Kritiksucht und Lästerei

 

Vor einigen Jahren (2010) schrieb ich diesen Beitrag: Du musst glauben was ich glaube!

Der folgende Text baut auf den Gedanken auf, die ich vor Jahren schon publiziert habe. Ich las gestern in diesem Buch, welches ich mir Anfang des Jahres schon ausdruckte: STOLZ: Die Wurzel der Sünde – Das Heilmittel: DEMUT

Nachdem ich den Teil über die Kritiksucht und Lästerei las, wusste ich daraus einen Blog-Artikel machen zu müssen. Es ist sehr wichtig die Christen auf die Rückkehr Jeschuas vorzubereiten, ihnen von den Zeichen der Zeit und die Erfüllung der biblischen Prophetie zu berichten, aber noch viel wichtiger ist es den Christen die Punkte aufzuzeigen, die sie trotz Wachsamkeit in die Trübsal katapultiert.

 

Dazu gehört eindeutig die Kritiksucht und Lästerei!

Leider finden sich sehr viele Christen in dieser Beschreibung wieder!

Hier muss sich jeder von uns die eigene Nase packen, wie schnell sind wir dabei andere zu kritisieren, kaum einer von uns merkt wie schnell diese Kritik ins Lästern schwenkt. Welche Gnade ist es doch, wenn Jeschua uns einen Spiegel vor die Nase hält, damit wir Raum zur Buße und Umkehr finden.

Jeder der sagt, er sei nicht Stolz, derjenige ist besonders Stolz. Wie oft finde ich mich in Situationen wieder, wo mir anschließend über meine eigenen Worte schlecht wird. Ich schäme mich dafür mich immer wieder zu ertappen, ein stolzes Mundwerk zu haben. Umso dankbarer bin ich darüber, wenn Jeschua mir einen Spiegel hinhält und ich dadurch eine Möglichkeit zur Buße bekomme.

In diesem Beitrag berichtete ich über eine TV Serie, die jetzt über Ostern bei RTL läuft: Operation Armageddon  Link zur Webseite  

Die Geschichte konzentriert sich auf einen FBI-Agenten, der in Jerusalem stationiert ist und während der Untersuchung eines Mordes eine Verschwörung entdeckt, deren Wurzeln schon 2000 Jahre zurückreichen. Deren Fokus ist auf die prophetische Rückkehr des jüdischen Tempels gerichtet.

Und was noch gesagt wird, ist wenn der Tempelberg einstürzt kommt es zum 3. Weltkrieg. Sehr intressant ist das genau die Serie über Pessach läuft……..

 

Hier die kurze Beschreibung:

Der FBI-Agent Peter Connelly (Jason Isaacs, „Star Trek: Discovery“) soll in Jerusalem nach einem amerikanischen Terroristen fahnden. Bei seinen Ermittlungen trifft er auf eine geheimnisvolle junge Frau (Alison Sudol, besser bekannt als Sängerin „A Fine Frenzy“, „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“), mit der er eine leidenschaftliche Nacht verbringt. Am nächsten Tag ist die rätselhafte Fremde tot.

Connelly muss herausfinden, warum die Frau ihm kurz vor ihrem Tod ein antikes Artefakt zugesteckt hat. Je tiefer er bei seinen Nachforschungen gräbt, umso erschreckender ist das, was er Stück für Stück zutage fördert: eine jahrhundertalte internationale Verschwörung, die droht, den Verlauf der Menschheitsgeschichte zu verändern.

Überzeugt davon, dass die unheilvolle Prophezeiung kurz davor steht einzutreten, beginnt für Connelly und seine Kollegin Lynn Monahan (Anne Heche, „Men In Trees“) ein Wettlauf mit der Zeit. Schnell wird klar: Jerusalem, die heiligste Stadt der Welt hat ein unheilvolles Geheimnis……

Hier kann man die Serie online sehen: Link zur Webseite

Ich las gerade bei Hartgeld diesen Kommentar, den ich unbedingt mit einbauen möchte.

