Auf der Straße der Demut!

„Vor dem Zusammenbruch wird das Herz des Menschen hochmütig, aber vor der Ehre kommt die Demut.“ (Sprüche 18,12)

Durch meine gegenwärtige Situation, die sich dramatisch auf meine ganze Familie auswirkt, kam die Selbstanklage, ich bin an allem Schuld, ich bin nichts Wert, ich bin verloren und doch nicht geliebt von unserem Erlöser Jeschua JAHUSCHUAH, der Messias (Christus)! Durch das Aufbrechen des Missbrauches, wie ich es in diesen beiden Beiträgen beschrieben habe, wollte der Feind mich in ein Bodenloses Loch werfen.

Zeugnis über Sexuellen Missbrauch!

Kindesmissbrauch und die Spätfolgen!

Meine Vergangenheit macht es mir nicht leicht, unerschütterlich zu glauben, dass Jeschua JAHUSCHUAH mich liebt. Missbrauch, Misshandlungen und Ablehnung seit der frühsten Kindheit, brachte ein Gefühl der Verlorenheit in mein Leben. Vor einigen Tagen kam mir erneut in Erinnerung, was mir so große Angst vor der Hölle und dem Teufel bereitet hatte (was der Auslöser war) dafür war.

Ich lebte von meinem 4 oder 5. Lebensjahr bis zum 12. Lebensjahr mit meiner Großmutter in einem kleinen Holzhaus, was dem Cousin meiner Großmutter gehörte. Leider durfte ich nicht die ganze Zeit dort leben, einige Jahre musste ich in unterschiedlichen Abständen bei meiner Mutter und meinem gewalttätigen Stiefvater leben. Während meiner Abwesenheit lebte Oma für einige Zeit in einer anderen Wohnung, warum sie wieder in das Holzhaus zog entzieht sich meiner Kenntnis.

Wie auch immer, als ich noch sehr klein war, musste ich  die super steile Treppe  zum Schlafzimmer getragen werden. Meine Oma hatte für mich keine Absperrung vor der Treppe, daher sagte sie jeden Abend zu mir: „Ulrike, die Treppe ist sehr steil, wenn du alleine dort heruntergehst, dann kommt der Teufel und du musst in die Hölle. Sei schön lieb und bleibe im Bett und schlafe schön.“ Meine Großmutter hatte es gewiss nicht böse gemeint, aber unbewusst verfluchte sie mich jeden Abend und bereitete mir eine ganz große Angst vor der Hölle und dem Teufel. Ohne Licht schlafen ging überhaupt nicht, die Dunkelheit bereitete mir Lebenslang große Ängste. Das ich vom Blitz getroffen wurde, mein Leben lang große Angst vor Gewitter habe, basiert ebenfalls auf einem Fluch, den mein Stiefvater sogar der Frau vom Jugendamt sagte. Daher ist es für mich heute noch nicht nachvollziehbar, wie das Jugendamt tatenlos meine Drangsal mit ansehen konnte. Bei einer Unterhaltung mit dem Jugendamt, die mit meiner Mutter, dem Stiefvater und mir geführt wurde, sagte er mehrmals: „Ulrike ist der Blitzableiter in dieser Familie.“ Hier will ich nicht so tief in die Vergangenheit eintauchen, denn sie bringt mir jetzt schon wieder Gesundheitliche-Negative-Auswirkungen.

 

Wie Jeschua JAHUSCHUAH mich sieht!

Die letzten Tage waren schrecklich für mich, besonders von Menschen nicht verstanden zu werden, sondern angeklagt, was alles noch viel schlimmer machte. Daher führte unserer Erlöser mich auf diesen Beitrag, der mir beim Lesen der ersten Seiten schon sehr viel Mut brachte.

STOLZ: Die Wurzel der Sünde – Das Heilmittel: DEMUT

Diese Passage aus dem Buch machte mir großen Mut. Jeschua Jahuschuah zeigte mir danach einen Spiegel meines Lebens, der mich trotz großer Gesundheitlichen Kämpfen konnte ich letzte Nacht einschlafen.

 

Hier der Ausschnitt!

Leider wird Demut oft völlig falsch verstanden. Demut bedeutet keinesfalls, dass man sich unterdrücken lässt, sich selbst minderwertig fühlt oder dass man ein niedriges Selbstvertrauen hat. Es bedeutet auch nicht, dass man ständig über seine Schwächen grübelt und darüber spricht. Auch bedeutet Demut nicht, dass man anderen alles Recht macht und ihnen nach dem Mund spricht.

