Der tödliche Ratschlag!

Sprüche 12,18 Wer unbedacht schwatzt, der verletzt wie ein durchbohrendes Schwert; die Zunge der Weisen aber ist heilsam.

Wer hat sich ernsthaft Gedanken darüber gemacht, was ein falscher Ratschlag bewirken kann?

 

Wann und wen gibt man denn überhaupt einen Ratschlag?

Man fühlt sich zum Beispiel gedrängt jemanden einen Ratschlag zu geben, der niedergeschlagen und in Not ist. Eine notleidende Seele hält sich wie ein ertrinkender an den Menschen, der ihm wohlgesonnen ist und ihm helfen will. Einer solchen Person vertraut man, was bedeutet man setzt in die Tat um, was die andere Person einem sagt.

In meinem eigenen Leben habe ich viele solcher Situationen hinter mir, mir wurden Ratschläge erteilt, die ich auch umsetzte, am Ende brachten mich diese Ratschläge nur noch in eine viel größere Notsituation. Es ist nicht nur der persönliche Kontakt, es kann auch ein posting im Internet sein, wo man in das Leben anderer Menschen hin einspricht. Denn was ich durch einen falschen Ratschlag erlebte, dies hat noch eine Vorgeschichte durch Postings aus dem Internet.

 

Falsche Gerichts-Warnungen!

Im Jahr 2007 wurde von einer oder mehreren  Personen (da bin ich mir nicht mehr so sicher) großes Gericht vorhergesagt, ein Gericht was Deutschland treffen sollte. Damals hatte ich zu 100% geglaubt was geschrieben wurde, da diese Warnungen in fast allen Gemeinden diskutiert wurden, wurde es mir richtig mulmig. (Ich muss dazu sagen, diese Person tat am Ende auch öffentlich Buße, wegen dieser falschen Warnungen)

Wie auch immer, aus diesem Grund plante ich am Freitag den 7th September 2007 nach Gießen zu fahren, weil die Gerichte für diesen Zeitraum vorhergesagt wurden. Ich schickte meine Tochter an dem Freitag nicht zur Schule, denn Angst war meine Motivation nach Gießen zu fahren. Meine Gedanken waren: „Passiert etwas zu dem angegebenen Zeitpunkt, dann bin ich in Sicherheit, passiert nichts, dann fahre ich am Sonntag wieder zurück.“

Die Tatsache meine Tochter unerlaubt von der Schule fern zuhalten, dies gab Satan legales Recht mich anzugreifen. Zu dieser Zeit wohnten wir noch in Lingen EMS, wir mussten ca. 350 km bis Gießen fahren.

Während der Fahrt hatte ich schon extreme Herzprobleme und ich war so dankbar „lebend“ in Gießen angekommen zu sein. Ursprünglich wollte ich an diesem Tag bei den Geschwistern nur kurz Pause machen und meinem kranken Bruder Thomas im Heim für Behinderte besuchen. (Jahre später verstarb mein Bruder direkt an Yom Kippur)

Da es mir so schlecht ging wollte ich diesen Termin abblasen, aber die Geschwister sagten, ich sollte Jesus (Jeschua) vertrauen und fahren, was ich dann auch tat.

 

Eine kleine Zwischenbemerkung muss ich machen!

Da mein Bruder Michael vor hatte am nächsten Tag Thomas im Heim zu besuchen, blieb mir nichts anderes übrig als noch zufahren, wenn ich Thomas sehen wollte. Michael will nichts mit mir zu tun haben, daher warnte mich meine Mutter vor und sagte, ich solle bloß nicht am Samstag zu Thomas fahren. Durch diesen Hass passierte es erst, dass ich einem Herzinfarkt nahe war. Hätte ich mich ausgeruht und wäre den nächsten Tag gefahren, wäre nichts passiert.

Stattdessen kam ich 5 Tage ins Krankenhaus und konnte meinen Bruder nicht sehen.

Meine Tochter war mit unserem Hund bei den Glaubensgeschwistern, die noch kleine Kinder hatten. Eines der Kinder war im Krabbelalter, daher durfte der Trinknapf und Fressnapf nicht in der Wohnung sein, Moritz sollte in den Garten gehen und dort essen und trinken. Was zur Folge hatte, dass mein Hund fast ausgetrocknet wäre. Der Feind hatte in allen Bereichen richtig zugeschlagen, was er heute immer noch tut.

 

Thomas machte Urlaub im Emsland!

Ein Jahr später machte die Wohngruppe von Thomas im Emsland Urlaub, eine gute halbe Stunde von unserem damaligen Haus entfernt, so schenkte es mir Jeschua nachträglich meinen Bruder noch einmal zu sehen. In dieser Zeit fuhr ich dreimal zum Ferienort, mit dem Hund und meiner Tochter…… seitdem haben wir uns nie wieder gesehen. Jetzt stehen wir kurz vor der Entrückung und dann sehen wir uns für immer und ewig.

 

Aber zurück zur Horrorfahrt!

