road of humbleness

Prophecy Update 1. Juni 2026

Pastor Kurt:

Guten Tag zusammen und willkommen zu unserer heutigen Maranatha-Prophezeiungs-Aktualisierung in der Wochenmitte. Ich freue mich sehr, dass ihr heute Nachmittag dabei seid, ebenso wie alle, die sich in Kürze noch zuschalten werden.

Heute werden wir über Entrückung und Erweckung sprechen. Wir werden sogar über Roswell sprechen und über einige Verbindungen zum modernen Staat Israel. Außerdem werden wir über die Kontroversen sprechen, die im Zusammenhang mit der LGBTQ-Pride-Veranstaltung entstehen, die am Toten Meer stattfinden soll.

Wir haben heute eine ganze Reihe von Themen zu besprechen. Und ich freue mich besonders über unseren heutigen Gast.

Jan Markell kam im Alter von elf Jahren durch den jüdischen Evangelisten Dr. Appleman zum Glauben. Sie hat zehn Bücher geschrieben. Sie war über 25 Jahre lang Gastgeberin der Radiosendung „Understanding the Times“, die auf mehr als 1.000 Sendern ausgestrahlt wurde.

2017 wurde sie von Lion and Lamb Ministries als eine der führenden christlichen Stimmen Amerikas ausgezeichnet – und ich stimme dem vollkommen zu.

Bis 2019 leitete sie die größte Prophetie-Konferenz Amerikas. Sie ist Gründerin und Präsidentin von Olive Tree Ministries, einem wirklich fantastischen Dienst.

Persönlich möchte ich hinzufügen, dass Jan nicht nur weltweit ein großer Segen ist, sondern auch für mich über viele Jahre hinweg ein großer Segen gewesen ist. Ich verfolge ihre Arbeit schon lange und habe großen Respekt und große Wertschätzung für sie.

Bitte begrüßt gemeinsam mit mir Jan Markell.

Jan Markell:

Vielen Dank, Kurt. Es freut mich, hier zu sein.

Pastor Kurt:

Es ist großartig, dich heute dabei zu haben. Ich freue mich sehr auf unser Gespräch. Es gibt so viele Dinge, über die wir sprechen könnten, und so viele Themen, die du regelmäßig behandelst.

Jan Markell:

Ja, die Frage ist eher: Wo sollen wir anfangen?

Pastor Kurt:

Ganz genau. Die Informationen kommen momentan wie aus einem Feuerwehrschlauch auf uns zu. Das Problem ist nicht, worüber wir sprechen werden, sondern vielmehr, was wir aus Zeitgründen weglassen müssen.

Jan Markell:

Das stimmt.

Pastor Kurt:

Beginnen wir mit dem Thema Entrückung und Erweckung.

Du hast die Frage aufgeworfen, ob Christen eine große Endzeit-Erweckung erwarten sollten oder ob sie sich stattdessen auf die unmittelbar bevorstehende Wiederkunft Christi konzentrieren sollten.

Warum glaubst du, dass die Gemeinde die Erwartung der Wiederkunft Christi höher gewichten sollte als die Erwartung einer weltweiten Massenerweckung?

Jan Markell:

Du hast bereits das Schlüsselwort genannt: „unmittelbar bevorstehend“. Wenn wir von der Entrückung sprechen, bedeutet das, dass sie jederzeit stattfinden kann – buchstäblich jeden Augenblick. Das biblische Thema bezüglich der Entrückung lautet im Grunde: „Vielleicht heute.“ Die Bibel vermittelt nicht die Vorstellung: Zuerst muss dies geschehen, dann jenes, dann noch etwas anderes, und erst danach kommt die Entrückung. Nein. Die Entrückung könnte in den nächsten zehn Sekunden stattfinden. Nichts muss ihr zwingend vorausgehen. Deshalb bin ich etwas besorgt über die zunehmende Zahl von Menschen, die behaupten, zuerst müsse noch eine weltweite Erweckung kommen.

Ich möchte niemanden namentlich nennen oder angreifen. Das ist nicht mein Anliegen. Aber aus theologischer Sicht halte ich diese Vorstellung nicht für besonders fundiert. Denn sie setzt voraus, dass vor der Entrückung noch etwas Bestimmtes geschehen muss. Ich glaube durchaus, dass eine gewaltige Erweckung kommen wird – und ich weiß, dass du das auch glaubst. Aber ich denke, sie wird nach der Entrückung stattfinden. Dann werden die 144.000 jüdischen Evangelisten auftreten. Dann wird es die zwei Zeugen geben. Dann wird ein Engel das Evangelium verkünden. Und in Offenbarung Kapitel 7 lesen wir, dass so viele Menschen gerettet werden, dass niemand sie zählen kann. Das ist eine Erweckung.

Pastor Kurt:

Amen dazu. Und das bedeutet übrigens nicht, dass wir keine Erweckung wollen würden. Es bedeutet auch nicht, dass es keine örtlichen oder regionalen Erweckungen geben kann.

Jan Markell:

Richtig.

Pastor Kurt:

Und solche Erweckungen haben wir tatsächlich erlebt. Aber von einer gewaltigen nationalen oder sogar globalen Erweckung zu sprechen – dafür finden wir keine Grundlage im Wort Gottes. Eigentlich sagt die Bibel sogar das Gegenteil.

