst, ist ein Mörder. 

1. Johannes 2,9 Wer sagt, daß er im Licht ist, und doch seinen Bruder haßt, der ist noch immer in der Finsternis.

1. Johannes 2,11 wer aber seinen Bruder haßt, der ist in der Finsternis und wandelt in der Finsternis und weiß nicht, wohin er geht, weil die Finsternis seine Augen verblendet hat.

1. Johannes 3,15 Jeder, der seinen Bruder haßt, ist ein Mörder; und ihr wißt, daß kein Mörder ewiges Leben bleibend in sich hat.

1. Johannes 4,20 Wenn jemand sagt: »Ich liebe Gott«, und haßt doch seinen Bruder, so ist er ein Lügner; denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, wie kann der Gott lieben, den er nicht sieht?

Bitte betet für mich, damit ich durch ein Wunder zurück nach NRW komme, einen Ort der Sicherheit bekomme und die Kraft des Heiligen Geistes spürbar bei mir habe. Damit meine ich die feurige Mauer, wie sie in der Bibel beschrieben wird.  

Sacharja 2,9 und ich selbst, spricht der Herr, will eine feurige Mauer um es her sein und Herrlichkeit in seiner Mitte.

So liebe Geschwister, jetzt habe ich 8 Stunden am PC gesessen, um die Update und die drei Videos, in Schriftform online zu stellen. Jetzt muss ich bei Jeschua Kraft tanken. 

Liebe Grüße, ich hoffe, diese drei Videos haben euch genauso gesegnet, wie mich. 

Ulrike Veronika