road of humbleness

Zeichen am Himmel offenbaren Beginn der Trübsal

Signs in the Heavens Reveal When the Tribulation will Begin  /   Zeichen am Himmel offenbaren den Beginn der Trübsal.

Dies ist eine Predigt, die Pastor Mark Blltz vor  5 Monaten online stellte. Hier wird auch erklärt, warum die Generation erst ab 1967 gezählt wird, dies fand ich sehr bemerkenswert. Leute, es ist so lehrreich, was der Pastor uns zeigt. Kein Wunder warum ich so unter Beschuss stehe, bei alledem, was ich euch zeigen darf. Denkt bitte im Gebet an mich.

Meine Übersetzung:  Das wird eine großartige Botschaft werden, und ich möchte mit dem Buch Genesis beginnen. Man beginnt immer am Anfang.

In Genesis 1, Vers 14, heißt es: „Und Gott sprach: Es sollen Lichter an der Himmelsfeste sein, um den Tag von der Nacht zu scheiden, und sie sollen dienen als Zeichen.“

Welche Zeichen machen Sonne und Mond? Finsternisse. Hier steht in der korrigierten Übersetzung „festgesetzte Zeiten“. Das bezieht sich auf bestimmte Tage wie Pessach, Sukkot, Rosch ha-Schana und Schawuot, aber auch auf bestimmte Jahre, nämlich die Schmitta-Jahre und die Jubeljahre.

In Prediger 3, Vers 1, heißt es: „Für alles gibt es eine bestimmte Zeit und eine Zeit für jedes Vorhaben unter dem Himmel.“

Für wie viele Vorhaben, glaubt ihr, möchte Gott uns Zeichen geben, wenn Er etwas tut? Für alle. Absolut. Was ich euch heute mitteilen möchte, sollte bereits auf euren Notizen stehen: Genesis 1,14.

Ich werde euch zeigen, dass es Zeichen am Himmel gibt, die erkennen lassen, wann die Drangsalszeit beginnen wird. Ich werde darüber sprechen, wann die Drangsalszeit höchstwahrscheinlich beginnen wird. Wer glaubt ihr, dass diese beiden Personen hier sind? Mose und Elia. Bei einem von ihnen seht ihr eine Flamme, denn es heißt, dass Feuer aus ihrem Mund kommt. Bei dem anderen ist ein Symbol für biologische Gefahr zu sehen, weil davon gesprochen wird, dass sie Plagen bringen werden. Aber manchmal muss ich auch sagen, was ich nicht sage, genauso wie das, was ich sage.

Ich setze keine Daten für die Entrückung fest.

Ich werde euch sagen, wann die Drangsalszeit ist. Manche Menschen vertreten die Vorentrückungs-, andere die Entrückungs- oder Nachentrückungslehre. Das ist mir völlig gleich. Ihr könnt es einordnen, wie ihr wollt. Aber ich lege keine Daten für die Entrückung fest. Ich setze keine Daten für die Wiederkunft des Herrn fest.

Ich setze keine Daten für das Ende der Welt fest.        

Ich möchte das gleich am Anfang klarstellen, weil so viele Menschen das, was ich sage, aufgreifen und anschließend behaupten werden, ich hätte etwas anderes gesagt. Das ist nicht das, was ich gesagt habe. Was ich erkläre, sind die Zeichen für die Zeiten und die Zeitabschnitte des Herrn.

Ich werde euch nicht meine persönliche Meinung zeigen. Ich werde euch astronomische Zeichen, biblische Zeichen, Mathematik und Wissenschaft zeigen. Genau damit möchte ich mich beschäftigen. Diejenigen unter euch, die schon länger bei mir sind, kennen diese Bücher. Das hier ist nur etwa die Hälfte der Bücher, die ich geschrieben habe. Die Blutmonde habe ich 2008 entdeckt und das Material ungefähr sieben Jahre lang kostenlos weitergegeben. Danach wurde es überall auf der Welt bekannt. Ich erklärte die Zeichen am Himmel.

Schließlich sagte jemand zu mir: „Biltz, alle schreiben Bücher über dein Material.“ Ich antwortete: „Nun, ich habe noch nie ein Buch geschrieben.“ Er sagte: „Dann gib mir etwas, und ich helfe dir, daraus ein Buch zu machen.“

Also wurde es 2014 veröffentlicht und verkaufte sich weit über 100.000 Mal. Es war mein erstes Buch, und ich wusste überhaupt nicht, wie man ein Buch schreibt. Aber der Herr war vollkommen darin.

2015 schrieb ich „God’s Day Timer“ und erklärte darin diese Zusammenhänge. Viele von euch haben dieses Buch gelesen, und wir werden in einigen Monaten die vierte Ausgabe herausbringen.

2019 sprach ich über die Entschlüsselung des Antichristen und darüber, wie Salomo ein Typus des Antichristen war.

2020 nahm ich den Propheten Jeremia und das Buch der Offenbarung und stellte sie in eine bestimmte Reihenfolge.

2023 schrieb ich „America at War“. Wenn ihr dieses Buch noch nicht habt, müsst ihr es euch besorgen. Es spricht über das, was gerade geschieht.

Und im Juni soll „The Final Tyrant“ erscheinen, in dem es um den Antichristen geht.

Was das Buch „America at War“ betrifft, möchte ich euch auf einige Dinge auf Seite 124 hinweisen. Denkt daran, dass ich dieses Buch 2023 geschrieben habe.

Ich schrieb, dass die Vision von der Endzeit einen großen Krieg zwischen dem Iran und Israel während des Monats Nissan beschreibt. Das steht in Daniel 10. Schaut selbst nach.

Ich schrieb, dass dieser Kampf in einem bestimmten Jahr in diesem Monat stattfinden würde. Ich schrieb, dass April 2024 der Beginn eines prophetischen Krieges mit dem Iran sein könnte und dass dieser Krieg bis in den Frühling 2026 hineinreichen könnte.

Und was geschah? Vom 11. bis zum 17. April hatten wir den Krieg mit dem Iran. Ich stützte mich dabei auf die biblischen Zeichen und auf historische Tatsachen. In der Mitte dieses Buches geht es außerdem darum, dass der Iran das eigentliche Ziel ist und dass Amerika in einen Krieg mit dem Iran ziehen wird.

Und was haben wir jetzt? Oh mein Gott. Gerade erst ist es geschehen: Die USA befinden sich im Krieg mit dem Iran. Und wann geschah es? Genau während des letzten Blutmondes. Jetzt möchte ich denjenigen, die Finsternisse nicht verstehen, erklären, was damit gemeint ist.

