Update am Ende des Artikels: 23. Januar 2026 Noch ein Update um 16:13 Uhrzeit
Dieser Artikel beruht auf einigen Videos, welche ich verlinken und zusammenfassen werde. Am Ende ein Apell an alle Christen. Aber zuerst diese Warnung hier: Gas-Stromkatastrophe naht! Man muss von weit mehr als 5.000 Toten ausgehen!
Hallo auf meinem Ingenieurskanal.
Jetzt zum Thema: Droht Deutschland die Stromkatastrophe?
Wenn Sie das interessiert: Ich nehme ungern das Wort „Katastrophe“ in den Mund, das sage ich Ihnen ehrlich. Aber Naturgesetze sind brutal, und sie lassen sich auch durch gute Absichten nicht verändern. Was wir hier sehen, sind die Gasfüllstände. Ich möchte Ihnen erklären, warum die Situation so prekär ist und warum ich davon ausgehe, dass in Deutschland innerhalb der nächsten drei Monate mindestens 5000 Menschen sterben werden, weil sie erfrieren. Wenn Sie interessiert, wie ich zu dieser Einschätzung komme, also meine Kausalkette, dann hören Sie bitte weiter zu.
Wir hatten kürzlich in Berlin einen Stromausfall, der etwa vier Tage gedauert hat. Dabei ist mindestens eine Person gestorben, eine weitere konnte gerade noch gerettet werden. Eine 84-jährige Frau ist erfroren. Ältere Menschen benötigen oft höhere Raumtemperaturen. Das ist einfach so. Früher habe ich viel Sport gemacht und stark geschwitzt, heute ist das nicht mehr der Fall. Ich möchte zunächst die Zusammenhänge anhand der Energy-Charts erklären, denn die muss man grob verstehen. In den Energy-Charts sieht man die Leistung über der Zeit. Gezeigt ist die letzte Woche vor Weihnachten des vergangenen Jahres. In dieser Woche benötigten wir eine maximale Leistung von etwa 70 Gigawatt. Interessanterweise hat die Energiewende in der Mitte dieser Woche über zwei Tage hinweg mit Windkraft sehr gut funktioniert. So wünscht man sich das eigentlich immer. Leider ist das nicht die Regel.
Geht man in den Diagrammen weiter zurück, sieht man, dass das fehlende Angebot durch Gaskraftwerke ersetzt werden musste. Über zwei Tage hinweg wurden fast konstant rund 20 Gigawatt elektrische Leistung aus Gas eingespeist. Da Gaskraftwerke nur einen Wirkungsgrad von etwa 50 % haben, bedeutet das einen Gasverbrauch von rund 40 Gigawatt kontinuierlicher Leistung über zwei Tage. Damals lief die Industrie noch normal. Industrie und Haushalte zusammen verbrauchten im Winter etwa 70 Gigawatt. Das ist im Winter deutlich mehr als im Sommer. Genau das ist das grundlegende Problem, weshalb Wärmepumpen und Elektroautos in dieser Situation nicht zuverlässig funktionieren. Wenn sich diese Situation fortsetzt, werden wir mit hundertprozentiger Sicherheit einen Blackout erleben. Hundertprozentig. Denn elektrische Leistung kann man nicht aus dem Nichts erzeugen. Entweder wird es zu geplanten Abschaltungen kommen – sogenannte „Energy Holidays“, wie man sie aus Indien kennt – oder zu einem echten Blackout.
Ich rate dringend dazu, bei Netzproblemen alle Geräte abzuschalten, die viel Leistung benötigen. Dazu gehören elektrische Heizungen, Wärmepumpen, Herde, große Kühlanlagen und Elektroauto-Ladestationen mit 11 oder 22 Kilowatt. Wenn beim Wiederhochfahren des Netzes solche Verbraucher angeschlossen sind, bricht das Netz sofort wieder zusammen. Außerdem empfehle ich Netzfilter, da beim wiederholten Hochfahren starke Rückströme entstehen können, die elektrische Geräte zerstören. Das kann zu hunderttausenden beschädigten Elektrogeräten führen. Für diese Schäden kommt kein Netzbetreiber auf. Unsere Gasspeicher waren nie dafür gedacht, in großem Umfang Strom zu erzeugen. Genau das bricht uns jetzt das Genick. Wenn das Wetter so bleibt, wird es Tote geben. Wir befinden uns derzeit in einer Kältephase, und bei anhaltendem Kältewetter verschärft sich das Problem massiv.
Nach Weihnachten ist die Industrie wieder angelaufen. Der Strombedarf steigt wieder auf nahezu 80 Gigawatt. Davon müssen rund 20 Gigawatt durch Gasstrom gedeckt werden. Aufgrund des Wirkungsgrades bedeutet das einen enormen Gasverbrauch. Unsere Gasspeicher hatten ursprünglich ein Volumen von etwa 240 Terawattstunden. Davon sind aktuell nur noch etwa 120 Terawattstunden vorhanden, also rund 50 %. Das ist extrem wenig. Allein der jährliche Gasbedarf für Heizung lag in Deutschland früher bei etwa 550 Terawattstunden. Schon damals waren kontinuierliche Gaslieferungen notwendig. Jetzt versuchen wir zusätzlich, Strom aus Gas zu erzeugen und gleichzeitig Kohlekraftwerke zu ersetzen. Das kann nicht funktionieren. Pro Kopf gerechnet sind unsere Gasspeicher im internationalen Vergleich sogar relativ klein. Momentan verlieren wir etwa einen Prozentpunkt Füllstand pro Tag. Unter zehn Prozent können die Speicher nicht betrieben werden. Das bedeutet: Wir haben noch etwa 40 Tage. Die Heizperiode dauert aber noch deutlich länger, meist bis April.
Damit ist klar: Wir werden definitiv in eine Gasmangellage kommen. Ob es zu regionalen Abschaltungen, großflächigen Stromausfällen oder einem kompletten Zusammenbruch kommt, lässt sich nicht genau vorhersagen. In Berlin waren bei dem Stromausfall etwa 80.000 Menschen betroffen, und es gab mindestens einen Todesfall. Hochgerechnet auf ganz Deutschland und über mehrere Wochen hinweg ergibt sich daraus eine Größenordnung von mehreren tausend Todesfällen. Deshalb komme ich auf die Zahl von etwa 5000 Toten.
Wenn sich das Wetter nicht deutlich bessert, wird die Lage sehr ernst. Die Physik ist gnadenlos. Das, was in Berlin über wenige Tage passiert ist, droht uns über Wochen.
In diesem Sinne: Danke fürs Zuhören.
Euer Ingenieurskanal. Soweit dieses Video in
Schriftform!
Nun das zweite Video, welches ich gestern gefunden habe: Bundesnetzagentur ruft zum Gas sparen auf!
Liebe Freunde, heute möchte ich Ihnen mal etwas zeigen.
Also, ich sag’s mal so: Im Zweiten Weltkrieg hieß es ja
immer:
„Genieß den Krieg, der Frieden wird fürchterlich.“ Jetzt würde
ich einfach sagen: Genieß die Stromausfälle.
Wenn wir bald kein Gas mehr haben – und das geht jetzt gerade
im Mordstempo – dann wird es richtig schlimm.
Sie wollen mehr wissen? Bleiben Sie dran, gleich geht’s los.
Ja, liebe Freunde, der Winter wird jetzt wohl ein bisschen
härter, als unsere ganzen Pussys da bei der schwarz-roten
Koalition gehofft haben.
Es wird richtig kalt. Und wenn wir unseren Oberkopfgas hier bei
der deutschen Netzagentur sehen – Klaus Müller von den Grünen
–, der hat sich ja noch so ein altes Fossil aus der
SPD-grün-gelben Koalition gehalten. Der versucht jetzt, gute
Stimmung zu machen.
Der Kerl weiß aber ganz genau, dass das Gas jetzt ausgehen
wird. Wir gehen erstmal kurz auf den Artikel, bevor ich das
weiter erkläre.
Gucken Sie mal, liebe Freunde. „Aufruf zum Gassparen“. Jetzt
fängt er schon wieder an wie früher mit den Waschlappen und so
weiter – nicht mehr duschen wollen und bis zum Himmel stinken.
„Speicher so leer wie nie – geht Deutschland das Gas
aus?“
Ja, liebe Freunde, das wird es. Hier sehen wir diesen grünen
Kumpanen.
Ich weiß nicht, wie man so einen Typen dahinsetzt –
wahrscheinlich reine Postenverteilung, aber egal. Speicher
hypeleer? Nein, das ist schon mehr.
Der Chef der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, Grüner, ruft die
Deutschen zum Gassparen auf. „Speicher so leer wie noch
nie.“
Die Meldung ist vom 8. Januar, also von gestern. Und wie
gesagt: Die Gasstände sind sehr, sehr tief.
Und jetzt geht der eigentliche Winter erst so richtig los. Mit
Beginn des Jahres 2026 sind die Füllstände der deutschen
Gasspeicher auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der
Erfassung. Und jetzt gucken wir mal – andere Nachrichten
schreiben das auch:
„Füllstände der Gasspeicher laut Verband auf historischem
Tief.“
Strenger Winter in Deutschland. Jetzt will ich Ihnen mal etwas
zeigen, liebe Freunde.
Ich will das kurz erklären, bevor wir auf die eigentlichen
Füllstände Bezug nehmen. Unsere Gasspeicher sind in der Regel
riesige Kavernen.
Im Sommer pumpt man Gas rein, weil mehr geliefert wird, als man
braucht.
Im Winter entnimmt man das Gas, weil die Menge, die wir
brauchen, über die Leitungen allein gar nicht geliefert werden
kann. Vielleicht würden die beiden deutsch-russischen
Nordstream-Leitungen im Winter sogar reichen – ich weiß es
nicht. Wir haben verschiedene Arten von Gasspeichern.
Das ist nicht einfach so: Gas rein, Gas raus.
So funktioniert das nicht. Es gibt das sogenannte
Arbeitsgas.
Das ist die Menge, die wir tatsächlich entnehmen können. Je
kleiner diese Menge wird, desto geringer wird der Druck –
und desto langsamer kann man das Gas entnehmen, bis es
irgendwann gar nicht mehr geht. Unter dem Arbeitsgas gibt es
fast noch einmal die gleiche Menge: das sogenannte
Kissengas. Dieses Gas bleibt immer im Speicher.
Man kann es nicht entnehmen – würde man es versuchen, würden
die Kavernen einstürzen. Das Kissengas sorgt für den
Mindestdruck, damit das Arbeitsgas überhaupt gefördert werden
kann. Es kann 30 %, teilweise sogar bis zu 50 % der Gesamtmenge
ausmachen.
Es wird aber nie erwähnt, weil es faktisch nicht nutzbar ist.
Zur Gasentnahme noch einmal kurz:
Je leerer der Speicher, desto geringer der Druck.
Die Entnahmerate sinkt. Gegen Ende des Arbeitsgases kommt nur
noch sehr wenig heraus. Das ist wie an der Tankstelle:
Wenn statt 20 Litern pro Minute nur noch ein oder zwei Liter
kommen, reicht das vorne und hinten nicht mehr. Jetzt schauen
wir uns die Daten der Bundesnetzagentur an. Das sind die
Speichermengen in den Gaskavernen. Andere Jahre sahen besser
aus.
Selbst 2024/25 war es schon nicht mehr besonders gut. Am 7.
Januar lagen wir bei 50,5 %.
Bei einer täglichen Entnahme von rund 1,5 % dürften es heute
eher noch etwa 47 % sein. Das ist mit Abstand der niedrigste
Füllstand, den wir jemals hatten. Wenn es in diesem Tempo
weitergeht, sind wir in etwa 20 Tagen bei rund 20 %.
Ende Januar – und der Winter ist dann noch lange nicht vorbei.
Noch einmal 20 Tage weitergedacht:
Dann wären die Speicher faktisch leer. Schon vorher wird es
kritisch.
Unter 25 % sinkt die Entnahmegeschwindigkeit massiv. Spätestens
Mitte Februar ist Schluss.
Dann gibt es kein Gas mehr – definitiv, wenn es so weitergeht.
Das war absehbar.
Man konnte sich nicht ewig auf milde Winter verlassen. Seit dem
ganzen Nordstream-Thema wurden die Startfüllstände jedes Jahr
niedriger. Dieses Jahr werden wir zum ersten Mal kein Gas mehr
entnehmen können, das ausreicht. Stromausfälle sind schlimm,
aber Gasausfall bedeutet auch kein Strom.
Die Industrie kann nicht mehr produzieren. Das ist keine
Horrorshow.
Und es nützt nichts, wenn die Bundesnetzagentur sagt, es
bestehe kein Grund zur Sorge. Wir werden spätestens Mitte
Februar „out of gas“ sein. Dann wird Gas nur noch lokal
zugeteilt.
Zuerst wird die Industrie abgeschaltet – mit allen Folgen. Wir
laufen auf eine Katastrophe zu. Liebe Berliner, ich hoffe, ihr
habt den Stromausfall genossen.
