road of humbleness

Warnung über einen drohenden Atomangriff

Ich möchte euch ein Video von Tucker Carlson zeigen, welches er mit einem Top Beraten von Präsident Putin machte. Das Transkript wurde mir nur in Russisch angezeigt, daher war ich froh über ChatGPT , mir das Transkript in Deutsch zu übersetzen. Was ihr hier lesen werdet, ist keine Zukunftsmusik, sondern die Gefahr ist Hautnah vor uns. Dabei vergesst eine weitere Gefahr nicht, die Gefahr eines Blackouts, wie in diesem Artikel beschrieben.  Unsere Gasspeicher sind so leer wie noch nie zu dieser Jahreszeit, des weiteren erinnere ich an meine Update vom 18. Januar 2026... als ich das vollständige Transkript von Seeadler TV online stellte. Dort wird uns aufgezeigt, in welche Gefahr noch aufgetreten ist, warum wir in die mangelnde  Gasversorgung schlittern. Hier ist der aktuelle Wetterbericht von heute Vormittag, den 19. Januar 2026, der uns eine kommende Kälte aufzeigt. 

Dies alles zeigt uns auf, wie Hautnah wir dem absoluten Inferno sind. Ich möchte euch an alle Zuwanderer erinnern, die seit 2015 nach Deutschland strömten. Wenn es zur Humanitären Katastrophe hier in Deutschland kommt, werden die bestimmt nicht zimperlich sein, sie werden mit Gewalt von den Einheimischen holen, was sie benötigen. Jetzt komme ich zum Hauptpunkt, der heißt, ohne Gottesfurcht wird es auch kein Christ überstehen. Es ist egal wie wir uns vorbereitet haben, dann zählt nur unser Verhalten aus Guten Zeiten. 

Johannes 13,34 Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr einander lieben sollt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt.

Wer dieses Gebot befolgt, der hasst nicht, der lästert nicht, der ist nicht selbstgerecht, der vergibt und hat keinen Groll und Wut auf jemanden. Wer dies beherzigt betet nicht manipulativ zum Schaden für irgendjemanden, allerwenigstens  nicht gegen Glaubensgeschwister. Einander lieben, bedeutet auch einander helfen, wenn jemand in Not ist. Offensichtlich steuern wir auf eine große Not zu, die jeden betreffen wird. 

Bitte betet für mich, gestern war ich kräftemäßig vollkommen am Ende, ich dachte es keinen weiteren Tag zu überstehen. Es war zu viel für mich, all die Jahre, besonders der Kampf in Hohenlimburg, wo am laufenden Band bei mir im Keller und in der Wohnung eingebrochen wurde, sobald ich das Haus verlassen hatte. Da ich keine andere Möglichkeit fand habe ich das Angebot eines langjährigen Glaubensbruders angenommen, in eine Wohnung von seinem Bauerhaus, nach Fulda  zu ziehen. Morgen sind es genau 888 Tage, dass ich hier wohne, aber hier war die Zeit ebenfalls schrecklich für mich. Nicht dass mein Vermieter böse war, es waren viele Umstände in dieser Stadt und diesem Haus wo ich wohne, die mich dreimal dazu brachten, in ein Burnout zu rutschen, nur durch die Gnade von Jeschua und der vielen Fürbitte, von vielen Webbesuchern, ging es mir schnell wieder besser. Der Kampf hier hat nicht aufgehört!

Jetzt bin ich aber an einem Punkt angelangt, wo ich wirklich nicht mehr kann. Seit 1 Jahr habe ich mich für einen Umzug vorbereitet, um zurück nach NRW zu kommen, dort wo ich mich wohl fühle. Alle Kisten sind gepackt, es ist so, als würde morgen ein Umzugswagen kommen.  In meinem Lebenszeugnis kann jeder lesen, dass ich in Nordhessen, Großalmerode aufgewachsen bin. Bevor ich nach Fulda gezogen bin, war ich immer total aus dem Häuschen, wenn ich einmal ein Auto mit dem Kennzeichen ESW sah, jetzt sehe ich dieses Kennzeichen oft und es ist mir egal. Jetzt weiß ich dass ich weiß, meine Heimat ist nicht mehr Großalmerode, sondern der Umkreis von Hohenlimburg, dort ist meine Heimat. 