Demut ist vielmehr ein sicheres Zeichen von Stärke; es ist die höchste Form von Mut. Wie das Wort „DeMUT“ selbst bereits andeutet, erfordert es Mut, demütig zu sein. Demut kommt aus dem Althochdeutschen „diomuoti“ und bedeutet „Gesinnung eines Dienenden“. Ja, es ist die mutige Gesinnung eines Dieners des Schöpfers und seiner Mitmenschen. Demut ist eine Herzenshaltung, eine Lebenseinstellung. Während der Stolze mit sich selbst zufrieden ist und er sich grundsätzlich nur um sich selbst dreht, hat der Demütige den Mut, seinen tatsächlichen Zustand zu betrachten, seine Schwächen zu sehen und sich einzugestehen, dass er Hilfe und Gnade von Seinem Schöpfer nötig hat.

Während der Stolz gerne auf andere herabsieht, ist die Demut „die Fähigkeit, auch zu den kleinsten Dingen des Lebens empor zusehen“, wie es der Arzt und Theologe Albert Schweizer (1875 – 1965) einmal ausdrückte. Ein Demütiger ist stark, weil er weiß, dass er einfach er selbst sein kann, er muss niemandem etwas beweisen. Er weiß, dass alle Dinge sein Schöpfer in der Hand hat, und kann deshalb mit Friede im Herzen gelassen durchs Leben gehen. Jede wahre Größe kommt aus der Demut, die im Leben des Sohnes des Allmächtigen und in Seinem wunderbaren Opfer zur Rettung verlorener Menschen offenbar wurde.

Sanftmut ist eine weitere Eigenschaft, die sehr eng mit der Demut verwandt ist. Sie wird in der Bibel auch als „Güte“ bezeichnet. Es ist ein „Schmuck“, der den Menschen „des Herzens“ schmückt. Es ist der „sanfte und stille Geist, der vor JAHUWAH sehr kostbar ist.“ (1. Petrus 3,3-4). Ein Mensch, der diesen Schmuck trägt, ist nicht ständig mit sich selbst und seinen Wünschen beschäftigt, die er versucht mit seinem Willen durchzusetzen, sondern hat seinen Blick immer auf seinen Schöpfer gerichtet und darauf, wie er Ihm und seinen Mitmenschen von Nutzen sein kann.

„Besser ein Langmütiger als ein Starker, und wer sich selbst beherrscht, als wer eine Stadt bezwingt.“ (Sprüche 16,32)

 

Straße zur Befreiung

Stolz ist ein Mangel an Selbsterkenntnis. Das heißt, wir sehen unseren wahren Zustand nicht. Demut öffnet uns die Augen, damit wir unsere Schwächen und Unwürdigkeit vor unserem Schöpfer erkennen können. Wir sehen uns so, wie wir wirklich sind. Durch Demut werden wir „die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird uns frei machen“ (Johannes 8,32). Und anstelle stolz zu werden, geben wir Ihm die Ehre, wenn Er in und durch uns etwas vollbracht hat………………(Soweit der Ausschnitt)

 

Ich sah mein Leben!

Plötzlich wurde mir vieles bewusst, was mir großen Mut bereitet hatte. Unser Erlöser erinnerte mich als erstes an die Weissagung, welche ich 2006 von einem Bruder bekommen habe.

Weissagung für Ulrike Veronika Barthel

Mein Leben ist ein Zeugnis, dies zeigt mir erneut dieser Ausschnitt meiner Weissagung:………..Siehe Ich habe Dich empfindsam gemacht. Und so sollst Du lernen wie Du Dich bewegen musst damit Du durch das Blut Jesu mit welchem Du erkauft bist, und das Wort Deines Zeugnisses überwindest.

Denn Zeugnis bedeutet sehr viel mehr als Du es Dir jetzt vorstellst.

Du wirst wie ein Soldat, der um Kämpfen zu lernen eine totale Wandlung durchmachen muss, auch eine Wandlung durchmachen, die mindestens auch so total ist…………

Mir wurde erneut bewusst wie wichtig unserem Erlöser Zeugnis ist, wir können es klar und deutlich in der Bibel nachlesen. Plötzlich zeigte mir Jeschua etwas, ER zeigte mir was man nicht kann wenn man Stolz ist: „Man kann kein Zeugnis geben.“ Zeugnis geben bedeutet sich zu demütigen, ehrlich über Begebenheiten sprechen, die vollkommen unangenehm sind. Demut bedeutet weiter zumachen, auch wenn die Welt sich köstlich amüsiert. Demut bedeutet Selbstverleugnung und den anderen mit den Augen unseres Erlösers zu betrachten. Demut bedeutet Liebe und kein Zorn, Demut bedeutet Vergebung und kein Groll!