Jan Markell:

Genau. Die Bibel sagt das Gegenteil. Sie sagt, dass die Menschen in den letzten Tagen die gesunde Lehre nicht mehr ertragen werden. Sie werden Lehren von Dämonen folgen. Wenn die Bibel über die Gemeinde der Endzeit spricht, dann spricht sie vor allem von Abfall vom Glauben, nicht von Erweckung. Natürlich gibt es örtliche Erweckungen. Manche Gemeinden erleben echte geistliche Erneuerung. Aber selbst in 2. Timotheus 3 lesen wir von einer Form der Frömmigkeit ohne deren Kraft. Das klingt nicht nach einer starken Gemeinde.

Das klingt nicht nach einer weltweiten Bewegung, die eine globale Erweckung hervorbringen wird. Es gibt sogar Propheten, die behaupten, innerhalb der nächsten Monate würden eine Milliarde Menschen zum Glauben kommen. Ich glaube tatsächlich, dass einmal eine riesige Zahl von Menschen zum Glauben kommen wird.  Aber ich glaube, dass dies nach der Entrückung geschehen wird. Dann werden wir nicht mehr hier sein. Vielleicht werden wir uns im Himmel darüber freuen. Und dann werden diese Milliarden von Menschen zum Glauben finden.

Pastor Kurt:

Da stimme ich vollkommen zu. Und wie sollen all diese Menschen zum Glauben kommen, wenn gleichzeitig die gesunde Lehre verworfen wird?  Genau das sehen wir doch überall. Wenn gesunde Lehre fehlt, wie sollen Menschen zum Glauben gelangen?

Jan Markell:

Genau. Und Lukas 18,8 sagt: „Wenn der Menschensohn kommt, wird er dann Glauben finden auf der Erde?“ Du und ich sind lange genug im Dienst, um die Entwicklung der Gemeinde in den letzten Jahrzehnten beobachtet zu haben. Und die Gemeinde befindet sich insgesamt nicht in besonders guter Verfassung. Natürlich gibt es noch bibeltreue Gemeinden. Aber insgesamt ist vieles in Richtung „sucherfreundlich“, Wohlfühl-Christentum und soziale Gerechtigkeit abgedriftet. Diese Themen wurden wichtiger als die Rettung. Und sie wurden ganz sicher wichtiger als Prophetie, Eschatologie oder das Verständnis der Rolle Israels in den letzten Tagen. Der Prozentsatz der Gemeinden, die heute noch darüber sprechen, liegt wahrscheinlich bei etwa einem Prozent. Deshalb brauchen wir Programme wie deines, um diese Lücke zu füllen.

Pastor Kurt:

Vielen Dank.  Und das Gleiche gilt für deinen Dienst. Du machst das seit vielen Jahren in beeindruckender Weise. Glaubst du, dass wir gerade jetzt diesen angekündigten Glaubensabfall erleben?

Jan Markell:

Absolut. Hundertprozentig. Ich könnte dir eine alphabetische Liste falscher Lehren nennen, die heute weit verbreitet sind. Zum Beispiel die Vorstellung vom „Kingdom Now“, dass die Gemeinde eine vollkommene Welt hervorbringen wird. Oder der Amillennialismus, der behauptet, wir lebten bereits im Tausendjährigen Reich.  Nun, ich habe noch nirgendwo einen Löwen friedlich neben einem Lamm liegen sehen. Wenn wir tatsächlich bereits im Tausendjährigen Reich wären, müsste man solche Dinge sehen.

Oder die Ersatztheologie, die sich durch fast alle Denominationen ausgebreitet hat. Die Lehre, dass die Gemeinde das neue Israel sei und Israel ersetzt habe. Das ist heute die vorherrschende Sichtweise vieler Gemeinden. Zum Glück gibt es noch einige Ausnahmen. Was mich besonders beunruhigt, ist Folgendes: Die häufigste E-Mail, die ich bekomme, lautet: „Wo finde ich eine gute Gemeinde in meiner Stadt?“ Und oft kenne ich selbst keine Antwort.  Ich habe sogar in meiner eigenen Stadt Minneapolis Schwierigkeiten. Dort gibt es etwa 10.000 Gemeinden. Aber vielleicht einer Handvoll würde ich wirklich vertrauen. Es ist ernst. 

Kurt:

Aber der Antichrist braucht dieses System, um den Planeten mit sieben oder acht Milliarden Menschen unter seiner Kontrolle zu verwalten. Ich denke, eine oder zwei Milliarden werden verschwunden sein. Aber er braucht diese Art von Technologie, um den Planeten zu managen. Und genau hier kommt sie jetzt ins Spiel. Sie ist heute voll entwickelt. Vor zwanzig Jahren war sie es nicht. Vor zehn Jahren war sie es nicht. Heute ist sie es. Und jeden Tag wird sie ausgefeilter. Und jetzt haben wir Musk, der sagt, dass sie heilen wird wie Jesus. Nun, wir werden sehen, denn das stimmt wahrscheinlich nicht, aber offenbar ist das seine Vorstellung. Wie unterscheidet man zwischen nützlicher Technologie – wir nutzen ja gerade selbst Technologie – und Technologie, die für böse Zwecke eingesetzt werden kann, besonders wenn wir auf die Trübsalszeit schauen?

