Mehr als 80.000 Erdbeben haben Kalifornien seit dem 4. Juli getroffen, und die Nachbeben sind auf dem Weg zum Garlock-Graben

Da unmittelbar vor der Entrückung das große Erdbeben in Kalifornien kommen wird, ist es wichtig für mich, Artikel wie diese zu übersetzen.

Werft ein Blick auf dieses Bild und macht euch Gedanken darüber was in der Welt gerade passiert!

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Hier der Original-Artikel: More Than 80,000 Earthquakes Have Hit California Since July 4th, And The Aftershocks Are Headed “Toward The Garlock Fault”

Die jüngsten seismischen Aktivitäten im US-Bundesstaat Kalifornien haben eine merkwürdige Wendung genommen. Laut der Los Angeles Times gab es seit dem 4th Juli mehr als 80.000 Erdbeben im Bundesstaat, und die meisten dieser Beben waren Nachbeben der beiden sehr großen Ereignisse, die Anfang des Monats im Gebiet um Ridgecrest vorkamen.

In den letzten Wochen hat sich jedoch ein sehr ungewöhnliches Muster herauskristallisiert. Wir haben begonnen, Nachbeben in Richtung zweier der größten Verwerfungslinien in Südkalifornien zu beobachten, was Seismologen sehr nervös macht. Die Tatsache, dass sich Nachbeben der Owens-Valley-Verwerfung nähern, ist definitiv alarmierend, aber weitaus besorgniserregender ist die Tatsache, dass die Ridgecrest-Nachbeben sich ebenfalls der Verwerfung Garlock nähern. Folgendes stammt aus einer lokalen kalifornischen Nachrichtenquelle…

Laut einem Artikel der Los Angeles Times haben sich Nachbeben, von dem Erdbeben was die Stärke 7,1 hatte, in der Nähe von Ridgecrest Gebiete eingeschlichen, die sich in der Nähe von zwei großen Erdbebengräben befinden, was für einige Seismologen von großen Belang ist, die möglicherweise einen weiteren großen Temblor (Erdbeben) auslösen könnte.

„Einige Nachbeben haben sich nordwestlich des Erdbebengenietes im Searles Valley niedergeschlagen und nähern sich der Verwerfung im Owens Valley. Dieser Graben löste 1872 ein Erdbeben der Stärke 7,8 oder 7,9 aus, eines der größten in der modernen kalifornischen Geschichte“, erklärt der Artikel. „Die Nachbeben von Ridgecrest sind ebenfalls nach Südosten in Richtung Garlock-Verwerfung gezogen, einer der weniger bekannten Verwerfungen, die ein Erdbeben der Stärke 8 oder mehr auslösen können. Die Verwerfung am nördlichen Rand der Mojave-Wüste kann Counties Bakersfield, Ventura und Los Angeles in Bewegung versetzen.“

 

Am Ende könnte sich herausstellen, dass dies nichts bedeutet, aber es gibt einige Gründe, warum wir die Garlock-Verwerfung sehr genau beobachtet werden sollte.

Erstens ist die Garlock-Verwerfung die zweitgrößte Verwerfungslinie im gesamten Bundesstaat Kalifornien und sie stellt eine große Bedrohung für Südkalifornien dar.

Zweitens mündet die Verwerfung in Garlock direkt in die Verwerfung vom San Andreas-Graben, und viele glauben, dass ein schweres Beben entlang des einen Graben, möglicherweise ein schweres Beben entlang des anderen Graben auslösen könnte.

Wenn Sie mit dem Garlock-Graben nicht vertraut sind, finden Sie im Folgenden einige grundlegende Informationen von Wikipedia…In English ist die Erklärung ausführlicher: Link zur Webseite

(Hier ist für euch etwas in Deutsch: Link)

Die Garlock-Verwerfung markiert die nördliche Grenze des als Mojave-Block bekannten Gebiets sowie die südlichen Enden der Sierra Nevada und die Täler der westlichsten Provinz Basin und Range. Mit einer Länge von 250 Kilometern ist es die zweitlängste Verwerfung in Kalifornien und eines der bekanntesten geologischen Merkmale im südlichen Teil des Bundesstaates.

Die Garlock-Verwerfung verläuft von einer Kreuzung mit der San-Andreas-Verwerfung im Antelope-Tal nach Osten bis zu einer Kreuzung mit der Death-Valley-Verwerfungszone in der östlichen Mojave-Wüste. Sie ist nach der historischen Bergbaustadt Garlock benannt, die 1894 von Eugene Garlock gegründet wurde und heute eine Geisterstadt ist.