Gott sagte, dass sie als Zeichen gegeben wurden.

Eine Sonnenfinsternis bedeutet nach dieser Sichtweise, dass ein Krieg auf eine Nation, eine heidnische Nation, zukommt. Eine Mondfinsternis bedeutet, dass ein Krieg gegen Israel kommt. Wenn man beides zusammen hat, könnte es Israel gegen genau diese betreffende Nation bedeuten.

Und genau hier befinden wir uns jetzt.

Ich habe 2023 geschrieben, dass ich einen Krieg im Jahr 2026 im Zusammenhang mit diesem Blutmond und dem Iran kommen sah. Und was haben wir jetzt? Alles, was ich im Augenblick versuche, ist, euch eine gewisse biblische Grundlage für das zu geben, was ich gesagt habe.

Gerade ist diese Meldung erschienen: Die USA befinden sich wegen möglicher Angriffe des Iran auf das amerikanische Heimatland in höchster Alarmbereitschaft. Auf Seite 95 dieses Buches spreche ich über mögliche Terroranschläge an verschiedenen Orten auf amerikanischem Boden.

Ich sah all das kommen, und dieses Jahr ist noch nicht vorbei. Es gibt noch mehr Dinge, über die ich geschrieben habe und die kommen werden.

Nun möchte ich die Zeichen erklären.

Wie viele von euch wissen, dass der Tempel im Jahr 70 n. Chr. zerstört wurde? Schaut euch historisch an, was geschehen ist. Ich habe hier die Jahre 69 bis 71 n. Chr. Schaut euch alle Sonnen- und Mondfinsternisse an und seht, wann sie stattfanden. Sie fielen auf Sukkot, Nissan 1, Pessach und Rosch ha-Schana.

Das ist keine Spekulation meinerseits. Ich zeige euch Mathematik, Wissenschaft und die historischen Aufzeichnungen. Gott sagte, dass Er diese Zeichen an den Himmel gesetzt hat, damit sie an seinen festgesetzten Zeiten als Zeichen dienen. Und wenn so etwas geschieht, was sehen wir dann in der Geschichte? Hier seht ihr etwas Besonderes. Es gibt zwei ringförmige beziehungsweise hybride Sonnenfinsternisse.

Wenn ihr zur NASA geht, bekommt man im Durchschnitt nur etwa alle zehn Jahre eine solche hybride Sonnenfinsternis. Hier haben wir jedoch zwei innerhalb weniger Monate, und sie fallen auf Festtage.

Gott sagt damit: „Passt auf. Achtet darauf.“

1492 fuhr Kolumbus über den Ozean. Aber viele Menschen wissen nicht, dass zu dieser Zeit alle Juden aus Spanien vertrieben wurden. Und genau zu dieser Zeit gab es diese vier Blutmonde.

Israel wurde 1949 zu einer Nation.

Viele sagen 1948. Das war das Jahr, in dem der Krieg begann. 1949 war das Jahr, in dem Israel tatsächlich als Staat etabliert wurde. Aber schaut euch erneut die vier Blutmonde an, dazu eine Halbschattenfinsternis und eine partielle Mondfinsternis.

Und schaut, wann sie stattfanden: Pessach, Sukkot, Pessach, Sukkot.

Kommt schon, erkennt das Zeichen.

Als ich 2008 zum ersten Mal damit herauskam und anschließend viele Menschen darüber schrieben, haben viele christliche Leiter darauf hingewiesen, aber sie verstanden es nicht. Schaut euch die Karte im Buch „America at War“ an. Dort gibt es eine Seite, auf der die Sonnen- und Mondfinsternisse während des Sechstagekrieges 1967 dargestellt sind.

Während des Sechstagekrieges gab es all diese Sonnen- und Mondfinsternisse an Pessach, Sukkot, Nissan 1 und Rosch ha-Schana.

Und wisst ihr was?

Sie waren nicht nur Zeichen für den Krieg in diesem Jahr. Sie waren auch Vorzeichen für den Jom-Kippur-Krieg von 1973. Denn das Jubeljahr kann nur an Jom Kippur ausgerufen werden. Jom Kippur 1973 war der Eröffnungstag des Jubeljahres, und dieses Jahr wurde von einem Krieg eingerahmt. Und dann, 50 Jahre später, kommen wir zu 2023.

Was finden wir dort?

Den Krieg der Eisernen Schwerter, der am 7. Oktober 2023 begann. Das war der allerletzte Tag des Jubeljahres. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass sowohl der allererste als auch der allerletzte Tag eines 50-Jahres-Zyklus von Kriegen geprägt sind und dass diese Ereignisse gleichzeitig von Blutmonden sowie Sonnen- und Mondfinsternissen umgeben sind?

Und dann gab es die Finsternisse von 2014 und 2015. Jeder fragte sich, was diese zu bedeuten hätten. Sie waren ein siebenjähriges Vorzeichen für den Krieg der Eisernen Schwerter. Versteht ihr, was ich meine? Nun, was haben wir hier? Genau darüber habe ich in diesem Buch geschrieben. Das Buch handelt von dem, was ich 2023 kommen sah.

Die erste dieser Entwicklungen fand 2024 statt, und die letzte ereignete sich 2026, die wir gerade erlebt haben. Ich sprach darüber, dass Amerika wegen des Zeitpunkts dieser Ereignisse in einen Krieg mit dem Iran und Israel hineingezogen werden würde.

Nissan 1, Nissan 1.

Nun steht in euren Notizen Exodus 23,10: „Sechs Jahre sollst du dein Land besäen und seinen Ertrag einsammeln. Aber im siebten Jahr sollst du es ruhen und brachliegen lassen.“

Wovon ist hier die Rede? Es gibt einen Schmitta-Zyklus von sieben Jahren, und das Schmitta-Jahr ist das siebte Jahr dieses Zyklus.

Schaut euch 3. Mose 25,4 an. Dort steht, dass im siebten Jahr ein Sabbat der Ruhe für das Land sein soll, ein Sabbat für den Herrn. Das Schmitta-Jahr gilt nicht für die Vereinigten Staaten, weil dieses Land hier nicht heilig ist. Viele Menschen versuchen, die Tora oder Ähnliches zu befolgen. Ihr könnt euer Land ruhen lassen, wenn ihr wollt. Das ist mir egal. Aber es hat nichts mit dem biblischen Gebot in diesem Zusammenhang zu tun.