Nur in der Demut finden wir die Früchte des Geistes von denen Paulus uns in Galather 5 berichtet. 22 Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung. 23 Gegen solche Dinge gibt es kein Gesetz.

Plötzlich bekam ich den Schmerz gezeigt, den meine Mutter seit der frühsten Kindheit erleben musste. Ich sah wie jung sie war, als ich geboren wurde, ich sah ihr allein-gelassen-sein, ich erkannte warum und wieso sie gehandelt hatte wie sie es tat. Eine verletzte und kranke Seele, die selbst unter großer Ablehnung leiden musste. Ich sah den Schmerz meiner Mutter, warum sie in ihrer großen Not schon einige Selbstmordversuche hinter sich hatte. Plötzlich sehe ich meine Mutter mit anderen Augen, auch wenn ihr zweiter Mann mich nicht leiden kann und den Kontakt zu meiner Mutter blockt, so kann ich sie lieben, auch wenn sie sich ihrem Mann nicht widersetzt und bis heute nicht die Mutter war, die ich gebraucht hätte.

 

 

Jeschua zeigte mir ein Bild wie ich meine Mutter sehen soll, wenn ich dies tue, dann kann ER beginnen meine Vergangenheit zu heilen. Jeschua zeigte mir deutlich was ER denkt, wenn wir unsere Eltern nicht achten, auch wenn unsere Eltern keine Traum-Eltern sind (waren) ….

 

Mein Erlebnis!

Ganz am Anfang unserer Rückkehr aus Norddeutschland, da hatte ich ein sonderbares Erlebnis. Ich nähte eine Gardine für das Zimmer meines Sohnes, als ich plötzlich Jeschua akustisch reden hörte. Er sagte zu mir: „Höre sofort auf mit dem was du tust und lese Matthäus 15 Vers 4.“ ich zitterte am ganzen Leibe, ich hatte große Angst vor dem bekommen, was Jeschua mir sagen wollte. Zitternd räumte ich die Nähmaschine weg und nahm meine Bibel zur Hand, die erste Seite die ich aufschlug war Matthäus 15 und ich las folgende Worte: Vers 4 Denn Gott hat geboten und gesagt: »Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren!« und: »Wer Vater oder Mutter flucht, der soll des Todes sterben!«

Jeschua machte mir deutlich was hier mit (Fluchen) alles gemeint ist. Ungehorsam den Eltern, nicht die Eltern Ehren, Groll und Zorn gegen die Eltern, Unvergebenheit den Eltern gegenüber…. Diese Dinge gehören zu dem Bereich (die Eltern fluchen) und den wird unser Himmlischer Vater richten, insofern wir keine Buße bei IHM tun und uns nicht bei den Eltern entschuldigen.

Ich hatte bei meiner Mutter nicht mehr anrufen wollen, nicht weil ich böse mit ihr war, sondern weil ihr Mann sagte, er wolle die Bagasche nicht sehen… Meine Söhne wollten mit mir einen Ausflug in meine alte Heimat machen, da wir durch den Ort fahren wo meine Mutter wohnt, wollte ich diesen Besuch gerne zum Geburtstag meiner Mutter machen. Ich wollte nur eine Stunde halt machen um meiner Mutter zu gratulieren, dann wollten wir weiter bis nach Großalmerode fahren. Mein Mutter freute ich sehr darüber, aber ihr Mann war zornig und verbot uns allen zu kommen, denn er wollte seine Ruhe haben. Danach beschuldigte ich meine Mutter, meine Vorwürfe waren nicht von schlechten Eltern.

Heute sehe ich den Hintergrund und es tut mir sehr leid sie deswegen angeklagt zu haben, denn ihre verletzte, nie geheilte Seele, hatte sie an ihren Kindern handeln lassen, wie sie es tat. Mein Bruder Michael muss die selbe Ablehnung ertragen, die durch unseren Stiefvater kommt, und uns somit von der Mutter fern hält. So vieles wird mir bewusst, was ich ohne die eigenen Schmerzen nie erkannt hätte. Beginne ich meinen Nächsten mit den Augen des Himmlischen Vaters zu sehen, dann kann ich ihn besinnungslos lieben. Wenn ich liebe dann helfe ich dem anderen und klage ihn nicht an, nur keine echte Liebe klagt den anderen an. Wenn ich liebe, dann helfe ich zur Heilung und Befreiung!

