road of humbleness

Alles hat einen Sinn in unserem Leben

Alles hat einen Sinn in unserem Leben!

Oft habe ich mich gefragt, warum ich durch so viele Prüfungen laufen muss, die mich an meine äußersten Grenzen bringen? Jedes mal wenn ich darüber nachsinne, kommt mir meine Weissagung in Erinnerung, wo Jeschua mir 2006 folgendes sagen ließ: Siehe Ich habe Dich empfindsam gemacht. Und so sollst Du lernen, wie Du Dich bewegen musst, damit Du durch das Blut Jesu, mit welchem Du erkauft bist, und das Wort Deines Zeugnisses überwindest. Dein Zeugnis bedeutet sehr viel mehr, als Du es Dir jetzt vorstellst.

Nach fast 20 Jahren wird mir immer bewusster, wie tief diese Worte von Jesus / Jeschua waren. Heute, 20 Jahre später, steht die Menschheit vor der größten Herausforderung seit den letzten 6000 Jahren. Was die Schwierigkeiten in der ganzen Welt betrifft, will ich nur am Rande erwähnen, dieser Artikel soll jeden Leser nur aufhorchen lassen und in sich selbst sein Leben blicken lassen. Warum die Zeit so knapp ist, sehen wir hier in Europa, an dem Krieg zwischen der Ukraine = Nato gegen Russland. Wie nahe wir an einem Konflikt mit Russland, auch hier in Deutschland sind, wird meines Erachtens am besten von Seeadler TV  berichtet. 

Es ist aber nicht das einzige, sondern die Gasspeicher hier in Deutschland befinden sich zu diesem Zeitpunkt, wo ich diesen Artikel am 3. Januar 2026 schreibe, aufschlage und schreibe 57% und vor uns liegt laut dem besten Wetter Kanal Deutschland, der nie übertreibt, sondern nur Fakten bringt, vor dem kältesten Januar seit Jahrzehnten. Es gibt aber nur ein Problem, damals gab es genügend Kernkraftwerke und billiges Gas aus Russland, unsere Politiker haben uns mit ihren Entscheidungen aber in den Abgrund geschossen,  denn im Abgrund werden wir hier in Deutschland landen, wenn es in wenigen Wochen heißt, der Gasspeicher ist leer. Bevor die Entrückung ist, werden wir nie dagewesene Herausforderungen durchlaufen, darum ist es so wichtig, hier und heute sich Gedanken über alles zu machen, über das eigene Leben, über unser Verhalten und über die Zeit, die vor uns liegt. Im Jahr 2010 bekam meine Tochter eine offene Vision, sie sah mich an einer Klippe, wie Jeschua meine Hände fasste und mich hochziehen wollte, aber meine Hände umfassten nicht Seine Hände, aus diesem Grund wäre ich fast aus Seinen Händen gerutscht. In letzter Sekunde fasst ich zu und Jeschua konnte mich nach oben ziehen. Dann hörte meine Tochter unserem Herrn Jeschua folgendes, akustisch sagen: “Deine Mutter wird einmal ein ganz starkes Vertrauen bekommen.”  

Heute musste ich wieder darüber nachdenken und ich fragte mich, wann man dieses starke Vertrauen nur entwickeln kann? Wenn man durch große Bedrängnis geht! Nun kommt meine Weissagung wieder ins Spiel, denn durch diese Bedrängnis habe ich Zeugnisse gegeben, die für viele Christen zum Segen werden, auch wenn ich es heute noch nicht verstehe. 

Habt ihr euch  jemals gefragt, warum ihr durch so viele Verluste gehen musstet? Warum habt ihr so lange auf Antworten gewartet habt, die nie zu kommen schienen? 

Ich habe es getan! Warum ich Tränen geweint habe, die niemand gesehen hat, nicht einmal ich, konnte meine Tränen zählen.  Euch ging es sicherlich auch so, vielleicht habt ihr gedacht, dass all das Leid umsonst war, daß diese dunklen Nächte nur Eure Hoffnung gestohlen haben. Aber kein Moment war umsonst, keine Träne wurde übersehen. Kein Schmerz blieb unbeachtet. In Gottes Händen wird nichts verschwendet. Alles, was wir verloren haben,  war nicht das Ende. Es war Vorbereitung. Alles, was wir durchgemacht haben, war Teil eines Plans, den nur Jeschua vollständig kennt. Und dieser Plan ist nicht nur gut, er ist vollkommen. Unser Vater Jahuwah macht keine Fehler. Auch wenn wir es jetzt noch nicht sehen, hat er mit jedem zerbrochenen Stück von unserem Lebens ein größeres Bild geformt. Ein göttliches Mosaik, das erst sichtbar wird, wenn wir aufhören, nur die Bruchstücke zu betrachten und beginnen  dem Künstler zu vertrauen.