Jan Markell:

Nun, es gibt medizinische Technologien, die eindeutig Leben retten. Technologie an sich ist nicht böse. Ich denke, sie hat einen schlechten Ruf bekommen, weil sie missbraucht wird. Natürlich gibt es Dinge wie Pornografie und ähnliche Bereiche. Aber Technologie selbst ist nicht böse. Sie kann dazu benutzt werden, das Evangelium zu verbreiten. Denk einmal darüber nach, Kurt: Mit einem einzigen Mausklick können wir heute das Evangelium praktisch in jedes Land der Erde senden. Mit einem einzigen Klick wird das Evangelium in die ganze Welt verbreitet.

Vor hundert Jahren brauchten Missionare dafür Jahre. Sie reisten mit Zügen, Schiffen und anderen Verkehrsmitteln um die Welt. Heute klicken wir einfach auf eine Maus, und das Evangelium wird verkündet. Deshalb kann Technologie für Gutes eingesetzt werden. Ich finde diese Zeit unglaublich spannend. Technologie ist faszinierend. Das Problem ist nur, dass sie meistens nicht funktioniert, wenn man sie braucht. Deshalb kann sie frustrierend sein.

Kurt:

Ja. Ich würde sagen, Technologie selbst kann gut sein und für gute Zwecke verwendet werden. Mein eigentliches Problem ist: Wer ist der Mensch hinter dieser Technologie? Das ist für mich die größere Frage. Die gleiche Technologie, die ein christlicher Mann oder eine christliche Frau für gute Zwecke verwenden kann, kann durch einen bösen Menschen großen Schaden anrichten. Ich höre hinter Elon Musk den Geist des Antichristen. Seine Technologie wird heilen wie Jesus. Er wird wie Gott sein. Wenn Menschen wie er beteiligt sind, wird aus etwas Gutem sehr schnell etwas Hässliches. Das ist gefährlich.

Kurt:

Lass uns darüber sprechen. Die Offenbarung beschreibt eine beispiellose globale Kontrolle über die Menschen, die das Malzeichen des Tieres annehmen werden. Könnte KI ein Werkzeug oder ein Bestandteil dieses Systems sein?

Jan Markell:

Absolut. Das Tiersystem wird während der Trübsal das vorherrschende System sein, das den Planeten regiert. Und ja, offenbar hat Mark Zuckerberg jetzt ein Abbild von sich erschaffen lassen. Man findet das überall im Internet. Es sieht aus wie er. Es geht wie er. Es spricht wie er. Es klingt wie er. Alles ist Technologie. Wahrscheinlich KI. Dadurch kann er überall präsent sein und zu jedem sprechen. Da haben wir Zuckerberg. Da haben wir Musk. Diese Technologie-Titanen bewegen sich mit ihrer Technologie in die falsche Richtung. Wenn sie einen gottgefälligen Weg einschlagen würden, wäre das wunderbar. Aber sie gehen einen antichristlichen Weg. Zuckerberg wird überall sein. Wahrscheinlich als Hologramm oder etwas Ähnliches auf der ganzen Welt. Das ist geradezu trübsalsähnlich. Wie viel deutlicher kann es noch werden, dass uns die Zeit davonläuft?

Kurt:

Und denk einmal darüber nach: Juden haben früher und auch heute noch diese Gebetsriemen getragen. Sie binden sie um das Handgelenk und tragen sie an der Stirn. Wenn wir verstehen, dass dies die Zeit der Bedrängnis Jakobs ist, von der wir in Daniel lesen, dann betrifft sie zwar die ganze Welt, aber ihr Mittelpunkt sind Israel, Jerusalem und der Tempelberg.  Deshalb sehe ich nicht, wie die Gemeinde dort hineinpassen soll. Es ist die Zeit der Bedrängnis Jakobs, nicht die Zeit der Bedrängnis der Gemeinde.

Jan Markell:

Genau. Das ist es, was das Wort Gottes sagt.

Kurt:

Und wenn wir an diese Gebetsriemen denken: Was lesen wir über das Malzeichen des Tieres? Es wird an der rechten Hand oder an der Stirn sein. Und ich muss mich fragen: Ich glaube nicht an Zufälle.  Könnte das eine Methode des Widersachers sein, um die Aufmerksamkeit der Juden zu gewinnen und sie dazu zu bringen, dieses Zeichen anzunehmen? Ich weiß es nicht. Siehst du da irgendeinen Zusammenhang?

Jan Markell:

Nun, es könnte durchaus einen Zusammenhang geben. Die Juden stehen im Mittelpunkt der letzten Tage. Nicht die Gemeinde. Nicht die Heidenvölker. Die Juden. Und natürlich versucht Satan, ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen. Noch viel mehr während der Trübsal. Denn die Trübsal ist die Zeit der Juden. Nicht die Zeit der Gemeinde. Deshalb könnte deine Schlussfolgerung durchaus richtig sein.

Kurt:

Ja. Das ist einfach eine Frage, über die ich nachdenke. Wir sehen jetzt Menschen wie Elon Musk, die sagen: „Ich vollbringe gottähnliche Wunder.“ Wir sehen KI-generierte Predigten. Ich weiß nicht, ob du das gesehen hast. Nicht nur KI-generierte Predigten, sondern auch KI-generierte Anbetungsmusik. Und sogar Projektionen und virtuelle Darstellungen. Das ist absolut verrückt. Vor einigen Jahren hielt Erdoğan in der Türkei eine Ansprache über ein holografisches Abbild seiner selbst. Als ich das sah, dachte ich nur: Wow.