Es wird noch viel schlimmer werden. Und besonders liebe
Westdeutsche: Überlegt euch, wen ihr wählt. Wir steuern auf
südafrikanische Verhältnisse zu:
Strom wird stundenweise abgeschaltet. Ein einst florierendes
Industrieland wurde auf Dritte-Welt-Niveau gebracht. Solar,
Wind, Wasserstoff aus Strom – das ist der größte Unsinn
überhaupt. Es geht bergab.
Alles selbst verschuldet.
Die Gasspeicher sind jetzt unter 50 Prozent gefallen, und die Ausreden der Bundesregierung sind wirklich phänomenal. Viele haben sich gefragt, warum dort immer noch ein Grüner sitzt. Ja, der Chef der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, wurde von Robert Habeck eingesetzt. Inzwischen habe ich die Vermutung, dass er es entweder intellektuell nicht verstanden hat oder dass er versucht, die Amtszeit Robert Habecks nachträglich besser darzustellen, indem er dafür sorgt, dass die Regierung Merz in eine Gasmangellage läuft.
Ich sehe hier Ideologie vor rationalem Verstand. Es könnte sein, dass ein Grüner uns ins Verderben stürzt, denn die Aussagen der Bundesnetzagentur sind in meinen Augen grob fahrlässig. Man redet sich mit Argumenten heraus, die sehr leicht zu widerlegen sind. Uns wird erklärt, die Gasspeicher hätten an Attraktivität verloren und seien nicht mehr notwendig, da wir so viel LNG hätten. Wenn man sich jedoch die Zahlen anschaut, stellt man schnell fest: Entweder hat man im Mathematikunterricht gefehlt oder man handelt vorsätzlich.
Der Tiefstand der Gasspeicher setzt sich weiter fort. Uniper sieht die Versorgungssicherheit derzeit zwar als gegeben an, aber nicht mehr als garantiert. Die Bundesregierung setzt lieber auf LNG, hat aber offensichtlich nicht verstanden, wie das System funktioniert. Ein Blick auf die aktuellen Speicherstände zeigt: Wir lagen bereits bei etwa 49 Prozent, Tendenz weiter fallend. Das erste Argument der Bundesnetzagentur lautet, es werde nicht nur ausgespeichert, sondern auch eingespeichert. Tatsächlich wurden an einem Tag rund 11 Gigawattstunden eingespeichert, während etwa 3.255 Gigawattstunden ausgespeichert wurden. Diese 11 Gigawattstunden werden dann als Beleg dafür genommen, dass es kein Problem gebe.
Faktisch entnehmen wir jedoch rund 3,2 Terawattstunden Gas pro Tag aus den Speichern. Gleichzeitig wird argumentiert, wir hätten ja LNG. Schaut man sich die LNG-Mengen an, lagen diese bei etwa 2,6 Terawattstunden pro Woche. Das bedeutet: Wir entnehmen aus den Speichern an einem einzigen Tag etwa die Menge, die wir in einer ganzen Woche als LNG erhalten. Die Bundesregierung behauptet dennoch, es sei kein Problem. Betrachtet man die wöchentlichen Gasimporte, liegen diese bei maximal etwa 22 bis knapp 24 Terawattstunden pro Woche. Das klingt viel, ist es aber nicht, wenn man den Verbrauch betrachtet. Der durchschnittliche wöchentliche Gasverbrauch liegt über diesem Wert – und zwar mindestens bis Mitte März. Das heißt: Unser Verbrauch liegt wochenlang oberhalb dessen, was wir überhaupt importieren können.
Selbst wenn wir die LNG-Mengen verdoppeln würden, entspräche das gerade einmal dem, was wir in zwei Tagen aus den Speichern entnehmen. Diese Argumentation ist ideologisch verblendet. Ich unterstelle Klaus Müller ein parteipolitisches Interesse daran, dass CDU und Katharina Reiche scheitern.
Auch die Gasversorger selbst sagen inzwischen, dass die Situation unsicher geworden ist. Man muss wissen: Die aktuellen 49 Prozent Speicherstand sind Arbeitsgas. Das sogenannte Kissengas bleibt im Speicher und ist nicht nutzbar. Mit sinkendem Füllstand sinkt zudem die Entnahmegeschwindigkeit. Ab etwa 20 bis 25 Prozent kommt deutlich weniger Gas pro Stunde aus den Speichern.
Man kann das mit einer Gasflasche vergleichen: Ist sie voll, ist der Druck hoch. Ist sie fast leer, funktioniert es zwar noch, aber nur mit deutlich geringerer Leistung.
Europaweit stehen wir ebenfalls relativ schlecht da, da insgesamt wenig eingespeichert wurde. Dann kommt das Argument, man könne Gas am Spotmarkt kaufen. Ein Blick auf den Spotmarkt zeigt jedoch: Für Lieferungen im Februar wurden Kontrakte gehandelt, die am Ende rund 3,2 Terawattstunden Gas für den gesamten Monat liefern. Diese Menge entspricht genau dem, was wir an einem einzigen Tag aus den Speichern entnehmen. Und allein diese Menge führte bereits zu einer Preissteigerung von rund 2,9 Prozent. Wenn wir wöchentlich 22 bis 23 Terawattstunden importieren, aber deutlich mehr verbrauchen, ist die Behauptung der Bundesnetzagentur, Speicher seien weniger wichtig geworden, schlicht falsch. Ohne Gasspeicher gibt es keine ausreichende Gasversorgung. Ohne Speicher kommt es zwangsläufig zu Unterdeckungen. Wenn wir beispielsweise 29 Terawattstunden Gas pro Woche benötigen, aber nur 23 Terawattstunden importieren können, fehlen sechs Terawattstunden. Diese Lücke kann niemand schließen. Dann bleiben nur drei Möglichkeiten: Heizungen werden abgeschaltet, die Gasverstromung wird reduziert – was ein Stromproblem nach sich zieht – oder der Industrie wird das Gas abgestellt, obwohl diese es teilweise über langfristige Verträge beschafft hat.
Wenn bereits relativ kleine Spotmarktmengen deutliche Preissteigerungen verursachen, kann man sich ausrechnen, was passiert, wenn viele Marktteilnehmer gleichzeitig physische Lieferung benötigen. Dann rennen alle durch eine viel zu kleine Tür, und genau dieses Risiko ignoriert die Bundesregierung. LNG-Mengen lassen sich nur begrenzt steigern. Aus Norwegen kommen bereits maximale Mengen, und dort wurden Wartungen an Pipelines verschoben, um mehr Gas liefern zu können. Diese verschobenen Wartungen werden später zum Problem.
Alles hängt nun von der Witterung ab. Hinzu kommen Angriffe auf Infrastruktur in der Ukraine. Ob dort Gasspeicher direkt beschädigt wurden, ist unklar. Gasspeicher liegen hunderte Meter tief und explodieren nicht zwangsläufig. Wird jedoch die Verbindung zur Oberfläche zerstört, kann der Speicher unbrauchbar werden, ohne dass es eine große Explosion gibt.
Ich bin mir sicher, dass Klaus Müller bei der Bundesnetzagentur Risiken eingeht, die vermeidbar wären. Selbst wenn die Speicher aktuell noch reichen, werden sie bis zum Sommer weiter geleert. Wer glaubt, man könne mit den wöchentlichen Importmengen die täglichen Entnahmemengen aus den Speichern ersetzen, hat grundlegende mathematische Zusammenhänge nicht verstanden.
In den kommenden Wochen wird es zwar etwas milder, aber von warm kann keine Rede sein. Ob ausreichend Wind und Sonne für die Stromerzeugung zur Verfügung stehen, ist ebenfalls ungewiss. Insgesamt handelt die Bundesregierung erneut grob fahrlässig. Auch das Stromnetz ist weiterhin schlecht geschützt, und Sabotage bleibt ein Risiko.
Ich bin gespannt auf eure Meinung. Soweit dieses letzte Video!
Mein Kommentar: " Denkt bitte an meine letzten Artikel: An alle die Niedergedrückt und Traurig sind / Alles hat einen Sinn in unserem Leben / Dringende Warnung für alle hier in Deutschland
Wenn ich jetzt diese drei aktuellen Videos dazu nehme, sind die Warnungen der vorherigen Artikel, sehr ernst zu nehmen, besonders die Traum Vision, des 12 Jahre alten Mädchen, welche ich übersetzt in diesem Video online habe.
Um die ganzen Prüfungen zu überstehen, ist die geistige Vorbereitung lebensnotwendig. Dies bedeutet, jeden Groll, auf wen auch immer, abzuschütteln. Die Bibel warnt uns eindringlich dazu.
Matthäus 7 Vers 1 Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!2 Denn mit demselben Gericht, mit dem ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit demselben Maß, mit dem ihr [anderen] zumeßt, wird auch euch zugemessen werden. 3 Was siehst du aber den Splitter im Auge deines Bruders, und den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?4 Oder wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Halt, ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen! – und siehe, der Balken ist in deinem Auge?5 Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann wirst du klar sehen, um den Splitter aus dem Auge deines Bruders zu ziehen! 6 Gebt das Heilige nicht den Hunden und werft eure Perlen nicht vor die Säue, damit diese sie nicht mit ihren Füßen zertreten und [jene] sich nicht umwenden und euch zerreißen.
1. Petrus 1,22 Da ihr eure Seelen im Gehorsam gegen die Wahrheit gereinigt habt durch den Geist zu ungeheuchelter Bruderliebe, so liebt einander beharrlich und aus reinem Herzen;
Johannes 13,34 Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr einander lieben sollt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt.
Galater 5 Vers 19 Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, welche sind: Ehebruch, Unzucht, Unreinheit, Zügellosigkeit;20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zorn, Selbstsucht, Zwietracht, Parteiungen;21 Neid, Mord, Trunkenheit, Gelage und dergleichen, wovon ich euch voraussage, wie ich schon zuvor gesagt habe, daß die, welche solche Dinge tun, das Reich Gottes nicht erben werden.
1. Korinther 5,11 Jetzt aber habe ich euch geschrieben, daß ihr keinen Umgang haben sollt mit jemand, der sich Bruder nennen läßt und dabei ein Unzüchtiger oder Habsüchtiger oder Götzendiener oder Lästerer oder Trunkenbold oder Räuber ist; mit einem solchen sollt ihr nicht einmal essen.
1. Korinther 6,10 weder Diebe noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, noch Lästerer, noch Räuber werden das Reich Gottes erben.
Diese biblische Ermahnungen müssen wir zu Herzen nehmen, wenn wir in der kommenden Zeit Hilfe vom Himmel bekommen wollen. Die nächste Vorbereitung ist praktisch. Wasservorräte, und Lebensmittelvorräte. Solange man noch einkaufen kann, ist es ein Vorrat möglich. Wir brauchen nicht viel Geld, von jedem etwas, wenn Jeschua damals mit wenigen Fischen 5000 und ein weiteres mal 4000 Männer, ohne Frauen und Kinder, mit nur wenigen Fischen und Broten versorgen kann, dann kann ER dies auch heute. Vertrauen und Gottesfurcht ist lebensnotwendig. Ich habe so viele Wunder in meinem Leben erlebt, darum schrieb ich vor einigen Monaten diesen Artikel, auf welches ausstehendes Wunder ich vertraue. Mein Vertrauen und meine Geduld wird geprüft, Aber meinen Bund, den ich mit Jeschua habe, den wird ER auch erfüllen!
Wir müssen keine Angst haben, sondern nur vertrauen und den Anweisungen der Bibel folgen. Denkt immer daran: Apostelgeschichte 14 Vers 22 dabei stärkten sie die Seelen der Jünger und ermahnten sie, unbeirrt im Glauben zu bleiben, und [sagten ihnen,] daß wir durch viele Bedrängnisse in das Reich Gottes eingehen müssen.
Zum Schluss möchte ich an meinen Traum erinnern, den ich vor einigen Jahren hatte: In der Nacht hatte ich damals 2 prophetische Träume, in dem ersten Traum sah ich meinen Hund Moritz wieder, er war gesund und ich wusste wir werden nicht mehr getrennt. Für mich ist dies ein Hinweis auf die sehr baldige Entrückung.
Im zweiten Traum sah ich mich mit sehr vielen Leuten in einer großen Evangelischen Kirche, Leute die bestimmt sehr viele Jahre nicht mehr in einer Kirche waren. Einige Leute sahen so aus, als kämen sie von Festlichkeiten, so schön waren sie gekleidet. Ich hatte ganz außen auf der Kirchenbank gesessen, weil ich kurz vorher operiert wurde und nicht angestoßen werden durfte. Dann hörte ich den Pastor sagen, alle sollen jetzt das »Vater Unser« beten. Ich dachte die Leute beten es laut, aber jeder senkte den Kopf demütig und betete in seinen Gedanken. Dann hörte ich den Pastor sagen, wir bekommen einen »Dark Winter« in dem Moment musste ich an Biden denken, der ebenfalls von einem Dark Winter sprach, allerdings wunderte ich mich, warum dies in Englisch gesagt wurde und nicht in Deutsch »Dunklen Winter«
Der Pastor sagte, viele hätten keine Vorräte, darum hat die Kirche dafür gesorgt, sehr viele Vorräte zu kaufen, damit alle Leute sich jetzt eindecken können.
