Vorwort: "Dieser Artikel beruht auf einer Predigt vom 14.04.2024 mit Matthias Brandtner, die ich heute im Bett hörte, weil ich nicht mehr schlafen konnte. Die meisten von euch wissen wie sehr ich auf ein Wunder warte, endlich zurück nach NRW... in die Nähe meiner Kinder zu ziehen. In meinem Leben habe ich so viele Wunder erlebt, darüber habe ich zum Teil in dieser Rubrik Zeugnis gegeben. Ich halte mich daran fest, was Jeschua mir im September 2002 sagte, wenige Tage bevor ich mit Verdacht auf Herzinfarkt, mit Blaulicht ins Krankenhaus kam. Die Herzkatheter Untersuchung zeigte Verkrampfungen an meinem Herzen, die nur mit Medikamenten, so wie Ruhe, keine Anstrengung und ohne Stress zu behandeln ist. Jeschua weckte mich damals mitten in der Nacht und für mindestens zwei Stunden hörte ich IHN akustisch diesen Satz sagen, wieder und wieder: "Alle Verheißungen aus meinem Wort, gehören auch dir mein Kind."

Daran erinnerte ich Jeschua auch gestern Abend, bevor ich einschlief. Ich öffnete mein Büchlein von David Wilkerson >> Was Gott dir versprochen hat << Ich proklamierte die Verheißungen, die ich schon so oft proklamierte und ich zweifle auch heute nicht daran, dass Jeschua zu Seinem Wort steht.
2 Mose 23 Vers 20 Siehe, ich sende einen Engel vor dir her, damit er dich behüte auf dem Weg und dich an den Ort bringe, den ich bereitet habe.
Jesaja 45 Vers 2 Ich selbst will vor dir herziehen und das Hügelige eben machen; ich will eherne Türen zerbrechen und eiserne Riegel zerschlagen;3 und ich will dir verborgene Schätze geben und versteckte Reichtümer, damit du erkennst, daß ich, der Herr, es bin, der dich bei deinem Namen gerufen hat, der Gott Israels.
Jesaja 55 Vers 8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht derHerr;9 sondern so hoch der Himmel über der Erde ist, so viel höher sind meine Wege als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.10 Denn gleichwie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, bis er die Erde getränkt und befruchtet und zum Grünen gebracht hat und dem Sämann Samen gegeben hat und Brot dem, der ißt –11 genauso soll auch mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht: es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe! 12 Denn ihr werdet mit Freuden ausziehen und in Frieden geleitet werden; die Berge und Hügel sollen vor euch in Jubel ausbrechen und alle Bäume des Feldes in die Hände klatschen.13 Statt der Dornen werden Zypressen wachsen und statt der Hecken Myrten; und das wird dem Herrn zum Ruhm gereichen, zu einem ewigen Zeichen, das nicht vergehen wird.
Da sind keine Zweifel, denn die Bibel verspricht mir mein Gebet zu erhören, selbst mein besonderer Wunsch wird mir versprochen. Hebräer 11 Vers 1 Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht[1]auf das, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht.
Im Bett habe ich gestern Jeschua gebeten, zu mir zu reden und mir ein neues Zuhause in Letmathe oder Umgebung in Existenz zu sprechen. In der Nacht wachte ich gegen 4 Uhr auf, ich bete, ich sann über Gottes Wort nach und gegen 5 Uhr wollte ich mir etwas anhören. Dabei leitete Jeschua mich auf diese Predigt. Am Ende fragte ich Jeschua, wo ich ungehorsam bin, warum der Segen zurückgehalten wird?
Augenblicklich kam die Antwort, einen Satz, den Jeschua mir schon einmal klar und deutlich sage. Allerdings habe ich diese Anweisung nicht so beherzigt, wie ich sollte. Jeschua sagte: "Höre auf dich um dich selbst zu drehen, lege dein Handy weg und gehe in die Fürbitte."
Mein Handy ist der Knackpunkt, obwohl ich darüber vor vielen Jahren einen Artikel schrieb >>Sendet dein Handy dich zur Hölle<< Ich schäme mich zu tiefst, darum werde ich wirklich mein Handy im Rucksack lassen, und nur zwei mal am Tag in die Hand nehmen, um zu sehen wer sich gemeldet hat. Hört euch diese Predigt unbedingt an, die dürft ihr nicht verpassen. Für heute bin ich dann weg vom PC."
Schalom,
Ulrike Veronika Barthel
Unsere Predigtserie heißt „Geheimnisse des Segens entdecken“.
Ich war neulich in einer Praxis, da lag eine Frauenzeitschrift
aus, sie heißt Lydia. Und vor lauter Verzweiflung habe
ich sie gelesen. Es gab einen Artikel, den habe ich aus dieser
Zeitung rausgerissen und mit nach Hause genommen. Ich sage
nicht, dass ihr das nachmachen sollt – aber ich wusste nicht,
wie ich es anders kopieren sollte.