Jan Markell:

Genau das wird Zuckerberg auch tun. Diese Leute haben ein aufgeblähtes Ego. Und so belohnen sie sich selbst. Wenn das Format für dich passt, übersetze ich den nächsten Abschnitt (ab den Zuschauerfragen über UFOs, Entrückung und Abraham-Abkommen) exakt im selben Stil weiter.

Kurt:
Lasst uns darüber sprechen. Ich liebe diese Diskussion und stelle vielen Leuten diese Frage. Die Offenbarung beschreibt schließlich eine beispiellose globale Kontrolle über die Menschen, die das Malzeichen des Tieres annehmen werden. Könnte KI ein Werkzeug oder Bestandteil davon sein?

Jan:
Absolut. Das Tiersystem wird während der Trübsalszeit das vorherrschende System sein, das den Planeten verwaltet. Und ja, offenbar hat Mark Zuckerberg jetzt ein Abbild von sich erschaffen lassen. Man kann das überall im Internet finden. Es sieht aus wie er, läuft wie er, spricht wie er, klingt wie er – und das alles ist Technologie, wahrscheinlich KI. Er wird gewissermaßen überall gleichzeitig präsent sein können, um mit Menschen zu sprechen. Das ist wieder Zuckerberg. Wir haben Zuckerberg, wir haben Musk, wir haben diese Technologiemagnaten, die mit ihrer Technologie in die falsche Richtung gehen. Wenn sie einen gottgefälligen Weg einschlagen würden, wäre das großartig. Aber sie gehen einen antichristlichen Weg. Zuckerberg wird überall sein können – vielleicht als Hologramm oder auf andere Weise. Das ist doch schon fast wie die Trübsalszeit. Wie viel deutlicher kann es noch werden, dass uns die Zeit davonläuft?

Kurt:
Und denk einmal darüber nach. Juden haben in der Vergangenheit – und auch heute noch – diese Gebetsriemen getragen.

Jan:
Ja.

Kurt:
Sie tragen sie am Handgelenk und auf der Stirn. Wenn wir verstehen, dass die Trübsalszeit die „Zeit der Drangsal Jakobs“ ist, wie wir in Daniel lesen, dann betrifft sie zwar die ganze Welt, aber ihr Mittelpunkt ist Israel, Jerusalem und der Tempelberg. Deshalb sehe ich auch nicht, wie die Gemeinde dort hineinpassen soll. Es ist die Zeit der Drangsal Jakobs, nicht die Zeit der Drangsal der Gemeinde.

Jan:
Genau. Das sagt die Schrift.

Kurt:
Und wenn man an diese Gebetsriemen denkt und daran, was wir über das Malzeichen des Tieres lesen – dass es auf die rechte Hand oder auf die Stirn kommt – dann frage ich mich: Könnte das eine Art sein, wie der Widersacher versucht, die Aufmerksamkeit der Juden zu gewinnen, damit sie dieses Malzeichen annehmen?

Jan:
Das könnte durchaus sein. Die Juden stehen im Mittelpunkt der Endzeit. Nicht die Gemeinde, nicht die Nationen – die Juden. Und besonders in der Trübsalszeit sind sie der Fokus. Es ist die Zeit der Juden, nicht die Zeit der Gemeinde. Deshalb könnte deine Schlussfolgerung durchaus richtig sein.

Kurt:
Ja, das ist einfach eine Frage, über die ich nachdenke. Wir sehen außerdem Leute wie Elon Musk, die davon sprechen, gottähnliche Wunder zu vollbringen. Und wir sehen KI-generierte Predigten. Ich weiß nicht, ob du das gesehen hast, aber es gibt inzwischen KI-generierte Predigten, KI-generierte Lobpreismusik und sogar Projektionen, die unglaublich wirken. Vor Jahren hat Erdoğan in der Türkei sogar ein holografisches Abbild von sich verwendet, um die Menschen anzusprechen. Ich dachte damals nur: Wow.

Jan:
Genau das wird Zuckerberg ebenfalls tun. Diese Menschen haben aufgeblähte Egos, und auf diese Weise belohnen sie sich selbst.

Kurt:
Das ist verrückt. Nun, bist du bereit, einige Fragen zu beantworten?

Jan:
Natürlich. Legen wir los.

Kurt (liest Zuschauerfrage vor):
„Bedeutet das, dass wir der Entrückung nahe sind, weil Satan gerade seine Handlanger oder Aliens aussendet?“

Jan:
Ja, denn ich glaube, dass diese Dinge böse und dämonisch sind. Die Bibel spricht wiederholt davon, dass das Böse in den letzten Tagen zunehmen wird. In 2. Timotheus 3 lesen wir, dass die Bosheit immer schlimmer werden wird. Angeblich haben diese Wesen Menschen oder Tiere entführt. Das wäre ein eigenes Thema für eine andere Sendung. Aber ich glaube nicht, dass sie zu unserem Nutzen hier sind. Ich denke, sie sind sehr zerstörerisch und dämonisch. Ich glaube, sie erfüllen einen Auftrag für die letzten Tage. Und ich komme wieder auf den Anfang unseres Gesprächs zurück: die Wiedergeburt Israels im Jahr 1948. Die starke Zunahme von UFO-Sichtungen begann ungefähr 1947–1948. Natürlich gab es Sichtungen schon vorher, aber damals explodierte das Phänomen regelrecht. Israel wird 1948 wiedergegründet – und gleichzeitig nehmen UFO-Berichte massiv zu. Gibt es da einen Zusammenhang? Ich halte das für logisch. Vielleicht übertreibe ich, aber ich glaube nicht.