Dann sah ich alle Leute von der Kirchenbank aufstehen, es war eine ganz lange Menschen Schlange, denn alle wollten sich eindecken mit Lebensmitteln. Dann sah ich den Kirchendiener, der die Lebensmittel austeilte, der sagte: „Die Regierungen werden dafür sorgen, damit keiner mehr Lebensmittel kaufen kann, deckt euch jetzt ein, bevor es zu spät ist.“ Ende meines Traums, danach wurde ich wach. Ende
Offensichtlich wird sich meine Vision in sehr kurzer Zeit erfüllen. Denkt bitte im Gebet an mich und meine Kinder, die Angriffe sind sehr groß, die in meine Richtung geschossen werden. Lasst uns in Demut und Gottesfurcht wandeln, damit wir diese Zeit, die vor uns liegt, überstehen und besonders, damit wir für würdig befunden werden, allem zu entfliehen, was danach kommt."
Schalom
Ulrike Veronika Barthel
Ps.
Offensichtlich sind die leeren Gasspeicher gewollt und kein Zufall!
Hallo Leute, ich habe gerade noch ein Video von YouTube gezeigt bekommen, welches am 19. September 2025 online kam. Dieses Video müsst ihr sehen, demzufolge hätten wir in zwei Wochen kein Strom und kein Gas mehr: Gas reicht nur bis Ende Januar? - INES Speicherszenarien
Hallo Leute, kurzes, schnelles Update. INES, die Betreiber der Gasspeicher, haben ein neues Update veröffentlicht. Reicht uns das Gas im Winter oder nicht? Ihr wisst ja, wir sind letztes Jahr mit ungefähr 28 % aus dem Winter rausgegangen. Die Gasmangellage beginnt ab 20 %. Das heißt, eine richtig strenge kalte Woche hätte gereicht und wir wären in die Gasmangellage gekommen. Dieses Jahr sind wir ungefähr 20 % niedriger als letztes Jahr, Tendenz in Europa fallend. Deswegen schauen wir uns mal an: Was sagt INES, also die Gasspeicherbetreiber? Was sagt meine Berechnung? Wenn dich das interessiert – auf geht’s.
So, wir springen rein in die Versorgungssicherheits-Gasszenarien für diesen Winter von INES, der Initiative Energien Speichern. Das sind die Leute, die wirklich die Speicher betreiben und Ahnung von dem Thema haben.
Ein paar Voraussetzungen müssen wir immer
bedenken:
Wir haben die Leitung über die Ukraine nicht mehr.
Letztes Jahr lief sie noch bis 31.12. und hat vor allem
Österreich und unsere östlichen Nachbarn mit Gas
versorgt. Österreich zu bis zu 90 %. Diese Länder
brauchen das Gas jetzt teilweise von uns, ebenso die
Schweiz. Das könnte also schon interessant werden. Wir
hatten in diesem Jahr außerdem mehrere Angriffe auf die
russische Pipeline, die noch über die Türkei läuft und
uns Gas liefert. Sollte die getroffen werden, haben wir
ebenfalls ein Problem. Aber schauen wir uns erst einmal
an, was passiert, wenn alles so bleibt, wie es jetzt
ist.
Man sieht hier: Ende März hatten wir 29 %, Ende August 71 % in den Gasspeichern. Letztes Jahr waren wir zu diesem Zeitpunkt bereits bei 95 %. Interessant ist dabei: Wir müssen das Ganze europäisch betrachten, weil man sich gegenseitig hilft. Im August haben wir nur 3,3 Terawattstunden pro Tag LNG in Europa importiert, während es im Februar und März noch 4,8 waren. Das heißt, wir hätten eigentlich viele freie Kapazitäten gehabt – bis zu 6,4 Terawattstunden pro Tag hätte man zusätzlich einspeichern können. Hat aber keiner gemacht, vermutlich wegen des Gaspreises.
Schauen wir uns die Schlussfolgerung von INES an:
Deutschland ist mit einem Füllstand von rund 29 % zum 1. April in das neue Speicherjahr gestartet. Eine vollständige Befüllung der Gasspeicher bis zum 1. November 2025 ist technisch nicht mehr möglich. Ebenso ist eine Befüllung auf 90 % technisch bereits ausgeschlossen. Ganz im Gegenteil: Derzeit sind nur 81 % der Speicherkapazitäten gebucht, und INES geht davon aus, dass man maximal 81 % erreichen wird. Ausgehend von diesem maximalen Füllstand ergeben sich folgende Szenarien für den Winter 2025/26:
Bei mittleren bis warmen Temperaturen werden die Gasspeicher moderat bis umfangreich entleert. Selbst bei einem warmen Winter wird es also knapper. Bei Normaltemperaturen landen wir am Ende wieder bei etwa 29 %, so wie letztes Jahr. Ich persönlich bin noch nicht ganz so optimistisch, weil die Pipeline für Österreich wegfällt und noch nicht klar ist, wie viel Gas unsere Nachbarn tatsächlich von uns benötigen werden. Treten jedoch extrem kalte Temperaturen im Winter 2025/26 auf – so wie zum Beispiel 2012 – dann werden die Gasspeicher bei aktuellem Gasverbrauch bis Ende Januar 2026 vollständig entleert sein. Nicht erst im Februar oder März, sondern bereits Ende Januar. Das wäre nicht nur eine Gasmangellage, sondern ein vollständiges Leerlaufen der Speicher.
Ein von Einsparungen geprägtes Verbrauchsmuster kann in diesem Szenario nicht mehr vollständig gedeckt werden. Das heißt, man müsste Gas abdrehen. Ob das die Industrie betrifft oder die Verbraucher, wird man dann sehen. Im Vergleich zum Juli-Update weist das Szenario extrem kalter Temperaturen trotz eines höheren Ausgangsfüllstands größere Unterdeckungen auf. Es ist also nicht besser geworden, sondern schlechter – obwohl mehr Gas eingespeichert wurde. Der Gasverbrauch in den letzten zwei Monaten lag deutlich höher als im Vorjahreszeitraum. Die aktualisierten Lastprofilanalysen weisen deshalb einen gesteigerten Gasjahresverbrauch für 2025 aus. Und das ist natürlich problematisch.
Darüber hinaus ist die Befüllung der Gasspeicher im EU-Binnenmarkt insgesamt weniger stark vorangeschritten als technisch möglich und im Juli-Update modelliert. Selbst INES hatte im Juli noch mit einer deutlich höheren Befüllung der europäischen Speicher gerechnet. Die erhöhte Befüllung deutscher Speicher wird im September-Update durch eine geringere Befüllung europäischer Speicher überkompensiert. Das heißt: Wir haben zwar mehr eingespeichert, unsere Nachbarn aber nicht – und das gleicht sich negativ aus.
Hier seht ihr die Szenarien:
Normaltemperaturen führen zu moderaten Restbeständen,
sehr warme Temperaturen zu etwa 50 %. Wird es jedoch
wirklich kalt, sind die Speicher bis Ende Januar leer.
Ohne Speicher können wir unser Gas nicht mehr nutzen.
Wir brauchen Gas für die Stromerzeugung, für die
Industrie und zum Heizen. Und für alle, die jetzt
sagen: „Wir brauchen mehr Wärmepumpen“ –
Freunde, woher kommt der Strom für die
Wärmepumpen im Winter? Genau: aus
Gaskraftwerken. Und was brauchen Gaskraftwerke? Gas.
Wir sind also wieder zu 100 % wetterabhängig, wie in den letzten Jahren auch. Ob wir wieder Glück mit einem milden Winter haben, ist die große Frage. Klar ist: Wird es ein harter Winter, reicht das Gas definitiv nicht. Ich mache ja immer meine eigenen Berechnungen. Diese hier stammt noch aus dem Juni. Ich habe mit 73 % Ende August gerechnet, tatsächlich sind es 71 %. Ich habe also eher positiv gerechnet. Ich bin ebenfalls von maximal 81 % Befüllung ausgegangen, was realistisch ist. Bei Normaltemperaturen komme ich Anfang April auf etwa 2 %. Das würde gerade so reichen, aber nur mit massiven Einsparungen. Wie diese aussehen würden, ist Thema eines anderen Videos.
Schauen wir noch kurz auf Europa insgesamt:
Am 20.09.2024 hatten wir 93 % in den Speichern, dieses
Jahr sind es nur noch 81 %. In Österreich reicht der
Speicherbestand rechnerisch für über ein Jahr, in
Belgien hingegen nur für etwa 5 % des Jahresverbrauchs.
In Deutschland sind es rund 21 %. Wir werden sehen, wie
sich das weiterentwickelt. Ich werde natürlich weiter
darüber berichten. Aber eines ist klar: Bei einem
fiesen Winter wird es zu massiven Problemen kommen.
In diesem Sinne, bis zum nächsten Video. Euer Stefan von Energie Klima.
Jakobus 4,6 um so reicher aber ist die Gnade, die er gibt. Darum spricht er: »Gott widersteht den Hochmütigen; den Demütigen aber gibt er Gnade«.
1. Petrus 5,5 Ebenso ihr Jüngeren, ordnet euch den Ältesten unter; ihr alle sollt euch gegenseitig unterordnen und mit Demut bekleiden! Denn »Gott widersteht den Hochmütigen; den Demütigen aber gibt er Gnade«.
Viel Zeit bleibt uns nicht mehr. Am 2. Februar ist das Neujahr der Bäume, wie ihr wisst, enden an dem Tag die Update hier, ob es einen neuen Countdown bis Purim gibt, weiß ich nicht. Zu dem Thema Bäume sagt uns die Bibel auch einiges: Matthäus 3,10 Es ist aber auch schon die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt. Jeder Baum nun, der keine gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen!
Warnung vor falschen Propheten
→ Mt 24,3-13.24; Lk 6,43-46; Apg 20,29
Matthäus 7 Vers 15 Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind! 16 An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Sammelt man auch Trauben von Dornen, oder Feigen von Disteln? 17 So bringt jeder gute Baum gute Früchte, der schlechte Baum aber bringt schlechte Früchte. 18 Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte bringen, und ein schlechter Baum kann keine guten Früchte bringen. 19 Jeder Baum, der keine gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. 20 Darum werdet ihr sie an ihren Früchten erkennen. 21 Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. 22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wundertaten vollbracht? 23 Und dann werde ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Gesetzlosen!
18:39 Uhrzeit Die kommende Gas-Stromkatastrophe: Will man Deutschland VORSÄTZLICH ins offene Messer laufen lassen? Hallo auf meinem Ingenieurskanal. Jetzt zum Thema die Gasstrommangellage. Will man das deutsche Volk vorsätzlich ins offene Messer laufen lassen? Die Frage kann ich nicht beantworten, aber ich möchte Ihnen meine Argumente darlegen, weswegen das irgendwie schon so aussieht. Und wenn Sie das interessiert, was wir hier haben: Wir haben meine Bestätigung meiner Befürchtungen meiner zwei letzten Videos. Die ist leider gekommen jetzt über die letzten Daten der letzten Tage. Und ja, da wird’s einem anders. Und ich frage: Vielleicht ist es ja auch Absicht. Und weswegen das Absicht sein könnte, möchte ich in einem größeren Aspekt darstellen.
Aber jetzt gehen wir erstmal zu dieser Kurve, die wir hier sehen, die ich schon mehrfach dargestellt habe. Kurz in eigener Sache: Die zwei letzten Videos, die ich gemacht habe, sind gut gelaufen. Danke dafür für die vielen Zuhörer. Unabhängig davon, ich habe den Kanal nicht monetarisiert, um Geld damit zu verdienen, das kann ich Ihnen gesichert sagen. Ich bin nur damals davon ausgegangen, dass ich über einen monetarisierten Kanal mehr Zuhörer bekomme. Das ist tatsächlich so. Ingenieurwesen – ob ich jetzt da 50 Euro oder 2 Euro pro Monat einnehme – die brauche ich nicht. Da müsste ich mich hier mit diesen stundenlangen Einsprechern nicht hinsetzen. Das rechnet sich nicht. Buch schreiben genauso. Wenn Sie ein Buch schreiben, dann können Sie in den meisten Fällen nur mit völligem Unsinn Geld verdienen. Fakten interessieren in Deutschland nicht.
Ich habe bereits Bücher geschrieben. Wenn ich das umrechne, komme ich vielleicht auf einen Stundenlohn von zehn Cent. So, jetzt gehen wir zur Sache. Ganz kurz die Wiederholung oder Nachrechnung. Hier haben wir die Kurve vom NDR, die endet beim 8.1. Dargestellt ist der Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2021. Das ist eigentlich nicht relevant, weil damals hatten wir die Atomkraftwerke noch dran. Heute haben wir sie nicht mehr. Eigentlich ist das ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Heutzutage wird aus Umweltschutzgründen viel Strom aus Gas erzeugt. Für jede Kilowattstunde Strom muss ich etwa zwei Kilowattstunden Heizwert an Gas reinstecken, weil Gasturbinen nur etwa 50 % Wirkungsgrad haben. Atomkraftwerke und Braunkohlekraftwerke haben wir abgeschaltet, um ganz umweltfreundlich zu sein. Ich habe das Gefühl, dass es Absicht ist, dass wir hier in eine Katastrophe reinlaufen. Politik mit Kopf hat gesagt, dass dieser Gasspeicher von Habeck eingesetzt wurde. Wir wissen, dass die Grünen hundertprozentig weg von fossilen Energien wollen. Das ist aus meiner Sicht als Ingenieur völlig unrealistisch.