Wenn wir als Leib Christi uns so lieben würden, wie es Jeschua uns aufgetragen hatte, dann würde es kein Zerwürfnis unter Christen geben. Demut bringt Frieden, Stolz und Hochmut Streit und Unvergebenheit! Dieses Buch hat ausgedruckt 180 Seiten, es lohnt sich in die tiefe der Demut und des Stolzes zu gehen. Link zum Beitrag

Johannes 13,34 Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr einander lieben sollt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt.

Wenn wir uns als fremde Menschen (Christen unter einander) lieben sollen, vergeben und achten, um wie viel mehr in der Familie?

Mein Leben ist ein Zeugnis, auch wenn ich dadurch viele Demütigungen und große Schmerzen erleiden muss.

Jesaja 25,8 Er wird den Tod auf ewig verschlingen. Und Gott, der Herr, wird die Tränen abwischen von jedem Angesicht und die Schmach seines Volkes hinwegnehmen von der ganzen Erde. Ja, der Herr hat [es] gesprochen.

Offenbarung 7,17 denn das Lamm, das inmitten des Thrones ist, wird sie weiden und sie leiten zu lebendigen Wasserquellen, und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen.

Offenbarung 21,4 Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.

Liebste Geschwister, bis es soweit ist und unsere Tränen abgewischt werden, brauche ich Gebet mehr denn je. Die Erkenntnis bedeutet nicht, es ist aller Schmerz genommen, die Erkenntnis bedeutet nicht, ich bin geheilt an meinen Körper, die Erkenntnis bedeutet nicht, ich werde ab jetzt von keinen Menschen mehr angeklagt. Die gesundheitlich & seelischen Kämpfe, sowie die gegen die Mächte der Finsternis, die sehr real sind, wird es immer schwerer für mich.

Bei der kleinsten Aufregung erleidet mein Herz großen Schaden, der oftmals dramatisch und bedrohlich ist. Ich sehne mich unsagbar nach unserer Heimreise, ich sehne mich nach Frieden und Liebe, keine Existenzängste, Lebensbedrohliche Situationen und nicht mehr von anderen Christen getreten zu werden. Bis zum Schluss will ich einfach nur ICH sein, ehrlich und authentisch, so wie Jeschua es von mir erwartet.

Römer 5,19 Denn gleichwie durch den Ungehorsam des einen Menschen die Vielen zu Sündern gemacht worden sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen zu Gerechten gemacht.

Jeschua trug unsere Schuld, der Vater hat uns durch das Opfer seines Sohnes vergeben, um wie viel mehr müssen wir unseren Nächsten vergeben.

 

Schalom

Ulrike Veronika Barthel

Ps. Jetzt verstehe ich, warum ich die neue Webseite  Road of Humbleness nennen sollte.

Ich habe bei meiner Mutter angerufen und mich bei ihr entschuldigt. Ich bin nicht der Richter, der ist Jeschua!

 

Original Beitrag: Das Heilige Gesetz des Himmels zeigt den Stolz und führt zu Demut

Der Messias kam nicht nur auf die Erde, um durch Seinen Tod die Erlösung aller Glaubenstreuen zu vollbringen, sondern auch, um Seines Vaters Gesetz „groß und herrlich“ zu machen (Jesaja 42,21). Es ist groß und herrlich, weil es ein Spiegel unseres Stolzes ist; es zeigt uns den Stolz in all seinen Formen und es führt zu Demut. Sein Heiliges Gesetz zeigt uns, was selbstlose Liebe ist – selbstlose Liebe unserem Schöpfer gegenüber und selbstlose Liebe für unsere Mitmenschen.

„Denn das ist die Liebe zu Gott [JAHUWAH], dass wir Seine Gebote halten; und Seine Gebote sind nicht schwer.“ (1. Johannes 5,3)

JAHUSCHUAH machte unmissverständlich deutlich, dass Seines Vaters Anweisungen für alle Menschen aller Zeiten auf Erden gelten:

„Ihr sollt nicht meinen, dass Ich gekommen sei, um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen, um aufzulösen, sondern um zu erfüllen! Denn wahrlich, Ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Buchstabe noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist.“ (Matthäus 5,17-18)

JAHUSCHUAH kam, um das Heilige Gesetz der Liebe Seines Vaters seiner vollkommenen Bedeutung zur vollen Fülle zu bringen. Dasselbe griechische Wort für „erfüllen“ kommt ebenso in Matthäus 3,15 vor, wo es heißt: „Denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen!“. Wenn das Erfüllen des Gesetzes bedeuten würde, dass es abgeschafft wäre, wäre auch alle Gerechtigkeit abgeschafft. Alle Gerechtigkeit kommt vom Allmächtigen Schöpfergott JAHUWAH,