Kurt:
Du hast vorhin die verstümmelten Rinder erwähnt. Das ist wirklich interessant, denn es gibt dort keine Fußspuren, die hin- oder wegführen. Und das ist alles gut dokumentiert. Die Schnitte an den Tieren sind hochpräzise und dienen dazu, bestimmte Organe zu entfernen. Außerdem fehlt sämtliches Blut, aber es gibt keine Blutspuren. Und das passiert nicht nur einmal. Es gibt Hunderte, wenn nicht Tausende solcher Fälle.

Jan:
Ja, genau.

Kurt (liest Frage vor):
„Was ist mit Trump und den Abraham-Abkommen? Beobachten wir gerade die Entstehung des Bundes mit den Vielen?“

Jan:
Das ist eine gute Frage. Ich denke, bei den Abraham-Abkommen gibt es Dinge, auf die wir achten sollten. Es ist nicht alles gut. Präsident Trump handelt meiner Meinung nach ohne eine biblische Perspektive. Ich weiß nicht, was seine Berater ihm sagen. Besonders besorgt bin ich über Paula White, weil die Neue Apostolische Reformation eine verzerrte Sicht Israels in der Endzeit hat. Ich glaube, Trump wird hinsichtlich der Abraham-Abkommen fehlgeleitet. Er sieht darin die Chance auf Frieden. Er denkt: Frieden breitet sich aus, und das ist gut. Aber wir müssen vorsichtig sein. Wie siehst du das?

Kurt:
Ich stimme dir hundertprozentig zu. Ich glaube nicht, dass Präsident Trump böse Absichten hat. Ich denke, er versucht ehrlich, Frieden zu schaffen. Aber wie kann es wirklichen Frieden ohne den Fürsten des Friedens geben? Meine größte Sorge ist Daniel 9,27. Dort heißt es, dass der Antichrist einen Bund mit Israel bestätigen wird. Eine Auslegung besagt, dass der Antichrist etwas nimmt, das bereits existiert, und es stärkt oder erweitert. Das erinnert mich an das, was wir über Technologie gesagt haben. Jemand kann etwas mit guten Absichten beginnen, aber später übernimmt jemand anderes die Kontrolle und missbraucht es. Das ist momentan meine Sichtweise.

Jan:
Ja, dem würde ich zustimmen. Ich glaube ebenfalls, dass Trumps Motive gut sind. Was mich allerdings beunruhigt, ist, dass die ursprünglichen Abraham-Abkommen die Schaffung eines palästinensischen Staates beinhalteten. Und ich glaube nicht, dass Gott das segnen kann, weil dadurch das Land geteilt würde. Im Buch Joel wird davor gewarnt. Soweit ich weiß, wurde dieser Punkt nicht entfernt. Saudi-Arabien und andere Nationen sagen weiterhin, dass sie den Abraham-Abkommen ohne einen palästinensischen Staat nicht beitreten werden. Das ist sehr problematisch. Israel selbst hat nach dem 7. Oktober immer weniger Interesse an einem palästinensischen Staat gezeigt – sogar viele Linke dort.

Kurt:
Leider werden sie später trotzdem etwas anderes eingehen, das keine gute Idee ist. Davon spricht das Buch Daniel.

Jan:
Ja, genau.

Kurt (liest Frage vor):
„Wird der große Abfall erst dann stattfinden, wenn die Menschen das Malzeichen des Tieres annehmen?“

Jan:
Nein. Ich glaube, der Abfall findet bereits jetzt statt. Wir befinden uns im Zeitalter von Laodizea, in der Endzeitgemeinde. Die Bibel spricht davon, dass die Menschen in den letzten Tagen nur noch eine Form der Frömmigkeit besitzen werden. Das lesen wir in 2. Timotheus 3. Eine bloße Form der Frömmigkeit bedeutet eine geistlich tote Gemeinde. Ich glaube, wir erleben den Abfall gerade jetzt.Wenn wir Menschen fragen würden, ob sie eine solide Gemeinde gefunden haben, die die ganze biblische Wahrheit lehrt, dann würden vielleicht fünf Prozent mit Ja antworten und fünfundneunzig Prozent mit Nein. Der Film „Before the Wrath“ von Brent Miller zeigte, dass 98 Prozent der befragten Gemeinden nicht über die Themen sprechen würden, über die wir heute reden.

Wir befinden uns mitten im großen Abfall.

Kurt:
Genau. Die Bibel sagt, dass Menschen eine Form der Frömmigkeit haben werden, aber deren Kraft verleugnen. Diese Kraft ist der Herr selbst und der Heilige Geist. Äußerlich sieht alles religiös aus. Es gibt Kreuze, christliche Namen und religiöse Formen. Aber die Kraft Gottes fehlt. Und alle Umfragen zeigen, dass die Gemeinde zurückgeht und dass das Verständnis gesunder Lehre immer weiter abnimmt.

Jan:
Das ist genau mein Punkt. Wir leben im großen Abfall. Und ich glaube nicht, dass der „Abfall“ in 2. Thessalonicher die Entrückung bedeutet, wie manche heute lehren. Für mich spricht der Zusammenhang eindeutig von einem geistlichen Abfall innerhalb der Gemeinde.