Operation Armageddon: Habe mir die ersten 5 Teile gestern noch angeschaut. Die Darstellung der Prophezeiung ist absolut kongruent mit der Realität. Die Rote Kuh kommt ebenso vor, wie die Tunnel unter dem Tempelberg! Mehrmals wird erwähnt, dass es einen Moslemaufstand geben wird und der Dritte Weltkrieg beginnt, wenn der Tempelberg einstürzt. Eine geheime Sekte, die weltweit Anhänger hat, zeichnet sich für die Umsetzung dieser 2000 Jahre alten Prophezeiung verantwortlich. Es kommt sehr nah an die Realität!

Noch steht der Tempelberg. Aber man beachte die Kürze der Alarmierungszeiten. Wann beginnen bei uns die Ostergottesdienste und wie lange dauern sie? Aber es könnte auch der Großterror vorher kommen. Was gestern noch reinkam steht unter den Cartoons. Und ich habe einen weiteren Indikator dafür bekommen, dass es dieses Osterwochenende noch losgeht. WE.

 

Für die Welt ist heute Ostersonntag, auf dem vordatierten jüdischen Kalender ist heute der 16th Nisan (der 2 Pessach-Tag) für unseren Vater im Himmel ist allerdings heute der Tag, an dem Sein Sohn gekreuzigt wurde. Nun, was bedeutet, in drei Tagen ist erst der Tag, an dem die Auferstehung war.

Es ist in Anbetracht der prekären Weltsituation, aller höchste Zeit in seinem Leben klar Schiff zu machen, bevor es in der Trübsal auf die harte Tour geschehen wird, insofern man in den Himmel kommen will.

Schaut selbst, findet ihr auch in dieser Berichterstattung wieder?

Schalom,

Ulrike Veronika Barthel

 

Original Text: Link zum Beitrag

Ein weiteres Symptom des Stolzes sind Kritiksucht und Lästerei. Wir sind uns leider oft überhaupt nicht bewusst, welche schrecklichen Folgen das mit sich bringt. Man be- und verurteilt den anderen damit nicht nur, sondern stellt ihn vor unseren Mitmenschen in ein schlechtes Licht. Es kann soweit gehen, dass der Ruf eines Menschen völlig zerstört wird.

Negatives über die Mitmenschen zu reden bzw. zu tratschen und deren Sünden und Unzulänglichkeiten herauszustellen, hat die Wurzel im Stolz, denn damit will man besser dastehen als der Andere; man möchte von seinen eigenen Schwächen und Sünden ablenken.

„Sie erzählen Lügen, jeder seinem Nächsten; mit schmeichelnder Lippe, mit hinterhältigem Herzen reden sie.“ (Psalm 12,3)

Kritiksucht und Lästerei fangen bereits im Elternhaus an. Eltern sollten zum einen darauf achten, dass sie ihre Kinder nicht ständig unnötig kritisieren, denn das entmutigt sie nur, ohne dass Veränderungen eintreten. Verletzende Worte können für Kinder verheerende Folgen haben und dazu führen, dass sie selbst anfangen, andere zu verletzen. Es ist viel wertvoller und zielführender, sie für das Gute zu ermutigen. Zum anderen sollten sich die Eltern hüten, einander oder Dritte ständig zu kritisieren oder über Andere zu lästern. Die Gefahr ist groß, dass die Kinder diese abgrundschlechte Eigenschaft übernehmen und später auch auf Fehler des Anderen herumreiten, deren Schwächen ständig hervorheben und über sie lästern. Ständige Kritik und Nörgelei am Partner kann eine Beziehung vergiften, wirkt lähmend und ist lieblos.

Man fängt an, sich gegenseitig zu beobachten, und schon mit den Blicken wird das Opfer verurteilt. Das ständige Suchen nach den Fehlern der Anderen, auch der Glaubensgeschwister, ist teuflisch. Hier wirkt nicht der Heilige Geist JAHUWAHs, sondern der verdorbene Geist Satans. Es gibt immer wieder Leute, die ihre eigenen eigenwilligen Anschauungen über bestimmte Dinge zu einem allgemeingültigen Gebot machen. Oft wird dann Nebensächliches zu einer Frage auf Leben und Tod erhoben und diejenigen, die sich nicht daran halten, werden kritisiert. Sind mehr als eine solche Person in einer Gemeinschaft, muss es Außenstehenden erscheinen, als handele es sich um Fanatiker, deren Glauben lieblos und unglücklich macht. Leider fallen gerade solche Menschen in einer Gruppe am meisten auf, sie selbst merken es jedoch nicht.