„Es gefiel … [JAHUWAH] um seiner Gerechtigkeit willen, das Gesetz groß und herrlich zu machen.“ (Jesaja 42,21)

Gebote der LiebeDieses herrliche Gesetz des Himmels fasst unser Erlöser in Matthäus 22,37-39 in zwei Gebote zusammen:

„Du sollst …[JAHUWAH], deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand. Dies ist das Größte und erste Gebot. Das zweite aber ist ihm gleich: ‘Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.‘ An diesen zwei Geboten hängen das ganze Gesetz und die Propheten“ (Matthäus 22,37-40)

Auch wenn leider viele Christen davon ausgehen, dass der Messias die Zehn Gebote mit diesen „zwei Geboten“ ersetzt habe, so stellt Er selbst doch sogleich im letzten Satz klar, dass daran „das ganze Gesetz und die Propheten“ hängen. Der erste Satz ist eine Zusammenfassung der ersten vier Gebote JAHUWAHs. Es ist der Teil, der die Beziehung eines jeden einzelnen Menschen zu Seinem Schöpfer regelt. Im zweiten Satz werden die restlichen sechs Gebote zusammengefasst. Es sind die Anweisungen, die sich mit dem Zusammenleben der Menschen untereinander befassen.

„Meint ihr denn, nachdem ihr gestohlen, gemordet, die Ehe gebrochen, falsch geschworen, dem Baal geräuchert habt und anderen Göttern nachgelaufen seid, die ihr nicht kennt, dass ihr dann kommen und vor Mein Angesicht treten könnt in diesem Haus, das nach Meinem Namen genannt ist, und sprechen: »Wir sind errettet!« — nur, um dann alle diese Gräuel weiter zu verüben?“ (Jeremia 7,9-10)

Eigenartigerweise glauben viele Menschen, dass die Gebote, die lügen, stehlen, ehebrechen, falsch Zeugnis reden, töten, begehren (was der Inhalt der zweiten Hälfte der Zehn Gebote ist) verbieten, heute noch Gültigkeit haben, aber das „größte Gebot“, welches die Beziehung der Menschen zum Schöpfergott regelt, nicht mehr gelte. Und wieder andere glauben, alle neun Gebote haben Gültigkeit, aber nicht das 4. Gebot, das Sabbatgebot. Aber gerade diese vier ersten Gebote, und besonders das Sabbatgebot regeln, WER dieser Schöpfergott ist und WIE wir Ihn anbeten sollen. Dadurch erhalten wir Seinen heiligenden Geist durch Seinen Sohn, um in Seinen Fußstapfen wandeln zu können.

„Lasst uns die Hauptsumme aller Lehre hören: Fürchte Gott und halte Seine Gebote; denn das gilt für alle Menschen.“ (Prediger 12,13, Luther)

Es ist der Erzrebell Luzifer, der den Menschen glauben macht, dass JAHUWAHs Anweisungen bzw. Gesetz nicht für alle Menschen gelten. Er behauptet, Sein Gesetz wäre ungerecht und auch gar nicht zu halten. JAHUSCHUAH aber zeigte die Unveränderlichkeit des Heiligen Gesetzes. Wären die Ansprüche des Gesetzes beseitigt worden, wäre der Sohn des Allmächtigen umsonst gestorben. Denn dann hätte Er nicht die Sünde – die Übertretung des Gesetzes (Römer 4,15) – sühnen müssen.

JAHUSCHUAHs Opfer zeigt, dass Gerechtigkeit, Liebe und Barmherzigkeit die Grundlage der Regierung und des Gesetzes Seines Himmlischen Vaters ist. Es ist der Tod des Messias, welcher verkündigt, dass der Sünde Lohn der Tod ist (Römer 6,23). Deshalb starb JAHUSCHUAH an unserer statt, wegen unserer Gesetzesübertretungen.

Das Gesetz JAHUWAHs ist eine wunderbare und vollkommene Vorsorge, damit unsere Bedürfnisse erfüllt werden und uns nichts Böses zustoßen kann. Er hat uns das Gesetz nicht gegeben, um Seine Autorität über uns auszuüben oder uns zu bestrafen, wenn wir es übertreten. Wenn wir es übertreten, geraten wir in den Machtbereich Satans. Satan ist der Vater der Sünde und die Sünde bedeutet den Tod. Das Gesetz JAHUWAHs ist davor ein Schutz. Leider hat der Mensch mit seinem freien Willen sich dazu entschieden, diesen Schutz beiseite zu tun. Die schrecklichen Folgen können wir jeden einzelnen Tag in unserer Umgebung und in den Nachrichten sehen. Wenn das Gesetz einmal vollständig beseitigt ist und JAHUWAHs Geist sich vollständig von dieser Welt zurückzieht, wird es ein unbeschreibliches Chaos geben, bis sich die Sünde schließlich selbst vernichtet. Denn die Sünde herrscht außerhalb JAHUWAHs Regierung der Liebe, es gibt dafür keinen göttlichen Schutz.