Zum einen wegen der Bevölkerungsdichte. Darüber wird nie gesprochen. Sie brauchen Fläche, um Energie zu erzeugen – genauso wie der Bauer Fläche braucht, um etwas zu ernten. Zum anderen fehlen uns für die winterliche Überbrückung die Speicher. Pumpspeicherkraftwerke sind die halbwegs vernünftigsten Speicher, aber dafür sind unsere Berge zu niedrig. Die Schweiz hat da andere Vorteile. Die Schweiz revidiert gerade ein Atomkraftwerk. Ich gehe davon aus, dass sie das im Winter machen, weil sie derzeit viel Wasser haben. Im Sommer lassen sie das Atomkraftwerk wieder an und pumpen über Pumpspeicherkraftwerke hoch, um tagsüber den Leistungshunger zu decken. Das ist meine Interpretation.
Wir erzeugen jetzt Strom aus Gas, weil Gas nur etwa halb so viel CO₂ ausstößt wie Braunkohle. Umwelttechnisch ist das angeblich gut. Präkär wird es an zwei Stellen., Wir sehen hier die Monate. Januar, Februar, März usw. Beim Durchschnitt sieht man oben ein Plateau. Das erklärt sich durch Wochenenden, Feiertage und geringeren Leistungsbedarf. Was mich schon vor Tagen ins Grübeln gebracht hat: Dieses Plateau fehlt jetzt. Die Speicherstände sinken weiter.
Wir betreiben Wärmepumpen mit Strom. Wir fahren Elektroautos. Elektroautos brauchen im Winter deutlich mehr Strom wegen Batterieheizung und Ladeverlusten. Wärmepumpen brauchen bei Kälte überproportional mehr Strom, weil der Wirkungsgrad sinkt. Wenn ich von 0 auf 20 Grad heizen muss, brauche ich deutlich mehr Energie als von 10 auf 20 Grad.
Das bedeutet: Bei Kälte ziehen Wärmepumpen richtig Strom, den wir über Gas erzeugen müssen. Und das ist doppelt schlecht, weil LNG ein Klimakiller ist. Beim LNG-Transport verdunsten große Mengen Methan, das etwa 25-mal klimaschädlicher ist als CO₂. Rein klimatechnisch wäre Braunkohle aktuell sogar besser. Ein Punkt, den viele vergessen: Der kürzeste Tag ist der 21. Dezember, aber der kälteste Tag ist im Durchschnitt um den 15. Januar. Das bedeutet, es wird noch kälter, und der Leistungsbedarf steigt weiter.
Jetzt zu den Zahlen: Wir liegen aktuell bei etwa 50 % Gasspeicherfüllstand. In der letzten Arbeitswoche haben wir etwa 1,2 bis 1,3 Prozentpunkte pro Tag verloren. Am Wochenende etwa die Hälfte. Überschlägig verlieren wir etwa 1 Prozentpunkt pro Tag. Wir dürfen aber nicht unter 10 % fallen. Das sind noch etwa 40 Tage. Das ist Ende Februar. Und das ist schön gerechnet. Wahrscheinlich kommen wir da nicht hin. Verlängert man die Kurve, landet man eher Mitte Februar. Das funktioniert nicht.
Will man die Bevölkerung vorsätzlich ins offene Messer laufen lassen? Wir sehen ja jetzt schon Todesfälle. Wie viele tote Rentner noch aus Wohnungen geholt werden, kann ich nicht sagen. Aber ich habe das Gefühl, man macht das absichtlich. Warum? Um zu zeigen, wie unzuverlässig fossile Energien sind, um dann alles auf Sonne und Wind umzustellen. Dass wir genau zu dieser Zeit im letzten Jahr über 14 Tage weder Wind noch Sonne hatten, wird ignoriert. Es wird argumentiert, fossile Energien seien unzuverlässig. Die Logik dahinter ist fragwürdig. Viele sogenannte Experten können nicht einmal aus einer Energiemenge eine durchschnittliche Leistung berechnen. Sie halten sich aber für moralisch überlegen.
Ich kenne solche Leute persönlich. Mittelwertigkeitskomplexe, ideologisch getrieben. Viele landen im Journalismus oder in der Politik. Das ist reine Ideologie. Man will die Bevölkerung mit Gewalt weg von fossilen Energien bringen. Es gibt Anschläge auf Autos. Klimaschutz steht im Grundgesetz. Autofahren ist kein Menschenrecht mehr. Die Industrie soll stillgelegt werden. Wir haben faktisch eine feindliche Übernahme der Demokratie durch eine Einheitspartei. Merz ist mit allen ins Bett gestiegen. Er lässt sich jetzt von allen treiben. Entweder aus Dummheit oder Absicht. Für Dummheit sprechen manche Aussagen einzelner Politiker. Für Vorsatz spricht, dass man vielleicht Unruhen provozieren will, um stärkere Gesetze durchzusetzen. Zensur wurde offen gefordert.
Ich gehe davon aus, dass bei etwa 30 % Gasspeicherstand ein Lockdown droht.Das könnte in etwa zwei Wochen sein. Dann müsste man bis Ende April durchziehen. Ein Vierteljahr Stillstand – damit ist Deutschland wirtschaftlich platt.
Die Alternative wäre, die Gasmangellage auszurufen, die Industrie abzuschalten und den Verbrauch zu halbieren. Dann hätten wir zwar weniger Verbrauch, aber keine industrielle Produktion mehr. Beides zerstört Deutschland. Das wird kein Kanzler überleben. Also bleibt aus meiner Sicht nur die Eskalation nach außen – ein Krieg, um von der eigenen Verantwortung abzulenken. Wir werden beruhigt, bis es kracht. Das kennen wir aus anderen Bereichen. Man erzählt uns, wir könnten Hyperschallraketen abfangen. Das ist Unsinn, aber es dient der Beruhigung.
Das System ist eskaliert. Der Winter ist diesmal einfach Winter. Deutschland hat eine hohe Bevölkerungsdichte und eine einheitliche Wetterlage. Anders als große Länder können wir das nicht ausgleichen. Deutschland zahlt jetzt den Preis. Atomkraftwerke wurden abgeschaltet, während andere Länder sie weiter nutzen. Selbst in der Ukraine laufen sie weiter. Ich habe das Gefühl, dass wir hier vorsätzlich in den Ruin getrieben werden. Entweder durch Energiechaos oder durch Krieg. Beides endet schlecht. Man kann diese Kurven nicht ignorieren. Das sieht jeder normal denkende Mensch. Und trotzdem wird weiter beschwichtigt. Ich weiß nicht, was geplant ist. Aber so dumm kann man eigentlich nicht sein. In diesem Sinne: das Wort zum Samstag. Tschüss.
Update vom 12. Januar 2026
Heizung tot nach Blackout – jetzt zeigt sich die ganze Wahrheit! Hier ist der Text dazu:
Berlin war kein normaler Stromausfall.
Was in diesen Tagen in der Hauptstadt passiert ist,
wird offiziell als Sabotagefall behandelt. Ein
Angriff auf kritische Infrastruktur. Kabel
beschädigt, zehntausende Haushalte ohne Strom. Die
Polizei verstärkt den Schutz. Politiker sprechen
von einem Einzelfall.
Doch genau hier beginnt das Problem.
Denn der Strom kam zurück – und trotzdem blieben viele Wohnungen kalt. Heizungen starteten nicht mehr. Steuerplatinen waren zerstört, Wärmepumpen eingefroren, Gas- und Ölkessel außer Gefecht. Techniker berichten von Totalschäden. Kosten im fünfstelligen Bereich. Und während Berlin langsam wieder leuchtet, sitzen Menschen weiterhin im Kalten.
Und jetzt stell dir diese
Frage:
Was wäre, wenn das nicht Berlin wäre, sondern deine
Stadt?
Was wäre, wenn bei dir der Strom für zwei Tage weg
ist, er zurückkommt – und deine Heizung danach tot
ist? Keine Reparatur, keine Ersatzteile,
monatelange Wartezeiten. Genau das ist hier
passiert. Nicht theoretisch, nicht irgendwann,
sondern jetzt. Experten sprechen bereits von einem
Testlauf. Nicht offiziell, nicht geplant, aber
real. Ein Test dafür, wie stabil dieses System
wirklich ist, wenn es unter Druck gerät. Und Berlin
hat gezeigt: Es reicht ein einziger Schlag, und das
Kartenhaus beginnt zu wackeln.
Berlin war kein Unfall. Berlin war eine Warnung.
Nachdem der Strom in Berlin zurück war, begann das eigentliche Chaos. Techniker berichten übereinstimmend: Nicht einzelne Geräte, sondern ganze Heizsysteme sind ausgefallen. Wärmepumpen, deren Leitungen geplatzt sind. Gas- und Ölheizungen, deren Steuerungen durch Spannungsspitzen zerstört wurden. In vielen Fällen sprechen Fachbetriebe von Totalschäden. Keine Reparatur, kein Reset, kein einfacher Austausch eines Bauteils. Mehrere Heizungsfirmen schildern das gleiche Bild: überlastete Notdienste, Wartezeiten von Wochen, fehlende Ersatzteile. Die Kosten für neue Anlagen liegen oft zwischen 10.000 und 15.000 Euro – Summen, die für viele Haushalte schlicht nicht stemmbar sind.
Und das alles nach einem Stromausfall, der offiziell bereits als behoben gilt.
Ich habe mit Menschen gesprochen, die seit Tagen wieder Strom haben, aber noch immer ohne funktionierende Heizung sitzen. Die Wohnung ist kalt, die Innenraumtemperatur niedrig. Kinder schlafen mit dicken Decken, ältere Menschen frieren. Und dann kommt der nächste Schock: Selbst wenn man schnell handeln will, darf man es oft gar nicht. Denn genau hier greift das politische Regelwerk – das Gebäudeenergiegesetz, die kommunale Wärmeplanung. Sie entscheiden, was ersetzt werden darf und was nicht.
Eine alte Gasheizung einfach austauschen –
in vielen Fällen verboten.
Auf Fernwärme umsteigen – in zahlreichen Straßen
nicht verfügbar oder mit Anschlusskosten verbunden,
die jenseits jeder Vernunft liegen. Wärmepumpe
installieren – Lieferzeit Monate, Handwerker
ausgebucht. Das ist kein Versagen einzelner
Behörden, sondern ein strukturelles Problem. Das
System ist auf Normalbetrieb ausgelegt, nicht auf
den Ernstfall.
Und ich frage mich:
Was passiert, wenn so etwas nicht nur in einem
Berliner Bezirk geschieht?
Was, wenn es hunderttausende Haushalte betrifft?
Berlin zeigt gerade, wie dünn das Sicherheitsnetz
wirklich ist. Nicht in Planspielen, sondern im
echten Leben. Die Heizung ist tot, das Gesetz
blockiert die Lösung – und der Winter wartet nicht.
Während politische Verlautbarungen weiterhin
Entwarnung signalisieren, zeichnen reale Gasdaten
ein anderes Bild. Offiziell gilt die
Versorgungslage als stabil, die Speicher als
ausreichend gefüllt, die Importe als gesichert.
Doch ein Blick auf die tatsächlichen Flüsse und
technischen Rahmenbedingungen offenbart eine
wachsende Diskrepanz zwischen Aussage und Realität.
In der kältesten Phase des Winters gingen die LNG-Importmengen zurück. Gleichzeitig stieg der Gasverbrauch spürbar an. Diese Entwicklung ist kein Zufall, sondern physikalisch erklärbar. Die Regasifizierung von Flüssiggas ist temperaturabhängig. Sinkt die Außentemperatur, verlangsamt sich der Prozess. Um die gleiche Menge Gas ins Netz einzuspeisen, müssen zusätzliche Brenner zugeschaltet werden – die wiederum Gas verbrauchen. In extrem kalten Perioden sinkt damit die effektive Nettoeinspeisung.
Hinzu kommt ein zweiter Faktor, der
öffentlich kaum thematisiert wird:
Die Exportströme nahmen parallel zu den sinkenden
Importen zu. Gas floss weiterhin in Nachbarländer,
während im Inland die Nachfrage stieg. Rechtlich
gedeckt, marktwirtschaftlich logisch – politisch
jedoch hochbrisant. Denn es widerspricht der
zentralen Botschaft, man habe jederzeit ausreichend
Reserven für den eigenen Bedarf. Besonders
auffällig ist: Diese Entwicklung kam nicht
überraschend. Wetterprognosen, Verbrauchsdaten und
technische Abhängigkeiten waren bekannt. Dennoch
hielt man öffentlich an der Erzählung fest, eine
Gasmangellage sei ausgeschlossen. Doch genau hier
liegt der systemische Schwachpunkt. Der europäische
Gasmarkt funktioniert nicht nach
Solidaritätsappellen, sondern nach Verfügbarkeit
und Preis. Wenn ein Land mehr nachfragt, tun andere
das gleichzeitig. In einem solchen Umfeld schrumpft
der Handlungsspielraum rapide. Was auf dem Papier
als Reserve existiert, ist in der Praxis oft
bereits verplant oder wirtschaftlich gebunden.