Für mich ist es wichtig ins Gebet zu gehen, auf ein Wunder zu vertrauen, sehr bald hier wegzukommen. Jeschua sagte mir im September 2002 ...  wenige Tage bevor ich mit Verdacht auf Herzinfarkt ins Krankenhaus kam, dass alle Verheißungen aus seinem Wort auch mir gehören. Diejenigen, die schon lange auf meine Webseite kommen, wissen wie es gesundheitlich um mich aussieht. Darum vertraue ich auf das Wort Gottes.

Hebräer 11 Vers 1 Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht[1]auf das, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht.

Jesaja 45 Vers 2 Ich selbst will vor dir herziehen und das Hügelige eben machen; ich will eherne Türen zerbrechen und eiserne Riegel zerschlagen;3 und ich will dir verborgene Schätze geben und versteckte Reichtümer, damit du erkennst, daß ich, der Herr, es bin, der dich bei deinem Namen gerufen hat, der Gott Israels.

Jesaja 55 Vers 10 Denn gleichwie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, bis er die Erde getränkt und befruchtet und zum Grünen gebracht hat und dem Sämann Samen gegeben hat und Brot dem, der ißt –11 genauso soll auch mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht: es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe!

12 Denn ihr werdet mit Freuden ausziehen und in Frieden geleitet werden; die Berge und Hügel sollen vor euch in Jubel ausbrechen und alle Bäume des Feldes in die Hände klatschen.13 Statt der Dornen werden Zypressen wachsen und statt der Hecken Myrten; und das wird dem Herrn zum Ruhm gereichen, zu einem ewigen Zeichen, das nicht vergehen wird.

Johannes 16 Vers 23 Und an jenem Tag werdet ihr mich nichts fragen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Was auch immer ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, er wird es euch geben!24 Bis jetzt habt ihr nichts in meinem Namen gebeten; bittet, so werdet ihr empfangen, damit eure Freude völlig wird!

Dies sind Versprechen,  auf die ich vertraue. Ich weiß nicht wann, aber Jeschua wird es tun. Er wird es tun, weil die Bibel nicht lügt. Ich bitte euch nur, bitte betet für mich. Jetzt zum Artikel, der jeden hier in Deutschland, zur Buße und Umkehr schütteln sollte, vor dem, was vor uns liegt. 

 Aktuelle Weltlage – Iran, Grönland, Venezuela

Heute Abend passiert weltweit sehr viel, besonders hier in den Vereinigten Staaten. Aber Außenpolitik ist eindeutig das wichtigste Thema.

Erstens: Iran.
Wir warten offenbar auf unmittelbar bevorstehende Angriffe auf Iran. Niemand weiß sicher, ob sie wirklich stattfinden werden, aber alles deutet darauf hin, dass etwas kommt. Oft entwickeln Ereignisse eine Eigendynamik, unabhängig vom Urteilsvermögen der Verantwortlichen. Es sieht also so aus, als würden die USA Iran angreifen oder dort zumindest militärisch handeln.

Zweitens: Grönland.
Es sieht so aus, als würden die Vereinigten Staaten Grönland von Dänemark übernehmen. Heute Nachmittag gab es Bilder eines sichtbar niedergeschlagenen dänischen Staatsoberhaupts (wer auch immer dort gerade regiert), der das Weiße Haus verließ. Die Botschaft scheint klar gewesen zu sein: Tut uns leid, Dänemark – Grönland gehört jetzt uns. Nuuk wird damit praktisch ein amerikanisches Protektorat.

Drittens: Venezuela.
Venezuela hat nach Neujahr einen Regimewechsel erlebt, organisiert von der Trump-Administration. Nicolás Maduro und seine Frau wurden nach New York gebracht – manche sagen ausgeliefert, andere sagen entführt. Dort sollen sie vor Gericht gestellt werden. Jetzt fragt sich die Welt: Was bedeutet das für Venezuela? Was passiert als Nächstes?

Bei all dem hofft man natürlich, dass alles gut ausgeht. Vielleicht tut es das auch. Aber man muss sich die Risiken ansehen. Jede menschliche Handlung hat Risiken.