Ich möchte euch jedoch mehrere Bibelstellen geben. Denkt daran: Alles wird durch zwei oder drei Bibelstellen bestätigt. Nicht nur der siebte Tag musste ruhen. Auch das Land musste im siebten Jahr ruhen. Schaut euch nun 3. Mose 26,33–35 an. Das ist eine erstaunliche Stelle.

Gott sagt: „Ich werde euch unter die Völker zerstreuen. Ich werde das Schwert hinter euch herziehen lassen, und euer Land wird verwüstet sein und eure Städte werden verödet sein.“

Dann wird das Land seine Sabbate genießen. Solange es verwüstet daliegt und ihr im Land eurer Feinde seid, wird das Land ruhen und seine Sabbate genießen. Solange es verwüstet daliegt, wird es ruhen, weil es während eurer Zeit, als ihr darin wohntet, nicht geruht hat. Das war damals noch nicht geschehen. Das lag ungefähr 400 Jahre in der Zukunft.

Gott sagte ihnen im Voraus: „Ihr werdet die Sabbatruhe, die ich euch geboten habe, nicht einhalten.“

Deshalb würden sie für 70 Jahre in Gefangenschaft gehen, damit das Land 70 Jahre Ruhe bekommt. Sie hatten ihm über einen Zeitraum von 490 Jahren keine Ruhe gegeben. Versteht ihr? Gehen wir nun zum 5. Buch Mose. Am Ende jedes siebten Jahres sollte eine Freilassung stattfinden.

Es ging also nicht nur darum, dass das Land ruhen musste. Darauf beruhen auch unsere heutigen Insolvenzgesetze. Im siebten Jahr sollte eine Freilassung erfolgen. Jeder Gläubiger sollte seinem Schuldner die Schuld erlassen. Er sollte von seinem Bruder nichts mehr fordern, weil es die Freilassung des Herrn genannt wurde.

Und dann heißt es in 5. Mose 31,10–11, dass Mose ihnen befahl: „Am Ende von jeweils sieben Jahren, zur festgesetzten Zeit des Erlassjahres, am Laubhüttenfest, wenn ganz Israel kommt, um vor dem Herrn, eurem Gott, an dem Ort zu erscheinen, den er erwählen wird, sollt ihr dieses Gesetz vor ganz Israel vorlesen.“

Das Erstaunliche ist: Alle sieben Jahre sollte der König das Gesetz vorlesen, das davon handelte, dass das Land im siebten Jahr ruhen sollte. Aber sie taten es während der gesamten Zeit der Könige niemals. Habt ihr bemerkt, was ihr gerade gelesen habt? Beachtet Folgendes, das ich in meinem kommenden Buch über die Zeitlinie zeigen werde.

Es war genau zu dieser Zeit, dass Jeschua aufstand und – lasst mich zurückgehen – Freiheit ausrief, und zwar am Laubhüttenfest am Ende eines Schmitta-Zyklus. Er erfüllte damit buchstäblich das Buch Deuteronomium, indem er aufstand und Freiheit ausrief. Und was die meisten Menschen nicht wissen: Ich habe berechnet, dass dies der 541. Schmitta-Zyklus war.

Wenn man 541 mit 7 multipliziert, erhält man die Zahl, die angibt, wann Adam und Eva erschaffen wurden. Und dann kommt Matthäus 15,24. Dort sagt der Herr: „Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt.“

Und es kommt noch etwas hinzu: Der Zahlenwert des Wortes Israel im Hebräischen beträgt 541. Nur Gott könnte dafür sorgen, dass der Zahlenwert von Israel 541 beträgt und dass genau dieser Zyklus der Zeitpunkt ist, an dem Er kommt, um Israel Freiheit auszurufen.  Man kann solche Dinge nicht einfach erfinden. Ich zeige euch lediglich Mathematik, Wissenschaft und Astronomie. Danach wirkte Er dreieinhalb Jahre. Nach dreieinhalb Jahren starb Er und stand wieder auf.

Und Er wirkte in den ersten dreieinhalb Jahren jener folgenden „Woche“. Lasst das einmal auf euch wirken. Darauf werden wir später zurückkommen.

In 2. Chronik 36,21 heißt es: „Damit das Wort des Herrn durch den Mund Jeremias erfüllt würde, bis das Land seine Sabbate genossen hatte. Solange es verwüstet dalag, hielt es Sabbat, um die 70 Jahre zu erfüllen.“

70 mal 7 ergibt 490. Das bedeutet: 490 Jahre lang hatte keiner der Könige dem Land Ruhe gegeben und den Menschen ihre Schulden erlassen.

Folgt ihr mir? Schauen wir uns jetzt Daniel 9,2 an. Dort heißt es: „Im ersten Jahr seiner Herrschaft verstand ich, Daniel, durch die Bücher die Zahl der Jahre, von denen das Wort des Herrn an den Propheten Jeremia ergangen war, dass die Verwüstung Jerusalems 70 Jahre dauern sollte.“

Folgt ihr jetzt der ganzen Geschichte? Schauen wir uns also an, was Daniel gelesen hat. Daniel las Jeremia.

Dort heißt es: „So spricht der Herr, der Gott Israels: Ich habe einen Bund mit euren Vätern geschlossen an dem Tag, als ich sie aus dem Land Ägypten herausführte.“

Er spricht über das, was wir gerade in Exodus und Deuteronomium gelesen haben, als sie aus dem Haus der Knechtschaft herausgeführt wurden.

Dann heißt es: „Am Ende jedes siebten Jahres soll jeder seinen hebräischen Bruder freilassen, der dir verkauft worden ist. Wenn er dir sechs Jahre gedient hat, sollst du ihn im siebten Jahr von dir freilassen. Aber eure Väter hörten nicht auf mich und neigten ihr Ohr nicht zu mir.“

Und jetzt schaut euch das an. Es heißt: „Ihr aber habt euch heute gewendet und getan, was recht ist in meinen Augen, indem ihr Freiheit ausgerufen habt.“

Viele Christen verstehen das falsch und denken, dass man nur im Jubeljahr Freiheit ausrufen konnte. Deshalb denken sie, dass der Messias dies in einem Jubeljahr getan haben muss. Nein. Man rief alle sieben Jahre Freiheit aus. Und es war kein Jubeljahr, als Er die Freiheit ausrief. Es war das Ende eines Schmitta-Zyklus, als Er sie ausrief.

Genau das wird uns hier gesagt.