Diese Realität trifft auf eine Infrastruktur, die seit Jahren unter Wartungsdruck steht. Wartungsintervalle wurden verschoben, Kapazitäten maximal ausgelastet, Redundanzen reduziert. Ein technischer Ausfall, ein ungeplanter Stillstand oder eine weitere Sabotage hätten unmittelbare Folgen – nicht theoretisch, sondern messbar. Damit verdichtet sich ein Bild, das politisch kaum kommuniziert wird: Die Stabilität der Gasversorgung hängt nicht an einer einzelnen Entscheidung, sondern an einer Kette von Annahmen. Und jede dieser Annahmen steht unter Druck. Sinkende Importe, steigender Verbrauch, laufende Exporte, technische Abhängigkeiten – und ein Marktmechanismus, der keine Rücksicht auf politische Narrative nimmt. Während sich die Energie- und Versorgungslage zuspitzt, wird ein weiteres Problem sichtbar: Das politische System verliert an Handlungsfähigkeit. Nicht weil niemand die Risiken erkennt, sondern weil Verantwortung zerfällt. Koalitionen brechen auseinander, Regierungen arbeiten nur noch geschäftsführend. Entscheidungen werden vertagt, Zuständigkeiten verschoben.
Offiziell heißt es, das habe nichts mit der Energiekrise zu tun. Inoffiziell ist das Gegenteil der Fall.
Ich habe diese Mechanismen aus nächster Nähe erlebt. Es gibt Ministerien, in denen Fachleute genau wissen, wie angespannt die Lage ist. Es gibt Behörden, die intern Szenarien durchrechnen, die öffentlich niemand hören will. Doch diese Einschätzungen stoßen an eine unsichtbare Wand – weil politische Entscheidungen nicht technischer Logik folgen, sondern Koalitionsarithmetik und Umfragewerten. Und währenddessen sitzt du zu Hause und fragst dich, warum sich alles so träge anfühlt. Das System ist nicht auf gleichzeitige Krisen ausgelegt. Es funktioniert, solange man Zeit gewinnt. Doch Zeit ist kein neutraler Faktor mehr. Für dich bedeutet das ganz konkret: steigende Abschläge, unsichere Planbarkeit, Leben auf Sicht. Für Unternehmen Investitionsstopp, Personalabbau. Für Kommunen Sparhaushalte und sinkende Resilienz. Berlin war der sichtbare Auslöser. Doch das eigentliche Problem liegt tiefer. Systeme zeigen ihren wahren Zustand nicht im Normalbetrieb, sondern unter Belastung. Und genau diese Belastung erleben wir gerade. Berlin war nicht das Ende. Berlin war der Anfang.
💥Gas-KRISE spitzt sich zu: Verband
WARNT vor leerem Gasspeicher!
Werden jetzt deutschlandweit die
Heizungen abgeschaltet oder fallen sie einfach
aus?
Die Gasheizungen sind in ganz großer Gefahr – und
unsere Stromversorgung ebenfalls. Denn wir produzieren
ja wiederum einen erheblichen Teil unseres Stroms mit
Gas. Und wir sehen hier: Es reicht nicht aus. Die
Gasspeicher sind auf Rekordtief. Verbände warnen vor
Engpässen. Und das muss man sich einmal vorstellen,
Leute, was hier gerade passiert. Wir befinden uns in
einer absolut schrecklichen, ganz schlimmen Lage.
Besonders die Menschen in Berlin: Nach dem Blackout
haben sie jetzt erst seit ein paar Tagen wieder Strom.
Und nun kommen wir direkt zur nächsten
Horrorszenario-Situation – nämlich, dass wir so wenig
Gas haben wie schon sehr lange nicht mehr.
Passt auf, folgendermaßen wird das hier geschrieben:
„Die deutschen Gasspeicher sind auf Rekordtief. Angesichts anhaltender Tiefsttemperaturen könnte dies laut Verbänden zu Engpässen führen. Auch über diesen Winter hinaus bleibt die Lage angespannt.“
Und wir sind ja über die letzten Jahre hinweg immer irgendwie ganz okay durch den Winter gekommen. Das hat schon irgendwie gereicht. Warum? Weil wir keine starken Winter hatten. Aber was bekommen wir jetzt aktuell mit? Wir haben hier einen der härtesten Winter seit Ewigkeiten.
Schaut euch das an:
Bahnverkehr im Norden eingestellt, Einschränkungen bis
zum Mittag, Unfallchaos auf Autobahnen. Berlin und NRW
atmen auf, heißt es. Und es werden Temperaturen von
minus 20 bis minus 30 Grad angesprochen. Das sind wir
nicht mehr gewohnt. Ich kann mich an einen Winter
erinnern – das müsste um 2010 herum gewesen sein – da
stand ich wirklich vom Boden bis zu den Knien,
teilweise fast bis zur Hüfte im Schnee. Wir hatten 80
Zentimeter, teilweise fast einen Meter Neuschnee. Wir
waren nur am Schaufeln, wussten gar nicht mehr, wohin
mit dem Schnee. Die Autos waren komplett eingeschneit.
In diesem Ausmaß – auch mit minus 10 bis minus 20 Grad
– habe ich so einen Winter in Deutschland seitdem nicht
mehr erlebt. Aber vielleicht kommt das jetzt wieder.
Und wir hatten in den letzten Tagen hier bei uns in der
Region schon einen richtig heftigen Winter. Wirklich
heftig. Und jetzt kommt die Situation, dass dadurch
natürlich der Gasbedarf massiv steigt.
Folgendes:
Zu Jahresbeginn sind die deutschen Gasspeicherstände so
niedrig wie nie zuvor zu dieser Jahreszeit – seit
Beginn der systematischen Datenaufzeichnung im Jahr
2011. Der Verband Initiative Energien Speichern (INES)
zeigt sich vor diesem Hintergrund besorgt. Zitat:
„Die Speicherfüllung für den Winter 2025/26 reicht für den Fall eines extrem kalten Winters trotz der neuen LNG-Importkapazitäten nicht aus“,
sagt Geschäftsführer Heinemann der Berliner Zeitung.
Und das ist die Realität, Leute.
Wer sich auf diese Regierung verlässt und glaubt, dass wir hier in einem Land leben, in dem man ausreichend Strom, Gas, Öl, Benzin und Diesel zur Verfügung hat, der ist falsch gewickelt. Der ist komplett falsch gewickelt.
So wird das nicht funktionieren. Das haut nicht hin. Der liebe Stefan von „Autokino“ – Grüße gehen raus – hat bei X eine Grafik von INES gepostet. Bislang entleeren sich die Speicher exakt wie 2024, nur etwa 25 Prozent stärker. Hier die Vorausberechnung von INES vom November: Wenn sich der Speicherverlauf wie 2024 entwickelt, besteht ab etwa 20 Prozent eine Gasmangellage. Und wenn man sich diese Grafik anschaut, dann sieht das wirklich absolut verheerend und beängstigend aus. In was für eine Situation wir hier kommen, das darf man nicht unterschätzen.
Und jetzt überlegt mal:
Wir sollen nicht mehr mit Kohle heizen. Also keine
Briketts mehr, keine Holzscheite im Kamin. Nein, das
ist alles viel zu gefährlich, wegen CO₂-Ausstoß und so
weiter. Alles wird uns madig geredet. Gleichzeitig
haben wir eine Regierung, die nicht in der Lage ist,
auch nur ernsthaft zu prüfen, ob wir unsere eigenen
Gasvorkommen in Deutschland nutzen sollten. Zu sagen:
„Ja, die müssten wir jetzt vielleicht mal aus dem Boden
holen.“ Ich habe dazu vor etwa drei Jahren schon ein
umfangreiches Video gemacht. Könnt ihr euch gerne hier
auf dem Kanal noch einmal anschauen. Aber nein – das
passiert natürlich nicht.
Weiter im Text:
Am 5. Januar waren lediglich 53 Prozent der deutschen Gasspeicher gefüllt. Das geht aus Daten des Branchenverbandes Gas Infrastructure Europe hervor. Zum Vorjahreszeitpunkt waren die Speicher um rund 20 Prozent stärker gefüllt. Und wenn wir jetzt tatsächlich einen so starken, anhaltenden Winter bekommen wie in den letzten Tagen – deutlich stärker als im letzten und vorletzten Jahr – dann sehe ich wirklich schwarz. Dann sehe ich wirklich schwarz. Bereits am 27. Dezember lag der Wert noch bei 58,7 Prozent. Das heißt: Innerhalb von etwa zwei Wochen sind rund 4 Prozentpunkte der Speicherfüllung verschwunden. Da kann sich jeder selbst ausrechnen, wie schnell das Ganze kritisch wird. Im September lagen die deutschen Gasspeicher mit einer Füllmenge von 77 Prozent bereits auf einem Rekordtief. Der Verband INES sieht die aktuellen Werte als Resultat politischen Versagens. Zitat:
„Die bestehenden politischen Rahmenbedingungen wurden nicht genutzt, um höhere Füllstände sicherzustellen.
Dass andere EU-Mitgliedstaaten im Vergleich mit Deutschland besser dastehen, ist ein deutliches Indiz dafür, dass die Wintervorsorge durch politische Rahmenbedingungen spürbar verbessert werden kann.“
Tja, Leute. Das ist die Realität. Ich möchte mich an dieser Stelle herzlich bedanken – bei einem sehr guten Kinderbuchautor – für all das, was wir hier gerade erleben. Und natürlich bei der geschätzten ehemaligen Ampel-Regierung, die dafür gesorgt hat, dass die letzten Atomkraftwerke abgeschaltet wurden. Das muss man sich mal vorstellen.
Auch Die Welt berichtet und schreibt:
„Der trügerische Füllstand der deutschen Gasspeicher.
An diesem Wochenende sinken die Füllstände unter die 50-Prozent-Marke – ein historischer Tiefstand zu Beginn des Jahres.
Die Bundesenergieministerin erklärt, sie sehe keine Auffälligkeiten.“
Sorry, wenn ich jetzt lache – das ist Galgenhumor. Aber
man kann das doch nicht ernsthaft wegreden und so tun,
als sei alles in Ordnung.
„Gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen.“ Jetzt
überlegen wir mal: Wie ist eigentlich die offizielle
Aussage, was passiert, wenn der Gasmangel wirklich zu
groß wird? Im ersten Schritt werden Großverbraucher
abgeschaltet – die Industrie. Die Unternehmen können
ihre Hallen nicht mehr beheizen, nicht mehr
produzieren, nicht mehr arbeiten. Im nächsten Schritt
erst kommen die Haushalte. Glaubt ihr ernsthaft, dass
die Einsparungen der wenigen verbliebenen
Industriebetriebe ausreichen, um das zu kompensieren?
Ich wage das stark zu bezweifeln. Und was ist mit den
Folgekosten für diese Unternehmen? Produktionsausfälle,
Insolvenzen, Arbeitsplatzverluste? Aber gut – böse
gesagt könnte man meinen: Wer heute noch in Deutschland
produziert, ist selbst schuld.
Nein, das sage ich bewusst nicht. Denn diese Regierung
hat von Energiepolitik schlicht keine Ahnung. Diese
sogenannte Energiewende, die hier seit Jahren
vorangetrieben wird, ist eines der größten
strukturellen Probleme, die wir tagtäglich aushalten
müssen.
Update vom 13. Januar 2026
Gefahren für Gasspeicher - keine Behörde interessierts! - Mit
Stefan:
Hallo Leute, das ist mein tausendstes Video – also ein
Special. Deswegen habe ich mir heute einen Special-Gast
dazugeholt: Maurice von Politik mit
Kopf.
Servus Maurice!
Maurice:
Servus Stefan, ich grüße dich. Danke für die Einladung.
Stefan:
Gerne. Wir haben heute ein sehr interessantes Thema:
Was könnte eigentlich mit unseren Gasspeichern
passieren? Welche Gefahren drohen noch?
Gestern habe ich euch kurz vorgestellt, wie es
aussieht, wenn man die Gasspeicher einfach weiter
entleert und man in eine Gasmangellage kommt. Heute
schauen wir uns die weiteren Gefahren an. Maurice und
ich haben letzte Woche telefoniert, und dieses
Telefonat war legendär, weil wir beide kaum glauben
konnten, was wir innerhalb kürzester Zeit im Internet
gefunden haben.
Wir starten mit meiner Zahl des Tages: 45,4
%.
Das ist der aktuelle Füllstand der Gasspeicher. Das ist
besonders wichtig, weil es die INES-Berechnung gab –
dieser grüne Streifen –, die von 20 % ausgegangen ist.
Das hätte bedeutet, man streift die Gasmangellage
nur.
Aber ihr seht hier: Wir stehen bei rund 45 % – und zwar
zum Ende des Januars. Heute ist der 13. Januar, und wir
werden diese 45 % heute reißen. Wir liegen also
deutlich unter dem, was prognostiziert wurde.
Maurice:
Meine Zahl des Tages liegt aktuell bei 31,5
Euro pro Megawattstunde, und zwar für den
Dutch-TTF-Kontrakt zur Lieferung im Februar.
