Das nicht loslassen können!

Eigentlich wollte ich nach interessanten News Ausschau halten, aber klar und deutlich zeigte der Ruach Ha Kodesch (Heilige Geist) mir, was viel wichtiger ist. Denn Er will mich in die Tiefe des (Nicht Loslassen) führen, welche Mächte damit verbunden sind.

Ich persönlich habe mir noch nie Gedanken darüber gemacht, weil ich selbst in meinem Leben oft nicht loslassen konnte, wobei ich meine Kinder und mich in unnötige Schwierigkeiten brachte.

Nachdem mir jetzt bewusst ist, was damit alles verbunden ist, oder was damit alles ausgelöst wird, war ich doch sehr erschrocken. Wenn ich hier ehrlich zu mir selbst bin, nur auf mich sehe was ich nicht loslassen konnte, waren einige andere Motive mit eingeschlossen. Hier gibt es mehre Schritte, wobei jeder Schritt immer tiefer in die Sünde führt, was Satan immer größeren Spielraum zum Handeln gibt.

 

Alles beginnt so!

Der erst Schritt ist Egoismus, denn wenn dieser nicht da wäre, würden alle weiteren Schritte nicht folgen. Wenn ich etwas nicht loslassen kann, dann will ich es haben (die Betonung liegt auf ICH will) also bin ich egoistisch. Dem Loslassen geht voran „etwas verloren zu haben“ ich lasse es nicht los, weil ICH es haben will.

 

Eindeutiger Egoismus!

Wenn ich nicht loslasse und nicht bekomme was ich will, dann werde ich wütend und handele dementsprechend. Als Christ beginnt man zu beten, teilweise fastet man auch dafür, um zurückzubekommen was man verloren hat, ich weiß es genau, denn ich habe es schon getan vor vielen Jahren. Damals wusste ich nichts von Geistiger Kriegsführung, sondern ich betete nur wie ein kleines Kind. Wenn ich damals dieses Wissen der geistigen Kriegsführung gehabt hätte wie heute, nicht auszudenken welchen Schaden ich damit angerichtet hätte.

 

Der Zorn und Eifersucht!

Wie ich schon erwähnte ist der nächste Schritt Zorn, dieser löst wieder schlechtes Reden über die betreffende Person aus, ein weiterer Schritt der Sünde. Warum werde ich zornig? Weil auch Eifersucht im Spiel ist! Da ich heute weiß was schlechte Worte bedeuten, was sie im geistigen Raum auslösen und wie sie sich in der Realität manifestieren, habe ich durch jedes schlechte Reden anderen Person großen Schaden zugefügt. Dieser Schaden kann körperlich sein, oder auch im täglichen Lebensablauf passieren.

Ich möchte mir erst gar nicht vorstellen was passiert wäre, hätte ich damals schon die Kampfgebete gekannt, ich hätte zum Mörder werden können. Je mehr ich über dieses Thema (Nicht Loslassen) nachdenke, desto mehr erschrecke ich darüber was ich alles in meinem Leben getan habe. Niemals hätte ich die Tiefe erkennen können, wenn ich in den letzten Wochen nicht die Hölle mitgemacht hätte.

Da Jeschua mich sehr feinfühlig machte, spüre ich jetzt während dem schreiben schon, dass das was ich hier tue, dem Feind nicht gefällt.

 

Der Stolz!

Mir wird gerade etwas ganz wichtiges gezeigt was noch zum (Nicht Loslassen) gehört, es ist Stolz! Ja es ist so, und es leuchtet mir auch ein, denn wenn ich loslasse muss ich mich demütigen, sonst ist es unmöglich loszulassen. Seht ihr was ich hier sehe? Der Hauptgrund ist Stolz, denn nur Stolz kann Egoismus auslösen. Die Bibel sagt uns aber wie Jahwe über stolze Menschen denkt.

Sprüche 16,18 Stolz kommt vor dem Zusammenbruch, und Hochmut kommt vor dem Fall.

Sprüche 15,33 Die Furcht des Herrn ist die Schule der Weisheit, und der Ehre geht Demut voraus.

Sprüche 18,12 Vor dem Zusammenbruch wird das Herz des Menschen hochmütig, aber vor der Ehre kommt die Demut.

Sprüche 8,13 Die Furcht des Herrn bedeutet, das Böse zu hassen; Stolz und Übermut, den Weg des Bösen und einen verkehrten Mund hasse ich.

 

Liebe und Demut gehen Hand in Hand!

Wer nicht demütig ist, der kann nicht wirklich lieben, denn im Egoismus ist keine wirkliche Liebe. Ich erschrecke immer mehr darüber, was Jeschua gerade alles aufzeigt. Dieses Thema muss Jeschua sehr wichtig sein, denn viele Seiner Kinder haben das Problem (Nicht Loslassen) zu können. Dabei kommt mir in den Sinn was Paulus in Galater 5 über die Frucht des Geistes sagt, denn wenn ich nicht loslassen kann, besitze ich keines dieser Früchte.

22 Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.

 

Nur die Frucht des Geistes!

Wer diese Früchte besitzt, der lässt los, der richtet nicht, er bleibt in allem treu auch wenn er verliert. Wenn ich für diese tiefe Erkenntnis die geistige Hölle durchleben musste, dann bin ich doch erfreut welche Wende diese Bedrängnis für mich brachte. Was ich erleben musste, kann jeder in den Update der letzten Tage nachlesen.

 

Die Lästerei!

Ein (Nicht Loslassen) zieht am Ende auch Lästerei hinter sich her, ein weiterer Schritt in die Verdammnis.

1. Korinther 6,10 weder Diebe noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, noch Lästerer, noch Räuber werden das Reich Gottes erben.

 

Das Resultat vom Nicht Loszulassen!

Was für ein Resultat es bringt Loszulassen oder Nicht Loszulassen, ist ganz offensichtlich geworden. Tod & Leben, Friede & Krieg, Liebe & Hass! Nun möge jeder von euch selbst zu Jeschua gehen, ich persönlich bin sehr erschrocken was zu einem Nicht Loslassen gehört. In keinster weise bin ich jetzt mehr überrascht, warum Satan durch unser Nicht Loslassen soviel Spielraum zum Handeln bekommt und wir sind blind und erkennen es nicht einmal. Wir greifen durch gekränkte Eitelkeit andere Menschen an, sehen unsere Felle davon schwimmen und werden Schritt für Schritt ein Werkzeug des Teufels.

Jeder der bis jetzt noch an einem Menschen klammert, der sollte ganz schnell loslassen, sonst wird er durch die restlichen Sünden, welche Hand in Hand mit dem Nicht Loslassen gehen, in die Verdammnis gezogen.

Das Ende vom Nicht Loslassen bedeutet ganz und gar zu Verlieren! Nur wer loslässt, nur der kann gewinnen! Nun muss auch jeder Person klar sein, dass ein Nicht Loslassen auch unser eigener Schmerz bedeutet. Wir tun uns damit weh und fügen dem der anderen Person großen Schaden zu. Welches traurige Resultat unser Egoismus doch aufzeigt, es ist nichts wofür wir uns rühmen könnten, sondern nur schämen.

Schalom,

Ulrike Veronika Barthel