Die Selbstzerstörung des RauchensAnhand der Naturgesetze kann dies verdeutlicht werden. Wenn wir sie übertreten, werden wir krank und können sogar frühzeitig sterben. Es ist eine Folge unseres eigenen unvernünftigen Handelns. Es fällt unter das Gebot: „Du sollst nicht töten“. Es ist also nicht der Allmächtige, der dich frühzeitig ins Grab bringt, weil du rauchst und regelmäßig Alkohol trinkst. Du tötest dich vielmehr selbst. Es besteht kein Zweifel daran, dass ein Mensch mit diesen üblen Gewohnheiten ständig seine Gesundheit schwächt, Herzerkrankungen und Lungenkrebs heraufbeschwört. Es ist sicherlich nicht der Allmächtige Schöpfer, der diese armen Menschen mit Leid und Krankheit heimsucht. Es ist vielmehr eine unvermeidbare Folge der Sünde selbst.

Die Zehn Gebote JAHUWAHs sind Anweisungen zu einem glücklichen irdischen Leben und zum Ewigen Leben. Sie lehren uns Demut. Demut gegenüber unserem Schöpfer und Demut gegenüber unseren Mitmenschen. Ein demütiges Herz ist bereit, alles für seinen Schöpfer zu tun und wird nicht sagen: „Ich halte mich schon an Deine Anweisungen, aber dieses Gebot … nein, das kann ich nicht einhalten, das ist zu schwer für mich; und überhaupt, es ist ja auch bestimmt nicht mehr für uns gültig.“

„Wer das ganze Gesetz hält, sich aber in einem verfehlt, der ist in allem schuldig geworden.“ (Jakobus 2,10)

Das Gesetz der Liebe und der Demut führt dazu, dass wir weniger von uns selbst halten, aber mehr von den anderen (Philipper 2,4). Unser selbst-zentriertes Denken wird sich in ein Leben wandeln, das auf das Wohlergehen unserer Mitmenschen gerichtet ist. Demut ist immer bereit, seine eigenen Schwächen und Fehler zu sehen und sie nicht in den anderen suchen. Demut ist bereit für eine tägliche Überprüfung der eigenen Gedanken, Worte und Handlungen – ob die Anweisungen JAHUWAHs übertreten oder Pflichten nicht ausgeführt wurden.

„Er gibt aber größere Gnade; deshalb spricht Er: ‚Gott [JAHUWAH] widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade.‘ Unterwerft euch nun Gott [JAHUWAH]. Widersteht aber dem Teufel, und er wird von euch fliehen. Naht euch Gott [JAHUWAH], und Er wird Sich euch nahen. Säubert die Hände, ihr Sünder, und reinigt die Herzen, ihr Wankelmütigen.“ (Jakobus 4,6-8)

Durch JAHUWAHs Gesetz erkennen wir unsere Sünden – aber dies nur, wenn wir geistlich gesinnt sind und nicht mehr fleischlich. Erkennen wir es, dann werden wir uns selbst als „den Größten unter den Sündern“ sehen (1. Timotheus 1,15). Da bleibt kein Stolz übrig, der auf den Anderen pharisäisch herabsieht. Das Gesetz JAHUWAHs lehrt uns Demut.

„Sondern das ist der Bund, den Ich mit dem Haus Israel schließen werde nach jenen Tagen, spricht … [JAHUWAH]: Ich will ihnen Meine Gesetze in den Sinn geben und sie in ihre Herzen schreiben; und ich will ihr Gott sein, und sie sollen Mein Volk sein.“ (Hebräer 8,10)

JAHUWAH möchte, dass wir diese Zehn Gebote nicht auf Steintafeln geschrieben haben, Er möchte sie vielmehr in unser Herz und Geist schreiben, damit wir uns nicht nur hin und wieder daran erinnern, sondern mit ihnen leben. Es sind Anweisungen der Liebe, die wir im Herzen haben, wenn wir uns durch JAHUWAHs heiligenden Geist durch Seinen Sohn führen lassen. Der Heilige Geist kann den Menschen dazu führen, die wahre Natur und die Liebe des Gesetzes JAHUWAHs zu erkennen. Wenn er sich dafür öffnet, kann er geistliche Wahrheiten empfangen. Wer sich JAHUWAHs heiligenden Geist durch Seinen Sohn jedoch verschließt, kann Er nichts für Ihn tun.