Kleiner Disclaimer: Ich bin auch investiert in den
Dutch TTF, ich habe also ein finanzielles Interesse
daran, dass der Gaspreis steigt. Aber viel wichtiger
ist, dass der Gasmarkt langsam realisiert, dass Gas
nicht so sicher ist, wie wir uns das gedacht haben.
Wenn man sich amerikanische Seiten anschaut, wird dort „Natural EU Gas“ gehandelt, und überall steht inzwischen, dass LNG geopolitische Risiken birgt. Das darf man deutschen Politikern eigentlich nicht erzählen, denn für sie ist LNG die Lösung aller Probleme. Aber das kannst du ja widerlegen: LNG kann uns nicht retten.
Stefan:
Genau. Ich habe mir die letzten Tage angeschaut. Am 10.
Januar hatten wir Importe:
– Niederlande: 23 %
– Belgien: 22 %
– Norwegen: 42 %
– LNG: nur 12 % dessen, was wir durchschnittlich
importieren
LNG ist also nur ein sehr kleiner Teil. Man braucht die Schiffe, man braucht das Gas, und es gibt nur begrenzt Luft nach oben.
Warum Gasspeicher so wichtig sind, sehen wir an
folgendem Beispiel:
Am 7. hatten wir knapp 3.000 GWh Import, aber 1.100 GWh
Export. Netto blieben 1.877 GWh.
Der Verbrauch lag an diesem Tag aber bei 5.300
GWh.
Hätten wir keine Gasspeicher gehabt, aus denen rund
3.400 GWh entnommen wurden, wäre zwei Dritteln
Deutschlands das Gas abgedreht worden – inklusive
Haushalten, Stromerzeugung, Industrie.
Speicher sind extrem wichtig, LNG ist nur ein kleines
Rädchen.
Maurice:
Und jetzt versuch das mal einem Politiker zu erklären.
Die sagen bis heute: Alles, was importiert wird,
reicht. Du hast gerade gezeigt, dass über 50 % fehlen
würden.
Stefan:
Genau. Und selbst die Leitungen sind am Limit. Die
Norwegen-Pipeline zum Beispiel wurde am 10. Januar mit
1.330 GWh betrieben, obwohl sie eigentlich für 1.277
GWh ausgelegt ist – also mehr Druck, genau wie du
gesagt hast. Viel mehr geht da nicht.
Vergleich das mit LNG: 150 GWh hier, 67 GWh dort, 108 GWh dort – gegenüber über 1.300 GWh aus Norwegen. LNG liegt maximal bei 300 GWh, vielleicht 750 GWh, wenn alles perfekt läuft. Aber dafür braucht man Schiffe und Gas.
Maurice:
Dazu kommt die Temperaturabhängigkeit der
Regasifizierung. In der Ostsee treiben Eisschollen,
Eisbrecher sind unterwegs. Normalerweise nutzt man
Meerwasserwärme, um LNG zu regasifizieren. Bei Kälte
wird das langsamer und ineffizienter. Dann schaltet man
Gasbrenner zu – wir verbrennen also Gas, um Gas zu
erhitzen.
Ob dann noch die volle Kapazität erreicht wird, ist
fraglich.
Und Norwegen hat ein weiteres Problem: Die Pipelines wurden letztes Jahr nicht gewartet. Gasco hat Wartungen in den Jahren davor durchgeführt, dieses Jahr aber darauf verzichtet, um mehr Gas liefern zu können. Sie selbst sagen, dass dadurch das Ausfallrisiko steigt. Fällt ein Verdichter aus, fehlt plötzlich über 40 % unserer Gasimporte.
Stefan:
Und genau darüber haben wir letzte Woche gesprochen: Es
reicht ein technisches Problem – oder ein
Angriff.
Wir haben innerhalb weniger Minuten sensible Stellen
gefunden. Pipelines, die nicht redundant sind, mit frei
zugänglichen Anlandestationen. Zäune, durch die man
fast greifen kann. Feldwege direkt daneben.
Wenn dort jemand sabotiert, ist das keine Drei-Tage-Reparatur. Ich habe Behörden informiert: BKA, LKA, Staatsschutz, Verfassungsschutz – niemand reagiert. Selbst Betreiber wollten nicht reagieren, bis ich Details nennen konnte, die man nur von Fotos aus dem Internet kennt.
Maurice:
Das ist grob fahrlässig. Das sind fünf Minuten Arbeit
für eine Sabotage. Und es gibt keine Ersatzstation,
keinen Bypass. Wenn das kaputt ist, gibt es kein Gas
mehr.
Stefan:
Alle Redundanzen laufen bereits unter Volllast. Fällt
eine Leitung aus Norwegen weg, verlieren wir ein
Drittel bis die Hälfte der Importe. Dann ist die
Gasmangellage da – vermutlich innerhalb weniger Wochen.
Maurice:
Und es gibt kaum Schutz. Früher bei Atomkraftwerken gab
es bewaffnete Security. Heute bei kritischer
Energieinfrastruktur praktisch niemanden.
Stefan:
Und Gasspeicher sind noch schlechter geschützt. Oft nur
Zaun, Schloss, kein Stacheldraht.
Dazu kommt: Es sind nicht „unsere“ Speicher. Jeder kann
Gas einspeichern. Polen oder Italien zapfen aktuell
massiv unsere Speicher an. Wir könnten 100 % Füllstand
haben und uns gehört theoretisch 0 %.
Maurice:
Und je teurer der Spotmarkt wird, desto attraktiver
wird es, das gespeicherte Gas zu verkaufen. Das
verstärkt das Problem noch.
Stefan:
Genau. Und wenn wir diesen Winter gerade so überstehen,
wie füllen wir die Speicher im Sommer wieder? Wenn wir
nur bei 20–30 % starten, reicht es nächstes Jahr nicht
mehr.
Maurice:
Ich glaube, das Erste, was passiert, ist die
Beschlagnahmung von Industriegas – etwa bei BASF. Das
Gas wird der Industrie weggenommen. Aber die
Abschaltung dauert Wochen. Chemieanlagen gehen kaputt,
verlieren Zulassungen, müssen neu abgenommen werden.
Stefan:
Und die Bundesregierung zögert, weil sie
entschädigungspflichtig ist. Sobald Gas weggenommen
wird, muss gezahlt werden. Für viele Firmen ist das der
letzte Anstoß, Deutschland zu verlassen.
Maurice:
Und selbst mehr Kohleverstromung ist begrenzt. Wenn
Flüsse zufrieren und Kohle nicht transportiert werden
kann, stehen Kraftwerke still.
Stefan:
Ihr seht: Es bleibt extrem spannend – und extrem
gefährlich.
Vielen Dank dir, Maurice, für dieses Gespräch.
Maurice:
Danke dir. Bis zum nächsten Mal.
Stefan:
Bis zum nächsten Video. Ciao.
Update 17. Januar 2026
Gasimporte fallen! Gaspreise explodieren! Polarluft bis -30° im Anmarsch - Netzagentur schläft!
Aber weiß eigentlich jemand, wann der Winter beginnt,
wann er endet, wie kalt oder wie warm er wird?
Das sind interessante Worte vom Chef der
Bundesnetzagentur. Leider sind diese Worte schon drei
Jahre alt, bald vier. Inzwischen wird er an ganz
anderen Aussagen gemessen – und genau die schauen wir
uns jetzt an. Wir ernten die Früchte der letzten Jahre.
Deutschland hat eigene sogenannte Flüssiggas-Terminals,
mit denen wir Gas importieren können. Dazu kommen
Norwegen, Belgien, Holland und Frankreich. Das macht
uns stabil. Schauen wir uns nun an, wohin die Rakete
geflogen ist. Ihr seht: Der Gaspreis ist förmlich
explodiert – von etwa 25 bis 26 Euro pro Megawattstunde
auf heute im Peak über 38 Euro. Der Handel für heute
ist noch nicht abgeschlossen. Der Gaspreis springt nach
oben. Kaltes Wetter und relativ leere Speicher machen
uns vermutlich einen Strich durch die Rechnung.
Wir können heute alles plausibel belegen und die Bundesnetzagentur analysieren, die inzwischen ihre eigenen wissenschaftlichen Studien ignoriert und sie sinnbildlich wie Konfetti zum Fenster hinauswirft. Das ist wirklich phänomenal, denn am Ende geht es um nichts Geringeres als die Abschaltung der Industrie. Und wenn wir noch einmal über die Solidarität in der Europäischen Union sprechen: Das würde bedeuten, bevor den Deutschen das Gas zum Heizen ausgeht, müsste der Franzose seine Glashütten abstellen, seine Industrie stilllegen, damit der deutsche Hintern nicht friert. Wer das glaubt, glaubt auch an den Weihnachtsmann. Schauen wir uns noch einmal die früheren Aussagen des Chefs der Bundesnetzagentur an, als er noch offen über die Realität gesprochen hat:
Wenn die Speicher rechnerisch bei 100 % wären, dann reicht das bei einem durchschnittlichen Winter für etwa zweieinhalb Monate Gasbedarf in Deutschland – falls wir komplett auf russisches Gas verzichten müssten. Aber weiß jemand, wann der Winter beginnt, wann er endet, wie kalt oder wie warm er wird? Wissen wir, ob wir in eine Notlage geraten? Wissen wir, wie es unseren europäischen Nachbarn geht, für die es Solidaritätsverpflichtungen gibt? Es gibt einfach zu viele Unbekannte. Deshalb kann das niemand seriös vorhersagen. Was wir tun können: Wir appellieren dringend. Jeder eingesparte Kubikmeter Gas ist gut fürs Klima, gut für den Geldbeutel und gut für die Vorsorge. Deshalb bitten wir die Industrie und die privaten Verbraucher, alles zu tun, was möglich ist.
Damals wurde noch um Einsparungen gebeten. Heute wird das vollständig ignoriert. Der Anstieg des Gaspreises kam unmittelbar nach der Ankündigung des Chefs der Netzagentur, man könne einfach Gas kaufen, weil es überall verfügbar sei. Das Interessante ist: Ich habe es bereits im letzten Video gezeigt – der Markt gewährleistet keine Versorgungssicherheit. Und hier sehen wir, dass die Importe in den letzten zwei Wochen zurückgegangen sind. Wenn unser Gas weniger wird, reagiert der Markt nicht mit mehr Importen, sondern mit weniger. Das ist kein Spaß. Hinzu kommt die massive Gasverstromung. In der Europäischen Union – 27 Mitgliedstaaten – sehen wir teilweise Spitzen von 122 Gigawatt Gasverstromung pro Stunde. Dafür benötigt man rund 204 Gigawatt Gas, und das 24 Stunden am Tag. Kein Wunder, dass die Gasspeicher schrumpfen wie ein Adventskalender.
Eigentlich müsste Klaus Müller das besser wissen. Er hat selbst gesagt, dass jeder eingesparte Kubikmeter Gas gut fürs Klima sei. Da kommt die Ideologie wieder durch. Jetzt hört euch den entscheidenden Teil an, den viele immer vergessen:
Wenn die Bundesregierung eine Gasnotlage ausrufen
würde, gilt europäisches Recht. Dann müsste die
Bundesnetzagentur eingreifen. Besonders geschützte
Verbraucher sind private Haushalte, Krankenhäuser und
Pflegeheime – diese würde man nicht abschalten wollen.
Industriebetriebe hingegen müssten gegebenenfalls
abgeschaltet werden, wenn schlicht zu wenig Gas da ist.
Ob man das nun Gasnotlage oder Mangellage nennt, ist
egal. Wir müssen mit dem Mythos aufräumen, dass
geschützte Kunden absolut vor Abschaltungen sicher
sind. Das ist schlicht nicht korrekt. Ich habe selbst
für Politiker gearbeitet und die Verordnungen gelesen.
Politiker lassen sich oft nur Zusammenfassungen geben.
Die EU-SOS-Verordnung umfasst über 100 Seiten. Auf
Seite 65 steht Folgendes: In Notfällen und aus
hinreichenden Gründen kann ein Mitgliedstaat
beschließen, dass die Gasversorgung bestimmter
kritischer Gaskraftwerke Vorrang vor der Gasversorgung
bestimmter Kategorien geschützter Kunden hat, wenn der
Ausfall dieser Kraftwerke dem Stromnetz schweren
Schaden zufügen würde. Übersetzt aus
Politikerdeutsch:
Wenn du neben einem systemrelevanten Gaskraftwerk
wohnst, bekommt zuerst das Kraftwerk Gas – und erst
dann, wenn überhaupt noch etwas übrig ist, du.
So viel zur angeblichen Sicherheit geschützter Kunden. Schauen wir nun auf den Gasmarkt: Die Futures sind explodiert. Der Februar-Kontrakt stieg um über 13 %, der März-Kontrakt noch stärker. Auch die Handelsvolumina steigen deutlich. Es sieht so aus, als lägen viele Short-Positionen im Wintermarkt.
Schon im November wurde berichtet, dass der Preisverfall durch neue Short-Positionen verursacht wurde – Gas wurde verkauft, das physisch gar nicht vorhanden war. Das kennen wir vom Silbermarkt. Jetzt die harte Realität: Wir importieren netto weniger als 22 Terawattstunden Gas pro Woche, verbrauchen aber rund 33 Terawattstunden. Und wir sind mitten im Winter. Diese hohen Verbräuche können noch viele Wochen anhalten. Viel hängt von Wind- und Sonnenstrom ab. Aber die Speicher sind EU-weit deutlich leerer als im Vorjahr. Statt eines milden Winters bekommen wir einen kalten – und das wird ein Problem.
