road of humbleness

Warnung an alle: Gas-Stromkatastrophe naht!

Update am Ende des Artikels: 23. Januar 2026   Noch ein Update um 16:13 Uhrzeit 

Dieser Artikel beruht auf einigen Videos, welche ich verlinken und zusammenfassen werde. Am Ende ein Apell an alle Christen. Aber zuerst diese Warnung hier: Gas-Stromkatastrophe naht! Man muss von weit mehr als 5.000 Toten ausgehen!

Hallo auf meinem Ingenieurskanal.
Jetzt zum Thema: Droht Deutschland die Stromkatastrophe?

Wenn Sie das interessiert: Ich nehme ungern das Wort „Katastrophe“ in den Mund, das sage ich Ihnen ehrlich. Aber Naturgesetze sind brutal, und sie lassen sich auch durch gute Absichten nicht verändern. Was wir hier sehen, sind die Gasfüllstände. Ich möchte Ihnen erklären, warum die Situation so prekär ist und warum ich davon ausgehe, dass in Deutschland innerhalb der nächsten drei Monate mindestens 5000 Menschen sterben werden, weil sie erfrieren. Wenn Sie interessiert, wie ich zu dieser Einschätzung komme, also meine Kausalkette, dann hören Sie bitte weiter zu.

Wir hatten kürzlich in Berlin einen Stromausfall, der etwa vier Tage gedauert hat. Dabei ist mindestens eine Person gestorben, eine weitere konnte gerade noch gerettet werden. Eine 84-jährige Frau ist erfroren. Ältere Menschen benötigen oft höhere Raumtemperaturen. Das ist einfach so. Früher habe ich viel Sport gemacht und stark geschwitzt, heute ist das nicht mehr der Fall.  Ich möchte zunächst die Zusammenhänge anhand der Energy-Charts erklären, denn die muss man grob verstehen. In den Energy-Charts sieht man die Leistung über der Zeit. Gezeigt ist die letzte Woche vor Weihnachten des vergangenen Jahres. In dieser Woche benötigten wir eine maximale Leistung von etwa 70 Gigawatt. Interessanterweise hat die Energiewende in der Mitte dieser Woche über zwei Tage hinweg mit Windkraft sehr gut funktioniert. So wünscht man sich das eigentlich immer. Leider ist das nicht die Regel.

Geht man in den Diagrammen weiter zurück, sieht man, dass das fehlende Angebot durch Gaskraftwerke ersetzt werden musste. Über zwei Tage hinweg wurden fast konstant rund 20 Gigawatt elektrische Leistung aus Gas eingespeist. Da Gaskraftwerke nur einen Wirkungsgrad von etwa 50 % haben, bedeutet das einen Gasverbrauch von rund 40 Gigawatt kontinuierlicher Leistung über zwei Tage. Damals lief die Industrie noch normal. Industrie und Haushalte zusammen verbrauchten im Winter etwa 70 Gigawatt. Das ist im Winter deutlich mehr als im Sommer. Genau das ist das grundlegende Problem, weshalb Wärmepumpen und Elektroautos in dieser Situation nicht zuverlässig funktionieren. Wenn sich diese Situation fortsetzt, werden wir mit hundertprozentiger Sicherheit einen Blackout erleben. Hundertprozentig. Denn elektrische Leistung kann man nicht aus dem Nichts erzeugen. Entweder wird es zu geplanten Abschaltungen kommen – sogenannte „Energy Holidays“, wie man sie aus Indien kennt – oder zu einem echten Blackout.

Ich rate dringend dazu, bei Netzproblemen alle Geräte abzuschalten, die viel Leistung benötigen. Dazu gehören elektrische Heizungen, Wärmepumpen, Herde, große Kühlanlagen und Elektroauto-Ladestationen mit 11 oder 22 Kilowatt. Wenn beim Wiederhochfahren des Netzes solche Verbraucher angeschlossen sind, bricht das Netz sofort wieder zusammen. Außerdem empfehle ich Netzfilter, da beim wiederholten Hochfahren starke Rückströme entstehen können, die elektrische Geräte zerstören. Das kann zu hunderttausenden beschädigten Elektrogeräten führen. Für diese Schäden kommt kein Netzbetreiber auf. Unsere Gasspeicher waren nie dafür gedacht, in großem Umfang Strom zu erzeugen. Genau das bricht uns jetzt das Genick. Wenn das Wetter so bleibt, wird es Tote geben. Wir befinden uns derzeit in einer Kältephase, und bei anhaltendem Kältewetter verschärft sich das Problem massiv.

Nach Weihnachten ist die Industrie wieder angelaufen. Der Strombedarf steigt wieder auf nahezu 80 Gigawatt. Davon müssen rund 20 Gigawatt durch Gasstrom gedeckt werden. Aufgrund des Wirkungsgrades bedeutet das einen enormen Gasverbrauch. Unsere Gasspeicher hatten ursprünglich ein Volumen von etwa 240 Terawattstunden. Davon sind aktuell nur noch etwa 120 Terawattstunden vorhanden, also rund 50 %. Das ist extrem wenig. Allein der jährliche Gasbedarf für Heizung lag in Deutschland früher bei etwa 550 Terawattstunden. Schon damals waren kontinuierliche Gaslieferungen notwendig. Jetzt versuchen wir zusätzlich, Strom aus Gas zu erzeugen und gleichzeitig Kohlekraftwerke zu ersetzen. Das kann nicht funktionieren. Pro Kopf gerechnet sind unsere Gasspeicher im internationalen Vergleich sogar relativ klein. Momentan verlieren wir etwa einen Prozentpunkt Füllstand pro Tag. Unter zehn Prozent können die Speicher nicht betrieben werden. Das bedeutet: Wir haben noch etwa 40 Tage. Die Heizperiode dauert aber noch deutlich länger, meist bis April.

Damit ist klar: Wir werden definitiv in eine Gasmangellage kommen. Ob es zu regionalen Abschaltungen, großflächigen Stromausfällen oder einem kompletten Zusammenbruch kommt, lässt sich nicht genau vorhersagen. In Berlin waren bei dem Stromausfall etwa 80.000 Menschen betroffen, und es gab mindestens einen Todesfall. Hochgerechnet auf ganz Deutschland und über mehrere Wochen hinweg ergibt sich daraus eine Größenordnung von mehreren tausend Todesfällen. Deshalb komme ich auf die Zahl von etwa 5000 Toten.

Wenn sich das Wetter nicht deutlich bessert, wird die Lage sehr ernst. Die Physik ist gnadenlos. Das, was in Berlin über wenige Tage passiert ist, droht uns über Wochen.

In diesem Sinne: Danke fürs Zuhören.
Euer Ingenieurskanal. Soweit dieses Video in Schriftform!

Nun das zweite Video, welches ich gestern gefunden habe:   Bundesnetzagentur ruft zum Gas sparen auf!

Liebe Freunde, heute möchte ich Ihnen mal etwas zeigen.
Also, ich sag’s mal so: Im Zweiten Weltkrieg hieß es ja immer:
„Genieß den Krieg, der Frieden wird fürchterlich.“ Jetzt würde ich einfach sagen: Genieß die Stromausfälle.
Wenn wir bald kein Gas mehr haben – und das geht jetzt gerade im Mordstempo – dann wird es richtig schlimm.
Sie wollen mehr wissen? Bleiben Sie dran, gleich geht’s los. Ja, liebe Freunde, der Winter wird jetzt wohl ein bisschen härter, als unsere ganzen Pussys da bei der schwarz-roten Koalition gehofft haben.
Es wird richtig kalt. Und wenn wir unseren Oberkopfgas hier bei der deutschen Netzagentur sehen – Klaus Müller von den Grünen –, der hat sich ja noch so ein altes Fossil aus der SPD-grün-gelben Koalition gehalten. Der versucht jetzt, gute Stimmung zu machen.
Der Kerl weiß aber ganz genau, dass das Gas jetzt ausgehen wird. Wir gehen erstmal kurz auf den Artikel, bevor ich das weiter erkläre.
Gucken Sie mal, liebe Freunde. „Aufruf zum Gassparen“. Jetzt fängt er schon wieder an wie früher mit den Waschlappen und so weiter – nicht mehr duschen wollen und bis zum Himmel stinken. „Speicher so leer wie nie – geht Deutschland das Gas aus?“
Ja, liebe Freunde, das wird es. Hier sehen wir diesen grünen Kumpanen.
Ich weiß nicht, wie man so einen Typen dahinsetzt – wahrscheinlich reine Postenverteilung, aber egal. Speicher hypeleer? Nein, das ist schon mehr.
Der Chef der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, Grüner, ruft die Deutschen zum Gassparen auf. „Speicher so leer wie noch nie.“
Die Meldung ist vom 8. Januar, also von gestern. Und wie gesagt: Die Gasstände sind sehr, sehr tief.
Und jetzt geht der eigentliche Winter erst so richtig los. Mit Beginn des Jahres 2026 sind die Füllstände der deutschen Gasspeicher auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der Erfassung. Und jetzt gucken wir mal – andere Nachrichten schreiben das auch:
„Füllstände der Gasspeicher laut Verband auf historischem Tief.“
Strenger Winter in Deutschland. Jetzt will ich Ihnen mal etwas zeigen, liebe Freunde.
Ich will das kurz erklären, bevor wir auf die eigentlichen Füllstände Bezug nehmen. Unsere Gasspeicher sind in der Regel riesige Kavernen.
Im Sommer pumpt man Gas rein, weil mehr geliefert wird, als man braucht.
Im Winter entnimmt man das Gas, weil die Menge, die wir brauchen, über die Leitungen allein gar nicht geliefert werden kann. Vielleicht würden die beiden deutsch-russischen Nordstream-Leitungen im Winter sogar reichen – ich weiß es nicht. Wir haben verschiedene Arten von Gasspeichern.
Das ist nicht einfach so: Gas rein, Gas raus.
So funktioniert das nicht. Es gibt das sogenannte Arbeitsgas.
Das ist die Menge, die wir tatsächlich entnehmen können. Je kleiner diese Menge wird, desto geringer wird der Druck –
und desto langsamer kann man das Gas entnehmen, bis es irgendwann gar nicht mehr geht. Unter dem Arbeitsgas gibt es fast noch einmal die gleiche Menge: das sogenannte Kissengas. Dieses Gas bleibt immer im Speicher.
Man kann es nicht entnehmen – würde man es versuchen, würden die Kavernen einstürzen. Das Kissengas sorgt für den Mindestdruck, damit das Arbeitsgas überhaupt gefördert werden kann. Es kann 30 %, teilweise sogar bis zu 50 % der Gesamtmenge ausmachen.
Es wird aber nie erwähnt, weil es faktisch nicht nutzbar ist. Zur Gasentnahme noch einmal kurz:
Je leerer der Speicher, desto geringer der Druck.
Die Entnahmerate sinkt. Gegen Ende des Arbeitsgases kommt nur noch sehr wenig heraus. Das ist wie an der Tankstelle:
Wenn statt 20 Litern pro Minute nur noch ein oder zwei Liter kommen, reicht das vorne und hinten nicht mehr. Jetzt schauen wir uns die Daten der Bundesnetzagentur an. Das sind die Speichermengen in den Gaskavernen. Andere Jahre sahen besser aus.
Selbst 2024/25 war es schon nicht mehr besonders gut. Am 7. Januar lagen wir bei 50,5 %.
Bei einer täglichen Entnahme von rund 1,5 % dürften es heute eher noch etwa 47 % sein. Das ist mit Abstand der niedrigste Füllstand, den wir jemals hatten. Wenn es in diesem Tempo weitergeht, sind wir in etwa 20 Tagen bei rund 20 %.
Ende Januar – und der Winter ist dann noch lange nicht vorbei. Noch einmal 20 Tage weitergedacht:
Dann wären die Speicher faktisch leer. Schon vorher wird es kritisch.
Unter 25 % sinkt die Entnahmegeschwindigkeit massiv. Spätestens Mitte Februar ist Schluss.
Dann gibt es kein Gas mehr – definitiv, wenn es so weitergeht. Das war absehbar.
Man konnte sich nicht ewig auf milde Winter verlassen. Seit dem ganzen Nordstream-Thema wurden die Startfüllstände jedes Jahr niedriger. Dieses Jahr werden wir zum ersten Mal kein Gas mehr entnehmen können, das ausreicht. Stromausfälle sind schlimm, aber Gasausfall bedeutet auch kein Strom.
Die Industrie kann nicht mehr produzieren. Das ist keine Horrorshow.
Und es nützt nichts, wenn die Bundesnetzagentur sagt, es bestehe kein Grund zur Sorge. Wir werden spätestens Mitte Februar „out of gas“ sein. Dann wird Gas nur noch lokal zugeteilt.
Zuerst wird die Industrie abgeschaltet – mit allen Folgen. Wir laufen auf eine Katastrophe zu. Liebe Berliner, ich hoffe, ihr habt den Stromausfall genossen.
Es wird noch viel schlimmer werden. Und besonders liebe Westdeutsche: Überlegt euch, wen ihr wählt. Wir steuern auf südafrikanische Verhältnisse zu:
Strom wird stundenweise abgeschaltet. Ein einst florierendes Industrieland wurde auf Dritte-Welt-Niveau gebracht. Solar, Wind, Wasserstoff aus Strom – das ist der größte Unsinn überhaupt. Es geht bergab.
Alles selbst verschuldet.

Die Gasspeicher sind jetzt unter 50 Prozent gefallen, und die Ausreden der Bundesregierung sind wirklich phänomenal. Viele haben sich gefragt, warum dort immer noch ein Grüner sitzt. Ja, der Chef der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, wurde von Robert Habeck eingesetzt. Inzwischen habe ich die Vermutung, dass er es entweder intellektuell nicht verstanden hat oder dass er versucht, die Amtszeit Robert Habecks nachträglich besser darzustellen, indem er dafür sorgt, dass die Regierung Merz in eine Gasmangellage läuft.