Frage zu Offenbarung 13,3

Kurt (liest Zuschauerfrage vor):
„In Offenbarung 13,3 erhält das Tier eine tödliche Wunde und wird dann geheilt, bevor ihm ein lästernder Mund gegeben wird. Ist es möglich, dass die USA und ihre Verbündeten diejenigen sind, die diese tödliche Wunde zufügen?“

Jan:
Ich sehe dafür keinen direkten Hinweis in der Bibel. Die USA werden dort nicht ausdrücklich erwähnt. Deshalb wäre alles, was man dazu sagt, reine Spekulation. Vielleicht hast du dazu einen Gedanken, Kurt. Ich persönlich habe dazu nicht viel zu sagen.

Kurt:
Nun, das sage ich schon seit vielen Jahren: Ich sehe die USA hauptsächlich in dem Zusammenhang, dass sie sich letztlich in das Reich des Tieres eingliedern werden.

Jan:
Ja, das werden sie.

Kurt:
Die Frage ist dann nur: Wird Amerika innerhalb dieses Systems eine herausragende Stellung haben oder nicht? Ich neige dazu zu glauben, dass die USA eine bedeutende Rolle innerhalb dieses Tiersystems spielen werden. Wie könnte ein Land mit einer so großen Fläche, einer so großen Bevölkerung und einer der stärksten Militär- und Technologiemächte der Welt einfach bedeutungslos werden? Ich glaube nicht, dass der Feind Amerika zerstören möchte. Ich glaube, er möchte Amerika für seine Zwecke benutzen. Aber Amerika wird dabei nicht die Führung übernehmen. Es wird sich in das System eingliedern. So sehe ich das.

Jan:
Ja, ich denke, die eigentliche Führung wird aus Europa kommen. Wenn man Europa heute betrachtet, dann bereitet es den Weg für den Antichristen vor. Vor einigen Jahren sprach Amir Tsarfati auf meiner Konferenz über das Thema „Europa – bereit für den Antichristen“. Es war eine starke Botschaft.  Europa hat Gott vor Jahrzehnten verworfen. Das war wahrscheinlich der größte Fehler, den der Kontinent machen konnte. Europa wurde weitgehend gottlos. Amerika folgt leider immer mehr demselben Weg. Und nun sehen wir die Konsequenzen. Europa wird zunehmend bedeutungslos, weil der Islam immer mehr Einfluss gewinnt. Doch aus diesem Chaos wird jemand aufsteigen. Ich glaube, es wird ein Europäer sein – kein Amerikaner. Ein Europäer wird schließlich zum Weltherrscher werden. Der Mann mit dem Plan. Der Problemlöser.

Kurt:
Dem stimme ich vollkommen zu.

Frage zur Entrückung

Kurt (liest Zuschauerfrage vor):
„Reine Spekulation: Werden wir bei der Entrückung plötzlich nach oben schießen – so wie Jesus oder Elia – oder langsam in den Wolken aufsteigen, sodass andere uns beobachten können?“

Jan:
Nun, die Bibel sagt, dass es „in einem Augenblick, in einem Nu“ geschehen wird.  Das ist sogar schneller als ein Wimpernschlag.

Kurt:
Genau.

Jan:
Ich denke, Menschen könnten neben uns stehen und mit uns sprechen, und eine Sekunde später wären wir einfach verschwunden. Ich stelle mir oft vor, wie chaotisch die Zeit nach der Entrückung sein wird. Manche Menschen werden verstehen, was geschehen ist, aber viele werden völlig ratlos sein. Die Welt wird verwirrt und orientierungslos sein und nach jemandem suchen, der alles erklärt. Genau dann wird der Antichrist auftreten und versuchen, dem Ganzen einen Sinn zu geben. Vielleicht wird er sogar behaupten, dass UFOs oder Außerirdische dafür verantwortlich seien – so wie wir es vorhin besprochen haben. Ich glaube nicht, dass die heutige Faszination für UFOs und UAPs ohne eine prophetische Bedeutung ist. Vielleicht wird man sagen: Diese lästigen Christen wurden von Außerirdischen mitgenommen.“

Kurt:
Dem stimme ich zu. Und die Bibel spricht von lügenhaften Zeichen und Wundern.

Jan:
Ja, genau. Das hätte ich früher erwähnen sollen. Lügenhafte Zeichen und Wunder.

Frage: Wie geht man mit der Belastung der heutigen Zeit um?

Kurt (liest Zuschauerfrage vor):
„Wie kann man verhindern, müde, überwältigt und entmutigt zu werden angesichts all der besorgniserregenden Ereignisse in der Welt?“

Jan:
Das ist eine großartige Frage. Ich habe keine magische Lösung. Natürlich sollte uns die Gewissheit ermutigen, dass unsere ewige Heimat auf uns wartet und wir unsere geliebten Menschen wiedersehen werden. Aber ich stimme völlig zu: Die Dinge können überwältigend werden. Wenn man ständig online ist, sieht man Schlagzeilen, die erschütternd sind. Und das kann einen zermürben. Deshalb denke ich, dass wir in der Bibel bleiben müssen. Und ich denke auch, dass wir manchmal Abstand von all diesen Nachrichten nehmen sollten. Nicht für immer, aber gelegentlich. Nimm dir einen Tag frei. Vielleicht eine Woche. Denn die Dinge werden nicht besser werden. Trotz dessen, was die Neue Apostolische Reformation lehrt, wird die Gemeinde die Welt nicht immer besser machen. Das wird nicht passieren.