Glauben heißt nicht alles zu verstehen.  Glauben heißt, zu vertrauen. Auch wenn es weh tut. Auch wenn wir im Moment keine Richtung sehen, führt uns der unsichtbare Kompass von Jahuwah auf sicheren Wegen. Mir persönlich wurde klar, ich musste  Dinge loslassen, um frei zu werden. Heute weiß ich, ich musste warten, damit mein Herz vorbereitet wird auf das, was kommt. Ich bin mir sicher, vielen von euch geht es ebenso. 

Denn der Gott Jahuwah, der das Universum geschaffen hat, hat auch uns mit Absicht geschaffen. Und in seinem Plan ist nichts zufällig, nichts sinnlos, nichts verloren. 

Es ist nicht bloß ein Innehalten oder eine Verzögerung, sondern ein Raum, in dem der Himmel an unserem Herzen arbeitet. Wenn wir an den allmächtigen Gott glauben, müssen wir auch glauben, dass jede Verzögerung Teil eines perfekten Plans ist. Dies muss ich mir immer wieder sagen, weil ich immer noch hier in Fulda bin und noch nicht zurück in NRW, um in der Nähe meiner Kinder zu sein und dort, wo ich mich wohlfühle. Erst wenn man etwas verloren hat, erkennt man, wie schön es wirklich dort war, wo das Zuhause war, auch wenn es keine Bilderbuchstadt war.  Die Schrift im Buch Prediger, Kapitel 3, Vers 1, erinnert uns daran: "Alles hat seine bestimmte Stunde und jedes Vorhaben unter dem Himmel hat seine Zeit." Dieses Prinzip bedeutet, dass nichts außerhalb der Kontrolle von Jahuwah geschieht und dass selbst das schmerzhafte Warten unter göttlicher Aufsicht steht. Es ist nicht sinnlos. Es ist nicht leer. Es ist eine göttliche Werkstatt, in der Charakter, Glaube und Gehorsam geformt werden. Oft  verstehen wir nicht, warum sich Türen nicht öffnen oder warum bestimmte Träume nicht erfüllt werden, obwohl wir beten, glauben und vertrauen. Doch gerade in diesen Momenten lädt Gott uns ein, nicht in der Ungeduld zu leben, sondern in der Erwartung seiner vollkommenen Zeit.

Abraham wartete Jahrzehnte auf die Erfüllung der Verheißung. Josef wurde nicht über Nacht zum Führer in Ägypten. Es war ein langer Weg durch Verrat, Sklaverei und Gefängnis. Diese Geschichten lehren uns, dass Gottes Zeitplan nicht unserem Kalender entspricht. Und das ist kein Zeichen von Gleichgültigkeit, sondern ein Ausdruck seiner Weisheit, die weit über unser Verstehen hinausgeht. Die Wartezeiten Gottes sind keine leeren Räume, sondern werden oft von Prüfungen begleitet, die unser Innerstes auf die kommenden Segnungen vorbereiten. Denn wie könnten wir die Tiefe der Freude verstehen, wenn wir nie durch das Tal der Tränen gegangen wären? Wie könnten wir lernen, uns auf Jahuwah unseren Schöpfer  zu verlassen, wenn wir nie gezwungen wären, auf seine Zeit zu vertrauen? Das Warten bringt eine geistliche Tiefe mit sich, die nicht durch schnelle Lösungen ersetzt werden kann. Es ist in der Stille, im Zögern, im scheinbaren Stillstand, dass unsere Wurzeln im Glauben tiefer wachsen und unser Vertrauen auf den Herrn Jesus / Jeschua stark wird, wie nie zuvor. In diesen Zeiten lädt uns Jeschua ein, ihn nicht durch unsere Uhren zu messen. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich wünsche mir oft, dass Jeschua nach meinem Zeitplan handelt. Nein, er lädt uns ein, seinem Herz zu vertrauen, auch wenn seine Hand verborgen ist. Denn das wahre Wunder des Glaubens besteht nicht nur darin zu sehen, wie Jesus / Jeschua  handelt, sondern zu glauben, dass er handelt, auch wenn wir es nicht sehen. In Jesaja Kapitel 50, Vers 10 steht: "Wer unter euch den Herrn fürchtet und der Stimme seines Knechtes gehorcht, wenn er im Finstern wandelt und kein Licht hat, der Vertraue auf den Namen des Herrn und halte sich an seinen Gott."