Ich sehe hier Ideologie vor rationalem Verstand. Es könnte sein, dass ein Grüner uns ins Verderben stürzt, denn die Aussagen der Bundesnetzagentur sind in meinen Augen grob fahrlässig. Man redet sich mit Argumenten heraus, die sehr leicht zu widerlegen sind. Uns wird erklärt, die Gasspeicher hätten an Attraktivität verloren und seien nicht mehr notwendig, da wir so viel LNG hätten. Wenn man sich jedoch die Zahlen anschaut, stellt man schnell fest: Entweder hat man im Mathematikunterricht gefehlt oder man handelt vorsätzlich.

Der Tiefstand der Gasspeicher setzt sich weiter fort. Uniper sieht die Versorgungssicherheit derzeit zwar als gegeben an, aber nicht mehr als garantiert. Die Bundesregierung setzt lieber auf LNG, hat aber offensichtlich nicht verstanden, wie das System funktioniert.  Ein Blick auf die aktuellen Speicherstände zeigt: Wir lagen bereits bei etwa 49 Prozent, Tendenz weiter fallend. Das erste Argument der Bundesnetzagentur lautet, es werde nicht nur ausgespeichert, sondern auch eingespeichert. Tatsächlich wurden an einem Tag rund 11 Gigawattstunden eingespeichert, während etwa 3.255 Gigawattstunden ausgespeichert wurden. Diese 11 Gigawattstunden werden dann als Beleg dafür genommen, dass es kein Problem gebe.

Faktisch entnehmen wir jedoch rund 3,2 Terawattstunden Gas pro Tag aus den Speichern. Gleichzeitig wird argumentiert, wir hätten ja LNG. Schaut man sich die LNG-Mengen an, lagen diese bei etwa 2,6 Terawattstunden pro Woche. Das bedeutet: Wir entnehmen aus den Speichern an einem einzigen Tag etwa die Menge, die wir in einer ganzen Woche als LNG erhalten.  Die Bundesregierung behauptet dennoch, es sei kein Problem. Betrachtet man die wöchentlichen Gasimporte, liegen diese bei maximal etwa 22 bis knapp 24 Terawattstunden pro Woche. Das klingt viel, ist es aber nicht, wenn man den Verbrauch betrachtet. Der durchschnittliche wöchentliche Gasverbrauch liegt über diesem Wert – und zwar mindestens bis Mitte März. Das heißt: Unser Verbrauch liegt wochenlang oberhalb dessen, was wir überhaupt importieren können.

Selbst wenn wir die LNG-Mengen verdoppeln würden, entspräche das gerade einmal dem, was wir in zwei Tagen aus den Speichern entnehmen. Diese Argumentation ist ideologisch verblendet. Ich unterstelle Klaus Müller ein parteipolitisches Interesse daran, dass CDU und Katharina Reiche scheitern.

Auch die Gasversorger selbst sagen inzwischen, dass die Situation unsicher geworden ist. Man muss wissen: Die aktuellen 49 Prozent Speicherstand sind Arbeitsgas. Das sogenannte Kissengas bleibt im Speicher und ist nicht nutzbar. Mit sinkendem Füllstand sinkt zudem die Entnahmegeschwindigkeit. Ab etwa 20 bis 25 Prozent kommt deutlich weniger Gas pro Stunde aus den Speichern.

Man kann das mit einer Gasflasche vergleichen: Ist sie voll, ist der Druck hoch. Ist sie fast leer, funktioniert es zwar noch, aber nur mit deutlich geringerer Leistung.

Europaweit stehen wir ebenfalls relativ schlecht da, da insgesamt wenig eingespeichert wurde. Dann kommt das Argument, man könne Gas am Spotmarkt kaufen. Ein Blick auf den Spotmarkt zeigt jedoch: Für Lieferungen im Februar wurden Kontrakte gehandelt, die am Ende rund 3,2 Terawattstunden Gas für den gesamten Monat liefern. Diese Menge entspricht genau dem, was wir an einem einzigen Tag aus den Speichern entnehmen. Und allein diese Menge führte bereits zu einer Preissteigerung von rund 2,9 Prozent. Wenn wir wöchentlich 22 bis 23 Terawattstunden importieren, aber deutlich mehr verbrauchen, ist die Behauptung der Bundesnetzagentur, Speicher seien weniger wichtig geworden, schlicht falsch. Ohne Gasspeicher gibt es keine ausreichende Gasversorgung. Ohne Speicher kommt es zwangsläufig zu Unterdeckungen. Wenn wir beispielsweise 29 Terawattstunden Gas pro Woche benötigen, aber nur 23 Terawattstunden importieren können, fehlen sechs Terawattstunden. Diese Lücke kann niemand schließen. Dann bleiben nur drei Möglichkeiten: Heizungen werden abgeschaltet, die Gasverstromung wird reduziert – was ein Stromproblem nach sich zieht – oder der Industrie wird das Gas abgestellt, obwohl diese es teilweise über langfristige Verträge beschafft hat.

Wenn bereits relativ kleine Spotmarktmengen deutliche Preissteigerungen verursachen, kann man sich ausrechnen, was passiert, wenn viele Marktteilnehmer gleichzeitig physische Lieferung benötigen. Dann rennen alle durch eine viel zu kleine Tür, und genau dieses Risiko ignoriert die Bundesregierung. LNG-Mengen lassen sich nur begrenzt steigern. Aus Norwegen kommen bereits maximale Mengen, und dort wurden Wartungen an Pipelines verschoben, um mehr Gas liefern zu können. Diese verschobenen Wartungen werden später zum Problem.

Alles hängt nun von der Witterung ab. Hinzu kommen Angriffe auf Infrastruktur in der Ukraine. Ob dort Gasspeicher direkt beschädigt wurden, ist unklar. Gasspeicher liegen hunderte Meter tief und explodieren nicht zwangsläufig. Wird jedoch die Verbindung zur Oberfläche zerstört, kann der Speicher unbrauchbar werden, ohne dass es eine große Explosion gibt.

Ich bin mir sicher, dass Klaus Müller bei der Bundesnetzagentur Risiken eingeht, die vermeidbar wären. Selbst wenn die Speicher aktuell noch reichen, werden sie bis zum Sommer weiter geleert. Wer glaubt, man könne mit den wöchentlichen Importmengen die täglichen Entnahmemengen aus den Speichern ersetzen, hat grundlegende mathematische Zusammenhänge nicht verstanden.

In den kommenden Wochen wird es zwar etwas milder, aber von warm kann keine Rede sein. Ob ausreichend Wind und Sonne für die Stromerzeugung zur Verfügung stehen, ist ebenfalls ungewiss. Insgesamt handelt die Bundesregierung erneut grob fahrlässig. Auch das Stromnetz ist weiterhin schlecht geschützt, und Sabotage bleibt ein Risiko.

Ich bin gespannt auf eure Meinung. Soweit dieses letzte Video! 

Wenn ich jetzt diese drei aktuellen Videos dazu nehme, sind die Warnungen der vorherigen Artikel, sehr ernst zu nehmen, besonders die Traum Vision, des 12 Jahre alten Mädchen, welche ich übersetzt in diesem Video online habe.  

Um die ganzen Prüfungen zu überstehen, ist die geistige Vorbereitung lebensnotwendig. Dies bedeutet, jeden Groll, auf wen auch immer, abzuschütteln. Die Bibel warnt uns eindringlich dazu.

Matthäus 7 Vers   1 Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!2 Denn mit demselben Gericht, mit dem ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit demselben Maß, mit dem ihr [anderen] zumeßt, wird auch euch zugemessen werden.  3 Was siehst du aber den Splitter im Auge deines Bruders, und den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?4 Oder wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Halt, ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen! – und siehe, der Balken ist in deinem Auge?5 Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann wirst du klar sehen, um den Splitter aus dem Auge deines Bruders zu ziehen! 6 Gebt das Heilige nicht den Hunden und werft eure Perlen nicht vor die Säue, damit diese sie nicht mit ihren Füßen zertreten und [jene] sich nicht umwenden und euch zerreißen.

1. Petrus 1,22 Da ihr eure Seelen im Gehorsam gegen die Wahrheit gereinigt habt durch den Geist zu ungeheuchelter Bruderliebe, so liebt einander beharrlich und aus reinem Herzen;

Johannes 13,34 Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr einander lieben sollt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt.

Galater 5 Vers 19 Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, welche sind: Ehebruch, Unzucht, Unreinheit, Zügellosigkeit;20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zorn, Selbstsucht, Zwietracht, Parteiungen;21 Neid, Mord, Trunkenheit, Gelage und dergleichen, wovon ich euch voraussage, wie ich schon zuvor gesagt habe, daß die, welche solche Dinge tun, das Reich Gottes nicht erben werden.

22 Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue[5], Sanftmut, Selbstbeherrschung.23 Gegen solche Dinge gibt es kein Gesetz.

1. Korinther 5,11 Jetzt aber habe ich euch geschrieben, daß ihr keinen Umgang haben sollt mit jemand, der sich Bruder nennen läßt und dabei ein Unzüchtiger oder Habsüchtiger oder Götzendiener oder Lästerer oder Trunkenbold oder Räuber ist; mit einem solchen sollt ihr nicht einmal essen.

1. Korinther 6,10 weder Diebe noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, noch Lästerer, noch Räuber werden das Reich Gottes erben.

Diese biblische Ermahnungen müssen wir zu Herzen nehmen, wenn wir in der kommenden Zeit Hilfe vom Himmel bekommen wollen. Die nächste Vorbereitung ist praktisch. Wasservorräte, und Lebensmittelvorräte. Solange man noch einkaufen kann, ist es ein Vorrat möglich. Wir brauchen nicht viel Geld, von jedem etwas, wenn Jeschua damals mit wenigen Fischen 5000 und ein weiteres mal 4000 Männer, ohne Frauen und Kinder, mit nur wenigen Fischen und Broten versorgen kann, dann kann ER dies auch heute. Vertrauen und Gottesfurcht ist lebensnotwendig. Ich habe so viele Wunder in meinem Leben erlebt, darum schrieb ich vor einigen Monaten diesen Artikel, auf welches ausstehendes Wunder ich vertraue. Mein Vertrauen und meine Geduld wird geprüft, Aber meinen  Bund, den ich  mit Jeschua habe, den wird ER auch erfüllen!

Wir müssen keine Angst haben, sondern nur vertrauen und den Anweisungen der Bibel folgen. Denkt immer daran: Apostelgeschichte 14 Vers 22 dabei stärkten sie die Seelen der Jünger und ermahnten sie, unbeirrt im Glauben zu bleiben, und [sagten ihnen,] daß wir durch viele Bedrängnisse in das Reich Gottes eingehen müssen.  

Zum Schluss möchte ich an meinen Traum erinnern, den ich vor einigen Jahren hatte:   In der Nacht hatte ich damals 2 prophetische Träume, in dem ersten Traum sah ich meinen Hund Moritz wieder, er war gesund und ich wusste wir werden nicht mehr getrennt. Für mich ist dies ein Hinweis auf die sehr baldige Entrückung.

Im zweiten Traum sah ich mich mit sehr vielen Leuten in einer großen Evangelischen Kirche, Leute die bestimmt sehr viele Jahre nicht mehr in einer Kirche waren. Einige Leute sahen so aus, als kämen sie von Festlichkeiten, so schön waren sie gekleidet. Ich hatte ganz außen auf der Kirchenbank gesessen, weil ich kurz vorher operiert wurde und nicht angestoßen werden durfte. Dann hörte ich den Pastor sagen, alle sollen jetzt das »Vater Unser« beten. Ich dachte die Leute beten es laut, aber jeder senkte den Kopf demütig und betete in seinen Gedanken. Dann hörte ich den Pastor sagen, wir bekommen einen »Dark Winter« in dem Moment musste ich an Biden denken, der ebenfalls von einem Dark Winter sprach, allerdings wunderte ich mich, warum dies in Englisch gesagt wurde und nicht in Deutsch »Dunklen Winter«

Der Pastor sagte, viele hätten keine Vorräte, darum hat die Kirche dafür gesorgt, sehr viele Vorräte zu kaufen, damit alle Leute sich jetzt eindecken können.

Dann sah ich alle Leute von der Kirchenbank aufstehen, es war eine ganz lange Menschen Schlange, denn alle wollten sich eindecken mit Lebensmitteln. Dann sah ich den Kirchendiener, der die Lebensmittel austeilte, der sagte: „Die Regierungen werden dafür sorgen, damit keiner mehr Lebensmittel kaufen kann, deckt euch jetzt ein, bevor es zu spät ist.“ Ende meines Traums, danach wurde ich wach. Ende

Offensichtlich wird sich meine Vision in sehr kurzer Zeit erfüllen. Denkt bitte im Gebet an mich und meine Kinder, die Angriffe sind sehr groß, die in meine Richtung geschossen werden. Lasst uns in Demut und Gottesfurcht wandeln, damit wir diese Zeit, die vor uns liegt, überstehen und besonders, damit wir für würdig befunden werden, allem zu entfliehen, was danach kommt."

Schalom

Ulrike Veronika Barthel 

Ps.