Viele Länder haben zwar Gas, aber:
zu geringe Speicher
zu geringe Pipeline-Kapazitäten
oder sie brauchen das Gas selbst
Spanien hat volle Speicher, aber wir bekommen das Gas nicht her. Portugal ist zu weit weg. Belgien ist ein Transitland mit kaum Speicher. Die Niederlande haben selbst nur noch rund 38 % Füllstand. Sinkt dort der Speicher, sinken unsere Importe. Der Markt kann nicht gegen die Physik arbeiten. Dazu kommen Transportkosten, Netzentgelte und technische Grenzen. Eines ist klar: Knappheit wird über den Preis signalisiert – und dieser Preis beginnt jetzt erst richtig zu steigen. Das war diese Woche ein heftiger Anstieg, und ich rechne mit weiteren. Ich bin kein Anlageberater. Vertraut niemals blind auf meine Einschätzungen. Hochrisikoprodukte können sich in Minuten drehen. Was sich aber vermutlich nicht ändert: Es wird kalt. Und dann wird man sehen, wie die Bundesnetzagentur reagiert, wenn Probleme offen zutage treten. Die EU-SOS-Verordnung verpflichtet Länder zur Solidarität. Wenn zum Beispiel Polen in eine Mangellage gerät, müssten wir Gas liefern – selbst wenn wir dafür Industrie abschalten müssten. Doch niemand schaltet freiwillig die eigene Industrie ab, damit der Nachbar nicht friert. Solidarität endet meist dort, wo sie einen selbst betrifft. Am 20. November sollen neue Speicher-Updates kommen. Ich kann mir ausrechnen, wie sie aussehen werden: nicht besonders gut.
Ich bin gespannt, wie der Gasmarkt reagiert – und wie
du das Ganze siehst.
Bis bald.
Update vom 20. Januar 2026
In all den Videos, die ich in dieser Rubrik gepostet habe, wird offensichtlich, wenn es mit einer großen Kälte im Januar und Februar weitergeht, haben wir ein Problem. Um es deutlich zu machen, poste ich dieses Video hier, und lasse ChatGPT eine ausführliche Zusammenfassung machen.
Die Sendung widmet sich einer außergewöhnlich inhaltsreichen Wetter- und Naturlage, die sowohl durch intensive Polarlichtersichtungen als auch durch markante winterliche Wetterentwicklungen auf der Nordhalbkugel geprägt ist. Aufgrund der Themenfülle ist die Sendung bewusst umfangreicher gestaltet.
Ein zentrales Thema sind die in vielen Regionen
Mitteleuropas beobachteten Polarlichter. Ursache
hierfür sind starke Sonnenstürme, bei denen geladene
Teilchen (Elektronen und Protonen) von der Sonne ins
All geschleudert werden. Treffen diese Teilchen auf das
Magnetfeld der Erde, werden sie in Richtung der
Polarregionen gelenkt. Dort regen sie in Höhen von etwa
80 bis 500 Kilometern Gase der Erdatmosphäre an,
wodurch die typischen Leuchterscheinungen
entstehen.
Die Farben der Polarlichter hängen dabei von der Art
der beteiligten Gase und der Höhe ab: Grünes und rotes
Licht entsteht durch Sauerstoff, blaues und violettes
durch Stickstoff. Je stärker die Sonnenstürme sind,
desto weiter können Polarlichter auch in südlichere
Breiten vordringen.
Klar wird jedoch betont, dass Polarlichter
keinen direkten Einfluss auf das
Wetter haben, da Wetterprozesse hauptsächlich
in den unteren 10 Kilometern der Atmosphäre
stattfinden.
Darüber hinaus wird die langfristige Rolle der Sonne erläutert: In Phasen geringer Sonnenaktivität kann durch verstärkte kosmische Strahlung die Wolkenbildung zunehmen, was langfristig kühlere Klimaphasen begünstigt – ein Effekt, der beispielsweise während der „Kleinen Eiszeit“ eine Rolle spielte. Die aktuelle Phase ist hingegen durch eine vergleichsweise hohe Sonnenaktivität gekennzeichnet.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf extremen
Schneefällen im Osten Russlands beziehungsweise im
Nordpazifikraum. Dort führten sehr kalte, gleichzeitig
aber feuchte Luftmassen in Verbindung mit relativ
warmem Meerwasser zu außergewöhnlichen Schneemengen von
teils über zwei Metern.
Verstärkt wurde das Ereignis durch geografische
Faktoren wie Gebirge sowie durch den sogenannten
Lake-Effekt, bei dem feuchte Luft über Wasserflächen
zusätzliche Niederschläge erzeugt. Solche
Konstellationen treten äußerst selten auf und gelten
als historisch außergewöhnlich.
Die Analyse der Schneedecke auf der Nordhalbkugel zeigt, dass sich rund um den Nordpol vergleichsweise wenig verändert, während sich in Europa deutliche Verschiebungen abzeichnen. In Osteuropa und Teilen der Ukraine wird zeitweise ein Rückgang der Schneedecke erwartet, während in Mitteleuropa – insbesondere in Deutschland – die Wahrscheinlichkeit für neue Schneedecken wieder zunimmt.
Unterschiedliche Wettermodelle (amerikanisches GFS und europäisches ECMWF) zeigen dabei teils stark voneinander abweichende Szenarien. Insgesamt deutet sich jedoch eine ausgeprägte Grenzwetterlage an: Kalte Luftmassen aus dem Norden treffen auf mildere Luft aus dem Süden. Daraus resultieren große Temperaturunterschiede, wechselnde Niederschlagsarten und regional sehr unterschiedliche Wetterverläufe.
Für Deutschland zeichnet sich in den kommenden Tagen und Wochen folgendes Bild ab:
Im Norden und Osten häufiger Kälte, zeitweise Dauerfrost und zunehmende Schneefallchancen
Im Westen und Südwesten zunächst mildere Phasen mit mehr Niederschlägen, später ebenfalls kälter
Im Süden starke Temperaturgegensätze durch Nebel- und Inversionslagen sowie föhnige Effekte in Bergregionen
Insgesamt steigende Wahrscheinlichkeit für Schneefälle, insbesondere in der zweiten Wochenhälfte und gegen Monatsende
Eine nachhaltige milde Wetterphase ist nicht in Sicht. Stattdessen bleibt der Winter präsent, mit wiederholten Kälterückfällen und teils winterlichen Straßen- und Naturverhältnissen.
Die Sendung zeigt eindrucksvoll, wie eng Sonnenaktivität, atmosphärische Prozesse und großräumige Wetterlagen miteinander verflochten sind. Während die Polarlichter ein faszinierendes Naturschauspiel darstellen, prägen komplexe Luftmassenbewegungen und Modellunsicherheiten das winterliche Wettergeschehen in Europa. Insgesamt bleibt die Wetterlage dynamisch, winterlich und regional sehr unterschiedlich.
SOS Warnung, jetzt schnallt euch an, denn hier kommen die Beweise, dass wir spätestens Mitte Februar einen Dunklen und kalten Winter, in unseren Räumen erleben: INES Gasspeicherupdate - Gasmangellage kommt
Das mit Spannung erwartete neue Gasupdate der
Gasspeicherbetreiber (INES – Initiative Energien
Speichern) sorgt aktuell für große Unruhe. Die
zentrale Frage lautet: Reicht das Gas für den
Winter – oder nicht?
Die im Video vorgestellte Analyse kommt zu einem
alarmierenden Ergebnis und widerspricht in wesentlichen
Punkten den offiziellen, eher beruhigenden Aussagen.
Zum 19. Januar liegt der Füllstand der
deutschen Gasspeicher bei 41,8 %. Zum
Vergleich:
Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es
63,85 % – also rund 22
Prozentpunkte mehr.
Im letzten Winter lag der Tiefstand bei etwa 28 %. Kritisch wird die Situation jedoch bereits ab 20 %, da unterhalb dieser Marke:
der Druck in den Speichern sinkt,
Gas technisch nicht mehr in gewohnter Menge ausgespeichert werden kann,
eine offizielle Gasmangellage droht.
INES erklärt die Lage mit dem Hinweis: „Mildere
Witterung entschärft die Situation.“
Doch genau hier setzt die Kritik des Videos an.
Ein Blick auf die Wetterprognosen (u. a. wetter.de) zeigt:
Der aktuelle Winter ist alles andere als mild.
Der Januar könnte der kälteste seit bis zu 15 Jahren werden.
Auch der Übergang in den Februar wird voraussichtlich sehr kalt ausfallen.
Kaltes Wetter bedeutet automatisch: höherer Gasverbrauch – sowohl für Heizung als auch für Stromerzeugung.
In besonders kalten Phasen wurden zuletzt:
bis zu 1,3 % der Gasspeicher pro Tag verbraucht,
aktuell rund 0,5–0,6 % täglich.
Zusätzlich steigt der Gasbedarf für die Stromerzeugung:
Aktuell werden rund 21.000 Megawatt Strom aus Gas erzeugt.
Das entspricht etwa 42.000 Megawattstunden Gas pro Stunde.
Hochgerechnet auf 24 Stunden sind das fast 1.000 Gigawattstunden Gas pro Tag.
Zum Vergleich:
Über LNG kommen derzeit nur 300–400 Gigawattstunden pro Tag nach Deutschland.
Zwar ist die LNG-Infrastruktur in Europa technisch vorhanden, jedoch:
sind rund 50 % der LNG-Terminals ungenutzt,
es fehlen schlicht ausreichend LNG-Schiffe.
Aktuelle Durchschnittswerte (31 Tage):
LNG-Importe: ca. 408 GWh/Tag
Gesamte Gasimporte: ca. 3.152 GWh/Tag
Davon werden etwa 771 GWh/Tag exportiert
Netto verbleiben rund 2.300 GWh/Tag in Deutschland
Der tägliche Verbrauch liegt jedoch bei rund 4.000 GWh – die Differenz wird aus den Speichern entnommen.
INES rechnet für Ende Januar mit einem Speicherstand
von 41 %.
Tatsächlich liegt Deutschland bereits jetzt
unter dieser Marke, obwohl der Januar noch
nicht vorbei ist.
Das bedeutet:
Die Prognose unterschätzt den realen Verbrauch deutlich.
Laut Berechnung müssten die nächsten 10 Tage praktisch keine Entnahme stattfinden – was nur bei Temperaturen von +5 bis +8 °C realistisch wäre.
Die aktuellen Wetterprognosen sprechen jedoch klar dagegen.
Ein Blick auf frühere INES-Vorhersagen zeigt:
Ab Februar lagen Prognosen teils bis zu 20 % daneben.
Auch in diesem Winter liegt der tatsächliche Speicherstand bereits deutlich unter den Modellrechnungen.
Je nach Berechnungsgrundlage ergeben sich folgende Szenarien:
Optimistisches INES-Szenario: ca. 18 % Restfüllstand
Realistisches Szenario laut Video: 12 % oder weniger
Ein Speicherstand von 12 % würde bedeuten:
massive Einschnitte für die Industrie,
Produktionsdrosselungen oder Stillstände,
Schließungen von Schwimmbädern, Skiliften, öffentlichen Einrichtungen,
stark steigende Gaspreise,
erneute politische Appelle zum Energiesparen.
Wohnungen würden zwar nicht sofort kalt, aber die wirtschaftlichen Folgen wären erheblich.
Sollten Temperaturen wie im Referenzjahr 2010 auftreten:
könnten die Gasspeicher bis Mitte Februar vollständig entleert sein,
der Gasbedarf wäre nicht mehr vollständig deckbar,
es müsste aktiv entschieden werden, wer noch Gas erhält und wer nicht.
Auch die Hoffnung auf Unterstützung aus Europa ist begrenzt:
Europäische Speicher liegen insgesamt rund 10 % unter Vorjahr.
Länder wie Österreich, Belgien oder Kroatien haben selbst deutlich geringere Reserven.
Spanien und Portugal verfügen zwar über LNG, haben aber nur begrenzte Speicherkapazitäten.
Die Ukraine liegt bei etwa 30 %, wäre aber im Krisenfall ebenfalls auf Hilfe angewiesen.
Zusätzliche Unsicherheiten entstehen durch:
geopolitische Spannungen,
mögliche Ausfälle von Infrastruktur,
politische Entscheidungen internationaler Partner.
Ein Lieferstopp oder größere Störung hätte massive Auswirkungen.
Zum Schluss gibt es eine positive Nachricht:
Aserbaidschan liefert erstmals Gas nach Deutschland
Umfang: ca. 1,5 Milliarden Kubikmeter
Das entspricht rund 15 Terawattstunden, also etwa 41 GWh pro Tag
Das reicht nicht, um die Lage zu entspannen – ist aber zumindest ein kleiner Beitrag.
Nach der im Video dargestellten Analyse ist eine Gasmangellage kaum noch abzuwenden, sofern nicht:
außergewöhnlich milde Temperaturen eintreten,
oder kurzfristig massive zusätzliche Gaslieferungen erfolgen.