Ein Angriff auf Iran könnte das Land destabilisieren und zu einem zweiten Libyen machen – mit enormen Folgen wegen seiner Lage, seiner Energie-Ressourcen und seiner Rolle in der Region.
Iran könnte Israel massiv angreifen, möglicherweise so stark, dass selbst der Iron Dome Israels größte Städte nicht schützt. Viele Zivilisten könnten sterben.
Auch Angriffe auf die Energie-Infrastruktur der Golfstaaten wären möglich. Wenn deren Öl- und Gasförderung ausfällt, hätte das einen globalen Öl- und Wirtschaftsschock unvorstellbaren Ausmaßes.

Grönland, NATO und Venezuela – geopolitische Folgen

Was sind die Nachteile der Übernahme Grönlands?
Man setzt einen gefährlichen Präzedenzfall: Wer Macht hat, nimmt sich, was er will. So war es historisch immer, auch wenn wir seit 80 Jahren versuchen, das mit Regeln zu verschleiern. Aber sobald man diese Regel offiziell akzeptiert, muss man mit ihren Konsequenzen leben.

Die NATO wäre damit faktisch erledigt.
Wie kann ein Verteidigungsbündnis existieren, wenn ein Mitglied ein anderes angreift oder enteignet? Wahrscheinlich gar nicht. Die NATO verschwindet ohnehin. Ist das schlecht? Nein – für die USA und die Welt ist es sogar ein Sieg. Aber für die vielen NATO-Institutionen, Denkfabriken und Karrieren in Washington, Brüssel und Europa ist es ein Schock. Wenn die NATO real wäre, hätte die USA Grönland nicht genommen.

In Venezuela liegt das Risiko auf der Hand: Chaos, Staatszerfall, Flüchtlingskrise, zerstörte Energie-Infrastruktur. Ironischerweise hoffen viele in Washington nun auf Delcy Rodríguez, eine Chavez-Vertraute, weil sie zumindest Stabilität verspricht – und Stabilität ist momentan wichtiger als Ideologie.

All diese Sorgen sind real. Aber sie verblassen im Vergleich zu dem, was gerade in Osteuropa passiert.

Russland, Ukraine und die nukleare Eskalation

Und jetzt kommt die eigentliche Schlagzeile:
Russland erwägt aktiv den Einsatz von Atomwaffen gegen Europa – konkret gegen Großbritannien und Deutschland.

Nicht gegen Kiew. Gegen Europa.

Das ist keine Spekulation. In einem Interview sagte Sergey Karaganov, ein langjähriger Berater Putins und einer der bekanntesten russischen Intellektuellen, ganz offen:

Wenn der Ukraine-Krieg noch ein oder zwei Jahre so weitergeht, wird Russland Großbritannien und Deutschland mit Atomwaffen ausschalten.

Das ist eine ungeheuerliche Aussage. Zwei der wichtigsten Länder Europas – mit amerikanischen Militärbasen, US-Personal, Banken, Geschichte, kultureller Nähe – sollen ausgelöscht werden. Und doch wird darüber kaum berichtet. Weder die New York Times noch britische Medien machen daraus eine große Schlagzeile.

Russland hat inzwischen offiziell seine Nukleardoktrin geändert:
Es darf Atomwaffen gegen Länder einsetzen, die als Stellvertreter von Atommächten agieren. Damit gilt Deutschland – obwohl es keine eigenen Atomwaffen hat – offiziell als legitimes Ziel.

Letzte Woche feuerte Russland Hyperschallraketen auf Kiew. Sie verursachten relativ wenige Opfer – bewusst. Es war eine Warnung. Russland sagte offen: Der nächste Hyperschallflugkörper trägt einen nuklearen Sprengkopf – und er ist für Europa bestimmt.

Warum bedroht Russland Europa, wenn es doch angeblich nur um die Ukraine geht?
Weil es nie um die Ukraine ging. Dieser Krieg ist ein Stellvertreterkrieg. Seit 35 Jahren bestimmen externe Mächte über die Ukraine. Der Maidan-Umsturz war ein von außen unterstützter Putsch. Die Ukraine ist heute weniger souverän als je zuvor – und zahlt den höchsten Preis.

Hunderttausende Ukrainer sind gestorben. Niemand zählt sie. Niemand interessiert sich dafür. Denn dieser Krieg wurde nie für sie geführt.

Zum Schluss zeigt der Sprecher ein altes Video mit George Soros und Chrystia Freeland, in dem offen zugegeben wird, dass große Teile der ukrainischen Führung seit Jahrzehnten durch westliche Netzwerke aufgebaut und finanziert wurden. Ziel:
👉 Das Land zu öffnen, zu schwächen, seine Ressourcen freizugeben – und es als Werkzeug gegen Russland zu benutzen.