Dies ist ein Aufruf, inmitten der Dunkelheit weiterzugehen, im Vertrauen darauf, dass Gott jeden Schritt kennt, auch wenn der Weg für uns verhüllt ist. Das Warten offenbart, was wirklich in unserem Herzen ist. Vertrauen wir Jeschua nur, wenn wir seine Hand sehen? Oder vertrauen wir ihm auch dann, wenn der Himmel schweigt? Die Heilige Zeit des Wartens ist oft der Ort, an dem unser Glaube von einem bloßen Bekenntnis zu einer tiefen Überzeugung wird. Es ist eine Zeit, in der unsere Lippen schweigen, aber unser Herz schreit nach Jesus / Jeschua. Und in diesem stillen Schrei begegnet uns der Herr mit einer sanften, aber kraftvollen Stimme, die sagt: "Ich bin hier. Ich habe dich nicht vergessen. Mein Plan ist vollkommen und deine Zeit ist in meiner Hand.” Jeschua verspätet sich nie, obwohl es mir in der Bedrängnis oft so vor kommt. Das, was wir als Verspätung empfinden, ist  in Wahrheit ein exakter Ausdruck seiner Vorsehung. Seine Uhr tickt nicht nach unseren Maßstäben. Und wenn wir auf seine Uhr sehen könnten, würden wir erkennen, dass kein Moment unseres Wartens umsonst ist. Jeder Augenblick der Geduld ist ein Baustein in dem größeren Bauwerk, das er in unserem Leben errichtet. Römer Kapitel 8 Vers 28 sagt uns: "Wir wissen aber, dass denen die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen." Dies muss ich mir oft selbst sagen, wenn es schwer ist, kaum zum aushalten, wo ich durchgehen muss. 

Nicht nur die schnellen Siege, sondern auch die langen Nächte, die leeren Räume, die verzögerten Antworten. Warten ist ein Akt des Vertrauens, ein Ausdruck des Glaubens, dass Jeschua besser weiß, was gut für uns ist. Es ist eine geistliche Disziplin, die uns lehrt, nicht nur das Geschenk zu begehren, sondern den Geber, Jesus Christus / Jeschua!!!. Denn manchmal benutzt Jeschua das Warten, um unsere Aufmerksamkeit von dem, was wir wollen, auf den zu richten, den wir brauchen. Er reinigt unsere Motive, richtet unser Herz neu aus und bringt uns zu einem Punkt der völligen Abhängigkeit, wo wir sagen können: Herr, nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe. Und wenn dann die Zeit kommt, die von unserem Vater Jahuwah bestimmte Zeit, dann geschieht es plötzlich.

Die Tür, die verschlossen war, öffnet sich. Die Antwort, die fernschien, kommt mit Macht. Und wir blicken zurück auf die Zeit des Wartens nicht mit Bitterkeit, sondern mit Dankbarkeit. Denn wir erkennen, unser Vater im Himmel  hat mich nicht übersehen. Er hat mich vorbereitet. Ich war nicht vergessen. Ich wurde geformt. Ich war nicht allein. Ich wurde getragen. Es ist wichtig, dass wir uns daran erinnern, dass der Segen, der zu früh kommt, uns zerstören kann. Jeschua hält oft zurück, nicht weil er geizt, sondern weil er liebt. Wie ein guter Vater wartet er auf den Moment, in dem wir bereit sind, das Geschenk nicht nur zu empfangen, sondern auch richtig zu verwalten.

Deshalb ist das Warten ein Akt der Gnade, kein Akt der Verzögerung. Es ist ein Zeichen seiner Fürsorge, nicht seiner Abwesenheit. Im Warten entdecken wir eine tiefere Dimension unserer Beziehung zu Jeschua. Wir lernen seine Stimme in der Stille zu hören, seinen Trost in der Tränen Zeit zu spüren, seine Nähe im Alleinsein zu erkennen und das verändert uns. Wir werden nicht nur Menschen mit einem Zeugnis, sondern Menschen mit einer Geschichte. Unsere Narben erzählen von der Treue Jeschuas. Unsere Geduld bezeugt seine Zeit. Unsere Tränen werden zusammen, die Früchte der Hoffnung tragen. Jeschua ehrt das Warten. Er belohnt die, die treu geblieben sind, auch wenn der Himmel geschlossen schien. Er segnet jene, die nicht aufgaben, als nichts geschah. Und wenn die Erfüllung kommt, ist sie süßer, als wir es uns je hätten vorstellen können. Denn wir wissen dann, dass sie nicht das Werk unserer Kraft war, sondern die Frucht seiner Treue. So ist das Warten ein heiliger Weg. Kein Umweg, kein Fehler, kein Zeichen göttlichen Zögerns. Es ist der Beweis, dass Gott ein tieferes Werk in uns tut, als wir verstehen können.

Jeder Tag, an dem wir treu bleiben, ist ein Schritt näher zur Erfüllung. Jeder Moment der Geduld ist ein Lobpreis, der zum Himmel aufsteigt. Und Jeschua vergisst keinen einzigen davon. Darum müssen wir vertrauen!

Auch wenn wir nicht sehen, auch wenn wir nicht verstehen, auch wenn es weh tut, Jeschua arbeitet und seine Zeit ist perfekt. Wir werden zurückblicken und erkennen, dass keine Träne vergeudet war, kein Tag umsonst.  Alles war Teil eines Planes, der größer ist, als wir uns vorstellen können. Meine Tochter hatte mir 10 Jahren einmal einen Traum, sie sah im Himmel einen Ort, es war ein sehr großer Raum, wo Regale waren, nur Regale. Auf den Regalen standen kleine, kostbare Fläschchen, in denen unsere Tränen aufbewahrt waren. In einem anderen Raum, auch nur Regale, sah sie alle Bibeln, die jemals existierten. Meine Tochter sah sogar eine ganz alte Bibel von mir, die ich von außen beklebt habe, damit sie nicht auseinanderfällt.  