Ich lese euch das vor. Ihr werdet sehen, das hat etwas mit
unserem heutigen Titel zu tun:
„Gehorsam durch Segen“ – oder ich habe einen
Satz entwickelt:
Wer Gehorsam erwählt, wird vom Segen vermählt.
Ich glaube, Goethe hätte das besser hinbekommen, aber
nochmal:
Wer Gehorsam erwählt, wird vom Segen vermählt.
Auf Deutsch heißt das: Es braucht Gehorsam, um Segen freizusetzen.
Die Story geht folgendermaßen:
Eine Frau hat sich vorgenommen, eine Diät zu machen. Und sie
wusste, um der Versuchung zu entgehen, fährt sie nicht mehr an
ihrer alten Lieblingsbäckerei vorbei, sondern sucht sich einen
neuen Weg. Aber ihr wisst ja, wie das manchmal so ist: Der
Morgen kommt, alles läuft wie es läuft, man ist im alten Trott
– und in diesem alten Trott fuhr sie ihren alten Weg und kam an
ihrer alten Lieblingsbäckerei vorbei.
Sie sah in der Auslage neue Torten, neues Gebäck, neuen Kuchen,
Sahne, Käseschnitten. Und sie betete folgendes Gebet:
„Herr, ich will ja gehorsam sein. Aber könnte es sein, dass du
mich heute hier vorbeigeführt hast? Herr, wenn das wirklich
nicht dein Plan ist, dann lass mich vor der Bäckerei keinen
Parkplatz finden.“
Und dann schreibt sie: Nachdem ich die achte Runde um den Block gefahren hatte, war doch ein Parkplatz frei. Und ich spürte das Reden des Herrn zu mir.
Ich las das und dachte: Ehrlich – ist das deine Art von
Gehorsam?
Wir biegen uns das am Ende so hin, wie wir es brauchen. Herr,
wenn du es nicht passend machst, dann biege ich es mir schon
hin, dass es passt, oder?
Und plötzlich hatte ich das Reden des Herrn. Obwohl ich
ehrlicherweise immer noch glaube, dass die Dame Diät machen
sollte.
Meine Überzeugung ist: Wer Gehorsam erwählt, wird mit Segen
vermählt.
Gehorsam als Weg zum Segen – das klingt für uns in Deutschland nicht so gut. Aus unserer Geschichte heraus ist Gehorsam immer irgendwie negativ behaftet. Wir kennen diesen alten preußischen Kadavergehorsam: nicht denken, einfach machen. Schiller hat einmal gesagt: Das Wort ist frei, die Tat ist stumm, der Gehorsam ist blind.
Oder wir kennen Gehorsam aus Angst – weil die Bedrohung groß genug ist. Wir kennen das aus unserer Kindheit: Wenn unser Vater uns einen Auftrag gegeben hat und wir wussten, wehe du tust nicht, was er dir sagt, dann kann das böse Konsequenzen haben. Gehorsam aus Angst.
Aber weder Kadavergehorsam noch Gehorsam aus Angst ist der Gehorsam, den Gott von uns möchte. Gott arbeitet immer auf der Basis der Liebe. Gott arbeitet immer auf der Basis des Vertrauens.
Wenn Gott dir eine Anweisung gibt, dann nicht, um dich in Angst und Schrecken zu versetzen. Nicht, weil er dir etwas wegnehmen will. Gottes Gebote sind immer zu deinem Besten.
Wenn du herausgefunden hast, dass Gott gut ist, dann verstehst du, warum er dir Anweisungen gibt: um dich in deinem Leben zu fördern, um dich in das Maximum hineinzubringen, das er für dich vorbereitet hat. Er weiß, dass seine Wege besser und höher sind als deine eigenen.
Und es braucht diesen Moment der Liebe, der das ergreift, und dann merkst du: Ich bin nicht gehorsam, weil ich Angst habe – ich bin gehorsam, weil so viel Gutes mich erwartet.
Ist das deine Erkenntnis? Hast du das schon verstanden?
Wir sind nicht gehorsam aus Angst – wir sind gehorsam aus
Liebe.
Ich habe überlegt, ob das wirklich in allen Punkten stimmt. Und ich habe mich selbst entdeckt. Wisst ihr, warum ich gehorsam bin? Weil ich den Segen will. Manchmal erwische ich mich dabei, dass ich furchtbar egoistische Beweggründe habe, Gott gegenüber gehorsam zu sein.
Der Teufel hatte einmal einen Dialog mit Gott über einen
Menschen namens Hiob. Und er sagte:
„Gott, dieser Hiob, den du so hypst, von dem du sagst, dass er
dich so liebt – sei doch ehrlich: Der liebt dich doch nicht,
weil er so gerne mit dir zusammen ist. Der liebt dich doch nur,
weil du ihn so mit Reichtum und Segen überschüttest. Der wäre
doch schön blöd, wenn er dir nicht nachfolgen würde. Mach doch
mal das Experiment: Nimm ihm den Segen – mal sehen, ob er dir
dann noch nachfolgt.“
Und tatsächlich wird dieses Exempel statuiert. Dieser Mann
erlebt Verlust wie wahrscheinlich niemand vor ihm. Und dann
kommt diese Quintessenz seiner Erkenntnis. Er sagt:
„Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s genommen. Der Name des
Herrn sei gelobt.“
Seine Frau kommt und sagt: „Sag doch deinem Glauben ab!“
Und er sagt: „Haben wir von Gott das Gute genommen – sollten
wir ihm jetzt, wo es schlecht wird, den Glauben absagen?