Wir, meine Tochter, ich und unser kleiner Hund, wir hatten die halbe Strecke hinter uns, als es mir Gesundheitlich so schlecht ging, dass ich die Polizei anrufen musste, die den Krankenwagen schicken und meine Tochter und den Hund mit auf die Polizeiwache nahmen. Alles war sehr dramatisch, ich wurde in die Uni-Klinik nach Marburg gebracht, dort musste ich 5 Tage bleiben.

Am 11th September 2007 wurde ich wieder entlassen und am 12th wollte ich mit meiner Tochter und unserem Moritz wieder zurück nach Lingen fahren………………

 

Was führte zu diesem tragischen Erlebnis?

Falsche Warnungen, Unglaube und Angst meinerseits, ein falscher Ratschlag doch ins Behindertenheim zufahren, obwohl es mir gesundheitlich sehr schlecht ging. Der Hass meines Bruders, der eine Verschiebung auf den darauffolgenden Tag unmöglich machte. Zum Schluss mein kleiner Hund, der fast gestorben wäre. Wenn ich die Jahre zurückblicke, dann bin ich überaus dankbar, wie sehr mein Vertrauen in Jeschua gewachsen ist. Durch meine eigenen Erfahrungen, habe ich so viel Ehrfurcht bekommen, wenn ich in das Leben eines anderen Menschen hinein spreche.

Sei es durch persönlichen Kontakt, oder durch meine Postings im Internet. Niemals werde ich vergessen was ich erlebte, als ich mich in der Wortwahl eines Titels vergriffen hatte. Der Text an sich war gut, nur der Titel war nicht okay. Kurze Zeit später wurde ich krank, dann hatte ich das empfinden der innere Frieden verschwand und das Jeschua mir den Rücken zu drehte. Mir war es als sei ich abgeschnitten von Jeschua, was ich durchlebte kann ich mit Worten nicht beschreiben. Erst als ich den Grund erkannte, und warum ich diese Züchtigung erlebte, tat ich sofort Buße und löschte im Internet was ich schrieb. Es dauerte nicht lange und es ging mir wieder gut, allerdings hatte ich von nun an eine große Ehrfurcht bekommen, was ich im Internet poste.

Diese Erlebnisse wurden mir erneut in Erinnerung gerufen, als ich das folgende Video noch einmal sah.

 

In diesem Video wird davon berichtet, wie eine Frau in die Hölle kam, weil sie bei Facebook etwas falsches gepostet hatte. Denn mit diesem Posting sprach die Frau in das Leben vieler Menschen, denn diese Menschen glaubten was sie sagte und erlitten großen Schaden daran. Ich kann jedem von euch nur anraten dieses Video zu sehen.

 

Ein falscher Ratschlag und ein Bruder hätte sterben können.

Diese Tatsache wühlt mich immer noch sehr auf, denn gestern schrieb mir ein lieber Bruder, ich möge für ihn beten, weil es ihm sehr schlecht geht. Weil wir seit einigen Jahren einen guten freundschaftlichen Kontakt hatten, rief ich ihn gleich an. Er berichtete mir wie es ihm geht, sofort kamen mir die Gedanken: „Es ist der Blinddarm.“

Tagsüber waren wir weiterhin in Kontakt, als es gegen Abend noch nicht besser wurde fragte er mich, ob er nicht die Nacht noch abwarten könnte. Hätte ich gesagt, er soll doch einfach Vertrauen haben, es wird schon wieder, dann hätte er die Nacht vielleicht nicht überlebt. Meinen ernsthaften Ratschlag befolgte der Bruder, im Krankenhaus angekommen dauerte es nicht lange, bis er auf dem OP Tisch lag. In der Nacht musste eine Not OP am Blinddarm gemacht werden, die Ärzte sagte ihm, er sei noch rechtzeitig ins Krankenhaus gekommen.

Für mich ist es nicht auszudenken, wenn ich gesagt hätte, er soll doch vertrauen und nicht zum Arzt gehen. Erneut wurde mir bewusst wie gefährlich es ist, wenn man in das Leben eines Menschen hin einspricht. Tagsüber kamen postwendend Angriffe auf mich, die mir immer noch in den Knochen sitzen. Geschwister, der Weg zum Himmel ist so schmal, wir dürfen nicht leichtfertig schwatzen, denn mit unserer Zunge können wir sehr viel Schaden anrichten. Ein falscher Ratschlag könnte sogar tödlich sein. Was man öffentlich im Internet postet, ob es die eigene Webseite ist, oder ob es bei Facebook oder YouTube ist, alles kommt auf das selbe heraus, es ist die Zunge ein Tödliches Gift.

Sprüche 15,2 Die Zunge der Weisen gibt gute Lehre, aber der Mund der Toren schwatzt viel dummes Zeug.

Wir brauchen alle ganz viel Weisheit!

Sprüche 2,10 Wenn die Weisheit in dein Herz kommen wird und die Erkenntnis deiner Seele gefällt, 11 dann wird Besonnenheit dich beschirmen, Einsicht wird dich behüten,
12 um dich zu erretten von dem Weg des Bösen, von dem Menschen, der Verkehrtes spricht;

 

Schalom,

Ulrike Veronika Barthel