Wenn auch ihr, wie ich ich es auch bin,  heute im Warten seid, haltet nicht fest  an euren Plänen, sondern an seiner Verheißung, nicht an Euren Wünschen, sondern an seinem Wort. Denn er hat gesprochen und er wird es vollbringen. Er hat begonnen und er wird vollenden. Die Zeit wird kommen und wenn sie kommt, wird alles Sinn ergeben. Gottes Zeit ist nie zu früh und nie zu spät, obwohl es mir in der Bedrängnis oft so vorkommt. Sie ist immer genau richtig. Schmerz ist ein Lehrer, den niemand freiwillig wählt, aber dessen Lektionen tiefer gehen als jede bequeme Erfahrung. In der Schule des Leidens werden Wahrheiten offenbar, die uns im Überfluss und in der Leichtigkeit oft verborgen bleiben. Der Schmerz zwingt uns, inne zu halten, nachzudenken, uns selbst zu begegnen und vor allem Gott zu suchen. Es ist im Tal der Tränen, wo wir die Stimme Gottes am klarsten hören, weil alle anderen Geräusche verstummen. Psalm 30, Vers 5, erinnert uns: "Am Abend kehrt das Weinen ein, aber am Morgen ist Jubel." Doch zwischen Weinen und Jubel liegt eine Nacht und in dieser Nacht wirkt Jeschua auf eine Weise, die unser Herz verändert. Viele Menschen sehen Schmerz als Strafe, als Beweis göttlicher Abwesenheit, mir kam es oft so vor. Doch in Wahrheit ist Schmerz oft das Werkzeug, das Jeschua benutzt, um unser Herz zu formen, unseren Charakter zu schleifen und unseren Glauben zu stärken. Wenn alles gut läuft, verlassen wir uns oft auf unsere Fähigkeiten, unsere Pläne und unsere Kraft. Erst wenn wir zerbrochen sind, erkennen wir, dass wir nichts ohne ihn sind. 

Der Apostel Paulus beschreibt dies eindrücklich im zweiten Korintherbrief, Kapitel 12, Vers 9: "Meine Gnade genügt dir, denn meine Kraft kommt in Schwachheit zur Vollendung." Hier wird deutlich: Unsere Schwäche ist der Raum, in dem Jeschua seine  Kraft sichtbar wird. Der Schmerz führt uns in eine Dimension der Abhängigkeit von Jeschua, die in Zeiten des Überflusses selten erreicht wird. Es ist eine heilige Abhängigkeit, bei der wir unsere Kontrolle loslassen und lernen, uns in seine Hände zu legen. Im Leid erkennen wir, wie wenig wir über das Leben bestimmen können und wie sehr wir den lenkenden Arm von Jeschua brauchen. Schmerz macht uns demütig, mir geht es jedenfalls so. Er zerbricht den Stolz, nimmt uns die Illusion der Kontrolle und bringt uns auf die Knie. nicht als Zeichen von Niederlage, sondern als Position der Hingabe. Es ist in dieser Position, dass wir beginnen Jeschua nicht nur als Retter, sondern als Vater zu erkennen. Ein Vater, der uns nicht vor allem Schmerz bewahrt, sondern durch jeden Schmerz begleitet. Der Prophet Jesaja beschreibt diesen Trost in Kapitel 63, Vers 9. Bei all ihrer Bedrängnis war er auch bedrängt, und der Engel seines Angesichts[2] rettete sie; in seiner Liebe und seinem Erbarmen hat er sie erlöst; er nahm sie auf und trug sie alle Tage der Vorzeit.

Die Lektionen des Schmerzes sind keine bloßen Worte, sondern tief eingebrannte Wahrheiten. Menschen, die durch das Feuer gegangen sind, tragen eine Tiefe, die nicht durch Bücher oder Predigten erworben werden kann. Sie haben Jeschua im Feuer erlebt, in der Wüste gefunden, im Sturm erkannt. Ihr Glaube ist kein theoretisches Konzept, sondern gelebt in der Hitze des Leides. Diese Menschen können sagen: "Ich weiß, dass mein Erlöser lebt." Nicht, weil sie es gehört haben, sondern weil sie es erfahren haben. Der Schmerz offenbart auch, was wirklich zählt. Wenn wir alles verlieren, erkennen wir, was bleibt. Und oft bleibt nur Jeschua. Freunde verlassen uns, Träume zerbrechen, Pläne scheitern und plötzlich steht nur noch ein Name über allem, Jesus / Jeschua.