Zwei berühmte Zitate von Roosevelt in der Politik sind: "Die einzige Sache, die wir zu fürchten haben, ist die Furcht selbst" (Franklin D. Roosevelt zur Depression) und sein Ausspruch, dass Politik nichts zufällig geschieht und „wenn es passiert, können Sie wetten, dass es so geplant wurde“. Theodore Roosevelts „Sprecht leise und tragt einen großen Knüppel“ (Big Stick) ist ebenfalls ikonisch.
Franklin D. Roosevelt (FDR)
  • Über Furcht :„Die einzige Sache, die wir zu fürchten haben, ist die Furcht selbst.“ (Erste Inaugurationsrede, 1933).
  • Über politische Ereignisse: „In der Politik passiert nichts zufällig. Wenn es passiert, können Sie wetten, dass es so geplant wurde.“.
  • Arsenal der Demokratie: „Wir müssen das große Arsenal der Demokratie sein. Für uns ist dies ein ebenso ernster Notfall wie der Krieg selbst.“ (Bezogen auf die Unterstützung der Alliierten).
  • Über Fortschritt: „Der Prüfstein unseres Fortschritts ist nicht, ob wir den Reichtum derer mehren, die schon viel haben; er ist, ob wir genug für diejenigen bereitstellen, die zu wenig haben.“.
Theodore Roosevelt (TR)
  • Big Stick: „Sprecht leise und tragt einen großen Knüppel.“ (Hinweis auf eine starke, aber zurückhaltende Außenpolitik, oft im Zusammenhang mit Lateinamerika).
  • Frieden durch Stärke: „Letzten Endes wird der zivilisierte Mensch feststellen, dass er Frieden nur durch Unterwerfung seines barbarischen Nachbarn halten kann.“.

Offensichtlich sind die leeren Gasspeicher gewollt und kein Zufall!

 

Hallo Leute, ich habe gerade noch ein Video von YouTube gezeigt bekommen, welches am 19. September 2025 online kam. Dieses Video müsst ihr sehen, demzufolge hätten wir in zwei Wochen kein Strom und kein Gas mehr:   Gas reicht nur bis Ende Januar? - INES Speicherszenarien

Hallo Leute, kurzes, schnelles Update. INES, die Betreiber der Gasspeicher, haben ein neues Update veröffentlicht. Reicht uns das Gas im Winter oder nicht? Ihr wisst ja, wir sind letztes Jahr mit ungefähr 28 % aus dem Winter rausgegangen. Die Gasmangellage beginnt ab 20 %. Das heißt, eine richtig strenge kalte Woche hätte gereicht und wir wären in die Gasmangellage gekommen. Dieses Jahr sind wir ungefähr 20 % niedriger als letztes Jahr, Tendenz in Europa fallend. Deswegen schauen wir uns mal an: Was sagt INES, also die Gasspeicherbetreiber? Was sagt meine Berechnung? Wenn dich das interessiert – auf geht’s.

So, wir springen rein in die Versorgungssicherheits-Gasszenarien für diesen Winter von INES, der Initiative Energien Speichern. Das sind die Leute, die wirklich die Speicher betreiben und Ahnung von dem Thema haben.

Ein paar Voraussetzungen müssen wir immer bedenken:
Wir haben die Leitung über die Ukraine nicht mehr. Letztes Jahr lief sie noch bis 31.12. und hat vor allem Österreich und unsere östlichen Nachbarn mit Gas versorgt. Österreich zu bis zu 90 %. Diese Länder brauchen das Gas jetzt teilweise von uns, ebenso die Schweiz. Das könnte also schon interessant werden. Wir hatten in diesem Jahr außerdem mehrere Angriffe auf die russische Pipeline, die noch über die Türkei läuft und uns Gas liefert. Sollte die getroffen werden, haben wir ebenfalls ein Problem. Aber schauen wir uns erst einmal an, was passiert, wenn alles so bleibt, wie es jetzt ist.

Man sieht hier: Ende März hatten wir 29 %, Ende August 71 % in den Gasspeichern. Letztes Jahr waren wir zu diesem Zeitpunkt bereits bei 95 %. Interessant ist dabei: Wir müssen das Ganze europäisch betrachten, weil man sich gegenseitig hilft. Im August haben wir nur 3,3 Terawattstunden pro Tag LNG in Europa importiert, während es im Februar und März noch 4,8 waren. Das heißt, wir hätten eigentlich viele freie Kapazitäten gehabt – bis zu 6,4 Terawattstunden pro Tag hätte man zusätzlich einspeichern können. Hat aber keiner gemacht, vermutlich wegen des Gaspreises.

Schauen wir uns die Schlussfolgerung von INES an:

Deutschland ist mit einem Füllstand von rund 29 % zum 1. April in das neue Speicherjahr gestartet. Eine vollständige Befüllung der Gasspeicher bis zum 1. November 2025 ist technisch nicht mehr möglich. Ebenso ist eine Befüllung auf 90 % technisch bereits ausgeschlossen. Ganz im Gegenteil: Derzeit sind nur 81 % der Speicherkapazitäten gebucht, und INES geht davon aus, dass man maximal 81 % erreichen wird. Ausgehend von diesem maximalen Füllstand ergeben sich folgende Szenarien für den Winter 2025/26:

Bei mittleren bis warmen Temperaturen werden die Gasspeicher moderat bis umfangreich entleert. Selbst bei einem warmen Winter wird es also knapper. Bei Normaltemperaturen landen wir am Ende wieder bei etwa 29 %, so wie letztes Jahr. Ich persönlich bin noch nicht ganz so optimistisch, weil die Pipeline für Österreich wegfällt und noch nicht klar ist, wie viel Gas unsere Nachbarn tatsächlich von uns benötigen werden. Treten jedoch extrem kalte Temperaturen im Winter 2025/26 auf – so wie zum Beispiel 2012 – dann werden die Gasspeicher bei aktuellem Gasverbrauch bis Ende Januar 2026 vollständig entleert sein. Nicht erst im Februar oder März, sondern bereits Ende Januar. Das wäre nicht nur eine Gasmangellage, sondern ein vollständiges Leerlaufen der Speicher.

Ein von Einsparungen geprägtes Verbrauchsmuster kann in diesem Szenario nicht mehr vollständig gedeckt werden. Das heißt, man müsste Gas abdrehen. Ob das die Industrie betrifft oder die Verbraucher, wird man dann sehen. Im Vergleich zum Juli-Update weist das Szenario extrem kalter Temperaturen trotz eines höheren Ausgangsfüllstands größere Unterdeckungen auf. Es ist also nicht besser geworden, sondern schlechter – obwohl mehr Gas eingespeichert wurde. Der Gasverbrauch in den letzten zwei Monaten lag deutlich höher als im Vorjahreszeitraum. Die aktualisierten Lastprofilanalysen weisen deshalb einen gesteigerten Gasjahresverbrauch für 2025 aus. Und das ist natürlich problematisch.

Darüber hinaus ist die Befüllung der Gasspeicher im EU-Binnenmarkt insgesamt weniger stark vorangeschritten als technisch möglich und im Juli-Update modelliert. Selbst INES hatte im Juli noch mit einer deutlich höheren Befüllung der europäischen Speicher gerechnet. Die erhöhte Befüllung deutscher Speicher wird im September-Update durch eine geringere Befüllung europäischer Speicher überkompensiert. Das heißt: Wir haben zwar mehr eingespeichert, unsere Nachbarn aber nicht – und das gleicht sich negativ aus.

Hier seht ihr die Szenarien:
Normaltemperaturen führen zu moderaten Restbeständen, sehr warme Temperaturen zu etwa 50 %. Wird es jedoch wirklich kalt, sind die Speicher bis Ende Januar leer. Ohne Speicher können wir unser Gas nicht mehr nutzen. Wir brauchen Gas für die Stromerzeugung, für die Industrie und zum Heizen. Und für alle, die jetzt sagen: „Wir brauchen mehr Wärmepumpen“ – Freunde, woher kommt der Strom für die Wärmepumpen im Winter? Genau: aus Gaskraftwerken. Und was brauchen Gaskraftwerke? Gas.

Wir sind also wieder zu 100 % wetterabhängig, wie in den letzten Jahren auch. Ob wir wieder Glück mit einem milden Winter haben, ist die große Frage. Klar ist: Wird es ein harter Winter, reicht das Gas definitiv nicht. Ich mache ja immer meine eigenen Berechnungen. Diese hier stammt noch aus dem Juni. Ich habe mit 73 % Ende August gerechnet, tatsächlich sind es 71 %. Ich habe also eher positiv gerechnet. Ich bin ebenfalls von maximal 81 % Befüllung ausgegangen, was realistisch ist. Bei Normaltemperaturen komme ich Anfang April auf etwa 2 %. Das würde gerade so reichen, aber nur mit massiven Einsparungen. Wie diese aussehen würden, ist Thema eines anderen Videos.

Schauen wir noch kurz auf Europa insgesamt:
Am 20.09.2024 hatten wir 93 % in den Speichern, dieses Jahr sind es nur noch 81 %. In Österreich reicht der Speicherbestand rechnerisch für über ein Jahr, in Belgien hingegen nur für etwa 5 % des Jahresverbrauchs. In Deutschland sind es rund 21 %. Wir werden sehen, wie sich das weiterentwickelt. Ich werde natürlich weiter darüber berichten. Aber eines ist klar: Bei einem fiesen Winter wird es zu massiven Problemen kommen.

In diesem Sinne, bis zum nächsten Video.  Euer Stefan von Energie Klima.

Zeitraum von der Ausnahme des Videos: Fr, 19.09.2025  -  Sa, 10.01.2026
Länge des Zeitraums: 3 Monate, 3 Wochen, 1 Tag
Länge in Tagen: 113 Tage
Länge in Wochen: 16 Wochen, 1 Tag
Die Befürchtungen von Stefan, wenn wir einen heftigen Winter bekommen sollten, haben wir ein Problem. Offensichtlich ist es zu einem Winter gekommen, wie wir ihn Jahrzehnte nicht mehr hatten. Alle die an ein schönes Wochenende denken, denen dürfte die Freude vom Wochenende vergangen sein, nach all den Infos, die ich für euch zusammengetragen habe. Bereitet euch vor, praktisch und geistig! Ihr kennt ja die Warnung hier: Sprüche 21,13 Wer sein Ohr verstopft vor dem Schreien des Armen, der wird auch keine Antwort erhalten, wenn er ruft.
Wie sich die vielen Fachkräfte verhalten, die seit 2015 nach Deutschland kamen, immerhin gab es einen großen Fachkräftemangel hier, dies möchte ich mir heute nicht bildlich vorstellen. Wir brauchen kein Krieg mit Bomben, in wenigen Tagen wird es hier Krieg geben, den ich mir nicht ausmalen will. 

Jakobus 4,6 um so reicher aber ist die Gnade, die er gibt. Darum spricht er: »Gott widersteht den Hochmütigen; den Demütigen aber gibt er Gnade«.

1. Petrus 5,5 Ebenso ihr Jüngeren, ordnet euch den Ältesten unter; ihr alle sollt euch gegenseitig unterordnen und mit Demut bekleiden! Denn »Gott widersteht den Hochmütigen; den Demütigen aber gibt er Gnade«.

 

Viel Zeit bleibt uns nicht mehr. Am 2. Februar ist das Neujahr der Bäume, wie ihr wisst, enden an dem Tag die Update hier, ob es einen neuen Countdown bis Purim gibt, weiß ich nicht. Zu dem Thema Bäume sagt uns die Bibel auch einiges: Matthäus 3,10 Es ist aber auch schon die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt. Jeder Baum nun, der keine gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen!

 

Warnung vor falschen Propheten

→ Mt 24,3-13.24; Lk 6,43-46; Apg 20,29

Matthäus 7 Vers   15 Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind! 16 An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Sammelt man auch Trauben von Dornen, oder Feigen von Disteln? 17 So bringt jeder gute Baum gute Früchte, der schlechte Baum aber bringt schlechte Früchte. 18 Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte bringen, und ein schlechter Baum kann keine guten Früchte bringen. 19 Jeder Baum, der keine gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. 20 Darum werdet ihr sie an ihren Früchten erkennen.   21 Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. 22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wundertaten vollbracht? 23 Und dann werde ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Gesetzlosen!

18:39 Uhrzeit  Die kommende Gas-Stromkatastrophe: Will man Deutschland VORSÄTZLICH ins offene Messer laufen lassen?  Hallo auf meinem Ingenieurskanal. Jetzt zum Thema die Gasstrommangellage. Will man das deutsche Volk vorsätzlich ins offene Messer laufen lassen? Die Frage kann ich nicht beantworten, aber ich möchte Ihnen meine Argumente darlegen, weswegen das irgendwie schon so aussieht. Und wenn Sie das interessiert, was wir hier haben: Wir haben meine Bestätigung meiner Befürchtungen meiner zwei letzten Videos. Die ist leider gekommen jetzt über die letzten Daten der letzten Tage. Und ja, da wird’s einem anders. Und ich frage: Vielleicht ist es ja auch Absicht. Und weswegen das Absicht sein könnte, möchte ich in einem größeren Aspekt darstellen.

Aber jetzt gehen wir erstmal zu dieser Kurve, die wir hier sehen, die ich schon mehrfach dargestellt habe. Kurz in eigener Sache: Die zwei letzten Videos, die ich gemacht habe, sind gut gelaufen. Danke dafür für die vielen Zuhörer. Unabhängig davon, ich habe den Kanal nicht monetarisiert, um Geld damit zu verdienen, das kann ich Ihnen gesichert sagen. Ich bin nur damals davon ausgegangen, dass ich über einen monetarisierten Kanal mehr Zuhörer bekomme. Das ist tatsächlich so. Ingenieurwesen – ob ich jetzt da 50 Euro oder 2 Euro pro Monat einnehme – die brauche ich nicht. Da müsste ich mich hier mit diesen stundenlangen Einsprechern nicht hinsetzen. Das rechnet sich nicht. Buch schreiben genauso. Wenn Sie ein Buch schreiben, dann können Sie in den meisten Fällen nur mit völligem Unsinn Geld verdienen. Fakten interessieren in Deutschland nicht.