 

Wie genau würde ein schweres Beben entlang der Garlock-Verwerfung aussehen?

So beschrieb es die Los Angeles Times, wie ein „Worst-Case-Szenario“ aussehen würde …

Ein Worst-Case-Szenario wäre ein Erdbeben der Stärke 7,7, das am östlichen Ende von der Garlock-Verwerfung im östlichen San Bernardino County beginnt und die Verwerfung im Südwesten entriegelt und Städte wie California City und Tehachapi stark erschüttert. Die Edwards Air Force Base und Lancaster würden sehr stark zittern. Sogar Santa Clarita und das San Fernando-Tal würden stark zittern, wobei ein Großteil des LA-Beckens und des San Gabriel-Tals mäßig zittern würden – aber schlimmer als das, was LA letzte Woche erlebte.

 

Nein, das ist definitiv kein „Worst-Case-Szenario“ für die Garlock-Verwerfung, aber ohne Zweifel wäre ein schweres Beben entlang der Verwerfung weitaus zerstörerischer als die Erdbeben, die wir gerade am 4. und 5. Juli erlebt haben.

Uns wurde gesagt, dass diese Erdbeben „nicht viel Schaden anrichteten“, aber jetzt erfahren wir, dass diese Beben tatsächlich „schätzungsweise 200 Millionen Dollar Schaden anrichteten“ …

Das starke Erdbeben, welches Kalifornien Anfang dieses Monats erschütterte, verursachte geschätzte 200 Millionen US-Dollar Schaden.

Die Kosten für Schäden durch das Erdbeben der Stärke 7,1, das am 5. Juli im Südosten Kaliforniens auftrat, und Vorbeben, die einen Tag zuvor aufgetreten waren, wurden vom Katastrophenmodellierungsunternehmen Karen Clark & Company geschätzt.

Wenn also relativ kleine Erdbeben so viel wirtschaftlichen Schaden anrichten konnten, was würde ein 1000-mal stärkeres Erdbeben bewirken?

Denn eines Tages wird „der Große“ die San-Andreas-Verwerfung treffen und so viel Energie freisetzen, dass die Beben, die wir diesen Monat erlebt haben, nicht einmal einen Vergleich wert sind. Tatsächlich wäre ein Erdbeben der Stärke 9,1, das Südkalifornien treffen würde, genau 1000-mal stärker als das Erdbeben der Stärke 7,1, das sich am 5. Juli ereignete.

Und obwohl es unwahrscheinlich ist, gaben die Wissenschaftler zu, dass die großen Erdbeben, die sich Anfang dieses Monats ereigneten, ein Beben in der San-Andreas-Verwerfung auslösen könnten

Die Wissenschaftler wussten fast sofort, dass die  zwei  großen Beben, die Anfang dieses Monats in der Nähe von Ridgecrest auftraten, nicht vom San Andreas kamen. Aber seitdem haben sie untersucht, ob die Beben aufgrund anderer Verwerfungen eine stärkere seismische Aktivität hervorrufen können – einschließlich des fast 160 km entfernten San Andreas. Eine neue Berechnung, die in den letzten Wochen bei der US Geological Survey durchgeführt wurde, hat ergeben, dass die San Andreas-Verwerfung möglicherweise sehr unwahrscheinlich von den Beben in Ridgecrest ausgelöst werden konnte.

Hoffentlich wird es nicht so bald passieren, aber Seismologen versichern uns, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis „der Große“ Kalifornien erreicht. Sie haben uns wiederholt gewarnt, dass der Graben in San Andreas „gesperrt und geladen“ ist und dass er möglicherweise „auf einmal gelöst“ werden kann. Und wenn dieser Tag endlich eintrifft, haben Wissenschaftler festgestellt, dass der Bodenniveau um bis zu 3 Fuß abfallen könnte, was dazu führen würde, dass weite Teile Südkaliforniens plötzlich vom Pazifischen Ozean bedeckt werden.

Wir leben in einer Zeit, in der unser Planet zunehmend instabil wird, und wir erleben täglich große Erdbeben und enorme Vulkanausbrüche auf der ganzen Welt.

Die USA waren lange Zeit verschont geblieben, aber am 4. und 5. Juli änderte sich das plötzlich.

Seitdem gab es im US-Bundesstaat Kalifornien mehr als 80.000 Erdbeben, und dies ist erst der Beginn des bevorstehenden Zitterns.