Denn wenn er alles ist, was wir haben, erkennen wir, dass er alles ist, was wir brauchen. Diese Erkenntnis kann nicht gelehrt werden. Sie kann nur erlebt werden im Schmerz, in der Dunkelheit, im Loslassen. Ich weiß es, weil ich es erlebt habe und immer noch da durchgehen muss. Doch Schmerz ist nicht das Ende. Jeschua ist ein Gott der Wiederherstellung, von euch und von mir, Ulrike. In Jesaja Kapitel 61 Vers 3 verheißt er: "Statt der Asche gibt er uns einen Kopfschmuck, statt der Trauer das Öl der Freude, statt des betrübten Geistes ein Gewand des Lobes." Das bedeutet, Jeschua lässt nicht nur zu, dass wir durch das Tal der Trauer gehen, sondern er führt uns auch hindurch. Und wenn wir auf der anderen Seite ankommen, sind wir nicht mehr dieselben. Wir sind gereift, gereinigt, gestärkt.

Während ich dies schreibe, erinnere ich mich an ein Erlebnis, als ich mit meinen drei Kindern zur Kur in Borkum war. Meine Tochter war damals 3 ½ Jahre alt, sie hatte fast drei Wochen Fieber und ich war so verzweifelt. Eine Glaubensschwester, die ebenfalls dort zur Mutter Kind Kur war, bete mit mir und bekam eine offene Vision. Sie sagte, vor mir würde noch ein langer, dunkler Weg liegen, aber am Ende des Tunnels sah sie das Licht, wo sich meine Kinder und ich uns befanden. Noch bin ich in diesem Tunnel, aber ich vertraue Jeschua, dass ER mich und die Kinder nicht im Stich lässt, auch in den großen Herausforderungen, die wir alle sehr bald erleben müssen. Denn sobald der Gasspeicher leer ist, wir einen Blackout bekommen, unsere Wohnungen Kalt werden, kein Wasser und kein Strom mehr da ist, dann werden alle rufen, jeder Christ, auch diejenigen, die heute noch auf der Straße der Selbstgerechtigkeit wandeln. Dann zeigt sich, wessen Rufen erhört wird. Sprüche 21,13 Wer sein Ohr verstopft vor dem Schreien dSprüche 21,13 Wer sein Ohr verstopft vor dem Schreien des Armen, der wird auch keine Antwort erhalten, wenn er ruft.

Wir sind Träger seiner Herrlichkeit geworden. In der Welt wird Schmerz als Schwäche betrachtet, doch im Reich Gottes ist er oft der Beginn wahrer Stärke. Jesus selbst war ein Mann der Schmerzen, mit Leiden vertraut, wie es im Buch Jesaja heißt. Und doch war es gerade durch seine Wunden, dass wir Heilung empfangen haben. Das Kreuz, Symbol ultimativen Schmerzes, wurde zum Tor zur Erlösung. Das zeigt uns, nichts ist bei Gott umsonst. Kein Schmerz, keine Tränen, keine Nacht ist vergeblich. Wenn wir im Schmerz Jeschua suchen, finden wir mehr als nur Trost. Wir finden Sinn. Wir erkennen, dass unsere Geschichte Teil einer größeren Geschichte ist und dass selbst unsere tiefsten Wunden Teil eines heiligen Plans sind.

Wir beginnen zu verstehen, dass unser Leiden ein Zeugnis sein kann, ein Licht für andere, die im Dunkeln tappen. Jeschua macht aus unserer Asche Schönheit, aus unserer Klage einen Tanz und das macht ihn zu dem wunderbaren Gott, dem wir dienen. Es gibt Zeiten, da schreien wir zu Jeschua und hören keine Antwort. Doch seine Stille bedeutet nicht Abwesenheit. Oft spricht er gerade durch das Schweigen. Der Schmerz wird dann zur Bühne, auf der unser Glaube sich bewähren muss. Nicht durch Worte, sondern durch Standhaftigkeit, nicht durch Erklärungen, sondern durch Vertrauen. Und dieser Glaube, geprüft durch Feuer, ist kostbarer als Gold. Wie Petrus in seinem ersten Brief schreibt: "Gott lässt zu, dass wir zerbrechen, um uns neu zu machen. Nicht nach unserem Bild, sondern nach seinem. Und manchmal ist der Schmerz das Werkzeug, das er benutzt, um unser Herz für das Größere vorzubereiten.”

Denn nur ein gebrochenes Gefäß, was ich persönlich gewiss bin,  kann wirklich gefüllt werden. Nur ein offenes Herz kann wirklich empfangen. Nur wer geweint hat, weiß das Lächeln der Gnade zu schätzen. Der Schmerz bringt uns oft dorthin, wo wir niemals freiwillig gegangen wären. Doch rückblickend erkennen wir, dort haben wir Jeschua tiefer kennengelernt. Dort haben wir seine Hand gespürt, seine Stimme gehört, seine Nähe geschmeckt und dort sind wir gewachsen, verändert, neugeboren.