Dann sagt Er weiter: „Ihr aber habt euch wieder umgewandt und meinen Namen entweiht. Ihr habt jeden seinen Knecht und jeder seine Magd zurückgerufen, die ihr nach ihrem Belieben freigelassen hattet, und habt sie wieder unterworfen, sodass sie euch wieder zu Knechten und Mägden dienen mussten.“

Jetzt erzähle ich euch die tatsächliche Geschichte dessen, was damals geschah.  Nebukadnezar kam, um Babylon beziehungsweise Israel und Jerusalem zu zerstören. Und wie ihr wisst, wenden sich die Menschen in schlechten Zeiten Gott zu. In guten Zeiten tun sie das nicht. Sie brauchen Ihn dann nicht. Aber jetzt brauchten sie Ihn.

Der König war klug genug zu erkennen, dass das Nicht-Einhalten dieses Jahres das Problem gewesen war. Und was tat er sofort? Zum ersten Mal seit 490 Jahren hielten sie es ein. Im Jahr vor der Zerstörung des Tempels befanden sie sich am Ende des Schmitta-Zyklus, von dem Jeremia gesprochen hatte.  Und der König sagte: „Nun, dann lasst es uns tun.“

Und Gott war sofort bereit, Nebukadnezar davon abzuhalten, ihn zu zerstören. Aber dann kam Ägypten. Als die ägyptische Armee kam, erschreckte sie Nebukadnezar und trieb ihn zurück.  Und Israel gab Ägypten die Ehre dafür und nicht Gott. Deshalb gingen sie hin und brachten alle wieder in die Knechtschaft zurück.

Und genau deshalb ließ Gott Nebukadnezar zurückkommen und den Ort zerstören. Das ist also die Geschichte, die hier geschieht. Gehen wir nun zurück zu Daniel. Das ist Daniel, Kapitel 9, Vers 24.

Hier spricht Gott und sagt: „Siebzig Wochen sind über dein Volk und über deine heilige Stadt bestimmt.“

Was bedeutet eine Zeitspanne von 70 Wochen? Bedeutet das 52 Wochen in einem Jahr? Dann wären es ungefähr eineinhalb Jahre. Wenn Er sagt, dass 70 Wochen bestimmt sind, über wie viele Jahre spricht Er dann? 490  Wieder 490.

Es handelt sich um 70 Jahrwochen, um Schmitta-Wochen. Er sagt also, dass 490 Jahre über dein Volk und über Jerusalem bestimmt sind, um das Verbrechen zum Abschluss zu bringen, die Sünde zu beenden und Versöhnung für die Schuld zu schaffen.

Und dann schaut auf Vers 25. Er sagt: „Daniel, verstehe dies. Von dem Erlass des Wortes, Jerusalem wiederherzustellen und aufzubauen, bis zum Messias, dem Fürsten, sind es sieben Wochen und 62 Wochen.“

Was ergibt 62 plus 7? 69 Also 69 Wochen bis zum Messias. Und wie viele Wochen bleiben übrig? Eine. Und das ist die eine siebenjährige Zeitspanne, von der das Buch der Offenbarung spricht. Schaut nun, was in Vers 27 steht. „Und er wird mit den Vielen einen Bund schließen für wie lange?“

Für eine Woche. Das ist die eine Woche der Drangsalszeit, die siebenjährige Zeitspanne. Dann heißt es: „Und in der Mitte der Woche wird er Schlachtopfer und Speisopfer aufhören lassen; und wegen der Ausbreitung der Gräuel wird er Verwüstung bringen.“

Ich habe euch gerade alle diese Stellen aus dem Tanach gegeben. Jetzt springe ich zur Offenbarung, und wir wollen sehen, ob wir einige Verbindungen herstellen können. In Offenbarung 11, Vers 2 und 3, sagt Gott dem Engel: „Den äußeren Vorhof des Tempels sollst du nicht messen. Lass ihn aus. Er ist den Heiden gegeben, zusammen mit Jerusalem.“

Wie lange werden sie Jerusalem mit Füßen treten? 42 Monate. Wie lange sind 42 Monate? Dreieinhalb Jahre. Das ist die Hälfte der Drangsalswoche. Während der ersten 42 Monate werden die Heiden also alles mit Füßen treten.

Und dann heißt es: „Ich werde meinen zwei Zeugen Macht geben, und sie werden 1.260 Tage lang weissagen, bekleidet mit Sacktuch.“

Wie lange sind 1.260 Tage? Dreieinhalb Jahre. In der ersten Hälfte der Drangsalszeit haben wir also die Heiden, die die Vorhöfe Jerusalems mit Füßen treten, und wir haben die zwei Zeugen. Und sie befinden sich nicht irgendwo in Argentinien. Sie sind in Jerusalem. Sie legen in Jerusalem Zeugnis ab.

Schaut euch nun die unmittelbar folgenden Verse an. Wenn jemand versucht, diesen beiden Zeugen Schaden zuzufügen, kommt Feuer aus ihrem Mund und verzehrt ihre Feinde. Wenn jemand versucht, ihnen zu schaden, muss er auf diese Weise getötet werden.

Und schaut euch das an. Die beiden Zeugen haben die Macht, den Himmel zu verschließen, sodass es dreieinhalb Jahre lang nicht regnet. Manche Menschen sagen zu mir: „Wir befinden uns bereits in der Drangsalszeit.“ Ja, nun, ich habe mir die Wettervorhersage angesehen. In Jerusalem regnet es immer noch. Also haltet den Mund.

Schaut euch außerdem an, dass sie Macht über das Wasser haben, es in Blut zu verwandeln und die Erde mit allen möglichen Plagen zu schlagen, so oft sie wollen.

Denkt darüber nach, Gemeinde. Ihr habt diese beiden jüdischen Männer in Jerusalem, die allen sagen, sie sollen zur Tora zurückkehren. Gleichzeitig vernichten und töten sie Menschen und bringen Plagen. Die Menschen werden denken, dass diese beiden Zeugen der falsche Prophet und der Antichrist sind.

Schauen wir uns nun Offenbarung 11,7 an. „Und wenn sie ihr Zeugnis vollendet haben“ – wie lange? Dreieinhalb Jahre. „Dann wird das Tier, das aus dem Abgrund heraufsteigt, Krieg gegen sie führen und sie überwinden und sie töten.“ Denkt darüber nach. Hier sind diese beiden Männer dreieinhalb Jahre lang. Jeder versucht, sie zu töten, aber sie sterben nicht.