Der Winter bleibt damit energiepolitisch extrem spannend – mit potenziell weitreichenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen.
Update vom 23 Januar 2026
Fritz Vahrenholt zur Gasmangellage: Die Stunde der Wahrheit hat geschlagen
Die deutsche Energieversorgung steht vor einer ihrer größten Bewährungsproben seit Jahrzehnten. Sinkende Gasfüllstände, geopolitische Unsicherheiten, eine witterungsabhängige Stromerzeugung und politische Grundsatzentscheidungen treffen in diesem Winter in dramatischer Weise aufeinander. Im Interview analysiert Prof. Dr. Fritz Vahrenholt, ehemaliger Umweltsenator von Hamburg und ausgewiesener Energieexperte, die aktuelle Lage – und kommt zu einem ernüchternden Fazit: Deutschland bewegt sich energiepolitisch auf einem gefährlichen Pfad.
Die deutschen Gasspeicher befinden sich auf einem historisch niedrigen Niveau. Anfang Januar lagen sie bei rund 53 Prozent, kurze Zeit später bereits bei etwa 41 Prozent – mit täglichen Entnahmen von 0,6 bis 1 Prozent. Dabei ist zu berücksichtigen, dass ein erheblicher Teil des gespeicherten Gases sogenanntes „Kissengas“ ist, das technisch nicht entnommen werden kann.
Ab einem Füllstand von etwa 20 bis 30 Prozent nimmt der Druck in den Speichern stark ab, wodurch die Entnahmeleistung deutlich sinkt. Fällt der Füllstand weiter auf 10 bis 20 Prozent, ist es aus Bohrenspeichern technisch kaum noch möglich, Gas zu fördern. Die Versorgungslage wird dann stark vom Wetter abhängig.
Sollte es – wie meteorologisch möglich – im Februar zu einer weiteren Kälteperiode kommen, droht Deutschland die Alarm- oder sogar die Notfallstufe des Gasnotfallplans. In diesem Fall würde die Gasversorgung der Industrie massiv eingeschränkt, um die Wärmeversorgung von Haushalten sicherzustellen. Die Folge wären Produktionsstillstände in zentralen Industriezweigen wie Chemie, Glas, Papier und Kunststoff.
Zwar bezieht Deutschland weiterhin Gas über Pipelines und LNG-Terminals, doch auch diese Mengen sind begrenzt. Bei extremer Kälte liegt der tägliche Bedarf bei etwa fünf Terawattstunden. Davon stammen rund drei Terawattstunden aus Pipelines, etwa 0,5 bis 1 Terawattstunde aus LNG-Importen. Der Rest kam bislang aus den Speichern.
Fallen diese Speicherlieferungen weg, bleibt nur etwa drei Viertel der üblichen Versorgung übrig – zu wenig, um sowohl Haushalte als auch Industrie zu bedienen. Die Priorisierung der Wärmeversorgung bedeutet zwangsläufig industrielle Stillstände mit erheblichen wirtschaftlichen Schäden.
Die Situation verschärft sich zusätzlich durch den geplanten Ausbau von Gaskraftwerken. Nach dem Ausstieg aus der Kernenergie sollen sie Versorgungssicherheit gewährleisten, insbesondere in Zeiten ohne Wind und Sonne. Gerade im Winter treten jedoch häufig Ostwindlagen auf, bei denen sowohl Wind- als auch Solarstrom kaum verfügbar sind.
Die geplanten 12 Gigawatt neuer Gaskraftwerksleistung werden frühestens in fünf bis sechs Jahren zur Verfügung stehen und benötigen erhebliche zusätzliche Gasmengen. Damit steigt die Abhängigkeit von einem Energieträger, dessen Verfügbarkeit bereits heute kritisch ist.
Prof. Vahrenholt sieht einen zentralen Grund für die unzureichende Vorsorge in der politischen Fixierung auf Klimamodelle, die von dauerhaft milderen Wintern ausgehen. Die letzten drei vergleichsweise milden Winter hätten zu einer trügerischen Sicherheit geführt.
Demgegenüber verweist er auf wissenschaftliche Erkenntnisse zur solaren Aktivität. Die Sonne unterliegt einem etwa elfjährigen Zyklus, und statistisch treten kalte Winter in Europa häufig in Phasen geringer Sonnenaktivität auf. Das aktuelle solare Maximum liegt bereits hinter uns, ein solares Minimum wird in den kommenden ein bis zwei Jahren erwartet – historisch oft verbunden mit vermehrten Kältewellen in Mitteleuropa.
Ein weiterer Faktor ist der eingeschränkte Zugriff auf den Gasspeicher Haidach, der für die Versorgung Süddeutschlands von großer Bedeutung ist. Obwohl dieser Speicher maßgeblich aus deutschen Gaslieferungen befüllt wird, liegt er auf österreichischem Staatsgebiet. Durch neue vertragliche Regelungen darf Österreich nun gleichberechtigt Gas entnehmen.
Das Ergebnis zeigt sich deutlich: Während deutsche Speicher auf etwa 43 Prozent gefallen sind, liegt Österreich noch bei rund 52 Prozent. Für Süddeutschland hat sich die Versorgungslage dadurch spürbar verschlechtert.
Besonders kritisch bewertet Prof. Vahrenholt das Fracking-Verbot in Deutschland. In Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und der norddeutschen Tiefebene liegen nachweislich Gasvorkommen, die den Bedarf für rund 30 Jahre decken könnten. Technisch wäre eine Förderung innerhalb kurzer Zeit möglich – deutlich schneller als der Bau neuer Kraftwerke.
Deutschland verzichtet jedoch auf diese Ressourcen und importiert stattdessen teures Fracking-Gas aus den USA, das nicht nur ökologisch fragwürdig, sondern auch bis zu dreimal so teuer ist. Aus seiner Sicht ist diese Politik weder wirtschaftlich noch rational zu rechtfertigen.
Die Bundesregierung verfolgt offiziell das Ziel, bis 2045 vollständig auf Gas zu verzichten – plant jedoch gleichzeitig neue Gaskraftwerke. Parallel soll die Energieversorgung nahezu ausschließlich auf Sonne und Wind basieren, ergänzt durch Wasserstofflösungen, deren Wirkungsgradverluste enorm und deren Kosten extrem hoch sind.
Nach Ansicht von Prof. Vahrenholt wird hier versucht, ein zerstörtes Energiesystem mit „Krücken“ notdürftig zu stabilisieren. Das frühere deutsche Energiesystem sei zuverlässig, wettbewerbsfähig und preiswert gewesen – heute hingegen sei es politisch motiviert demontiert worden.
Ein zentraler Kritikpunkt bleibt der Ausstieg aus der Kernenergie. Wären die Kernkraftwerke weiterbetrieben worden, hätte man Gas für die Stromerzeugung einsparen und die Versorgungslage deutlich entspannen können. Eine Rückkehr zur Kernenergie hält Prof. Vahrenholt politisch jedoch derzeit für kaum durchsetzbar – zu viel Infrastruktur sei bereits zerstört worden.
Für Prof. Vahrenholt steht fest: Die kommenden Wochen und Monate werden eine Phase der Wahrheit für die deutsche Energiepolitik. Die Abhängigkeit von Gas wird sich schonungslos zeigen. Vorstellungen, das Gasnetz stillzulegen und alles über Strom und Wärmepumpen zu regeln, werden an der Realität scheitern.
Langfristig sieht er drei notwendige Korrekturen:
Erhalt und Nutzung des Gasnetzes
Förderung eigener Gasvorkommen
Rückkehr zu einer technologieoffenen Energiepolitik – inklusive Kernenergie
Ob die aktuelle Bundesregierung dazu in der Lage ist, bezweifelt er. Die wirtschaftlichen Folgen von Produktionsstillständen, hohen Energiepreisen und sinkender Wettbewerbsfähigkeit könnten jedoch den politischen Druck massiv erhöhen.
Die Stunde der Wahrheit hat geschlagen. Deutschland muss sich entscheiden, ob es Energiepolitik ideologisch oder realitätsnah betreiben will.
Update um 16:13 Uhrzeit
Rekordtief: Gasspeicher sind bedrohlich leer – Experte erklärt warum | NIUS Live vom 23.01.2026
Bereits nach wenigen Wochen Winter befinden sich die deutschen Gasspeicher auf einem historisch niedrigen Niveau. Mit einem aktuellen Füllstand von nur 38,9 Prozent wird im Januar ein Rekordtief erreicht. In einem Interview bei News Live warnt der Energieexperte Stefan Spiegelsberger (YouTube-Kanal Outdoor Chiemgau) eindringlich vor einer sich zuspitzenden Gasmangellage in Deutschland.
Laut Spiegelsberger entleeren sich die deutschen Gasspeicher derzeit mit rund 0,9 bis 1,3 Prozent pro Tag, abhängig von den Temperaturen. Bei anhaltend kaltem Wetter könnte die kritische Marke von 20 Prozent deutlich früher erreicht werden als von offiziellen Stellen prognostiziert. Ab diesem Schwellenwert droht laut Experteneinschätzung eine formelle Gasmangellage, da der notwendige Druck in den Speichern nicht mehr ausreicht, um ausreichend Gas bereitzustellen.
Berechnungen der Gasspeicherbetreiber gingen ursprünglich davon aus, dass Ende Januar noch rund 41 Prozent Gas vorhanden sein sollten. Tatsächlich liegt der Füllstand bereits deutlich darunter. Setzt sich diese Entwicklung fort, könnten die Speicher zum Winterende bei nur noch 10 bis 12 Prozent liegen – ein Wert mit weitreichenden Folgen.
Ab einem Füllstand von etwa 20 Prozent wären zunächst Industriebetriebe betroffen. Großverbraucher wie Chemieunternehmen, Bäckereien oder energieintensive Produktionsstätten müssten ihre Gasabnahme reduzieren oder den Betrieb teilweise einstellen. Viele dieser Anlagen lassen sich jedoch nicht einfach herunterfahren und wieder hochfahren, was Milliardenschäden zur Folge haben könnte.
Sinkt der Gasstand weiter, wären auch öffentliche Einrichtungen betroffen: Schwimmbäder könnten schließen, Straßenbeleuchtung reduziert werden, und auch die Stromversorgung geriete unter Druck. Da im Winter wenig Strom aus Wind- und Solaranlagen zur Verfügung steht, wird aktuell verstärkt Gas zur Stromerzeugung genutzt – was den Verbrauch zusätzlich erhöht.
Während Bundesregierung, Wirtschaftsministerium und Bundesnetzagentur offiziell Entwarnung geben und die Gasversorgung als gesichert bezeichnen, hält Spiegelsberger diese Einschätzung für gefährlich. Seiner Ansicht nach setzt die Politik auf eine Art „Energiepolitik der Hoffnung“: Man hoffe auf milde Temperaturen und günstige Wetterbedingungen.
Faktisch jedoch komme täglich weniger Gas nach Deutschland, als verbraucht werde. Selbst unter Einbeziehung von LNG-Importen liege die verfügbare Menge deutlich unter dem Bedarf an kalten Tagen. Deutschland verbraucht dann bis zu 5.000 Gigawattstunden Gas pro Tag, während nur etwa 2.300 Gigawattstunden verfügbar seien.
Die Bundesregierung verweist auf den Ausbau der LNG-Infrastruktur. Spiegelsberger räumt zwar ein, dass die Terminals vorhanden seien, sieht jedoch große logistische Probleme: Es fehle an verfügbaren LNG-Tankern, da viele langfristig gebunden seien. Zudem deckt LNG aktuell nur rund 13 Prozent der deutschen Gasimporte ab und könne eine Mangellage allenfalls verzögern, nicht verhindern.
Parallel zur angespannten Versorgungslage steigen die Gaspreise deutlich an. Spekulanten rechnen mit einer Gasmangellage und treiben die Preise weiter nach oben. Sowohl in Europa als auch in den USA sind innerhalb kurzer Zeit starke Preissprünge zu beobachten, was Verbraucher und Unternehmen zusätzlich belastet.
Die weitere Entwicklung hängt maßgeblich vom Wetter ab. Prognosen deuten auf eine mögliche Kälteperiode in den kommenden Wochen hin. Sollte diese eintreten, würde sich der Gasverbrauch weiter erhöhen und die Speicher noch schneller leeren. Laut Spiegelsberger hat sich Deutschland damit „mit den Wetterhoffnungen verzockt“.
Aus Sicht des Experten wären drei Maßnahmen dringend notwendig:
Früher Appell an die Bevölkerung, Gas zu sparen
Aktiver Gaseinkauf durch den Staat, inklusive zusätzlicher LNG-Beschaffung
Europäische Kooperation, um im Notfall gegenseitige Unterstützung zu ermöglichen
Bisher jedoch fehle es an klaren politischen Maßnahmen und transparenter Kommunikation.
Die aktuelle Lage der deutschen Gasspeicher ist ernst und birgt erhebliche Risiken für Wirtschaft und Gesellschaft. Trotz offizieller Beschwichtigungen deuten Verbrauchszahlen, Wetterprognosen und Marktreaktionen auf eine zunehmend kritische Situation hin. Ohne Gegenmaßnahmen droht Deutschland in den kommenden Wochen eine Gasmangellage mit weitreichenden Konsequenzen.
🙏