Ich habe bereits Bücher geschrieben. Wenn ich das umrechne, komme ich vielleicht auf einen Stundenlohn von zehn Cent. So, jetzt gehen wir zur Sache. Ganz kurz die Wiederholung oder Nachrechnung. Hier haben wir die Kurve vom NDR, die endet beim 8.1. Dargestellt ist der Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2021. Das ist eigentlich nicht relevant, weil damals hatten wir die Atomkraftwerke noch dran. Heute haben wir sie nicht mehr. Eigentlich ist das ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Heutzutage wird aus Umweltschutzgründen viel Strom aus Gas erzeugt. Für jede Kilowattstunde Strom muss ich etwa zwei Kilowattstunden Heizwert an Gas reinstecken, weil Gasturbinen nur etwa 50 % Wirkungsgrad haben. Atomkraftwerke und Braunkohlekraftwerke haben wir abgeschaltet, um ganz umweltfreundlich zu sein. Ich habe das Gefühl, dass es Absicht ist, dass wir hier in eine Katastrophe reinlaufen. Politik mit Kopf hat gesagt, dass dieser Gasspeicher von Habeck eingesetzt wurde. Wir wissen, dass die Grünen hundertprozentig weg von fossilen Energien wollen. Das ist aus meiner Sicht als Ingenieur völlig unrealistisch.

Zum einen wegen der Bevölkerungsdichte. Darüber wird nie gesprochen. Sie brauchen Fläche, um Energie zu erzeugen – genauso wie der Bauer Fläche braucht, um etwas zu ernten. Zum anderen fehlen uns für die winterliche Überbrückung die Speicher. Pumpspeicherkraftwerke sind die halbwegs vernünftigsten Speicher, aber dafür sind unsere Berge zu niedrig. Die Schweiz hat da andere Vorteile. Die Schweiz revidiert gerade ein Atomkraftwerk. Ich gehe davon aus, dass sie das im Winter machen, weil sie derzeit viel Wasser haben. Im Sommer lassen sie das Atomkraftwerk wieder an und pumpen über Pumpspeicherkraftwerke hoch, um tagsüber den Leistungshunger zu decken. Das ist meine Interpretation.

Wir erzeugen jetzt Strom aus Gas, weil Gas nur etwa halb so viel CO₂ ausstößt wie Braunkohle. Umwelttechnisch ist das angeblich gut. Präkär wird es an zwei Stellen., Wir sehen hier die Monate. Januar, Februar, März usw. Beim Durchschnitt sieht man oben ein Plateau. Das erklärt sich durch Wochenenden, Feiertage und geringeren Leistungsbedarf. Was mich schon vor Tagen ins Grübeln gebracht hat: Dieses Plateau fehlt jetzt. Die Speicherstände sinken weiter.

Wir betreiben Wärmepumpen mit Strom. Wir fahren Elektroautos. Elektroautos brauchen im Winter deutlich mehr Strom wegen Batterieheizung und Ladeverlusten. Wärmepumpen brauchen bei Kälte überproportional mehr Strom, weil der Wirkungsgrad sinkt. Wenn ich von 0 auf 20 Grad heizen muss, brauche ich deutlich mehr Energie als von 10 auf 20 Grad.

Das bedeutet: Bei Kälte ziehen Wärmepumpen richtig Strom, den wir über Gas erzeugen müssen. Und das ist doppelt schlecht, weil LNG ein Klimakiller ist. Beim LNG-Transport verdunsten große Mengen Methan, das etwa 25-mal klimaschädlicher ist als CO₂. Rein klimatechnisch wäre Braunkohle aktuell sogar besser. Ein Punkt, den viele vergessen: Der kürzeste Tag ist der 21. Dezember, aber der kälteste Tag ist im Durchschnitt um den 15. Januar. Das bedeutet, es wird noch kälter, und der Leistungsbedarf steigt weiter.

Jetzt zu den Zahlen: Wir liegen aktuell bei etwa 50 % Gasspeicherfüllstand. In der letzten Arbeitswoche haben wir etwa 1,2 bis 1,3 Prozentpunkte pro Tag verloren. Am Wochenende etwa die Hälfte. Überschlägig verlieren wir etwa 1 Prozentpunkt pro Tag. Wir dürfen aber nicht unter 10 % fallen. Das sind noch etwa 40 Tage. Das ist Ende Februar. Und das ist schön gerechnet. Wahrscheinlich kommen wir da nicht hin. Verlängert man die Kurve, landet man eher Mitte Februar. Das funktioniert nicht.

Will man die Bevölkerung vorsätzlich ins offene Messer laufen lassen? Wir sehen ja jetzt schon Todesfälle. Wie viele tote Rentner noch aus Wohnungen geholt werden, kann ich nicht sagen. Aber ich habe das Gefühl, man macht das absichtlich. Warum? Um zu zeigen, wie unzuverlässig fossile Energien sind, um dann alles auf Sonne und Wind umzustellen. Dass wir genau zu dieser Zeit im letzten Jahr über 14 Tage weder Wind noch Sonne hatten, wird ignoriert. Es wird argumentiert, fossile Energien seien unzuverlässig. Die Logik dahinter ist fragwürdig. Viele sogenannte Experten können nicht einmal aus einer Energiemenge eine durchschnittliche Leistung berechnen. Sie halten sich aber für moralisch überlegen.

Ich kenne solche Leute persönlich. Mittelwertigkeitskomplexe, ideologisch getrieben. Viele landen im Journalismus oder in der Politik. Das ist reine Ideologie. Man will die Bevölkerung mit Gewalt weg von fossilen Energien bringen. Es gibt Anschläge auf Autos. Klimaschutz steht im Grundgesetz. Autofahren ist kein Menschenrecht mehr. Die Industrie soll stillgelegt werden. Wir haben faktisch eine feindliche Übernahme der Demokratie durch eine Einheitspartei. Merz ist mit allen ins Bett gestiegen. Er lässt sich jetzt von allen treiben. Entweder aus Dummheit oder Absicht. Für Dummheit sprechen manche Aussagen einzelner Politiker. Für Vorsatz spricht, dass man vielleicht Unruhen provozieren will, um stärkere Gesetze durchzusetzen. Zensur wurde offen gefordert.

Ich gehe davon aus, dass bei etwa 30 % Gasspeicherstand ein Lockdown droht.Das könnte in etwa zwei Wochen sein. Dann müsste man bis Ende April durchziehen. Ein Vierteljahr Stillstand – damit ist Deutschland wirtschaftlich platt.

Die Alternative wäre, die Gasmangellage auszurufen, die Industrie abzuschalten und den Verbrauch zu halbieren. Dann hätten wir zwar weniger Verbrauch, aber keine industrielle Produktion mehr. Beides zerstört Deutschland. Das wird kein Kanzler überleben. Also bleibt aus meiner Sicht nur die Eskalation nach außen – ein Krieg, um von der eigenen Verantwortung abzulenken. Wir werden beruhigt, bis es kracht. Das kennen wir aus anderen Bereichen. Man erzählt uns, wir könnten Hyperschallraketen abfangen. Das ist Unsinn, aber es dient der Beruhigung.

Das System ist eskaliert. Der Winter ist diesmal einfach Winter. Deutschland hat eine hohe Bevölkerungsdichte und eine einheitliche Wetterlage. Anders als große Länder können wir das nicht ausgleichen. Deutschland zahlt jetzt den Preis. Atomkraftwerke wurden abgeschaltet, während andere Länder sie weiter nutzen. Selbst in der Ukraine laufen sie weiter. Ich habe das Gefühl, dass wir hier vorsätzlich in den Ruin getrieben werden. Entweder durch Energiechaos oder durch Krieg. Beides endet schlecht. Man kann diese Kurven nicht ignorieren. Das sieht jeder normal denkende Mensch. Und trotzdem wird weiter beschwichtigt. Ich weiß nicht, was geplant ist. Aber so dumm kann man eigentlich nicht sein. In diesem Sinne: das Wort zum Samstag. Tschüss.

Update vom 12. Januar 2026 

Heizung tot nach Blackout – jetzt zeigt sich die ganze Wahrheit!  Hier ist der Text dazu: 

Berlin war kein normaler Stromausfall.
Was in diesen Tagen in der Hauptstadt passiert ist, wird offiziell als Sabotagefall behandelt. Ein Angriff auf kritische Infrastruktur. Kabel beschädigt, zehntausende Haushalte ohne Strom. Die Polizei verstärkt den Schutz. Politiker sprechen von einem Einzelfall.

Doch genau hier beginnt das Problem.

Denn der Strom kam zurück – und trotzdem blieben viele Wohnungen kalt. Heizungen starteten nicht mehr. Steuerplatinen waren zerstört, Wärmepumpen eingefroren, Gas- und Ölkessel außer Gefecht. Techniker berichten von Totalschäden. Kosten im fünfstelligen Bereich.  Und während Berlin langsam wieder leuchtet, sitzen Menschen weiterhin im Kalten.

Und jetzt stell dir diese Frage:
Was wäre, wenn das nicht Berlin wäre, sondern deine Stadt?
Was wäre, wenn bei dir der Strom für zwei Tage weg ist, er zurückkommt – und deine Heizung danach tot ist? Keine Reparatur, keine Ersatzteile, monatelange Wartezeiten. Genau das ist hier passiert. Nicht theoretisch, nicht irgendwann, sondern jetzt. Experten sprechen bereits von einem Testlauf. Nicht offiziell, nicht geplant, aber real. Ein Test dafür, wie stabil dieses System wirklich ist, wenn es unter Druck gerät. Und Berlin hat gezeigt: Es reicht ein einziger Schlag, und das Kartenhaus beginnt zu wackeln.

Berlin war kein Unfall. Berlin war eine Warnung.

Nachdem der Strom in Berlin zurück war, begann das eigentliche Chaos. Techniker berichten übereinstimmend: Nicht einzelne Geräte, sondern ganze Heizsysteme sind ausgefallen. Wärmepumpen, deren Leitungen geplatzt sind. Gas- und Ölheizungen, deren Steuerungen durch Spannungsspitzen zerstört wurden. In vielen Fällen sprechen Fachbetriebe von Totalschäden. Keine Reparatur, kein Reset, kein einfacher Austausch eines Bauteils. Mehrere Heizungsfirmen schildern das gleiche Bild: überlastete Notdienste, Wartezeiten von Wochen, fehlende Ersatzteile. Die Kosten für neue Anlagen liegen oft zwischen 10.000 und 15.000 Euro – Summen, die für viele Haushalte schlicht nicht stemmbar sind.

Und das alles nach einem Stromausfall, der offiziell bereits als behoben gilt.

Ich habe mit Menschen gesprochen, die seit Tagen wieder Strom haben, aber noch immer ohne funktionierende Heizung sitzen. Die Wohnung ist kalt, die Innenraumtemperatur niedrig. Kinder schlafen mit dicken Decken, ältere Menschen frieren. Und dann kommt der nächste Schock: Selbst wenn man schnell handeln will, darf man es oft gar nicht. Denn genau hier greift das politische Regelwerk – das Gebäudeenergiegesetz, die kommunale Wärmeplanung. Sie entscheiden, was ersetzt werden darf und was nicht.

Eine alte Gasheizung einfach austauschen – in vielen Fällen verboten.
Auf Fernwärme umsteigen – in zahlreichen Straßen nicht verfügbar oder mit Anschlusskosten verbunden, die jenseits jeder Vernunft liegen. Wärmepumpe installieren – Lieferzeit Monate, Handwerker ausgebucht. Das ist kein Versagen einzelner Behörden, sondern ein strukturelles Problem. Das System ist auf Normalbetrieb ausgelegt, nicht auf den Ernstfall.

Und ich frage mich:
Was passiert, wenn so etwas nicht nur in einem Berliner Bezirk geschieht?
Was, wenn es hunderttausende Haushalte betrifft? Berlin zeigt gerade, wie dünn das Sicherheitsnetz wirklich ist. Nicht in Planspielen, sondern im echten Leben. Die Heizung ist tot, das Gesetz blockiert die Lösung – und der Winter wartet nicht. Während politische Verlautbarungen weiterhin Entwarnung signalisieren, zeichnen reale Gasdaten ein anderes Bild. Offiziell gilt die Versorgungslage als stabil, die Speicher als ausreichend gefüllt, die Importe als gesichert. Doch ein Blick auf die tatsächlichen Flüsse und technischen Rahmenbedingungen offenbart eine wachsende Diskrepanz zwischen Aussage und Realität.

In der kältesten Phase des Winters gingen die LNG-Importmengen zurück. Gleichzeitig stieg der Gasverbrauch spürbar an. Diese Entwicklung ist kein Zufall, sondern physikalisch erklärbar. Die Regasifizierung von Flüssiggas ist temperaturabhängig. Sinkt die Außentemperatur, verlangsamt sich der Prozess. Um die gleiche Menge Gas ins Netz einzuspeisen, müssen zusätzliche Brenner zugeschaltet werden – die wiederum Gas verbrauchen. In extrem kalten Perioden sinkt damit die effektive Nettoeinspeisung.

Hinzu kommt ein zweiter Faktor, der öffentlich kaum thematisiert wird:
Die Exportströme nahmen parallel zu den sinkenden Importen zu. Gas floss weiterhin in Nachbarländer, während im Inland die Nachfrage stieg. Rechtlich gedeckt, marktwirtschaftlich logisch – politisch jedoch hochbrisant. Denn es widerspricht der zentralen Botschaft, man habe jederzeit ausreichend Reserven für den eigenen Bedarf. Besonders auffällig ist: Diese Entwicklung kam nicht überraschend. Wetterprognosen, Verbrauchsdaten und technische Abhängigkeiten waren bekannt. Dennoch hielt man öffentlich an der Erzählung fest, eine Gasmangellage sei ausgeschlossen. Doch genau hier liegt der systemische Schwachpunkt. Der europäische Gasmarkt funktioniert nicht nach Solidaritätsappellen, sondern nach Verfügbarkeit und Preis. Wenn ein Land mehr nachfragt, tun andere das gleichzeitig. In einem solchen Umfeld schrumpft der Handlungsspielraum rapide. Was auf dem Papier als Reserve existiert, ist in der Praxis oft bereits verplant oder wirtschaftlich gebunden.