Russland ist riesig, rohstoffreich und schwer zu besiegen. Deshalb versuchen Mächte seit Jahrhunderten, es zu kontrollieren – wegen Energie, Land, Gold, Uran, Holz, Getreide.

Und genau darum geht es auch heute.

Russlands Ressourcen, Putins Aufstieg und westliche Kränkungen

Russland besitzt so viele Ressourcen wie kaum ein anderes Land – und hat gleichzeitig relativ wenige Einwohner.
Der Zugang zu russischem Land, Raum und Rohstoffen wirkt deshalb seit Jahrhunderten wie ein Lockruf für Eroberer. Ohne moralisches Urteil: Man versteht, warum. Wenn Grönland schon als Preis gilt – dann ist Russland der größte Preis von allen.

Diese Haltung zeigte sich sofort nach dem Fall der Berliner Mauer. Gierige Ausländer, vor allem Banker, strömten nach Russland und plünderten das Land, unterstützt von skrupellosen russischen Eliten. Es waren nicht nur Fremde – auch russische Oligarchen beraubten ihr eigenes Volk. Eine kleine Gruppe entkernte das Land vollständig. Und wie immer reichte es nicht, etwas zu nehmen – man nahm alles, und stürzte die Bevölkerung in Hoffnungslosigkeit, Armut, Alkoholismus, Drogenmissbrauch und Selbstmord.

Russland war vor 30–35 Jahren eines der ärmsten und kaputtesten Länder der Welt.
Putin – so problematisch er auch sein mag – brachte dieses Chaos unter Kontrolle. Russland heute hat mit Russland im Jahr 2000 nichts mehr gemeinsam. Eine seiner wichtigsten Maßnahmen: Er entmachtete die Oligarchen oder band sie an den Staat. Ja, man durfte reich werden, aber nicht gegen das nationale Interesse. Das wurde im Westen als mafiös dargestellt. Aber die entscheidende Frage lautet: Hat es funktioniert?
Die Antwort sieht man am Land selbst.

Russland ist heute reicher als viele westeuropäische Länder – reicher als Spanien, reicher als Großbritannien. Das ist für westliche Eliten doppelt unerträglich:

  1. Es ist verlockend („Warum haben 140 Millionen Russen all das?“)

  2. Es ist eine Blamage für westliche Führungseliten, deren Länder stagnieren oder verfallen

Diese Kränkung trug maßgeblich dazu bei, dass Europa geschlossen den Plan der Biden-Regierung unterstützte, in einen Krieg mit Russland zu gehen.

NATO, Ukraine und der Weg in den Krieg

Die Behauptung, Russland habe die Ukraine unprovoziert überfallen, sei schlicht falsch.
Bereits 2001 bat Putin persönlich Präsident George W. Bush darum, der NATO beizutreten. Seine Botschaft war klar: Ihr habt gewonnen. Lasst uns gemeinsam Sicherheit schaffen.

Die Bush-Regierung – beraten u. a. von Condoleezza Rice – lehnte ab. Ein damaliger Beobachter (Karaganow) sagte schon damals:
👉 Diese Entscheidung garantiert einen Zusammenstoß mit dem Westen.

Und genau das geschah.
Von 2001 bis 2022 rückte die NATO immer weiter nach Osten, bis an Russlands Grenzen. Russland warnte wiederholt: Raketen an unseren Grenzen bedrohen unsere Existenz.

2014 stürzte die Obama-Regierung die ukrainische Regierung und installierte ein westliches Marionettenregime. Damit war der Krieg praktisch unvermeidlich. Karaganow sagte damals voraus, dass dieser Krieg die Ukraine zerstören würde – was eingetreten ist.

Der Krieg wurde von Beginn an als Stellvertreterkrieg geführt, unter direkter Beteiligung der CIA (Zielauswahl, Drohnensteuerung). Die westlichen Akteure handelten zunehmend extrem rücksichtslos, als wären ihnen Konsequenzen egal.

Der Höhepunkt: die Sprengung von Nord Stream.
Das hatte zwei Effekte:

  1. Zerstörung der europäischen Wirtschaft, vor allem Deutschlands

  2. Eine klare Botschaft an Russland: Es gibt keine roten Linien mehr.

Das ist ein völlig anderes Eskalationsniveau als im Kalten Krieg.