“Überaus trügerisch ist das Herz und bösartig; wer kann es ergründen?“ (Jeremia 17,9)

Gerade das Suchen nach dem Bösen im Anderen bewirkt Böses in einem selbst. Menschen, die so handeln, haben oft selbst ein großes Problem. Sie haben Schwächen und Fehler, die sie zudecken wollen, indem sie die Fehler der anderen aufdecken. Einige sitzen stolz und selbstgerecht auf einem so hohen Ross, dass sie selbst den Balken in ihrem eigenen Auge gar nicht mehr sehen können.

„Und die Zunge ist ein Feuer, eine Welt der Ungerechtigkeit. So nimmt die Zunge ihren Platz ein unter unseren Gliedern; sie befleckt den ganzen Leib und steckt den Umkreis des Lebens in Brand und wird selbst von der Hölle in Brand gesteckt.“ (Jakobus 3,6)

Ja, die Zunge, wenn wir nicht lernen, sie im Zaum zu halten, wird uns einmal verurteilen. Sie wird den ewigen Tod durch das vernichtende Feuer der Sünde am Ende dieser Weltzeit zur Folge haben. Mit der Aufforderung des Messias „liebt einander, wie Ich euch geliebt habe“ (Johannes 13,34-35; 15,12), ist Kritiksucht und Lästerei unvereinbar.

Messias schreibt in den Sand

Andere Menschen für ihre Verfehlungen anzuklagen, ist eine schreckliche Sünde. Wie reagierte unser Erlöser auf die Anklage der Pharisäer über die Ehebrecherin? Er schrieb in den Sand die Worte „Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein“ (Johannes 8,7). JAHUSCHUAH war selbstverständlich gegen Ehebruch, denn es war eine schwerwiegende Sünde. Aber die noch schlimmere Sünde ist der richtende und anklagende Geist des Menschen. Der Ehebruch war nur ein Splitter im Auge der Frau, verglichen mit dem Balken des Hasses, der Gesetzlichkeit und des Anklagegeistes in den Augen der Pharisäer. Dieser Geist ist der Geist Satans, des Anklägers. Jeder der diesen Geist hat, schadet sich damit selbst massiv.

Auch Judas Ischariot hatte neben seinem Machtstreben und Ehrgeiz auch diesen Geist der Kritik und Anklage. In der Dunkelheit der Nacht verklagte er schließlich seinen Meister JAHUSCHUAH. So finster wie die Nacht, so finster war es in seinem Herzen. Er ließ sich nicht von der heilenden Gegenwart des Sohnes JAHUWAHs umwandeln, sondern erhoffte sich bis zum Schluss, der Messias würde die weltliche Herrschaft an sich reißen und damit auch seine eigene Macht sichern. Doch als sich Judas‘ ehrgeizige Pläne nicht erfüllten, er vielmehr merkte, dass das Königreich des Messias sich nicht auf irdische Macht bezog, sondern auf ein demütiges und JAHUWAH-fürchtiges Leben für die Ewigkeit, lieferte er den Messias der römischen Macht aus. Am Verhalten Judas kann man erkennen, wohin Stolz und das Streben nach Verwirklichung der eigenen Pläne und Wünsche führt.

“Verleumdet einander nicht, ihr Brüder! Wer seinen Bruder verleumdet und seinen Bruder richtet, der verleumdet das Gesetz und richtet das Gesetz; wenn du aber das Gesetz richtest, so bist du nicht ein Täter, sondern ein Richter des Gesetzes. Einer nur ist der Gesetzgeber, der die Macht hat, zu retten und zu verderben; wer bist du, dass du den anderen richtest?“ (Jakobus 4,11-12)

Ja, wer sind wir, dass wir einen anderen richten? Wir sind alle lausige Sünder. Und derjenige, der den anderen richtet, noch viel mehr.

„Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! Denn mit demselben Gericht, mit dem ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit demselben Maß, mit dem ihr anderen zumesst, wird auch euch zugemessen werden. Was siehst du aber den Splitter im Auge deines Bruders, und den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht? Oder wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Halt, ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen! — und siehe, der Balken ist in deinem Auge? Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann wirst du klar sehen, um den Splitter aus dem Auge deines Bruders zu ziehen!“ (Matthäus 7,1-5)

Oft, wenn über einen Anderen etwas Negatives weitergetratscht wird, sind die Hintergründe und Fakten gar nicht bekannt. Der gute Ruf eines Menschen kann zerstört werden und das Gebot „Du sollst nicht töten“, wird übertreten.

 JAHUWAH hasst ein solches Verhalten (Sprüche 6,16-19). Es führt zu Uneinigkeit und Streit, wo Friede herrschen sollte. Der Messias segnet deshalb diejenigen, die Frieden stiften (Matthäus 5,9). Negative Kritik und Lästerei verhindern Friede und Liebe.

„Darum lasst uns nicht mehr einander richten, sondern das richtet vielmehr, dass dem Bruder weder ein Anstoß noch ein Ärgernis in den Weg gestellt wird!“ (Römer 14,13)

Es kommt auch vor, dass einem Mitmenschen seinen Fehler, den er einmal begangen hat, immer wieder vorgehalten wird, obwohl ihm der Allmächtige längst vergeben hat. Denn es ist kein Unrecht so groß, dass es nicht vergeben werden kann. Als David Uriah ermorden lies, um seinen Ehebruch mit dessen Frau zu verheimlichen, wurde er von den Anderen für den Rest seines Lebens verurteilt (Psalm 13,2-3). Dabei war ihm von Seinem Schöpfer längst durch das zukünftige Blut Seines Sohnes vergeben, denn David hatte aufrichtig seine schwere Sünde bereut (Psalm 51).

Wenn wir über einen anderen schlecht reden, weil er gesündigt hat, so sind wir größere Sünder, weil wir damit unser eigenes sündiges Herz vor unserem Schöpfer zu verbergen suchen. Denn wenn uns unsere eigene Sündhaftigkeit bewusst wird, werden wir aufhören auf die Verfehlungen Anderer zu schauen. Wir werden vielmehr unsere Eigenen genauer unter die Lupe nehmen und dafür um Vergebung bitten.

Jedes schlechte und falsche Wort, das wir über unsere Mitmenschen sprechen, wird im Himmel aufgezeichnet. Am Gerichtstag werden wir dafür verantwortlich gemacht (Matthäus 12,36; 2. Korinther 5,10; Römer 14,10). Im Brief an die Hebräer heißt es, dass es „schrecklich ist, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen“. (Hebräer 10,31) und dass es dem Menschen bestimmt ist, zu sterben und „danach das Gericht“ (Hebräer 9,27). Sind wir bereits unseren Schöpfer am Gerichtstag zu begegnen? Oder sind wir immer noch dabei, über andere zu tratschen, zu lästern und zu urteilen?

„Ein umhergehender Verleumder plaudert Geheimnisse aus, aber eine treue Seele hält geheim, was man ihr sagt.“ (Sprüche 11,3)

Es gibt natürlich auch eine konstruktive Kritik, die nichts mit Kritiksucht oder Lästerei zu tun hat. Eine solche Kritik ist für jeden wichtig, der sie empfängt. Zudem gehen wir mit dieser Art der Kritik ausschließlich direkt auf die Person zu, der wir unsere Beobachtung oder Verbesserungsvorschläge mitteilen wollen. Eine solche Rückmeldung zum eigenen Verhalten ist segensreich, denn oft erkennt man selber seine Fehler gar nicht und konstruktive Kritik gibt uns die Chance, etwas in unserem Leben zu verändern.

Anstelle über unseren Nächsten schlecht zu reden und ihn negativ zu kritisieren, sollten wir versuchen, ihn zu ermutigen. Ermutigung zeigt nicht Verachtung für den Anderen, wie bei der Kritiksucht, sondern Wertschätzung. Wir sollten immer die guten Eigenschaften im Anderen sehen und hervorheben und ihn ermutigen die Schlechten abzulegen, weil wir ihn lieben.

„Kein schlechtes Wort soll aus eurem Mund kommen, sondern was gut ist zur Erbauung, wo es nötig ist, damit es den Hörern Gnade bringe.“ (Epheser 4,29)