Diese Realität trifft auf eine Infrastruktur, die seit Jahren unter Wartungsdruck steht. Wartungsintervalle wurden verschoben, Kapazitäten maximal ausgelastet, Redundanzen reduziert. Ein technischer Ausfall, ein ungeplanter Stillstand oder eine weitere Sabotage hätten unmittelbare Folgen – nicht theoretisch, sondern messbar. Damit verdichtet sich ein Bild, das politisch kaum kommuniziert wird: Die Stabilität der Gasversorgung hängt nicht an einer einzelnen Entscheidung, sondern an einer Kette von Annahmen. Und jede dieser Annahmen steht unter Druck. Sinkende Importe, steigender Verbrauch, laufende Exporte, technische Abhängigkeiten – und ein Marktmechanismus, der keine Rücksicht auf politische Narrative nimmt. Während sich die Energie- und Versorgungslage zuspitzt, wird ein weiteres Problem sichtbar: Das politische System verliert an Handlungsfähigkeit. Nicht weil niemand die Risiken erkennt, sondern weil Verantwortung zerfällt. Koalitionen brechen auseinander, Regierungen arbeiten nur noch geschäftsführend. Entscheidungen werden vertagt, Zuständigkeiten verschoben.

Offiziell heißt es, das habe nichts mit der Energiekrise zu tun. Inoffiziell ist das Gegenteil der Fall.

Ich habe diese Mechanismen aus nächster Nähe erlebt. Es gibt Ministerien, in denen Fachleute genau wissen, wie angespannt die Lage ist. Es gibt Behörden, die intern Szenarien durchrechnen, die öffentlich niemand hören will. Doch diese Einschätzungen stoßen an eine unsichtbare Wand – weil politische Entscheidungen nicht technischer Logik folgen, sondern Koalitionsarithmetik und Umfragewerten. Und währenddessen sitzt du zu Hause und fragst dich, warum sich alles so träge anfühlt. Das System ist nicht auf gleichzeitige Krisen ausgelegt. Es funktioniert, solange man Zeit gewinnt. Doch Zeit ist kein neutraler Faktor mehr. Für dich bedeutet das ganz konkret: steigende Abschläge, unsichere Planbarkeit, Leben auf Sicht. Für Unternehmen Investitionsstopp, Personalabbau. Für Kommunen Sparhaushalte und sinkende Resilienz. Berlin war der sichtbare Auslöser. Doch das eigentliche Problem liegt tiefer. Systeme zeigen ihren wahren Zustand nicht im Normalbetrieb, sondern unter Belastung. Und genau diese Belastung erleben wir gerade. Berlin war nicht das Ende. Berlin war der Anfang.

 

💥Gas-KRISE spitzt sich zu: Verband WARNT vor leerem Gasspeicher! Werden jetzt deutschlandweit die Heizungen abgeschaltet oder fallen sie einfach aus?
Die Gasheizungen sind in ganz großer Gefahr – und unsere Stromversorgung ebenfalls. Denn wir produzieren ja wiederum einen erheblichen Teil unseres Stroms mit Gas. Und wir sehen hier: Es reicht nicht aus. Die Gasspeicher sind auf Rekordtief. Verbände warnen vor Engpässen. Und das muss man sich einmal vorstellen, Leute, was hier gerade passiert. Wir befinden uns in einer absolut schrecklichen, ganz schlimmen Lage. Besonders die Menschen in Berlin: Nach dem Blackout haben sie jetzt erst seit ein paar Tagen wieder Strom. Und nun kommen wir direkt zur nächsten Horrorszenario-Situation – nämlich, dass wir so wenig Gas haben wie schon sehr lange nicht mehr.

Passt auf, folgendermaßen wird das hier geschrieben:

„Die deutschen Gasspeicher sind auf Rekordtief. Angesichts anhaltender Tiefsttemperaturen könnte dies laut Verbänden zu Engpässen führen. Auch über diesen Winter hinaus bleibt die Lage angespannt.“

Und wir sind ja über die letzten Jahre hinweg immer irgendwie ganz okay durch den Winter gekommen. Das hat schon irgendwie gereicht. Warum? Weil wir keine starken Winter hatten. Aber was bekommen wir jetzt aktuell mit? Wir haben hier einen der härtesten Winter seit Ewigkeiten.

Schaut euch das an:
Bahnverkehr im Norden eingestellt, Einschränkungen bis zum Mittag, Unfallchaos auf Autobahnen. Berlin und NRW atmen auf, heißt es. Und es werden Temperaturen von minus 20 bis minus 30 Grad angesprochen. Das sind wir nicht mehr gewohnt. Ich kann mich an einen Winter erinnern – das müsste um 2010 herum gewesen sein – da stand ich wirklich vom Boden bis zu den Knien, teilweise fast bis zur Hüfte im Schnee. Wir hatten 80 Zentimeter, teilweise fast einen Meter Neuschnee. Wir waren nur am Schaufeln, wussten gar nicht mehr, wohin mit dem Schnee. Die Autos waren komplett eingeschneit. In diesem Ausmaß – auch mit minus 10 bis minus 20 Grad – habe ich so einen Winter in Deutschland seitdem nicht mehr erlebt. Aber vielleicht kommt das jetzt wieder. Und wir hatten in den letzten Tagen hier bei uns in der Region schon einen richtig heftigen Winter. Wirklich heftig. Und jetzt kommt die Situation, dass dadurch natürlich der Gasbedarf massiv steigt.

Folgendes:
Zu Jahresbeginn sind die deutschen Gasspeicherstände so niedrig wie nie zuvor zu dieser Jahreszeit – seit Beginn der systematischen Datenaufzeichnung im Jahr 2011. Der Verband Initiative Energien Speichern (INES) zeigt sich vor diesem Hintergrund besorgt. Zitat:

„Die Speicherfüllung für den Winter 2025/26 reicht für den Fall eines extrem kalten Winters trotz der neuen LNG-Importkapazitäten nicht aus“,
sagt Geschäftsführer Heinemann der Berliner Zeitung.

Und das ist die Realität, Leute.

Wer sich auf diese Regierung verlässt und glaubt, dass wir hier in einem Land leben, in dem man ausreichend Strom, Gas, Öl, Benzin und Diesel zur Verfügung hat, der ist falsch gewickelt. Der ist komplett falsch gewickelt.

So wird das nicht funktionieren. Das haut nicht hin. Der liebe Stefan von „Autokino“ – Grüße gehen raus – hat bei X eine Grafik von INES gepostet. Bislang entleeren sich die Speicher exakt wie 2024, nur etwa 25 Prozent stärker. Hier die Vorausberechnung von INES vom November: Wenn sich der Speicherverlauf wie 2024 entwickelt, besteht ab etwa 20 Prozent eine Gasmangellage. Und wenn man sich diese Grafik anschaut, dann sieht das wirklich absolut verheerend und beängstigend aus. In was für eine Situation wir hier kommen, das darf man nicht unterschätzen.

Und jetzt überlegt mal:
Wir sollen nicht mehr mit Kohle heizen. Also keine Briketts mehr, keine Holzscheite im Kamin. Nein, das ist alles viel zu gefährlich, wegen CO₂-Ausstoß und so weiter. Alles wird uns madig geredet. Gleichzeitig haben wir eine Regierung, die nicht in der Lage ist, auch nur ernsthaft zu prüfen, ob wir unsere eigenen Gasvorkommen in Deutschland nutzen sollten. Zu sagen: „Ja, die müssten wir jetzt vielleicht mal aus dem Boden holen.“ Ich habe dazu vor etwa drei Jahren schon ein umfangreiches Video gemacht. Könnt ihr euch gerne hier auf dem Kanal noch einmal anschauen. Aber nein – das passiert natürlich nicht.

Weiter im Text:

Am 5. Januar waren lediglich 53 Prozent der deutschen Gasspeicher gefüllt. Das geht aus Daten des Branchenverbandes Gas Infrastructure Europe hervor. Zum Vorjahreszeitpunkt waren die Speicher um rund 20 Prozent stärker gefüllt. Und wenn wir jetzt tatsächlich einen so starken, anhaltenden Winter bekommen wie in den letzten Tagen – deutlich stärker als im letzten und vorletzten Jahr – dann sehe ich wirklich schwarz. Dann sehe ich wirklich schwarz. Bereits am 27. Dezember lag der Wert noch bei 58,7 Prozent. Das heißt: Innerhalb von etwa zwei Wochen sind rund 4 Prozentpunkte der Speicherfüllung verschwunden. Da kann sich jeder selbst ausrechnen, wie schnell das Ganze kritisch wird. Im September lagen die deutschen Gasspeicher mit einer Füllmenge von 77 Prozent bereits auf einem Rekordtief. Der Verband INES sieht die aktuellen Werte als Resultat politischen Versagens. Zitat:

„Die bestehenden politischen Rahmenbedingungen wurden nicht genutzt, um höhere Füllstände sicherzustellen.
Dass andere EU-Mitgliedstaaten im Vergleich mit Deutschland besser dastehen, ist ein deutliches Indiz dafür, dass die Wintervorsorge durch politische Rahmenbedingungen spürbar verbessert werden kann.“

Tja, Leute. Das ist die Realität. Ich möchte mich an dieser Stelle herzlich bedanken – bei einem sehr guten Kinderbuchautor – für all das, was wir hier gerade erleben. Und natürlich bei der geschätzten ehemaligen Ampel-Regierung, die dafür gesorgt hat, dass die letzten Atomkraftwerke abgeschaltet wurden.  Das muss man sich mal vorstellen.

Auch Die Welt berichtet und schreibt:

„Der trügerische Füllstand der deutschen Gasspeicher.
An diesem Wochenende sinken die Füllstände unter die 50-Prozent-Marke – ein historischer Tiefstand zu Beginn des Jahres.
Die Bundesenergieministerin erklärt, sie sehe keine Auffälligkeiten.“

Sorry, wenn ich jetzt lache – das ist Galgenhumor. Aber man kann das doch nicht ernsthaft wegreden und so tun, als sei alles in Ordnung.
„Gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen.“ Jetzt überlegen wir mal: Wie ist eigentlich die offizielle Aussage, was passiert, wenn der Gasmangel wirklich zu groß wird? Im ersten Schritt werden Großverbraucher abgeschaltet – die Industrie. Die Unternehmen können ihre Hallen nicht mehr beheizen, nicht mehr produzieren, nicht mehr arbeiten. Im nächsten Schritt erst kommen die Haushalte. Glaubt ihr ernsthaft, dass die Einsparungen der wenigen verbliebenen Industriebetriebe ausreichen, um das zu kompensieren? Ich wage das stark zu bezweifeln. Und was ist mit den Folgekosten für diese Unternehmen? Produktionsausfälle, Insolvenzen, Arbeitsplatzverluste? Aber gut – böse gesagt könnte man meinen: Wer heute noch in Deutschland produziert, ist selbst schuld.
Nein, das sage ich bewusst nicht. Denn diese Regierung hat von Energiepolitik schlicht keine Ahnung. Diese sogenannte Energiewende, die hier seit Jahren vorangetrieben wird, ist eines der größten strukturellen Probleme, die wir tagtäglich aushalten müssen.

 

Update vom 13. Januar 2026

Gefahren für Gasspeicher - keine Behörde interessierts! - Mit

Stefan:
Hallo Leute, das ist mein tausendstes Video – also ein Special. Deswegen habe ich mir heute einen Special-Gast dazugeholt: Maurice von Politik mit Kopf.
Servus Maurice!

Maurice:
Servus Stefan, ich grüße dich. Danke für die Einladung.

Stefan:
Gerne. Wir haben heute ein sehr interessantes Thema: Was könnte eigentlich mit unseren Gasspeichern passieren? Welche Gefahren drohen noch?
Gestern habe ich euch kurz vorgestellt, wie es aussieht, wenn man die Gasspeicher einfach weiter entleert und man in eine Gasmangellage kommt. Heute schauen wir uns die weiteren Gefahren an. Maurice und ich haben letzte Woche telefoniert, und dieses Telefonat war legendär, weil wir beide kaum glauben konnten, was wir innerhalb kürzester Zeit im Internet gefunden haben.

Wir starten mit meiner Zahl des Tages: 45,4 %.
Das ist der aktuelle Füllstand der Gasspeicher. Das ist besonders wichtig, weil es die INES-Berechnung gab – dieser grüne Streifen –, die von 20 % ausgegangen ist. Das hätte bedeutet, man streift die Gasmangellage nur.
Aber ihr seht hier: Wir stehen bei rund 45 % – und zwar zum Ende des Januars. Heute ist der 13. Januar, und wir werden diese 45 % heute reißen. Wir liegen also deutlich unter dem, was prognostiziert wurde.

Maurice:
Meine Zahl des Tages liegt aktuell bei 31,5 Euro pro Megawattstunde, und zwar für den Dutch-TTF-Kontrakt zur Lieferung im Februar.
Kleiner Disclaimer: Ich bin auch investiert in den Dutch TTF, ich habe also ein finanzielles Interesse daran, dass der Gaspreis steigt. Aber viel wichtiger ist, dass der Gasmarkt langsam realisiert, dass Gas nicht so sicher ist, wie wir uns das gedacht haben.