Sanktionen, Dollarverfall, Eskalation & Karaganow-Interview

Die Sanktionen sollten Russland ruinieren – tatsächlich ruinierten sie den Westen.
Sie zerstörten Europas Wirtschaft und untergruben das Vertrauen in den US-Dollar als Weltreservewährung. Goldpreise explodierten, weil Staaten und Investoren dem Dollar nicht mehr trauen. China verkauft US-Staatsanleihen und kauft Gold. Warum? Weil die USA den Dollar zur politischen Waffe gemacht haben.

Parallel dazu trieben die USA Russland direkt in ein festes Bündnis mit China – ein geopolitischer Albtraum. Nixon hatte einst genau das Gegenteil getan: China von Russland getrennt. Biden erreichte das Gegenteil.

Westliche Politiker verharmlosten Russland als „Tankstelle mit Atomwaffen“. Diese Arroganz sei extrem gefährlich, weil sie zur Unterschätzung eines Gegners führt. Russland ist kulturell, militärisch und wirtschaftlich eine Großmacht – und unterschätzte Großmächte reagieren brutal.

Dann zeigt der Sprecher Aussagen von Lindsey Graham, der offen zur Ermordung Putins aufruft. Das sei moralisch bankrott, rechtlich grotesk und strategisch wahnsinnig. Kein Land wird nach der Ermordung seines Staatschefs einfach kapitulieren – besonders nicht ein nuklear bewaffneter Staat.

Chaos zu erzeugen, um Russland auszuplündern, sei das eigentliche Ziel. Doch Chaos in einem Land mit dem größten Atomwaffenarsenal der Welt könne die Welt zerstören.

Interview mit Sergey Karaganow (Zusammenfassung)

Karaganow sagt offen:

  • Russland kämpft nicht gegen die Ukraine, sondern gegen Europa

  • Europa sei historisch Quelle zweier Weltkriege und kehre zu seiner destruktiven Rolle zurück

  • Ein Sieg Europas über Russland sei unmöglich – jeder existenzielle russische Verlust würde nukleare Eskalation bedeuten

  • Europas Eliten seien intellektuell erschöpft, moralisch bankrott und verzweifelt

  • Krieg diene ihnen zur Legitimation ihrer Macht

  • Europa verliere global an Bedeutung und werde international nicht mehr ernst genommen

Sein Fazit:
👉 Europa steuert sehenden Auges auf die eigene Zerstörung zu – und niemand spricht offen darüber.

Würde Russland wirklich Atomwaffen gegen Europa einsetzen?

Auf die Frage, ob Russland im Ernstfall Atomwaffen gegen Europa einsetzen würde, antwortet Karaganow sehr deutlich:
Ja – wenn Russland stark genug unter Druck gerät. Das sei seiner Ansicht nach in Russland allgemein bekannt. Er glaubt jedoch, dass europäische Eliten das nicht verstehen.

Er begründet das mit einem intellektuellen und moralischen Niedergang Europas, den er auf die Studentenbewegung von 1968 zurückführt. Diese habe Bildung, Leistungsprinzip und strategisches Denken zerstört. Europäische Gesellschaften lebten heute in einem Zustand des „strategischen Parasitismus“: Man glaube, Krieg könne niemals das eigene Territorium erreichen.

Europa habe den Krieg „vergessen“, obwohl es historisch die Quelle vieler großer Kriege gewesen sei. Gerade diese Angstlosigkeit sei gefährlich.
Aus russischer Sicht bestehe daher eine zusätzliche Aufgabe darin, Europa „zur Vernunft zu bringen“ – idealerweise durch die Drohung mit Atomwaffen, nicht durch deren tatsächlichen Einsatz.

Karaganow kritisiert die russische Regierung und Präsident Putin als zu vorsichtig und zu geduldig. Sollte Europa den Krieg weiter unterstützen und dabei Ukrainer opfern, werde die russische Geduld irgendwann enden. Dann müsse Europa bestraft werden, hoffentlich begrenzt.

Angst vor Gott, Angst vor Krieg und moralischer Verfall Europas

Karaganow sagt, Europas Führung habe jede echte Angst vor Atomwaffen verloren. Das liege daran, dass man fälschlich glaube, europäische Eliten dächten noch rational – was aus seiner Sicht nicht mehr zutreffe.
Er spricht von einer vollständigen Degeneration der herrschenden Klassen.