Niemals.“
Er bleibt an Gott dran. Er sagt: Ich verstehe den Plan nicht,
aber ich bin überzeugt, dass Gott gut ist. Und am Ende dieses
Buches sagt er:
„Gott, ich hatte keine Ahnung, wie du wirklich bist. Ich war
religiös – aber jetzt hat mein Auge dich gesehen.“
Und Gott schenkt ihm doppelt zurück, was er vorher hatte.
Das ist das, was wir brauchen: dieses tiefe Bewusstsein – ich habe einen guten Gott. Und das, was er sagt, wird sich zum Besten in meinem Leben durchsetzen.
Ist das deine Herzenshaltung, warum du gehorsam bist? Oder bekommst du komische Gefühle, wenn das Wort Gehorsam fällt, weil du dir nicht sicher bist, ob Gott es wirklich gut mit dir meint?
Die Not ist: Wenn du nicht glaubst, dass Gott einen guten Plan hat, musst du dir einen eigenen machen. Wenn du nicht glaubst, dass Gott Zukunft und Hoffnung für dich hat, musst du alles aus eigener Kraft machen.
Ich möchte euch ein Beispiel aus der Bibel zeigen, aus Lukas
5.
Jesus ist mit seinen Jüngern am See Genezareth. Eine riesige
Menschenmenge umringt ihn. Er predigt, die Leute drängen ihn
immer weiter ans Ufer. Da sieht Jesus das Boot von Petrus und
bittet ihn: „Kannst du mich ein Stück vom Ufer wegfahren?“
Petrus ist gehorsam. Jesus sitzt im Boot und predigt.
Win-Win.
Manchmal braucht es diese kleinen Schritte des Gehorsams, um
nicht nur selbst gesegnet zu werden, sondern ein Segen für
andere zu sein.
Nach dem Gottesdienst sagt Jesus zu Petrus:
„Fahr hinaus auf die Mitte des Sees und wirf das Netz aus.“
Und Petrus weiß: Das passt überhaupt nicht in sein Denkschema. Er ist Fischer. Er weiß: Man fischt nachts, nicht mittags. Mittags ist es heiß, die Fische sind tief unten. Jeder, der jetzt rausfährt, macht sich lächerlich.
Petrus wusste: Wenn ich jetzt gehorsam bin, werde ich entweder als größter Depp in die Geschichte eingehen – oder, wenn es wirklich der Herr ist, erlebe ich den Fang meines Lebens.
Und er sagt diesen entscheidenden Satz:
„Herr, auf dein Wort hin werde ich die Netze auswerfen.“
Und das Wunder geschieht.
Leute, Gott ist für das Wunder zuständig – du bist für den Gehorsam zuständig.
Ich habe das selbst erlebt. Ich war Lehrer an einer Gesamtschule in Bremen und unterrichtete Religion. Niemand glaubte dort wirklich an Gott. Religionsunterricht war der Unterricht, in dem man fehlte oder Quatsch machte.
Ich betete und hatte den Gedanken: Geh morgens um fünf Uhr in die Schule, hol dir den Schlüssel vom Hausmeister und segne jeden Stuhl – für die Schüler, die dort sitzen werden.
Ich tat das monatelang. Irgendwann sprach mich die Konrektorin
an und sagte:
„Immer wenn ich nach Ihnen Unterricht habe, ist so ein Frieden
in der Klasse.“
Später durfte ich das in der Lehrerkonferenz erklären. Aus dem anfänglichen Gehorsam wurde Bewegung Gottes: Lehrergebetskreise, Gottesdienste, Veränderung.
Manchmal sieht das, was du tust, am Anfang fast dumm aus. Aber Gott ist für das Wunder zuständig – du für den Gehorsam.
Ich schließe mit einer Geschichte eines jungen Mannes aus unserer Gemeinde. Er hatte in seiner Ausbildung betrogen. Als Revision drohte, saß er verzweifelt im Gottesdienst. Wir gingen gemeinsam zu seinem Chef. Er bekannte alles.
Der Chef ließ ihn bleiben, er zahlte alles zurück. Jahre später wurde er Geschäftsführer. Warum? Weil Ehrlichkeit und Gehorsam Segen freisetzen.
Die Bibel sagt: Gehorsam ist besser als Opfer.
Ungehorsam ist wie Zauberei. Ungehorsam heißt: Gott, ich
vertraue dir nicht.
Meine Frage an dich heute:
Gibt es Bereiche in deinem Leben, die nicht unter dem Segen
Gottes stehen – weil du nicht gehorsam bist?
Warum willst du dich länger beklauen lassen?
Segen trifft nie nur dich – er trifft immer andere mit.
Wo Menschen gehorsam sind, bricht Segen durch.
Amen.