Wer auf der Welt könnte diese beiden Männer töten? Und dann kommen plötzlich der Antichrist und der falsche Prophet. Und sie sind in der Lage, sie zu töten. Vielleicht sind sie ein besonders redegewandter Prediger und ein falscher Prophet. Alle werden sagen: „Oh, das müssen Mose und Elia sein.“  Und dann haben sie den Antichristen und den falschen Propheten getötet. Das sind beängstigende Zeiten.

Okay, jetzt werde ich wieder ernst. Ich werde jetzt über Zeichen am Himmel sprechen, die zeigen werden, wann die Drangsalszeit tatsächlich beginnt. Und noch einmal: Trotz all des Feuers, das aus ihren Mündern kommt, und all der Plagen möchte ich wiederholen:

Ich setze keine Daten für die Entrückung fest. Ich setze keine Daten für die Wiederkunft des Herrn fest. Ich setze keine Daten für das Ende der Welt fest.

Ich erkläre lediglich die Zeichen für die Zeiten und die Zeitabschnitte des Herrn. Also los.

Die Drangsalszeit dauert sieben Jahre. Die ersten dreieinhalb Jahre gehören Elia und Mose. Wenn ihr an zwei andere Personen denken wollt, ist mir das egal. Ihr könnt euch aussuchen, wen ihr wollt. Aber die Aufgabe besteht darin, dass es die zwei Zeugen sind. Danach kommen der Antichrist und der falsche Prophet, und sie befinden sich in den letzten dreieinhalb Jahren. Was tun Elia und Mose beziehungsweise die beiden Zeugen? Sie verursachen eine Dürre. Sie verwandeln Wasser in Blut. Sie bringen überall Plagen. Sie lassen Feuer aus ihrem Mund kommen und töten jeden, der versucht, sie zu töten.

Und dann lesen wir in der Bibel von einer Frau, der große Flügel wie die eines Adlers gegeben werden und die für dreieinhalb Jahre in die Wüste fliegt. Ich werde jetzt nicht ausführlich darauf eingehen, wer diese Frau sein könnte und wie das alles funktionieren könnte.

Ich werde ein wenig darüber sprechen. Aber wenn ihr eure Bibel lest, werdet ihr sehen, dass genau das geschieht. Gehen wir zu Offenbarung 11, Vers 9.Dort heißt es:

„Menschen aus Völkern, Stämmen, Sprachen und Nationen werden ihre Leichname dreieinhalb Tage lang sehen und nicht zulassen, dass ihre Leichname in ein Grab gelegt werden.“

Was sagt euch das? Nun, es sagt euch, dass die Vereinten Nationen Jerusalem beziehungsweise das neue Friedensgebiet kontrollieren. Wenn die Juden die Kontrolle hätten, würden sie die Toten noch am selben Tag begraben. Die Tatsache, dass die Leichname dreieinhalb Tage lang liegen bleiben, bestätigt also erneut, dass sie nicht die Kontrolle haben.

Ihr werdet in sehr naher Zukunft sehen, dass Jerusalem geteilt werden wird. Ich sage euch lediglich, was die Bibel sagt, dass kommen wird. Okay, dreieinhalb Jahre. Habt ihr das jetzt im Kopf?

Wann beginnt die Drangsalszeit?

Zuerst müssen wir wissen: Wenn wir die Zeiten und Zeitabschnitte kennen, wann muss die Drangsalszeit beginnen? Rosch ha-Schana, also am ersten Tischri. Und wenn man dreieinhalb Jahre weitergeht, wohin kommt man? Zu Pessach. Also los. Ich habe hier einen kleinen Kalender. Wir werden damit beginnen.

Die Drangsalszeit beginnt nicht nur am ersten Tischri, sondern sie muss auch am Beginn eines Schmitta-Zyklus beginnen. Daniel war Jude. Deshalb kann die Drangsalszeit nicht an irgendeinem beliebigen Tag beginnen und dann einfach sieben Jahre dauern. Schauen wir uns nun die dreieinhalb Jahre an. Hier ist Tischri 1. Dreieinhalb Jahre. Und wohin führt uns das nächste Ereignis? Zu Pessach. Was geschieht also? Mose und Elia beziehungsweise die beiden Zeugen sterben an Pessach.

Dreieinhalb Tage später stehen sie wieder auf, genau wie der Messias, und fahren in den Himmel auf. Schaut euch das an:

„Und nach den dreieinhalb Tagen kam der Geist des Lebens von Gott in sie, und sie stellten sich auf ihre Füße. Und große Furcht fiel auf alle, die sie sahen.“

Und sie hörten eine laute Stimme aus dem Himmel, die sagte: „Kommt hier herauf!“ Und sie fuhren in einer Wolke in den Himmel auf, und ihre Feinde sahen sie.

Und das geschieht an Pessach. Dreieinhalb Tage später ist das Fest der Erstlingsfrüchte. Gehen wir nun zum nächsten Kapitel der Offenbarung. Moment. Hier ist es. Offenbarung, Kapitel 12, Verse 1 und 2. Unmittelbar danach heißt es:

„Und es erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt eine Krone mit zwölf Sternen. Und sie war schwanger und schrie in Wehen und Schmerzen der Geburt.“

Wer ist die Frau? Die Frau ist Israel. Israel ist diejenige, die den Messias hervorgebracht hat. Der Traum Josefs handelte von der Krone mit den zwölf Sternen. Ihr habt die Sonne als Jakob und den Mond als Rahel. Das gesamte Bild zeigt also, dass Israel geboren hat. Und schaut euch den nächsten Vers an:

„Und die Frau floh in die Wüste, wo sie einen von Gott bereiteten Ort hat, damit man sie dort 1.260 Tage lang ernähre.“

Die beiden Zeugen stehen also auf, und anschließend geht diese Frau für die zweite Hälfte der dreieinhalb Jahre in die Wüste. Schauen wir nun auf Vers 14:

„Und der Frau wurden die zwei Flügel des großen Adlers gegeben, damit sie in die Wüste an ihren Ort fliege, wo sie ernährt wird eine Zeit und Zeiten und eine halbe Zeit, fern vom Angesicht der Schlange.“

Das sind dreieinhalb Jahre. Nun möchte ich euch eine sehr interessante Stelle aus Hesekiel 20,34–37 zeigen. Gott sagt zum Volk Israel:

„Ich werde euch aus den Völkern herausführen und euch aus den Ländern sammeln, in die ihr zerstreut seid, mit mächtiger Hand, mit ausgestrecktem Arm und mit ausgegossenem Zorn.“

Und wohin werde ich euch bringen? In die Wüste. Genau das haben wir gerade gelesen. Die Frau, Israel, geht in die Wüste. Hier sagt Gott, dass Er sie in die Wüste bringen wird. Und dort sagt Gott:

„Ich werde mit euch von Angesicht zu Angesicht ins Gericht gehen.“

Das ist die Erfahrung von Jom Kippur.