Wenn man sich amerikanische Seiten anschaut, wird dort „Natural EU Gas“ gehandelt, und überall steht inzwischen, dass LNG geopolitische Risiken birgt. Das darf man deutschen Politikern eigentlich nicht erzählen, denn für sie ist LNG die Lösung aller Probleme. Aber das kannst du ja widerlegen: LNG kann uns nicht retten.

Stefan:
Genau. Ich habe mir die letzten Tage angeschaut. Am 10. Januar hatten wir Importe:
– Niederlande: 23 %
– Belgien: 22 %
– Norwegen: 42 %
– LNG: nur 12 % dessen, was wir durchschnittlich importieren

LNG ist also nur ein sehr kleiner Teil. Man braucht die Schiffe, man braucht das Gas, und es gibt nur begrenzt Luft nach oben.

Warum Gasspeicher so wichtig sind, sehen wir an folgendem Beispiel:
Am 7. hatten wir knapp 3.000 GWh Import, aber 1.100 GWh Export. Netto blieben 1.877 GWh.
Der Verbrauch lag an diesem Tag aber bei 5.300 GWh.
Hätten wir keine Gasspeicher gehabt, aus denen rund 3.400 GWh entnommen wurden, wäre zwei Dritteln Deutschlands das Gas abgedreht worden – inklusive Haushalten, Stromerzeugung, Industrie.
Speicher sind extrem wichtig, LNG ist nur ein kleines Rädchen.

Maurice:
Und jetzt versuch das mal einem Politiker zu erklären. Die sagen bis heute: Alles, was importiert wird, reicht. Du hast gerade gezeigt, dass über 50 % fehlen würden.

Stefan:
Genau. Und selbst die Leitungen sind am Limit. Die Norwegen-Pipeline zum Beispiel wurde am 10. Januar mit 1.330 GWh betrieben, obwohl sie eigentlich für 1.277 GWh ausgelegt ist – also mehr Druck, genau wie du gesagt hast. Viel mehr geht da nicht.

Vergleich das mit LNG: 150 GWh hier, 67 GWh dort, 108 GWh dort – gegenüber über 1.300 GWh aus Norwegen. LNG liegt maximal bei 300 GWh, vielleicht 750 GWh, wenn alles perfekt läuft. Aber dafür braucht man Schiffe und Gas.

Maurice:
Dazu kommt die Temperaturabhängigkeit der Regasifizierung. In der Ostsee treiben Eisschollen, Eisbrecher sind unterwegs. Normalerweise nutzt man Meerwasserwärme, um LNG zu regasifizieren. Bei Kälte wird das langsamer und ineffizienter. Dann schaltet man Gasbrenner zu – wir verbrennen also Gas, um Gas zu erhitzen.
Ob dann noch die volle Kapazität erreicht wird, ist fraglich.

Und Norwegen hat ein weiteres Problem: Die Pipelines wurden letztes Jahr nicht gewartet. Gasco hat Wartungen in den Jahren davor durchgeführt, dieses Jahr aber darauf verzichtet, um mehr Gas liefern zu können. Sie selbst sagen, dass dadurch das Ausfallrisiko steigt. Fällt ein Verdichter aus, fehlt plötzlich über 40 % unserer Gasimporte.

Stefan:
Und genau darüber haben wir letzte Woche gesprochen: Es reicht ein technisches Problem – oder ein Angriff.
Wir haben innerhalb weniger Minuten sensible Stellen gefunden. Pipelines, die nicht redundant sind, mit frei zugänglichen Anlandestationen. Zäune, durch die man fast greifen kann. Feldwege direkt daneben.

Wenn dort jemand sabotiert, ist das keine Drei-Tage-Reparatur. Ich habe Behörden informiert: BKA, LKA, Staatsschutz, Verfassungsschutz – niemand reagiert. Selbst Betreiber wollten nicht reagieren, bis ich Details nennen konnte, die man nur von Fotos aus dem Internet kennt.

Maurice:
Das ist grob fahrlässig. Das sind fünf Minuten Arbeit für eine Sabotage. Und es gibt keine Ersatzstation, keinen Bypass. Wenn das kaputt ist, gibt es kein Gas mehr.

Stefan:
Alle Redundanzen laufen bereits unter Volllast. Fällt eine Leitung aus Norwegen weg, verlieren wir ein Drittel bis die Hälfte der Importe. Dann ist die Gasmangellage da – vermutlich innerhalb weniger Wochen.

Maurice:
Und es gibt kaum Schutz. Früher bei Atomkraftwerken gab es bewaffnete Security. Heute bei kritischer Energieinfrastruktur praktisch niemanden.

Stefan:
Und Gasspeicher sind noch schlechter geschützt. Oft nur Zaun, Schloss, kein Stacheldraht.
Dazu kommt: Es sind nicht „unsere“ Speicher. Jeder kann Gas einspeichern. Polen oder Italien zapfen aktuell massiv unsere Speicher an. Wir könnten 100 % Füllstand haben und uns gehört theoretisch 0 %.

Maurice:
Und je teurer der Spotmarkt wird, desto attraktiver wird es, das gespeicherte Gas zu verkaufen. Das verstärkt das Problem noch.

Stefan:
Genau. Und wenn wir diesen Winter gerade so überstehen, wie füllen wir die Speicher im Sommer wieder? Wenn wir nur bei 20–30 % starten, reicht es nächstes Jahr nicht mehr.

Maurice:
Ich glaube, das Erste, was passiert, ist die Beschlagnahmung von Industriegas – etwa bei BASF. Das Gas wird der Industrie weggenommen. Aber die Abschaltung dauert Wochen. Chemieanlagen gehen kaputt, verlieren Zulassungen, müssen neu abgenommen werden.

Stefan:
Und die Bundesregierung zögert, weil sie entschädigungspflichtig ist. Sobald Gas weggenommen wird, muss gezahlt werden. Für viele Firmen ist das der letzte Anstoß, Deutschland zu verlassen.

Maurice:
Und selbst mehr Kohleverstromung ist begrenzt. Wenn Flüsse zufrieren und Kohle nicht transportiert werden kann, stehen Kraftwerke still.

Stefan:
Ihr seht: Es bleibt extrem spannend – und extrem gefährlich.
Vielen Dank dir, Maurice, für dieses Gespräch.

Maurice:
Danke dir. Bis zum nächsten Mal.

Stefan:
Bis zum nächsten Video. Ciao.

 

Update 17. Januar 2026

Gasimporte fallen! Gaspreise explodieren! Polarluft bis -30° im Anmarsch - Netzagentur schläft!

Aber weiß eigentlich jemand, wann der Winter beginnt, wann er endet, wie kalt oder wie warm er wird?
Das sind interessante Worte vom Chef der Bundesnetzagentur. Leider sind diese Worte schon drei Jahre alt, bald vier. Inzwischen wird er an ganz anderen Aussagen gemessen – und genau die schauen wir uns jetzt an. Wir ernten die Früchte der letzten Jahre. Deutschland hat eigene sogenannte Flüssiggas-Terminals, mit denen wir Gas importieren können. Dazu kommen Norwegen, Belgien, Holland und Frankreich. Das macht uns stabil. Schauen wir uns nun an, wohin die Rakete geflogen ist. Ihr seht: Der Gaspreis ist förmlich explodiert – von etwa 25 bis 26 Euro pro Megawattstunde auf heute im Peak über 38 Euro. Der Handel für heute ist noch nicht abgeschlossen. Der Gaspreis springt nach oben. Kaltes Wetter und relativ leere Speicher machen uns vermutlich einen Strich durch die Rechnung.

Wir können heute alles plausibel belegen und die Bundesnetzagentur analysieren, die inzwischen ihre eigenen wissenschaftlichen Studien ignoriert und sie sinnbildlich wie Konfetti zum Fenster hinauswirft. Das ist wirklich phänomenal, denn am Ende geht es um nichts Geringeres als die Abschaltung der Industrie. Und wenn wir noch einmal über die Solidarität in der Europäischen Union sprechen: Das würde bedeuten, bevor den Deutschen das Gas zum Heizen ausgeht, müsste der Franzose seine Glashütten abstellen, seine Industrie stilllegen, damit der deutsche Hintern nicht friert. Wer das glaubt, glaubt auch an den Weihnachtsmann. Schauen wir uns noch einmal die früheren Aussagen des Chefs der Bundesnetzagentur an, als er noch offen über die Realität gesprochen hat:

Wenn die Speicher rechnerisch bei 100 % wären, dann reicht das bei einem durchschnittlichen Winter für etwa zweieinhalb Monate Gasbedarf in Deutschland – falls wir komplett auf russisches Gas verzichten müssten. Aber weiß jemand, wann der Winter beginnt, wann er endet, wie kalt oder wie warm er wird? Wissen wir, ob wir in eine Notlage geraten? Wissen wir, wie es unseren europäischen Nachbarn geht, für die es Solidaritätsverpflichtungen gibt? Es gibt einfach zu viele Unbekannte. Deshalb kann das niemand seriös vorhersagen. Was wir tun können: Wir appellieren dringend. Jeder eingesparte Kubikmeter Gas ist gut fürs Klima, gut für den Geldbeutel und gut für die Vorsorge. Deshalb bitten wir die Industrie und die privaten Verbraucher, alles zu tun, was möglich ist.

Damals wurde noch um Einsparungen gebeten. Heute wird das vollständig ignoriert. Der Anstieg des Gaspreises kam unmittelbar nach der Ankündigung des Chefs der Netzagentur, man könne einfach Gas kaufen, weil es überall verfügbar sei. Das Interessante ist: Ich habe es bereits im letzten Video gezeigt – der Markt gewährleistet keine Versorgungssicherheit. Und hier sehen wir, dass die Importe in den letzten zwei Wochen zurückgegangen sind. Wenn unser Gas weniger wird, reagiert der Markt nicht mit mehr Importen, sondern mit weniger. Das ist kein Spaß. Hinzu kommt die massive Gasverstromung. In der Europäischen Union – 27 Mitgliedstaaten – sehen wir teilweise Spitzen von 122 Gigawatt Gasverstromung pro Stunde. Dafür benötigt man rund 204 Gigawatt Gas, und das 24 Stunden am Tag. Kein Wunder, dass die Gasspeicher schrumpfen wie ein Adventskalender.

Eigentlich müsste Klaus Müller das besser wissen. Er hat selbst gesagt, dass jeder eingesparte Kubikmeter Gas gut fürs Klima sei. Da kommt die Ideologie wieder durch. Jetzt hört euch den entscheidenden Teil an, den viele immer vergessen:

Wenn die Bundesregierung eine Gasnotlage ausrufen würde, gilt europäisches Recht. Dann müsste die Bundesnetzagentur eingreifen. Besonders geschützte Verbraucher sind private Haushalte, Krankenhäuser und Pflegeheime – diese würde man nicht abschalten wollen. Industriebetriebe hingegen müssten gegebenenfalls abgeschaltet werden, wenn schlicht zu wenig Gas da ist. Ob man das nun Gasnotlage oder Mangellage nennt, ist egal. Wir müssen mit dem Mythos aufräumen, dass geschützte Kunden absolut vor Abschaltungen sicher sind. Das ist schlicht nicht korrekt. Ich habe selbst für Politiker gearbeitet und die Verordnungen gelesen. Politiker lassen sich oft nur Zusammenfassungen geben. Die EU-SOS-Verordnung umfasst über 100 Seiten. Auf Seite 65 steht Folgendes: In Notfällen und aus hinreichenden Gründen kann ein Mitgliedstaat beschließen, dass die Gasversorgung bestimmter kritischer Gaskraftwerke Vorrang vor der Gasversorgung bestimmter Kategorien geschützter Kunden hat, wenn der Ausfall dieser Kraftwerke dem Stromnetz schweren Schaden zufügen würde. Übersetzt aus Politikerdeutsch:
Wenn du neben einem systemrelevanten Gaskraftwerk wohnst, bekommt zuerst das Kraftwerk Gas – und erst dann, wenn überhaupt noch etwas übrig ist, du.

So viel zur angeblichen Sicherheit geschützter Kunden. Schauen wir nun auf den Gasmarkt: Die Futures sind explodiert. Der Februar-Kontrakt stieg um über 13 %, der März-Kontrakt noch stärker. Auch die Handelsvolumina steigen deutlich. Es sieht so aus, als lägen viele Short-Positionen im Wintermarkt.

Schon im November wurde berichtet, dass der Preisverfall durch neue Short-Positionen verursacht wurde – Gas wurde verkauft, das physisch gar nicht vorhanden war. Das kennen wir vom Silbermarkt. Jetzt die harte Realität: Wir importieren netto weniger als 22 Terawattstunden Gas pro Woche, verbrauchen aber rund 33 Terawattstunden. Und wir sind mitten im Winter. Diese hohen Verbräuche können noch viele Wochen anhalten. Viel hängt von Wind- und Sonnenstrom ab. Aber die Speicher sind EU-weit deutlich leerer als im Vorjahr. Statt eines milden Winters bekommen wir einen kalten – und das wird ein Problem.