So wird der Schmerz nicht zum Fluch, sondern zum Geschenk, ich durfte es jedenfalls immer so erkennen. Schwer, aber es war  heilig, hart, aber heilend. 

Tränen sind kein Zeichen von Schwäche, sondern ein tiefes Zeugnis menschlicher Zerbrochenheit, das in der Gegenwart von Jeschua eine heilige Bedeutung erhält. In einer Welt, die Stärke mit Härte verwechselt, offenbart die Heilige Schrift eine völlig andere Perspektive. Diejenigen, die weinen, sind diejenigen, die den Himmel bewegen. Psalm 123, Vers 8 erinnert uns daran, die mit Tränen sähen, werden mit Jubel ernten.

Diese Verheißung zeigt uns, dass keine Träne vor dem Herrn Jeschua  verloren geht, sondern dass jede einzelne wie ein Same ist, die auf ewig Boden gepflanzt wird. In Zeiten des Schmerzes glaubte ich oft, dass mein Weinen vergeblich ist. Der Himmel scheint fern, die Gebete prallen wie Schall an eine verschlossene Decke, so kam es mir oft vor. Doch die Wahrheit ist, dass jede Träne von Jeschua und dem Vater Jahuwah gesammelt wird, so wie es Jeschua meiner Tochter damals zeigte. Im Buch der Psalmen, Kapitel 56, Vers 9, steht: "Du zählst, wie oft ich fliehen musste. Sammle meine Tränen in deinen Krug. Sind sie nicht in deinem Buch?

Dies ist kein poetisches Bild meiner Tochter  allein, sondern eine geistliche Realität. Jeschua und der Vater Jahuwah sind  keine ferneren Beobachter unseres Leidens, sondern ein fürsorglicher Vater, der mit uns fühlt und jede Träne registriert. Die Tränen, die wir in der Nacht vergießen, bewässern oft Felder, deren Frucht wir erst Jahre später erkennen. In der Zwischenzeit wirkt Jeschua im Verborgenen, dies muss ich mir gegenwärtig auch sagen, dann wenn ich weine und rufe: “Jeschua, ich halte es hier nicht mehr aus, bitte bringe mich zurück in die Heimat, bevor die Gerichte beginnen. Er nutzt unsere Zerbrochenheit, um unseren Charakter zu läutern, unser Herz zu reinigen und unsere Perspektive zu verändern. Tränen lehren uns, was keine Predigt zu sagen vermag. Sie führen uns an Orte der Abhängigkeit, an denen wir nicht mehr auf uns selbst vertrauen, sondern einzig auf die Gnade Gottes. Dort, im Staub unserer Zerbrochenheit, begegnet uns Jeschua nicht als Richter, sondern als Tröster. 

Wenn ich alleine die Psalmen von König David lese, wie oft er weinen musste, wie oft er in großer Bedrängnis war. Trotzdem hat er in aller Trauer Jahuwah immer im Voraus für seine Rettung gedankt. David hatte sich an alle Wunder erinnert und fest geglaubt, dass unser Vater Jahuwah sich niemals ändert, sondern ihn auch erneut retten wird. König David hat auch viele Fehler gemacht, aber er hat auch sofort Buße getan, wenn ihm seine Sünde bewusst wurde. Trotz alledem sagte Jahuwah, David war ein Mann seines Herzens. Um vieles mehr müssen wir Buße tun, wenn wir unsere Fehler erkennen. Das Beste ist, wenn wir unser Verhalten mit den Anweisungen der Bibel vergleichen. 

Galater 5,22 Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.

Leider spiegelt bei vielen Christen sich ein anderes Verhalten wieder, sie sind herablassend, boshaft in ihrem Verhalten, was wie Verse 19-21 aus Galater 5 widerspiegelt: 19 Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, welche sind: Ehebruch, Unzucht, Unreinheit, Zügellosigkeit; 20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zorn, Selbstsucht, Zwietracht, Parteiungen; 21 Neid, Mord, Trunkenheit, Gelage und dergleichen, wovon ich euch voraussage, wie ich schon zuvor gesagt habe, daß die, welche solche Dinge tun, das Reich Gottes nicht erben werden.

Die Bibel sagt uns hier, wer dieses Verhalten an den Tag legt, wird nicht in den Himmel kommen. 

Darum liebe Geschwister,  Jeschua nutzt unsere Tränen, um eine Geschichte zu schreiben, die größer ist als unser momentaner Schmerz. Wenn wir im Gebet weinen, schütten wir nicht nur unser Herz aus, sondern wir geben Raum für Gottes Eingreifen. Inmitten unserer Tränen spricht er. Vielleicht nicht mit der Antwort, die wir erwarten, sondern mit der Gegenwart, die wir brauchen. Ein ganz besonderes Ereignis, wie Jeschua auf meinen Kummer geantwortet hatte, könnt ihr auf meiner Startseite lesen.