„Wie ich mit euren Vätern in der Wüste des Landes Ägypten ins Gericht gegangen bin, so werde ich mit euch ins Gericht gehen, spricht Gott, der Herr. Und ich werde euch unter dem Stab hindurchgehen lassen und euch in die Bindung des Bundes bringen.“

Das ist es, was in den zweiten dreieinhalb Jahren geschehen wird. Gehen wir nun zum nächsten Kapitel.

Offenbarung 13,4 und 5. Dort heißt es, dass die Nationen in den zweiten dreieinhalb Jahren den Drachen anbeten werden, der dem Tier seine Macht gegeben hat. Sie werden das Tier anbeten und sagen: „Wer ist dem Tier gleich? Wer kann mit ihm Krieg führen?“

Warum? Sie haben gerade die beiden Zeugen getötet, die niemand töten konnte. Deshalb denken sie jetzt: „Wow! Wer kann diese Männer töten? Wer war in der Lage, gegen sie Krieg zu führen?“ Und dem Tier wurde ein Mund gegeben, der große Worte und Lästerungen redete. Und ihm wurde Macht gegeben, wie viele Monate lang weiterzumachen?

Dreieinhalb Jahre. Okay. Lasst mich sehen.Gut. Beachtet, dass er Lästerungen redet. Seht ihr das? Jetzt kommt der wirklich schwere Teil. Schaut euch Hosea 5,14–15 an. Gott sagt: „Ich werde für Ephraim wie ein Löwe sein.“

Er ist der Löwe aus dem Stamm Juda. „Und wie ein junger Löwe für das Haus Juda.“ Gott sagt: „Ich, ja ich, werde zerreißen und weggehen.“

Ich werde sie wegnehmen, und es wird keinen Helfer geben. Dann werde ich an meinen Ort zurückkehren, bis sie ihre Schuld erkennen und in ihrer Not mein Angesicht suchen. Sie werden früh zu mir kommen und mich suchen.

Was hat der Herr getan? Er kam herab. Israel hörte auf, eine Nation zu sein. Der Tempel wurde zerstört. Und Jeschua ging zurück an seinen Ort, zurück in den Himmel. Schaut euch nun die unmittelbar folgenden Verse an.

In Hosea 6,1–2 wird Israel sagen:

„Kommt, lasst uns zum Herrn zurückkehren. Denn er hat uns zerrissen, aber er wird uns heilen. Er hat uns geschlagen, aber er wird uns verbinden.“

Dann heißt es:

„Nach zwei Tagen wird er uns lebendig machen.“

Und wisst ihr was?

Sie wurden nach zwei Tagen im Jahr 1948 wieder lebendig gemacht.

Und am dritten Tag beziehungsweise im dritten Jahrtausend wird Er was tun?

Er wird uns aufrichten, und wir werden vor seinem Angesicht leben.

Das spricht von der Auferstehung der Toten und von der letzten tausendjährigen Herrschaft beziehungsweise von den letzten tausend Jahren, in denen wir vor seinem Angesicht herrschen werden.

Okay. In welchem Jahr starb der Messias? 30 n. Chr. Hört nun Matthäus 20,19:

„Sie werden ihn den Heiden überliefern, damit sie ihn verspotten, geißeln und kreuzigen. Und am dritten Tag wird er was tun?“

Am dritten Tag findet die Auferstehung statt. Er starb im Jahr 30 n. Chr. und stand im Jahr 30 n. Chr. wieder auf. Könnte das also bedeuten, dass wir im Jahr 2030 auferstehen? Das ist heute. Deshalb ist 2030 ein sehr interessanter Ausgangspunkt. Schaut euch nun dies an.

In Psalm 102,16–18 heißt es, dass der Herr Zion wieder aufbauen wird und dann in seiner Herrlichkeit erscheinen wird.

Wann hat der Herr Zion wieder aufgebaut? 1967, als sie Jerusalem zurückeroberten.

Und dann heißt es, dass Er das Gebet der Verlassenen beachten und ihr Gebet nicht verachten wird. Und dies wird für die kommende Generation geschrieben. Wisst ihr, was das im Hebräischen bedeutet? Es bedeutet die letzte Generation.

Die letzte Generation.

Also begann 1967 die letzte Generation. Und all die Probleme, die Israel jetzt hat, betreffen die Siedlungen, die in Ostjerusalem gebaut werden. Wusstet ihr, dass es nach dem Sechstagekrieg ungefähr 196.800 Juden dort gab? Aber im vergangenen Jahr waren es bereits 570.000 Juden. Das ist der Aufbau Zions. Wie lange dauert nun eine Generation? Das hängt davon ab, in welcher Generation man lebt.

In den Tagen Noahs, als die Menschen fast tausend Jahre alt wurden, ist eine Generation etwas anderes als in unserer Zeit oder in den Tagen Davids. Schauen wir uns aber die Zeit Davids an.

In Psalm 90,10 sagt er: „Die Tage unserer Jahre sind 70.“ Zion wurde 1967 wieder aufgebaut. Addiert man 70 Jahre dazu, kommt man auf 2037. Da habt ihr eure sieben Jahre von 2030 bis 2037.

Eine weitere Sache möchte ich über den Monat Ijar sagen. Ijar ist mit Issachar verbunden, mit dem Stamm Issachar. Sie sind diejenigen, die die Zeichen der Zeiten kennen, um zu wissen, was Israel tun soll. Ijar ist außerdem der Monat des Krieges. In diesem Monat griff Amalek an.

Es war der zweite Monat, nachdem sie Ägypten verlassen hatten. Und wenn ihr seht, wo Amalek angegriffen hat, werdet ihr feststellen, dass dies genau in dieselbe Zeit fällt, in der der Sechstagekrieg stattfand. Genau zu dieser Zeit geschah es. Und der Jerusalem-Tag ist jedes Jahr am 28. Ijar. Das ist der Tag, an dem die Freiheit Jerusalems gefeiert wird.