Als Beispiel nennt er deutsche Politiker, die von einer „stärksten Armee Europas“ sprechen. Für ihn bedeutet das:
👉 Deutschland verurteilt sich selbst zur Vernichtung.

Er berichtet von Treffen mit europäischen Spitzenpolitikern, bei denen er früh vor einem großen Krieg gewarnt habe. Niemand habe ihm in die Augen sehen wollen. Viele seien entweder gefährliche Idioten oder moralisch bankrott.

Seine oft zitierte Aussage „Sie fürchten Gott nicht mehr, deshalb fürchten sie den Krieg nicht mehr“ erklärt er so:
Europa habe seinen moralischen, spirituellen und kulturellen Kern verloren. Respekt vor Familie, Liebe, Älteren, Patriotismus – all das sei zerstört worden. Europa sei unter seiner heutigen Führung anti-europäisch und sogar anti-menschlich geworden.

Zugleich sagt er ausdrücklich, dass er nicht von allen Europäern spricht, sondern von den Eliten. Ein Dialog mit normalen Europäern sei kaum möglich, da Kontakte zu Russland politisch sanktioniert würden.

Er verweist auf die geänderte russische Nukleardoktrin und eine Aussage Putins:
Sollte Europa direkt in einen Krieg eintreten, könnte es bald niemanden mehr geben, mit dem man in Europa reden kann.

Karaganow betont, dass er bete, Russland müsse diese Entscheidung niemals treffen. Doch Europa kehre seiner Ansicht nach zu seinen dunkelsten historischen Phasen zurück.

Eskalation, mögliche Ziele, China, Sanktionen und die Rolle der USA

Auf die Frage nach Attentatsversuchen auf Putin sagt Karaganow:
Einige glaubten ernsthaft, Russland ließe sich durch die Ermordung seines Präsidenten besiegen. Das sei Wahnsinn. Putin sei aus seiner Sicht sogar zu vorsichtig. Der Hass auf Russland werde systematisch angeheizt – stärker als selbst in Nazi-Deutschland.

Falls Putin ermordet würde, warnt Karaganow:
👉 Europa könnte „von der geopolitischen Landkarte verschwinden“.
Zunächst mit konventionellen Waffen, später möglicherweise mit nuklearen Schlägen. Er hoffe, dass es nie so weit komme, betont aber: Manche Eliten verstünden nur physische Gewalt.

Auf die Frage wie nah Russland dem Atomwaffeneinsatz sei, antwortet er:
👉 Ein bis zwei Jahre, wenn die Eskalation anhält.
Putin halte Atomwaffen für eine Sünde – möglicherweise aber für eine notwendige Sünde, um einen Dritten Weltkrieg zu verhindern.

Zu möglichen Zielen sagt Karaganow offen:
Deutschland und Großbritannien.
Deutschland zuerst, da es historisch Quelle großer Katastrophen gewesen sei – obwohl er viele deutsche Freunde habe und bete, dass es nie geschieht.

Zur Russland-China-Allianz sagt er:
Sie sei derzeit sehr stark, aber nicht zwangsläufig ewig. Langfristig strebe er eine Weltordnung mit vier Großmächten an:
China, Russland, USA und Indien.
Die USA seien unverzichtbar für die Lösung globaler Probleme.

Zu Sanktionen sagt er:
Wirtschaftlich schädlich, aber strategisch ein Segen. Sie hätten Russland von „kompradorischen Eliten“ befreit und eine kulturelle und nationale Erneuerung ausgelöst – allerdings um den schrecklichen Preis gefallener Soldaten.

Zum Schluss zur Rolle der USA und von Donald Trump:
Die USA hätten wesentlich zur Entstehung des Konflikts beigetragen, aus Angst vor einer deutsch-russischen Allianz. Trumps Friedensangebote hält er für unzureichend, aber man solle ihm eine Chance geben – ohne ihm zu vertrauen.

Er warnt, dass die USA faktisch weiter Krieg führen, während sie über Frieden reden. Sollte das so bleiben, bleibe Russland aus seiner Sicht nur die harte Abschreckung gegen Europa, in der Hoffnung, dass die USA sich aus einem nuklearen Krieg heraushalten.