Diese 20 Jahre als Wächter waren eine sehr schwere Zeit für mich, nur weil es Christen gab, die mein Zeugnis nicht glaubten, oder irgendwelche Träume und Visionen bekamen,  wurde ich von Ihnen angegriffen. Oftmals war ich dem Tod nahe, zu diesem Zeitpunkt habe ich verstanden, was Johannes meinte, ein Christ könnte ein Mörder  sein, wenn er den Bruder hasst. Weil in der geistigen Welt etwas ausgelöst wird, was der andere real spüren kann, und ihn sogar töten kann.

Für mich war dies eine sehr schwere Zeit, aber ich habe auch gelernt, was Demut, Vertrauen  und Ausharren bedeutet. Ich persönlich bin noch weit weg von dem Punkt, wo Jeschua mich haben will, weil ich immer wieder Fehler mache und damit Jeschua sehr traurig.

Keiner kann sich vorstellen, warum ich oft Angst bekomme, wieder in der Hölle zu landen und diesmal für immer und ewig dort zu sein. Weil mein Erlebnis von damals noch so real vor meinen Augen ist, denke ich daran denke wie viele Christen sich in der Hölle befinden.  

Seit nunmehr 10 Jahren, wird verbreitet, Mary Baxter und ich Ulrike, sind faule Früchte, weil unser Zeugnis angeblich nicht die Wahrheit ist. Was Mary erlebte, übersteigt alles, was ich damals erlebte, darum kann ich noch weniger verstehen, mit dieser großen Frau Gottes gemeinsam verleumdet zu werden. Für mich war dies alles so schwer, darum jammerte ich Anfang 2022 und klagte über diese Angriffe. Ich flehte Jeschua an, mir zu helfen und augenblicklich hörte ich akustisch Seine Stimme, wie ER sagte: "Wo du durchgehen musst, ist kein Vergleich zu DEM, woraus ICH dich gerettet habe." 

 Dieses Reden von Jeschua machte mir wieder bewusst, wie mein Charakter verändert werden muss, mein Blick im Vertrauen nur auf Jeschua gerichtet sein muss. 

Die Welt mag das Weinen als Zeichen von Niederlage deuten, aber im geistlichen Reich sind Tränen ein Zeichen, dass das Herz noch lebt, dass die Seele noch sehnt, dass der Glaube noch kämpft. Gott ehrt diesen Kampf. Er ehrt die, die trotz Tränen weitergehen, weiter beten, weiter glauben. Denn im Himmel werden diese Tränen nicht vergessen. Sie werden verwandelt. Die Tränen, die wir im Verborgenen vergossen haben, sind nicht unsichtbar für Jeschua. Auch wenn niemand sie sieht, sieht er sie. Und nicht nur das, er wertet sie. Jede Träne ist ein Ausdruck unserer Geschichte mit ihm. Sie zeigt, dass wir IHN suchen, dass wir an seiner Güte festhalten, selbst wenn alles gegen uns spricht. Das ist Glaube. Und dieser Glaube bewegt den Himmel, daran halte ich persönlich fest. In Offenbarung Kapitel 21, Vers 4, lesen wir die endgültige Verheißung. Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen. Das zeigt uns, Tränen gehören zum Weg, aber nicht zum Ziel.

Der Tag wird kommen, an dem das Weinen endet. Doch bis dahin bewässert jede Träne etwas in uns. Vielleicht ist es Geduld, wie bei mir.  Vielleicht ist es Mitgefühl bei euch,  vielleicht ist es ein neues Maß an Vertrauen. Jeschua lässt keine Träne ungenutzt. Manchmal benutzt er sie, um uns  für einen Dienst vorzubereiten, den wir noch nicht gesehen haben. Es ist leicht, Jeschua im Erfolg zu preisen, aber es ist kraftvoll, ihn inmitten des Schmerzes zu loben, dies kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Dieses Lob hat Gewicht im Himmel. Es ist das Lob, das durch die Tränen bricht und ein Wohlgeruch vor dem Thron Gottes wird.

Und dieses Lob zieht die Gegenwart Gottes an. Nicht, weil wir stark sind, sondern weil wir ehrlich sind. Und Ehrlichkeit im Schmerz ist ein Ort, an dem Gott gerne wohnt. Schmerz kommt durch Verletzung, die wiederum Bitterkeit schürt. Darum ist es lebensnotwendig, allen zu vergeben. Mit den Lippen habe ich oft vergeben, aber der Schmerz blieb. Bis vor einiger Zeit habe ich bitterlich über meine Situation geweint. Ich wollte ein Wort der Mutes, stattdessen sagte Jeschua akustisch zu mir: “Höre auf dich, um dich selbst zu drehen, lege dein Handy weg und gehe in die Fürbitte.” 