„Denn wir wissen, dass das Gesetz geistlich ist; ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft.“ (Römer 7,14)

„Wandelt im Geist, so werdet ihr die Lust des Fleisches nicht vollbringen.“ (Galater 5,16)

Einem Gerechten ist kein Gesetz auferlegt, aber der Gesetzlose bzw. der Sünder braucht das Gesetz (1. Timotheus 1,9). Ein Mensch, der sagt, er hält immer das Gesetz, hat wohl keine Ahnung, was das Gesetz bedeutet. Er glaubt, dass diese Zehn Gebote des Allmächtigen nur bestimmte äußerliche Dinge verbieten oder anordnen. Ein solcher Mensch versteht nicht, dass JAHUWAHs Gesetz geistlich ist, das heißt, es muss durch JAHUSCHUAHs Geist in Seinem Herzen fest verankert sein. Er wird dann erkennen, dass er z.B. das Gebot: „Du sollst nicht ehebrechen“, bereits dann gebrochen hat, wenn er seinen Ehepartner das Gefühl gibt, nicht wertgeschätzt zu sein.

„Ich will Mein Gesetz in ihr Innerstes hineinlegen und es auf ihre Herzen schreiben, und Ich will ihr Gott sein, und sie sollen Mein Volk sein“. (Jeremia 31,33)

„O wenn sie doch immer ein solches Herz hätten, Mich zu fürchten und alle Meine Gebote allezeit zu halten, damit es ihnen gut ginge und ihren Kindern ewiglich!“ (5. Mose 5,29)

So ist es mit allen Geboten. Sie sind geistlich, weitreichend und umfassend. Und wenn ein Mensch dessen wahren Charakter versteht, wird er ausrufen „Mein Schöpfer, ich habe Dein Heiliges Gesetz gebrochen!“ oder wie David ausrief „Öffne mir die Augen, damit ich sehe die Wunder in Deinem Gesetz“ (Psalm 119; Vers 18). Der Psalm 119 ist eine einzige Liebeshymne an JAHUWAHs Anweisungen und Gesetz, denn David war so ein Mensch nach JAHUWAHs eigenem Herzen (Apostelgeschichte 13,22). Er hatte ein solch geistliches Herz, er hatte Seine Anweisungen im Herzen. Nach seiner schweren Sünde, bereute David zu tiefst und er wusste, dass er vollkommen von JAHUWAH abhängig war und dass nur Sein Heiliger Geist ihn umwandeln konnte:

„Verbirg Dein Angesicht vor meinen Sünden und tilge alle meine Missetaten! Erschaffe mir, o Gott, ein reines Herz, und gib mir von Neuem einen festen Geist in meinem Innern!“ (Psalm 51,10-11)

Davids Herz war angefüllt mit dem Wunsch, nach dem Willen Seines Schöpfers durch Seine Anweisungen bzw. Gebote zu leben:

„Hallelujah! Wohl dem, der … [JAHUWAH] fürchtet, der große Freude hat an Seinen Geboten!“ (Psalm 112,1)

„Von ganzem Herzen suche ich Dich; lass mich nicht abirren von Deinen Geboten!“ (Psalm 119,19)

Alle Zehn Gebote werden im Neuen Testament wiederholt und werden dort als „heilig, gerecht und gut“ bezeichnet (Römer 7,12), als „Gesetz der Freiheit“ (Jakobus 2,11-12) und als den Weg „ins Leben einzugehen“ (Matthäus 19,17). Sie zu halten, zeigt die „Liebe zu JAHUWAH“ (1. Johannes 5,3). Auch der Apostel Paulus zeigt wunderbar die Verbindung der Zehn Gebote mit der Liebe JAHUWAHs auf: „Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses; so ist nun die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.“ (Römer 13,10). Unser Erlöser zeigt unmissverständlich auf:

„Willst du aber in das Leben eingehen, so halte die Gebote! […] Wenn ihr Meine Gebote haltet, so bleibt ihr in Meiner Liebe, gleichwie ich die Gebote Meines Vaters gehalten habe und in Seiner Liebe geblieben bin.“ (Matthäus 19,17; 15,10)

Das Herrliche GesetzDiese Anweisungen des Schöpfers einfach zu missachten, zeigt den Stolz und eine mangelnde Liebe für JAHUWAH und unsere Mitmenschen. Eine Missachtung dieser Anweisungen bringt früher oder später Leid mit sich – durch Streit, Krankheit, zerrüttete Familienverhältnisse, Neid, Hass, etc. In der Bibel wird das Wort „Sünde“ benutzt, um die Übertretung des Gesetzes JAHUWAHs zu beschreiben.