Erinnert euch an Ijar 28. Das ist ein großer Tag in diesem Kriegsmonat und eine Feier der Vereinigung Jerusalems. Aber wisst ihr, was noch an Ijar 5 geschah? Dort fand 1948 der Krieg um die Staatsgründung statt. Deshalb sage ich euch: Der Monat Ijar ist der Monat des Krieges. Nun gibt es noch einen weiteren Monat, über den ich sprechen möchte. Es ist der Monat Cheschwan. Cheschwan ist der Monat des Gerichts.

In diesem Monat kam die Flut. Er wird auch als Monat der Schwierigkeiten bezeichnet. In diesem Monat starb Methusalem. Aber Cheschwan hat mit Gericht zu tun. Und jetzt kommt das Erstaunlichste. Hier sind wir. Das sind die nächsten 50 Jahre auf unserem Kalender.

Und wenn ihr genau hinschaut, setze ich keine Daten fest. In der ersten Spalte habe ich alle Daten aufgeführt, an denen die Drangsalszeit beginnen könnte. Folgt ihr mir?

Sie kann zu keinem anderen Zeitpunkt beginnen als an Rosch ha-Schana in einem Schmitta-Zyklus, weil Daniel Jude war.

Wir befinden uns genau in der Mitte. Wir befinden uns tatsächlich gerade in der Mitte einer Schmitta-Woche. Und noch einmal: Wir befinden uns jetzt nicht in der Drangsalszeit. Ich habe noch keine zwei Zeugen gesehen, die alles in Blut verwandeln. Also ist die erste Möglichkeit in nur dreieinhalb Jahren.

Hier befinden wir uns also an der dreieinhalbjährigen Marke. Diese Linien zeigen euch, wo es für 2029 und 2030 liegt. Oh, ich muss mich etwas nach rechts bewegen. Das hier ist 2029/2030. Diese Linie ist Rosch ha-Schana von 2030 bis 2031. Deshalb zeigen alle Pfeile in diese Richtung. Folgt ihr mir?

Jetzt beginnt der interessante Teil.

Schauen wir uns die Möglichkeit an, dass die Drangsalszeit im Jahr 2030 beginnt. Der Schmitta-Zyklus. Ihr habt Elia und Mose, die erscheinen, und die Drangsalszeit beginnt. Und Mose und Elia wirken dreieinhalb Jahre. Die Vereinten Nationen haben dreieinhalb Jahre lang die Kontrolle.

Und ihr habt die beiden Zeugen, die Feuer aus ihrem Mund kommen lassen und jeden töten, der versucht, sie zu töten. Und dann, was geschieht? Der Antichrist und der falsche Prophet erscheinen. Mose und Elia stehen nach dreieinhalb Tagen von den Toten auf. Und wisst ihr was?

In jenem Jahr gibt es an Pessach einen Blutmond, der von Jerusalem aus sichtbar ist. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit? Genau. In der Mitte eines Schmitta-Zyklus gibt es eine totale Mondfinsternis, die fast auf der ganzen Welt sichtbar ist, mit Ausnahme der Vereinigten Staaten. Ich werde euch die Tabelle zeigen. Das ist unglaublich. Und genau dann stehen sie auf. Und dann kommen sie, um ihren Platz einzunehmen.

Aber wisst ihr, was geschieht? Zwei Wochen vor der totalen Mondfinsternis an Pessach gibt es eine totale Sonnenfinsternis am ersten Nissan, dem Beginn des religiösen Jahres. Danach folgt eine weitere Finsternis am ersten Tischri. Dann wieder eine am ersten Tischri. Und noch eine am ersten Tischri. Und dann wieder am ersten Nissan. Und noch einmal am ersten Nissan.

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass all diese Ereignisse in den nächsten sieben Jahren genau auf diese Zeiten fallen? Aber wartet. Da kommt noch mehr. Diese Finsternis ist im gesamten Nahen Osten sichtbar. Ägypten – sie führt sie sogar auf. Nigeria, Tschad, Sudan, Ägypten, Saudi-Arabien, Iran, Afghanistan, Pakistan und Indien. Das geschieht am ersten Nissan. Eine totale Sonnenfinsternis. 

Zwei Wochen später folgt der totale Blutmond an Pessach. Und genau an diesem Tag sterben sie. Und anschließend stehen sie von den Toten auf, zur gleichen Zeit, in der der Messias auferstanden ist. Und dann habt ihr die Frau, die in die Wüste flieht. Aber wartet. Es gibt noch mehr.

Es gibt einen Blutmond an Sukkot. Es gibt eine Halbschattenfinsternis an Pessach und anschließend eine weitere Mondfinsternis an Sukkot. Aber wisst ihr, was noch geschieht? Bevor all dies passiert, gibt es eine Sonnenfinsternis am Jerusalem-Tag. Danach folgt eine weitere während der Flut. Dann noch eine weitere am Jerusalem-Tag. Danach wieder eine während der Flut.

Außerdem gibt es eine Mondfinsternis am Ijar 15, dem Tag, an dem sie nach den Wachteln und dem Manna verlangen. Und dann wieder eine im Cheschwan. Aber wartet. Da kommt noch mehr.

Und es geschieht während des Rests dieser Schmitta-Wochen nicht noch einmal. Aber wartet, es gibt noch mehr.

[Pastor Biltz reagiert sichtlich überrascht.]

Und ich habe euch allen eine Tabelle gegeben. Jeremy hat ebenfalls einige Tabellen erstellt, die ihr am Ende auf dem Tisch mitnehmen könnt. Aber noch einmal: In meinen Berechnungen verwende ich ausschließlich Mathematik, Wissenschaft und die Bibel. Ich bin für die Berechnung der Daten zu den entsprechenden Zeitpunkten gegangen. Ich habe Hebcal verwendet, um die Daten zu bestimmen. Und beachtet jetzt Folgendes.

Wie viele von euch kennen Daniels Vision? Ich möchte mit Daniel 7,25 beginnen. Was möchte der Antichrist tun? Es heißt, dass er große Worte sprechen wird. Er wird den Höchsten lästern. Er wird die Heiligen bedrängen und aufreiben. Und was möchte er außerdem tun? Er möchte die Zeiten und Zeitabschnitte verändern, damit ihr nicht wisst, wann diese Dinge geschehen. Das ist genau das, was geschehen ist.

Bei Konstantin wurden die Zeiten und Zeitabschnitte vollständig verändert. Und dann heißt es, dass sie für eine Zeit, Zeiten und eine halbe Zeit in seine Hand gegeben werden. Was bedeutet das? Dreieinhalb Jahre. Schaut nun auf Daniel 12, Verse 6 und 7.