Viele Länder haben zwar Gas, aber:

  • zu geringe Speicher

  • zu geringe Pipeline-Kapazitäten

  • oder sie brauchen das Gas selbst

Spanien hat volle Speicher, aber wir bekommen das Gas nicht her. Portugal ist zu weit weg. Belgien ist ein Transitland mit kaum Speicher. Die Niederlande haben selbst nur noch rund 38 % Füllstand. Sinkt dort der Speicher, sinken unsere Importe. Der Markt kann nicht gegen die Physik arbeiten. Dazu kommen Transportkosten, Netzentgelte und technische Grenzen. Eines ist klar: Knappheit wird über den Preis signalisiert – und dieser Preis beginnt jetzt erst richtig zu steigen. Das war diese Woche ein heftiger Anstieg, und ich rechne mit weiteren. Ich bin kein Anlageberater. Vertraut niemals blind auf meine Einschätzungen. Hochrisikoprodukte können sich in Minuten drehen. Was sich aber vermutlich nicht ändert: Es wird kalt. Und dann wird man sehen, wie die Bundesnetzagentur reagiert, wenn Probleme offen zutage treten. Die EU-SOS-Verordnung verpflichtet Länder zur Solidarität. Wenn zum Beispiel Polen in eine Mangellage gerät, müssten wir Gas liefern – selbst wenn wir dafür Industrie abschalten müssten. Doch niemand schaltet freiwillig die eigene Industrie ab, damit der Nachbar nicht friert. Solidarität endet meist dort, wo sie einen selbst betrifft. Am 20. November sollen neue Speicher-Updates kommen. Ich kann mir ausrechnen, wie sie aussehen werden: nicht besonders gut.

Ich bin gespannt, wie der Gasmarkt reagiert – und wie du das Ganze siehst.
Bis bald.

 

Update vom 20. Januar 2026

In all den Videos, die ich in dieser Rubrik gepostet habe, wird offensichtlich, wenn es mit einer großen Kälte im Januar und Februar weitergeht, haben wir ein Problem. Um es deutlich zu machen, poste ich dieses Video hier, und lasse ChatGPT eine ausführliche Zusammenfassung machen.   

Die Sendung widmet sich einer außergewöhnlich inhaltsreichen Wetter- und Naturlage, die sowohl durch intensive Polarlichtersichtungen als auch durch markante winterliche Wetterentwicklungen auf der Nordhalbkugel geprägt ist. Aufgrund der Themenfülle ist die Sendung bewusst umfangreicher gestaltet.

Polarlichter und Sonnenaktivität

Ein zentrales Thema sind die in vielen Regionen Mitteleuropas beobachteten Polarlichter. Ursache hierfür sind starke Sonnenstürme, bei denen geladene Teilchen (Elektronen und Protonen) von der Sonne ins All geschleudert werden. Treffen diese Teilchen auf das Magnetfeld der Erde, werden sie in Richtung der Polarregionen gelenkt. Dort regen sie in Höhen von etwa 80 bis 500 Kilometern Gase der Erdatmosphäre an, wodurch die typischen Leuchterscheinungen entstehen.
Die Farben der Polarlichter hängen dabei von der Art der beteiligten Gase und der Höhe ab: Grünes und rotes Licht entsteht durch Sauerstoff, blaues und violettes durch Stickstoff. Je stärker die Sonnenstürme sind, desto weiter können Polarlichter auch in südlichere Breiten vordringen.
Klar wird jedoch betont, dass Polarlichter keinen direkten Einfluss auf das Wetter haben, da Wetterprozesse hauptsächlich in den unteren 10 Kilometern der Atmosphäre stattfinden.

Darüber hinaus wird die langfristige Rolle der Sonne erläutert: In Phasen geringer Sonnenaktivität kann durch verstärkte kosmische Strahlung die Wolkenbildung zunehmen, was langfristig kühlere Klimaphasen begünstigt – ein Effekt, der beispielsweise während der „Kleinen Eiszeit“ eine Rolle spielte. Die aktuelle Phase ist hingegen durch eine vergleichsweise hohe Sonnenaktivität gekennzeichnet.

Extreme Schneefälle im Nordpazifikraum

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf extremen Schneefällen im Osten Russlands beziehungsweise im Nordpazifikraum. Dort führten sehr kalte, gleichzeitig aber feuchte Luftmassen in Verbindung mit relativ warmem Meerwasser zu außergewöhnlichen Schneemengen von teils über zwei Metern.
Verstärkt wurde das Ereignis durch geografische Faktoren wie Gebirge sowie durch den sogenannten Lake-Effekt, bei dem feuchte Luft über Wasserflächen zusätzliche Niederschläge erzeugt. Solche Konstellationen treten äußerst selten auf und gelten als historisch außergewöhnlich.

Entwicklung der Schneedecke und Großwetterlage

Die Analyse der Schneedecke auf der Nordhalbkugel zeigt, dass sich rund um den Nordpol vergleichsweise wenig verändert, während sich in Europa deutliche Verschiebungen abzeichnen. In Osteuropa und Teilen der Ukraine wird zeitweise ein Rückgang der Schneedecke erwartet, während in Mitteleuropa – insbesondere in Deutschland – die Wahrscheinlichkeit für neue Schneedecken wieder zunimmt.

Unterschiedliche Wettermodelle (amerikanisches GFS und europäisches ECMWF) zeigen dabei teils stark voneinander abweichende Szenarien. Insgesamt deutet sich jedoch eine ausgeprägte Grenzwetterlage an: Kalte Luftmassen aus dem Norden treffen auf mildere Luft aus dem Süden. Daraus resultieren große Temperaturunterschiede, wechselnde Niederschlagsarten und regional sehr unterschiedliche Wetterverläufe.

Wetterausblick für Mitteleuropa

Für Deutschland zeichnet sich in den kommenden Tagen und Wochen folgendes Bild ab:

  • Im Norden und Osten häufiger Kälte, zeitweise Dauerfrost und zunehmende Schneefallchancen

  • Im Westen und Südwesten zunächst mildere Phasen mit mehr Niederschlägen, später ebenfalls kälter

  • Im Süden starke Temperaturgegensätze durch Nebel- und Inversionslagen sowie föhnige Effekte in Bergregionen

  • Insgesamt steigende Wahrscheinlichkeit für Schneefälle, insbesondere in der zweiten Wochenhälfte und gegen Monatsende

Eine nachhaltige milde Wetterphase ist nicht in Sicht. Stattdessen bleibt der Winter präsent, mit wiederholten Kälterückfällen und teils winterlichen Straßen- und Naturverhältnissen.

Fazit

Die Sendung zeigt eindrucksvoll, wie eng Sonnenaktivität, atmosphärische Prozesse und großräumige Wetterlagen miteinander verflochten sind. Während die Polarlichter ein faszinierendes Naturschauspiel darstellen, prägen komplexe Luftmassenbewegungen und Modellunsicherheiten das winterliche Wettergeschehen in Europa. Insgesamt bleibt die Wetterlage dynamisch, winterlich und regional sehr unterschiedlich.

 

SOS Warnung, jetzt schnallt euch an, denn hier kommen die Beweise, dass wir spätestens Mitte Februar einen Dunklen und kalten Winter, in unseren Räumen erleben: INES Gasspeicherupdate - Gasmangellage kommt

Droht Deutschland eine Gasmangellage? – Analyse des aktuellen Gasupdates

Das mit Spannung erwartete neue Gasupdate der Gasspeicherbetreiber (INES – Initiative Energien Speichern) sorgt aktuell für große Unruhe. Die zentrale Frage lautet: Reicht das Gas für den Winter – oder nicht?
Die im Video vorgestellte Analyse kommt zu einem alarmierenden Ergebnis und widerspricht in wesentlichen Punkten den offiziellen, eher beruhigenden Aussagen.

Aktueller Stand der Gasspeicher

Zum 19. Januar liegt der Füllstand der deutschen Gasspeicher bei 41,8 %. Zum Vergleich:
Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 63,85 % – also rund 22 Prozentpunkte mehr.

Im letzten Winter lag der Tiefstand bei etwa 28 %. Kritisch wird die Situation jedoch bereits ab 20 %, da unterhalb dieser Marke:

  • der Druck in den Speichern sinkt,

  • Gas technisch nicht mehr in gewohnter Menge ausgespeichert werden kann,

  • eine offizielle Gasmangellage droht.

Wetter als entscheidender Faktor

INES erklärt die Lage mit dem Hinweis: „Mildere Witterung entschärft die Situation.“
Doch genau hier setzt die Kritik des Videos an.

Ein Blick auf die Wetterprognosen (u. a. wetter.de) zeigt:

  • Der aktuelle Winter ist alles andere als mild.

  • Der Januar könnte der kälteste seit bis zu 15 Jahren werden.

  • Auch der Übergang in den Februar wird voraussichtlich sehr kalt ausfallen.

Kaltes Wetter bedeutet automatisch: höherer Gasverbrauch – sowohl für Heizung als auch für Stromerzeugung.

Gasverbrauch bei Kälte

In besonders kalten Phasen wurden zuletzt:

  • bis zu 1,3 % der Gasspeicher pro Tag verbraucht,

  • aktuell rund 0,5–0,6 % täglich.

Zusätzlich steigt der Gasbedarf für die Stromerzeugung:

  • Aktuell werden rund 21.000 Megawatt Strom aus Gas erzeugt.

  • Das entspricht etwa 42.000 Megawattstunden Gas pro Stunde.

  • Hochgerechnet auf 24 Stunden sind das fast 1.000 Gigawattstunden Gas pro Tag.

Zum Vergleich:

  • Über LNG kommen derzeit nur 300–400 Gigawattstunden pro Tag nach Deutschland.

Import, Export und Nettoverfügbarkeit

Zwar ist die LNG-Infrastruktur in Europa technisch vorhanden, jedoch:

  • sind rund 50 % der LNG-Terminals ungenutzt,

  • es fehlen schlicht ausreichend LNG-Schiffe.

Aktuelle Durchschnittswerte (31 Tage):

  • LNG-Importe: ca. 408 GWh/Tag

  • Gesamte Gasimporte: ca. 3.152 GWh/Tag

  • Davon werden etwa 771 GWh/Tag exportiert

  • Netto verbleiben rund 2.300 GWh/Tag in Deutschland

Der tägliche Verbrauch liegt jedoch bei rund 4.000 GWh – die Differenz wird aus den Speichern entnommen.

Zweifel an den INES-Prognosen

INES rechnet für Ende Januar mit einem Speicherstand von 41 %.
Tatsächlich liegt Deutschland bereits jetzt unter dieser Marke, obwohl der Januar noch nicht vorbei ist.

Das bedeutet:

  • Die Prognose unterschätzt den realen Verbrauch deutlich.

  • Laut Berechnung müssten die nächsten 10 Tage praktisch keine Entnahme stattfinden – was nur bei Temperaturen von +5 bis +8 °C realistisch wäre.

  • Die aktuellen Wetterprognosen sprechen jedoch klar dagegen.

Ein Blick auf frühere INES-Vorhersagen zeigt:

  • Ab Februar lagen Prognosen teils bis zu 20 % daneben.

  • Auch in diesem Winter liegt der tatsächliche Speicherstand bereits deutlich unter den Modellrechnungen.

Mögliche Szenarien für den weiteren Winter

Je nach Berechnungsgrundlage ergeben sich folgende Szenarien:

  • Optimistisches INES-Szenario: ca. 18 % Restfüllstand

  • Realistisches Szenario laut Video: 12 % oder weniger

Ein Speicherstand von 12 % würde bedeuten:

  • massive Einschnitte für die Industrie,

  • Produktionsdrosselungen oder Stillstände,

  • Schließungen von Schwimmbädern, Skiliften, öffentlichen Einrichtungen,

  • stark steigende Gaspreise,

  • erneute politische Appelle zum Energiesparen.

Wohnungen würden zwar nicht sofort kalt, aber die wirtschaftlichen Folgen wären erheblich.

Extremes Kälteszenario

Sollten Temperaturen wie im Referenzjahr 2010 auftreten:

  • könnten die Gasspeicher bis Mitte Februar vollständig entleert sein,

  • der Gasbedarf wäre nicht mehr vollständig deckbar,

  • es müsste aktiv entschieden werden, wer noch Gas erhält und wer nicht.

Europa als Rettung?

Auch die Hoffnung auf Unterstützung aus Europa ist begrenzt:

  • Europäische Speicher liegen insgesamt rund 10 % unter Vorjahr.

  • Länder wie Österreich, Belgien oder Kroatien haben selbst deutlich geringere Reserven.

  • Spanien und Portugal verfügen zwar über LNG, haben aber nur begrenzte Speicherkapazitäten.

  • Die Ukraine liegt bei etwa 30 %, wäre aber im Krisenfall ebenfalls auf Hilfe angewiesen.

Politische und geopolitische Risiken

Zusätzliche Unsicherheiten entstehen durch:

  • geopolitische Spannungen,

  • mögliche Ausfälle von Infrastruktur,

  • politische Entscheidungen internationaler Partner.

Ein Lieferstopp oder größere Störung hätte massive Auswirkungen.

Ein kleiner Lichtblick

Zum Schluss gibt es eine positive Nachricht:

  • Aserbaidschan liefert erstmals Gas nach Deutschland

  • Umfang: ca. 1,5 Milliarden Kubikmeter

  • Das entspricht rund 15 Terawattstunden, also etwa 41 GWh pro Tag

Das reicht nicht, um die Lage zu entspannen – ist aber zumindest ein kleiner Beitrag.

Fazit

Nach der im Video dargestellten Analyse ist eine Gasmangellage kaum noch abzuwenden, sofern nicht:

  • außergewöhnlich milde Temperaturen eintreten,

  • oder kurzfristig massive zusätzliche Gaslieferungen erfolgen.

Der Winter bleibt damit energiepolitisch extrem spannend – mit potenziell weitreichenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen.

Update vom 23 Januar 2026

 

Fritz Vahrenholt zur Gasmangellage: Die Stunde der Wahrheit hat geschlagen

Die Stunde der Wahrheit: Deutschlands Energieversorgung am Limit

Die deutsche Energieversorgung steht vor einer ihrer größten Bewährungsproben seit Jahrzehnten. Sinkende Gasfüllstände, geopolitische Unsicherheiten, eine witterungsabhängige Stromerzeugung und politische Grundsatzentscheidungen treffen in diesem Winter in dramatischer Weise aufeinander. Im Interview analysiert Prof. Dr. Fritz Vahrenholt, ehemaliger Umweltsenator von Hamburg und ausgewiesener Energieexperte, die aktuelle Lage – und kommt zu einem ernüchternden Fazit: Deutschland bewegt sich energiepolitisch auf einem gefährlichen Pfad.