Das waren klare Worte, die mich zum Nachdenken bzw. Umdenken brachten.  Die Heilige Schrift erinnert uns im Buch Jesaja, Kapitel 55 Vers 8. Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege. Spricht der Herr. In diesen Worten liegt ein heiliger Trost verborgen. Gottes Plan ist nicht gescheitert, auch wenn unser Herz blutet, dies muss ich mir heute selbst sagen. Oft denken wir, dass Verluste uns von unserem göttlichen Ziel abbringen. Wir sehen sie als Beweis, dass Gott uns verlassen oder unseren Schmerz übersehen hat. Doch genau das Gegenteil ist oft wahr. Die Verluste in unserem Leben sind manchmal die Kanäle, durch die Gott uns auf den richtigen Weg zurückführt. Wie ein Gärtner, der tote Äste abschneidet, um neues Wachstum zu ermöglichen, handelt Jeschua in Liebe, wenn er uns Dinge nimmt, die wir nicht mehr tragen sollen. Der Schmerz des Verlustes ist real, aber er ist nicht sinnlos. In Jeschua seinen  Händen wird selbst der Verlust zu einem Werkzeug der Umgestaltung. Verluste sind Prüfungen unseres Vertrauens.

Hier muss ich wieder an meine Weissagung   denken, wo Jeschua sagte: Aber Du sollst wissen, dass Ich der Herr Dich zu keinem Zeitpunkt in etwas hinein bringen würde, wo Du nicht durch Meine Gnade auch Meinen Weg heraus finden kannst in dem Du überwindest.

Darum fürchte auch die Prüfungen des Glaubens nicht, sie sollen Dir nur zeigen wann Du wo und wie den Weg einschlagen sollst. Damit Du am Ende stehen bleibst. Darum geht es Mir mit Dir spricht der Herr Dein Gott. Darum fürchte Dich nicht vor dem was vor Dir liegt. Denn Ich bin bei Dir auch wenn nicht immer alles süß klingt, so liebe Ich Dich trotzdem erst recht.

Darum führe Ich Dich in die Realität der Auseinandersetzung die Meine Kinder Tag für Tag umgibt. Damit Du siehst worauf es ankommt, und nicht blind herum tappst. Darum fürchte Dich nicht. Nimm es an wo Du voran kommen willst, auch wenn Dir nicht alles schmecken wird. Aber Ich der Herr führe in Meine Stärke, die Mir vertrauen. Komm doch! Fürchte Dich nicht, denn dieses ist ein Abschnitt welchen Du durchlaufen musst, und er wird Dir nicht schaden. Fasse Mut und wisse, Ich der Herr führe Dich diesen Weg, auch wenn Du ihn so noch nicht kennst.

Prüfungen begegnen uns, dies können wir deutlich an Hiob seinen Prüfungen sehen. Am Ende wurde Hiob mehr als vorher gesegnet.  Der Verlust wird zum Dienst, das Leiden zur Hoffnung. Die unsichtbare Hand von Jeschua wirkt nicht nur in der Wiederherstellung, sondern auch im Loslassen. Manchmal ist die göttlichste Tat, die wir tun können, etwas freiwillig aufzugeben.

Zu sagen: Herr, es war kostbar, aber ich vertraue dir mehr als dem, was ich verloren habe. Diese Haltung ist Ausdruck einer tiefen Reife im Glauben. Sie sagt: "Ich verstehe nicht alles, aber ich weiß, dass du gut bist und ich weiß, dass du einen Plan hast, der größer ist als mein Schmerz. Jeschua  lässt nichts in unserem Leben umsonst geschehen. Jeder Verlust, den wir in seiner Gegenwart verarbeiten, wird verwandelt. Vielleicht nicht in etwas sichtbares, aber in etwas ewiges.

Unser innerer Mensch wird erneuert, unser Glaube wird gestärkt, unsere Abhängigkeit wird tiefer und unsere Augen beginnen über das Sichtbare hinauszugehen, hinein in die unsichtbare Realität des Himmels. Dort wird jeder Verlust, den wir hier getragen haben, eines Tages vollkommen vergütet werden. 

So liebe Geschwister, wir haben das Jahr 2026 erreicht, vor uns liegen große Prüfungen. Lasst uns weise sein, Vorbereitungen für den Notfall treffen. Joseph kam nach Ägypten, weil Jahuwah eine Hungersnot plante und dort sein Volk versorgen wollte. Abraham hat kein Manna vom Himmel bekommen, die passierte erst weit über 400 Jahre später, als die Nachkommen von ihm, mit der starken Hand von Jahwe, wieder aus Ägypten ins verheißene Land gebracht wurden, wo Abraham als Fremdling wohnte, Jahuwah aber seinen Nachkommen zum Besitz gab. 

Wir wissen, insofern wir offene Augen haben, welche schlimme Zeit vor uns liegt, darum müssen wir uns in allen vorbereiten, was uns möglich ist, müssen wir umsetzen.  Zum Schluss bitte ich euch, denkt im Gebet an mich und meine Kinder. Die Prüfungen, die ich durchlaufen muss, bringen mich oft, sehr oft sogar, an meine Grenzen. Aber, Jeschua ist Sieger, auch in meinem und meiner Kinder ihrer Leben. 

Schalom, 

Ulrike Veronika Barthel