„Jeder, der die Sünde tut, der tut auch die Gesetzlosigkeit; und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit.“ (1. Johannes 3,4)

Die Sünde ist genau das Gegenteil von JAHUWAHs Anweisungen – es ist das Gegenteil zu dem, was der Schöpfer ist, wie Er denkt und wie Er handelt. Es ist kein Mensch ohne Sünde, und damit übertritt jeder Sein Heiliges Gesetz (Römer 3,23; Jakobus 2,10-11). Nur durch JAHUWAHs unendliche Liebe und Gnade wird jedem, der das stellvertretende Opfer Seines Sohnes annimmt, dem ewigen Tod entrissen. Aber bedeutet dieser Liebesbeweis, dass Er uns freie Bahn zum Sündigen gegeben hat?

„Heben wir nun das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Sondern wir bestätigen das Gesetz.“ (Römer 3,31)

„Was wollen wir nun sagen? Sollen wir in der Sünde verharren, damit das Maß der Gnade voll werde? Das sei ferne! Wie sollten wir, die wir der Sünde gestorben sind, noch in ihr leben? Oder wisst ihr nicht, dass wir alle, die wir in … [den Messias JAHUSCHUAH] hinein getauft sind, in Seinen Tod getauft sind? Wir sind also mit Ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, gleichwie … [der Messias] durch die Herrlichkeit des Vaters aus den Toten auferweckt worden ist, so auch wir in einem neuen Leben wandeln. […] So soll nun die Sünde nicht herrschen in eurem sterblichen Leib, damit ihr der Sünde nicht durch die Begierden des Leibes gehorcht; gebt auch nicht eure Glieder der Sünde hin als Werkzeuge der Ungerechtigkeit, sondern gebt euch selbst Gott hin als solche, die lebendig geworden sind aus den Toten, und eure Glieder Gott als Werkzeuge der Gerechtigkeit! “ (Römer 6,1-4.11-12)

Gerade für die letzte Generation auf Erden, bevor unser Messias JAHUSCHUAH wiederkommt, ließ Er durch Johannes ausrichten:

„Hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen, hier sind die, welche die Gebote … [JAHUWAHs] und den Glauben … [JAHUSCHUAH] bewahren!“ (Offenbarung 14,12)

Der erste Teil bezieht sich auf die Gebote JAHUWAHs im Herzen der Gläubigen und der zweite Teil bezieht sich nicht nur auf den Glauben an JAHUSCHUAHs, sondern auch auf den „Glauben JAHUSCHUAHs“. Das heißt, wir müssen in demselben Glauben leben, in dem Er selbst auf Erden lebte, immer Seines Vaters Geist und Gebote im Herzen. Er ist unser Vorbild (1. Petrus 2,21-22) und Er hielt die Gebote Seines Vaters allezeit; Er war Gehorsam bis zum Tod (Philipper 2,8).

Wenn wir den aufrichtigen Wunsch verspüren, Ihm mit unserem ganzen Herzen nachzufolgen und wir wahrlich demütig sind, werden wir den Willen und die Anweisungen unseres Himmlischen Vaters mit JAHUSCHUAH im Herzen tun. Wir müssen loskommen von einer falschen Reue, die nicht die Sünde selbst, sondern nur ihre Konsequenzen hasst. Es ist eine „fleischliche“ Reue, der Geist JAHUWAHs ist nicht im Herzen. Man bedauert nicht die Sünde, weil sie schrecklich ist, sondern sich selbst, weil man die Folgen zu tragen hat.

Der erste Schritt auf dem Weg mit unserem Heiland zum Himmlischen Vater ist die Erkenntnis Seines heiligenden Gesetzes, nicht nur als Buchstaben, sondern als eine Sünden überführende Kraft durch Seinen Geist im Herzen.

„So ist nun das Gesetz heilig, und das Gebot ist heilig, gerecht und gut.“ (Römer 7,12)

“Denn so spricht der Hohe und Erhabene, der ewig wohnt und dessen Name »Der Heilige« ist: In der Höhe und im Heiligtum wohne Ich und bei dem, der zerschlagenen und gedemütigten Geistes ist, damit Ich den Geist der Gedemütigten belebe und das Herz der Zerschlagenen erquicke.“ (Jesaja 57,15)