Kurt:
Ja. Und ich würde ergänzen, dass wir unsere Augen auf Jesus richten müssen – auf den Anfänger und Vollender unseres Glaubens. Das ist der Schlüssel. Wir richten unsere Augen auf ihn durch Gebet. Wir richten unsere Augen auf ihn durch sein Wort. Wir richten unsere Augen auf ihn durch Anbetung. Manchmal singe ich dem Herrn einfach spontan ein Lied. Niemand sonst würde es wahrscheinlich mögen, aber ich denke, mein Vater im Himmel freut sich darüber. Und ich möchte noch einen Bibelvers erwähnen:

Hebräer 10. Dort werden wir aufgefordert, einander zu ermutigen. Ich glaube, viele Menschen sind heute zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Deshalb würde ich sagen: Denke weniger an dich selbst und mehr darüber nach, wie du andere ermutigen kannst. Menschen kämpfen mit finanziellen Problemen, Eheproblemen, Kindern, die sich verirrt haben – überall gibt es Belastungen. Deshalb ist die Gemeinde hier. Während der Trübsalszeit wird die Gemeinde nicht mehr da sein, um andere zu ermutigen. Aber jetzt können wir es.

Ermutige Menschen. Sage ihnen etwas Freundliches. Lobe sie für etwas, das sie gut gemacht haben. Es gibt unzählige Möglichkeiten, anderen Mut zu machen. Das wäre meine Botschaft für diese Stunde.

Jan:
Amen.

Frage zur Verfolgung der Gemeinde

Kurt (liest Zuschauerfrage vor):
„Glaubst du, dass die Gemeinde vor der Entrückung noch stärkere Verfolgung oder innere Konflikte erleben wird?“

Jan:
Frag einmal die Christen in Nigeria. Oder die Christen in vielen anderen Ländern. Verfolgung gibt es bereits. Wenn in den USA wieder eine radikal linke Regierung an die Macht käme, könnte die Verfolgung von Christen deutlich zunehmen. Aber weltweit erleben Christen bereits schwere Verfolgung: In Afrika. In China. In Nordkorea. In islamischen Ländern. Dort leiden Christen enorm. Natürlich ist das noch nicht die Verfolgung der eigentlichen Trübsalszeit. Das wird eine ganz andere Dimension haben. Aber die Bibel sagt: „In der Welt habt ihr Bedrängnis.“ Und genau das erleben Christen schon jetzt.

Kurt:
Amen. Und deshalb müssen wir einander ermutigen.

Über Politiker und den Umgang mit Gemeinden

Kurt:
Kannst du dir vorstellen, wie dieses Land aussehen würde, wenn beispielsweise Gouverneur Newsom oder Bürgermeister Mamdani Präsident der Vereinigten Staaten würden? Wir haben bereits gesehen, was Newsom in Kalifornien angerichtet hat. Er hat diesen Bundesstaat wirklich schwer beschädigt. Und denk daran, was während der weltweiten Krankheitskrise vor einigen Jahren geschehen ist. Schau dir nur an, wie mit der Gemeinde Calvary Chapel San Jose umgegangen wurde.

Jan:
Ja, genau.

Aber denk daran, Kurt: Mein Gouverneur ist Tim Walz. Und schlimmer als Tim Walz geht es kaum. Er hätte sogar Vizepräsident der Vereinigten Staaten werden können. Und anschließend vielleicht Präsident. Der mächtigste Mann der Welt hätte Tim Walz werden können. Ich halte ihn für einen der größten Narren, die ich kenne – und ich lebe unter seiner Regierung. Er hat die Kirchen geschlossen. Deshalb weiß ich aus eigener Erfahrung, wie politische Führer handeln können, die ich für töricht halte. Du hast einen genannt, ich habe einen genannt, und wir beide haben unter solchen Politikern gelebt.

Kurt:
Ja. Der Gouverneur unseres Bundesstaates hat damals ebenfalls versucht, alles nachzuahmen, was in Kalifornien geschah. Deshalb wurde die Angelegenheit schließlich sogar vor dem Obersten Gerichtshof behandelt. Und der Oberste Gerichtshof verwendete ausdrücklich den Begriff „Verfolgung“ gegenüber den Kirchen in Nevada. Das waren nicht meine Worte, sondern die Worte des Gerichts. Denk einmal darüber nach.

Dank eines Zuschauers

Kurt (liest Kommentar vor):
„Ich möchte euch für eure treue Lehre danken und dafür, dass ihr mich mit so vielen bibeltreuen Lehrern bekannt gemacht habt. Ich höre euch seit 2010.“

Jan:
Seit 2010? Meine Güte! Gott segne dich. Und auch meine Katzen. Normalerweise laufen sie während der Sendung ständig hier herum, aber heute haben sie sich nicht blicken lassen.

Frage zum Toten Meer und LGBT-Veranstaltungen

Kurt (liest Zuschauerfrage vor):
„Seht ihr irgendeinen Zusammenhang zwischen dem Toten Meer und LGBT-Veranstaltungen dort? Das Tote Meer erinnert mich an die Hölle, weil es der tiefste Punkt der Erde ist.“

Jan:
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich darauf antworten soll. Es ist ein interessanter Gedanke, aber ich habe dazu keine besondere Meinung.

Kurt:
Für mich steht eher der Name im Mittelpunkt: „Totes Meer“. Und natürlich seine Lage in der Nähe des Gebietes von Sodom und Gomorra. Dort haben Archäologen erstaunliche Beweise gefunden, die exakt zu dem passen, was im 1. Buch Mose beschrieben wird. Und so etwas findet man nirgendwo sonst auf der Erde. Außerdem sagte Jesus, dass die kommenden Tage wie die Tage Noahs und Lots sein werden. Das kann man nicht einfach ignorieren.