Dramatisch sinkende Gasfüllstände

Die deutschen Gasspeicher befinden sich auf einem historisch niedrigen Niveau. Anfang Januar lagen sie bei rund 53 Prozent, kurze Zeit später bereits bei etwa 41 Prozent – mit täglichen Entnahmen von 0,6 bis 1 Prozent. Dabei ist zu berücksichtigen, dass ein erheblicher Teil des gespeicherten Gases sogenanntes „Kissengas“ ist, das technisch nicht entnommen werden kann.

Ab einem Füllstand von etwa 20 bis 30 Prozent nimmt der Druck in den Speichern stark ab, wodurch die Entnahmeleistung deutlich sinkt. Fällt der Füllstand weiter auf 10 bis 20 Prozent, ist es aus Bohrenspeichern technisch kaum noch möglich, Gas zu fördern. Die Versorgungslage wird dann stark vom Wetter abhängig.

Sollte es – wie meteorologisch möglich – im Februar zu einer weiteren Kälteperiode kommen, droht Deutschland die Alarm- oder sogar die Notfallstufe des Gasnotfallplans. In diesem Fall würde die Gasversorgung der Industrie massiv eingeschränkt, um die Wärmeversorgung von Haushalten sicherzustellen. Die Folge wären Produktionsstillstände in zentralen Industriezweigen wie Chemie, Glas, Papier und Kunststoff.

Abhängigkeit von Wetter und Importen

Zwar bezieht Deutschland weiterhin Gas über Pipelines und LNG-Terminals, doch auch diese Mengen sind begrenzt. Bei extremer Kälte liegt der tägliche Bedarf bei etwa fünf Terawattstunden. Davon stammen rund drei Terawattstunden aus Pipelines, etwa 0,5 bis 1 Terawattstunde aus LNG-Importen. Der Rest kam bislang aus den Speichern.

Fallen diese Speicherlieferungen weg, bleibt nur etwa drei Viertel der üblichen Versorgung übrig – zu wenig, um sowohl Haushalte als auch Industrie zu bedienen. Die Priorisierung der Wärmeversorgung bedeutet zwangsläufig industrielle Stillstände mit erheblichen wirtschaftlichen Schäden.

Zusätzliche Belastung durch Gaskraftwerke

Die Situation verschärft sich zusätzlich durch den geplanten Ausbau von Gaskraftwerken. Nach dem Ausstieg aus der Kernenergie sollen sie Versorgungssicherheit gewährleisten, insbesondere in Zeiten ohne Wind und Sonne. Gerade im Winter treten jedoch häufig Ostwindlagen auf, bei denen sowohl Wind- als auch Solarstrom kaum verfügbar sind.

Die geplanten 12 Gigawatt neuer Gaskraftwerksleistung werden frühestens in fünf bis sechs Jahren zur Verfügung stehen und benötigen erhebliche zusätzliche Gasmengen. Damit steigt die Abhängigkeit von einem Energieträger, dessen Verfügbarkeit bereits heute kritisch ist.

Fehleinschätzungen durch Klimamodelle

Prof. Vahrenholt sieht einen zentralen Grund für die unzureichende Vorsorge in der politischen Fixierung auf Klimamodelle, die von dauerhaft milderen Wintern ausgehen. Die letzten drei vergleichsweise milden Winter hätten zu einer trügerischen Sicherheit geführt.

Demgegenüber verweist er auf wissenschaftliche Erkenntnisse zur solaren Aktivität. Die Sonne unterliegt einem etwa elfjährigen Zyklus, und statistisch treten kalte Winter in Europa häufig in Phasen geringer Sonnenaktivität auf. Das aktuelle solare Maximum liegt bereits hinter uns, ein solares Minimum wird in den kommenden ein bis zwei Jahren erwartet – historisch oft verbunden mit vermehrten Kältewellen in Mitteleuropa.

Der Verlust strategischer Gasspeicher

Ein weiterer Faktor ist der eingeschränkte Zugriff auf den Gasspeicher Haidach, der für die Versorgung Süddeutschlands von großer Bedeutung ist. Obwohl dieser Speicher maßgeblich aus deutschen Gaslieferungen befüllt wird, liegt er auf österreichischem Staatsgebiet. Durch neue vertragliche Regelungen darf Österreich nun gleichberechtigt Gas entnehmen.

Das Ergebnis zeigt sich deutlich: Während deutsche Speicher auf etwa 43 Prozent gefallen sind, liegt Österreich noch bei rund 52 Prozent. Für Süddeutschland hat sich die Versorgungslage dadurch spürbar verschlechtert.

Eigenes Gas bleibt ungenutzt

Besonders kritisch bewertet Prof. Vahrenholt das Fracking-Verbot in Deutschland. In Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und der norddeutschen Tiefebene liegen nachweislich Gasvorkommen, die den Bedarf für rund 30 Jahre decken könnten. Technisch wäre eine Förderung innerhalb kurzer Zeit möglich – deutlich schneller als der Bau neuer Kraftwerke.

Deutschland verzichtet jedoch auf diese Ressourcen und importiert stattdessen teures Fracking-Gas aus den USA, das nicht nur ökologisch fragwürdig, sondern auch bis zu dreimal so teuer ist. Aus seiner Sicht ist diese Politik weder wirtschaftlich noch rational zu rechtfertigen.

Widersprüche der aktuellen Energiepolitik

Die Bundesregierung verfolgt offiziell das Ziel, bis 2045 vollständig auf Gas zu verzichten – plant jedoch gleichzeitig neue Gaskraftwerke. Parallel soll die Energieversorgung nahezu ausschließlich auf Sonne und Wind basieren, ergänzt durch Wasserstofflösungen, deren Wirkungsgradverluste enorm und deren Kosten extrem hoch sind.

Nach Ansicht von Prof. Vahrenholt wird hier versucht, ein zerstörtes Energiesystem mit „Krücken“ notdürftig zu stabilisieren. Das frühere deutsche Energiesystem sei zuverlässig, wettbewerbsfähig und preiswert gewesen – heute hingegen sei es politisch motiviert demontiert worden.

Kernenergie als verpasste Option

Ein zentraler Kritikpunkt bleibt der Ausstieg aus der Kernenergie. Wären die Kernkraftwerke weiterbetrieben worden, hätte man Gas für die Stromerzeugung einsparen und die Versorgungslage deutlich entspannen können. Eine Rückkehr zur Kernenergie hält Prof. Vahrenholt politisch jedoch derzeit für kaum durchsetzbar – zu viel Infrastruktur sei bereits zerstört worden.

Blick nach vorn: Die Stunde der Wahrheit

Für Prof. Vahrenholt steht fest: Die kommenden Wochen und Monate werden eine Phase der Wahrheit für die deutsche Energiepolitik. Die Abhängigkeit von Gas wird sich schonungslos zeigen. Vorstellungen, das Gasnetz stillzulegen und alles über Strom und Wärmepumpen zu regeln, werden an der Realität scheitern.

Langfristig sieht er drei notwendige Korrekturen:

  1. Erhalt und Nutzung des Gasnetzes

  2. Förderung eigener Gasvorkommen

  3. Rückkehr zu einer technologieoffenen Energiepolitik – inklusive Kernenergie

Ob die aktuelle Bundesregierung dazu in der Lage ist, bezweifelt er. Die wirtschaftlichen Folgen von Produktionsstillständen, hohen Energiepreisen und sinkender Wettbewerbsfähigkeit könnten jedoch den politischen Druck massiv erhöhen.

Die Stunde der Wahrheit hat geschlagen. Deutschland muss sich entscheiden, ob es Energiepolitik ideologisch oder realitätsnah betreiben will.

 

Update um 16:13 Uhrzeit 

Rekordtief: Gasspeicher sind bedrohlich leer – Experte erklärt warum | NIUS Live vom 23.01.2026

Drohende Gasmangellage in Deutschland: Energieexperte warnt vor kritischer Entwicklung

Bereits nach wenigen Wochen Winter befinden sich die deutschen Gasspeicher auf einem historisch niedrigen Niveau. Mit einem aktuellen Füllstand von nur 38,9 Prozent wird im Januar ein Rekordtief erreicht. In einem Interview bei News Live warnt der Energieexperte Stefan Spiegelsberger (YouTube-Kanal Outdoor Chiemgau) eindringlich vor einer sich zuspitzenden Gasmangellage in Deutschland.

Gasspeicher leeren sich schneller als erwartet

Laut Spiegelsberger entleeren sich die deutschen Gasspeicher derzeit mit rund 0,9 bis 1,3 Prozent pro Tag, abhängig von den Temperaturen. Bei anhaltend kaltem Wetter könnte die kritische Marke von 20 Prozent deutlich früher erreicht werden als von offiziellen Stellen prognostiziert. Ab diesem Schwellenwert droht laut Experteneinschätzung eine formelle Gasmangellage, da der notwendige Druck in den Speichern nicht mehr ausreicht, um ausreichend Gas bereitzustellen.

Berechnungen der Gasspeicherbetreiber gingen ursprünglich davon aus, dass Ende Januar noch rund 41 Prozent Gas vorhanden sein sollten. Tatsächlich liegt der Füllstand bereits deutlich darunter. Setzt sich diese Entwicklung fort, könnten die Speicher zum Winterende bei nur noch 10 bis 12 Prozent liegen – ein Wert mit weitreichenden Folgen.

Massive Auswirkungen auf Industrie und Versorgung

Ab einem Füllstand von etwa 20 Prozent wären zunächst Industriebetriebe betroffen. Großverbraucher wie Chemieunternehmen, Bäckereien oder energieintensive Produktionsstätten müssten ihre Gasabnahme reduzieren oder den Betrieb teilweise einstellen. Viele dieser Anlagen lassen sich jedoch nicht einfach herunterfahren und wieder hochfahren, was Milliardenschäden zur Folge haben könnte.

Sinkt der Gasstand weiter, wären auch öffentliche Einrichtungen betroffen: Schwimmbäder könnten schließen, Straßenbeleuchtung reduziert werden, und auch die Stromversorgung geriete unter Druck. Da im Winter wenig Strom aus Wind- und Solaranlagen zur Verfügung steht, wird aktuell verstärkt Gas zur Stromerzeugung genutzt – was den Verbrauch zusätzlich erhöht.

Regierung beschwichtigt – Experte widerspricht

Während Bundesregierung, Wirtschaftsministerium und Bundesnetzagentur offiziell Entwarnung geben und die Gasversorgung als gesichert bezeichnen, hält Spiegelsberger diese Einschätzung für gefährlich. Seiner Ansicht nach setzt die Politik auf eine Art „Energiepolitik der Hoffnung“: Man hoffe auf milde Temperaturen und günstige Wetterbedingungen.

Faktisch jedoch komme täglich weniger Gas nach Deutschland, als verbraucht werde. Selbst unter Einbeziehung von LNG-Importen liege die verfügbare Menge deutlich unter dem Bedarf an kalten Tagen. Deutschland verbraucht dann bis zu 5.000 Gigawattstunden Gas pro Tag, während nur etwa 2.300 Gigawattstunden verfügbar seien.

LNG als Lösung? Nur eingeschränkt wirksam

Die Bundesregierung verweist auf den Ausbau der LNG-Infrastruktur. Spiegelsberger räumt zwar ein, dass die Terminals vorhanden seien, sieht jedoch große logistische Probleme: Es fehle an verfügbaren LNG-Tankern, da viele langfristig gebunden seien. Zudem deckt LNG aktuell nur rund 13 Prozent der deutschen Gasimporte ab und könne eine Mangellage allenfalls verzögern, nicht verhindern.

Steigende Gaspreise und Spekulationen

Parallel zur angespannten Versorgungslage steigen die Gaspreise deutlich an. Spekulanten rechnen mit einer Gasmangellage und treiben die Preise weiter nach oben. Sowohl in Europa als auch in den USA sind innerhalb kurzer Zeit starke Preissprünge zu beobachten, was Verbraucher und Unternehmen zusätzlich belastet.

Wetter als entscheidender Faktor

Die weitere Entwicklung hängt maßgeblich vom Wetter ab. Prognosen deuten auf eine mögliche Kälteperiode in den kommenden Wochen hin. Sollte diese eintreten, würde sich der Gasverbrauch weiter erhöhen und die Speicher noch schneller leeren. Laut Spiegelsberger hat sich Deutschland damit „mit den Wetterhoffnungen verzockt“.

Was jetzt getan werden müsste

Aus Sicht des Experten wären drei Maßnahmen dringend notwendig:

  1. Früher Appell an die Bevölkerung, Gas zu sparen

  2. Aktiver Gaseinkauf durch den Staat, inklusive zusätzlicher LNG-Beschaffung

  3. Europäische Kooperation, um im Notfall gegenseitige Unterstützung zu ermöglichen

Bisher jedoch fehle es an klaren politischen Maßnahmen und transparenter Kommunikation.

Fazit

Die aktuelle Lage der deutschen Gasspeicher ist ernst und birgt erhebliche Risiken für Wirtschaft und Gesellschaft. Trotz offizieller Beschwichtigungen deuten Verbrauchszahlen, Wetterprognosen und Marktreaktionen auf eine zunehmend kritische Situation hin. Ohne Gegenmaßnahmen droht Deutschland in den kommenden Wochen eine Gasmangellage mit weitreichenden Konsequenzen.

 

 

                        🙏