Daniel sagt: „Wie lange wird es dauern, bis das Ende dieser wunderbaren Dinge erreicht ist?“ Und ich hörte den Mann, der in Leinen gekleidet war. Er stand über den Wassern des Flusses. Er hob seine rechte und seine linke Hand zum Himmel und schwor bei dem, der ewig lebt.

Und wie lange sollte es dauern? Dreieinhalb Jahre. Schaut jetzt auf die Offenbarung. Es ist dieselbe Szene.

In Offenbarung 10, Vers 5, sieht Johannes einen Engel, der auf den Wassern steht. Er hebt seine Hände zum Himmel und schwört bei dem, der ewig lebt, bei dem, der den Himmel und alles, was darin ist, geschaffen hat, die Erde und alles, was auf ihr ist, und das Meer und alles, was darin ist.

Und wisst ihr was? Die Zeit ist abgelaufen. Die Zeit ist vorbei. Schaut jetzt auf Daniel 12,10. Das ist einer der wichtigsten Verse. Dort heißt es, dass viele gereinigt, weiß gemacht und geprüft werden. Aber die Gottlosen werden weiterhin gottlos handeln. Keiner von den Gottlosen wird es verstehen. Aber die Weisen werden verstehen. Sie werden die Zeiten und Zeitabschnitte verstehen und erkennen, wann die Dinge geschehen.

Noah wusste, wann die Flut kommen würde. Abraham wusste, wann Sodom zerstört werden sollte. Und es heißt, dass es sein wird wie in den Tagen Lots und wie in den Tagen Noahs.

Schaut jetzt auf 2. Mose 12,1–2. „Der Herr sprach zu Mose und Aaron im Land Ägypten: Dieser Monat soll für euch der Anfang der Monate sein. Er soll für euch der erste Monat des Jahres sein.“

Das ist Nissan 1. Und genau dann treten diese Finsternisse auf. Wenn ihr nicht nach Gottes Kalender lebt, dann hättet ihr die Arche Noah verpasst. Wollt ihr dieses Mal das Boot verpassen? Nein. Okay. Schauen wir uns nun den letzten Vers bei Daniel an.

Daniel 12,11–12: „Von der Zeit an, da das tägliche Opfer abgeschafft wird und der Gräuel der Verwüstung aufgestellt wird, sind es 1.290 Tage.“

Und dann heißt es: „Glücklich ist der, der wartet und 1.335 Tage erreicht.“

Wie viele von euch haben sich schon einmal gefragt, was das bedeutet? Wo passen diese Zahlen hinein? Ich habe herausgefunden, wo sie hineinpassen. Es ist unglaublich. Das alles ergibt sich aus dem biblischen Kalender. Manchmal muss man einfach ein bisschen daran herumarbeiten, damit alles zusammenpasst.

Ich beschäftige mich seit zehn Jahren damit. Und heute Morgen hatte ich schließlich genug davon. Ich sagte mir: „Ich werde es jetzt einfach tun.“ Und genau das habe ich getan. Ich möchte, dass ihr euch das anschaut.

Der gregorianische Kalender zeigt den 28. September 2030. Ich ging zu diesem Datum und stellte fest: Es ist der 1. Tischri des Jahres 5791. Ich dachte also: „Okay. Die Drangsalszeit beginnt an Tischri 1.“ Dann ging ich zu 2034. Ich ging zum 10. April 2034. Und dieses Datum ist gleichzeitig der 21. Nissan. Was geschah am 21. Nissan? Schaut euch das an. Zunächst einmal sind das genau 1.290 Tage von Tischri 1 bis zu diesem Datum.

Dann ging ich zum 5. Mai 2034. Das ist der 6. Siwan. Das ist Schawuot, also Pfingsten. Und vom Montag, dem 10. April, bis dahin sind es genau 45 Tage. Schaut euch das also an. Hier ist meine kleine Übersicht. Die 1.290 Tage beginnen nicht am Tischri 1 zu Beginn der Drangsalszeit. Sie beginnen am Tischri 1 des zweiten Jahres. Die 1.290 Tage plus die weiteren 45 Tage führen euch genau zu den 1.335 Tagen. Und das ist Schawuot.

Schaut hier. Vom Neumond bis Schawuot sind es genau 1.290 Tage bis zum 21. Nissan. Und was war der 21. Nissan? Es war der allerletzte Tag des Festes der ungesäuerten Brote, an dem die Ägypter getötet wurden. Es ist ein Sabbat. Nissan 14 ist Pessach. Am 15. beginnt das Fest der ungesäuerten Brote. Sieben Tage später ist der 21. Nissan.

Und was finden wir genau dort? Am 1. Nissan gibt es einen Blutmond – beziehungsweise eine totale Sonnenfinsternis am 1. Nissan. Zwei Wochen später gibt es den Blutmond zu Pessach. Dann stehen sie von den Toten auf. Und anschließend habt ihr noch einen weiteren Blutmond. Und am 21. Nissan ist der Tag, an dem Israel erlöst wurde.

Und dann kommt Schawuot. Der große Tag ist gekommen! Seht die Macht der Himmel, die sich vor uns öffnen. Es sind genau 45 Tage vom 21. Nissan bis Schawuot. Und dann habt ihr noch eine weitere Finsternis und noch eine weitere Sonnen- oder Mondfinsternis. Und es geschieht nirgendwo sonst, dass all diese Dinge genau so zusammenfallen.

Wir sehen also die Möglichkeit, dass die Drangsalszeit in nur dreieinhalb Jahren von jetzt an beginnt. Und danach haben wir die siebenjährige Drangsalszeit. Und natürlich haben wir dieses Wort: „Reitet jetzt, denn der Tag des Herrn ist nahe.“ Seid ihr bereit?

Aber alles, was ich sehe, zeigt mir, dass wir ungefähr dreieinhalb Jahre haben, um alles zu tun, was wir können. Nur etwas, worüber ihr nachdenken sollt. Lasst uns aufstehen.

Vater und König, wir danken dir so sehr für alles, was du im Leben eines jeden von uns tust. Ich bete, dass du uns allen hörende Ohren, sehende Augen und ein Herz zum Verstehen gibst. Vater, wir danken dir, dass wir Frieden haben können und wissen dürfen, dass du uns liebst.

Du willst uns nicht nur segnen, sondern du willst deinen Namen auf uns legen, so wie du Aaron gesagt hast, dass er sprechen soll: „Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht über dir leuchten und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.“ In diesem wunderbaren Namen.

Amen.