Jan:
Nein, das kann man wirklich nicht.

Frage zu einem „Left Behind“-Paket

Kurt (liest Zuschauerfrage vor):
„Hat Jan ein sogenanntes Left-Behind-Paket?“

Jan:
Wir haben solche Materialien früher angeboten, und sie sind auch heute noch erhältlich. Soweit ich weiß, bietet der Dienst „I Am A Watchman“ solche Dinge an. Es gibt außerdem ein Video von „Prophecy Update“, das sich mit diesem Thema beschäftigt. Und es gibt Bücher dazu. Wir führen ungefähr hundert verschiedene Produkte, deshalb kann ich mir nicht alles merken. Man müsste auf unserer Webseite nachsehen. Aber ich denke, jeder sollte irgendeine Art von „Zurückgelassenen-Paket“ zu Hause haben. Vielleicht ein Buch. Eine DVD. Einen Flyer. Einen Artikel. Etwas, das erklärt, was geschehen ist, falls die Entrückung stattfindet. Denn manche Menschen werden dann sagen: „Warum habe ich nicht zugehört? Jemand hat mir doch gesagt, dass das passieren würde.“ Andere werden völlig verwirrt sein.Deshalb halte ich es für sinnvoll, etwas zurückzulassen, das die Ereignisse anhand der Bibel erklärt.

Kurt:
Ja, ich denke ebenfalls, dass das sinnvoll ist. Vielleicht auch ein USB-Stick mit gespeicherten Predigten und Botschaften von bibeltreuen Lehrern. Etwas, auf das Menschen zugreifen können. Und vielleicht auch eine Bibel, die sichtbar bereitliegt.

Jan:
Ja. „I Am A Watchman“ hatte solche Inhalte sogar auf USB-Sticks. Soweit ich weiß, gibt es das immer noch.

Kurt:
Ja, ich glaube auch.

Abschluss des Gesprächs

Kurt:
Jan, es war heute wirklich wunderbar, dich hier zu haben. In nur einer Stunde und fünfzehn Minuten haben wir unglaublich viele Themen besprochen. Und ich danke allen Zuschauern, die live dabei waren oder die Sendung später ansehen werden. Bitte klickt auf „Gefällt mir“, hinterlasst Kommentare, abonniert den Kanal und teilt die Sendung in den sozialen Medien. Außerdem möchte ich euch ermutigen, die Beschreibung unter dem Video anzusehen. Dort findet ihr einen Link zu Olive Tree Ministries.

Jan hat eine großartige Webseite, die ständig weiterentwickelt wird. Es gibt dort viele wertvolle Materialien, darunter auch den Sommer-Newsletter „Understanding the Times“.Ich habe ihn sogar ausgedruckt. Er enthält Beiträge von Jan, Terry James, Jill Martin Rische und vielen anderen. Die Artikel sind wirklich hervorragend.

Jan:
Und das alles ist kostenlos. Man kann sich auf meiner Webseite anmelden oder uns anrufen, und wir schicken ein Exemplar zu.

Kurt:
Ihr werdet wirklich gesegnet und bereichert werden. Jan, würdest du zum Abschluss noch eine Einladung aussprechen für Menschen, die Jesus noch nicht als Herrn und Retter angenommen haben?

Jans Evangeliumsaufruf

Jan:
Natürlich. Die Bibel sagt, dass alle Menschen gesündigt haben und die Herrlichkeit Gottes verfehlen. Sie sagt auch, dass der Lohn der Sünde der Tod ist, aber die Gabe Gottes ewiges Leben. Die Erlösung ist eigentlich sehr einfach. Es bedeutet, eine Entscheidung zu treffen: Sich von einem falschen Weg abzuwenden und sich dem Herrn zuzuwenden.

Man kann einfach sagen: „Herr, ich habe mein Leben nicht gut geführt. Ich möchte neu anfangen. Ich möchte Jesus Christus als meinen Herrn und Retter annehmen.“ So einfach ist das. Man muss daraus nichts Kompliziertes machen. Wenn jemand spürt, dass er das tun sollte, dann würde ich sagen: Die Zeit läuft davon. Vielleicht ist jetzt genau der richtige Moment. Geh auf die Knie und sprich mit Gott. Und wenn du diese Entscheidung getroffen hast, dann schreib mir über meine Webseite und lass es mich wissen.Wir werden für dich beten.

Kurt:
Amen. Vielen Dank, dass du das geteilt hast. Übrigens möchte ich allen mitteilen, dass nächste Woche Pete Garcia bei uns zu Gast sein wird. Später im Juni wird auch Dr. Nathan Jones dabei sein. Und noch viele weitere Gäste. Bleibt also dran. Wir werden weiterhin die Perspektiven vieler hervorragender Prophetielehrer hören. Jan, vielen Dank, dass du heute hier warst. Es war ein Segen.

Jan:
Danke, Kurt. Ich schätze deine Arbeit sehr.

Kurt:
Danke. Und möge der Herr euch reich segnen. Möge sein Licht über euch leuchten und euch Frieden schenken. Wir freuen uns darauf, euch beim nächsten Mal wiederzusehen – hier, dort oder in der Luft.

Jan:
Amen.